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DE898546C - Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen - Google Patents

Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen

Info

Publication number
DE898546C
DE898546C DET3098D DET0003098D DE898546C DE 898546 C DE898546 C DE 898546C DE T3098 D DET3098 D DE T3098D DE T0003098 D DET0003098 D DE T0003098D DE 898546 C DE898546 C DE 898546C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
light
ratchet
band
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET3098D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tobis Tonbild Syndikat GmbH
Original Assignee
Tobis Tonbild Syndikat GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tobis Tonbild Syndikat GmbH filed Critical Tobis Tonbild Syndikat GmbH
Priority to DET3098D priority Critical patent/DE898546C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898546C publication Critical patent/DE898546C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Um wahlweisen Abstufen der Belichtungsstärke anläßlich des Kopierens von Kinofilmbändern bedient man sich bekanntlich des Lichtschaltbandes (Cashbandes), d. h. eines besonderen Filmbandes; das verschieden breit oder verschieden stark geschwärzte Stellen aufweist und dementsprechend gemäß einer im voraus festgesetzten Reihenfolge das Kopierlicht passend zu beeinflussen ermöglicht. Um die am Schaltvorgang beteiligten konstruktiven Mittel möglichst betriebssicher und wirksam zu gestalten, sind namentlich bei Hellraum-Kopiermaschinen großer Leistung besonders hohe Anforderungen zu erfüllen. Dies gilt auch in bezug auf eine möglichst gekürzte Schaltzeit, wenn z. B. entgegen den bisherigen Gepflogenheiten an Stelle des stetig ablaufenden Cashbandes ein Schaltband tritt, das nur im Zeitpunkt .des Lichtwechsels einen Schaltschritt vollführt. Die Erfindung sieht zu diesem Zweck eine Reihe von Maßnahmen vor, die dem gedachten Zweck vorteilhaft dienen und nachstehend näher beschrieben sind.
  • Die Einzelheiten der Ausführung sind aus Abb. i bis 6 ersichtlich. Das von den Zahnrollen i über Führungsrollen 2 mitgenommene Schaltband 3 wird über ein Schaltgetriebe 4 z. B. nach Art eines Malteserkreuzes (Abb. a) von der Welle 5 angetrieben. Der Helligkeitswechsel erfolgt etwa an der Stelle 6. Auf Welle 5 rotiert lose aufgesetzt das von der dauernd umlaufenden Motorwelle 7 angetriebene Schraubenzahnrad- 8 und Kupplungsscheibe g. Die Gegenscheibe io, ist auf Wellenende 5' axial verschiebbar aufgesetzt, sie nimmt jedoch Welle 5 mit, sobald durch Druck auf io die Reibungskupplung in Tätigkeit gesetzt wird. Ein solcher Fall tritt ein, wenn der Elektromagnet i i infolge einer bestimmten Stanzstelle am Negativfilm und entsprechendem Schluß des zugehörigen Stromkreises den Anker 12 impulsartig anzieht. Die Stanzstelle des Negativs wirkt jedoch nicht unmittelbar auf den Magneten i i des Lichtschaltzverkes, da eine zeitliche Überbrückung zwischen Kontaktstelle und Kopierfenster erforderlich ist. Die Kopierstelle und die Kontaktstelle liegen etwa sieben Bilder auseinander. Zur Überbrückung dieser Zeit dient ein Nachlaufwerk. Der Impuls des Stanzkontaktes betätigt den Magneten des Nachlaufwerkes, der eine Nockenscheibe an eine von der Kopiermaschine getriebene Kupplungsscheibe drückt. Nach einer der Kopierzeit von sieben Bildern entsprechenden Drehung betätigt die Nockenscheibe einen Schalter, der -den Stromkreis des Magneten i i des Lichtschaltwerkes schließt. Die Nockenscheibe des Nachlaufwerkes entkuppelt sich nach einer Umdrehung selbsttätig von der Kopiermaschinenkupplungsscheibe. Der durch die Nockenscheibe, betätigte Schalter kann in Drehrichtung derselben verstellt werden, wodurch der genaue Zeitpunkt der Lichtschaltung einzustellen ist. Um den Vorwärtsschub des Schaltbandes 3 mit Sicherheit auf den vorgesehenen kurzen Zeitintervall, z. B. auf die Dauer eines Bildwechsels, zu beschränken, wird Welle 5 mit Sperrad 18 nur für die Dauer einer Umdrehung vom Sperrzahn 17 freigegeben. Hebelarm 13, der gleichzeitig mit geschlossener Reibungskupplung g-io auch den Sperrzahn 17 über Verbindungsstange 14 und Gelenkarm 16 aus der Ausbuchtung des Sperrades 18 heraushebt (vgl. Abb. 3 und 4), hält die Reibungskupplung g-io so lange in Tätigkeit, bis das Sperrrad eine Umdrehung vollzogen hat und der Sperrzahn in !die Sperrlage wieder zurückfällt. Um die hierbei zum Stillstand kommenden Massen, nicht zu jäh abfangen zu müssen, ist Kniehebel 16 auf einem Ring ig gelagert (vgl. Abb. 6), der eine kleine Winkeldrehung zuläßt, so daß auch Sperrzahn, 17 eine kleine seitliche Bewegung ausführen kann. Die Begrenzung der letzteren erfolgt durch den an Ring ig angebrachten Bolzen 2i und den klauenförmigen Federungshebel 2o. nebst Druckfeder 22. Zugfeder 15 in Abb. i dient zum gesicherten Eingriff des Sperrzahnes 17.
  • In Abb, 5 bezeichnet 23 den Antriebsmotor mit dauernd laufender Übertragungswelle 7, zeitweilig angetriebener Schaltwelle 5 und der ebenfalls dauernd' mitlaufenden Welle 2:5, die zum Antrieb der Schaltbandwickelrollen 26 und 26' dient. Der Antrieb von 26 und 26' erfolgt über Reibungskupplungen mit Freilauf, wobei letzterer jeweils nur an der Abwickelrolle in Wirksamkeit tritt. An Stelle des in Abb. i und 2 dargestellten Malteserkreuzantriebes mit Einzahnscheibe q.' und Zahnrädern 2 und 2' kann auch eine beliebig andere Schubvorrichtung, z. B. ein Greifer bekannter Art, Verwendung finden, wie auch die übrigen, beschriebenen Ausführungseinzelheiten nur als Beispiel anzusehen sind, die unter Wahrung des Grundgedankens nötigenfalls auch durch andere zweckentsprechende Mittel ersetzt werden können.

Claims (4)

  1. PATRNTANSPnÜcHF: i. Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß im Zeitpunkt des Lichtwechsels das Schaltorgan und die reit ihm verbundene, normalerweise ruhende Welle über eine elektrisch betätigte Reibungskupplung an die dauernd umlaufende Antriebswelle angeschlossen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d:aß zum gefederten Abfangen, der bewegten Massen die Schaltwelle (5) ein Sperrad mit Sperrzahn trägt und daß der Sperrzahn eine kleine seitliche Winkeldrehung ausführen kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fortschalten des Lichtschaltbandes durch ein Malteserkreuz oder ähnliches Getriebe erfolgt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, da-,durch gekennzeichnet, daß der Schaltvorgang innerhalb der Zeitdauer eines Bildwechsels erfolgt.
DET3098D 1942-04-08 1942-04-08 Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen Expired DE898546C (de)

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