DE898546C - Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen - Google Patents
Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in KopiermaschinenInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
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- G03B27/14—Details
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Description
- Um wahlweisen Abstufen der Belichtungsstärke anläßlich des Kopierens von Kinofilmbändern bedient man sich bekanntlich des Lichtschaltbandes (Cashbandes), d. h. eines besonderen Filmbandes; das verschieden breit oder verschieden stark geschwärzte Stellen aufweist und dementsprechend gemäß einer im voraus festgesetzten Reihenfolge das Kopierlicht passend zu beeinflussen ermöglicht. Um die am Schaltvorgang beteiligten konstruktiven Mittel möglichst betriebssicher und wirksam zu gestalten, sind namentlich bei Hellraum-Kopiermaschinen großer Leistung besonders hohe Anforderungen zu erfüllen. Dies gilt auch in bezug auf eine möglichst gekürzte Schaltzeit, wenn z. B. entgegen den bisherigen Gepflogenheiten an Stelle des stetig ablaufenden Cashbandes ein Schaltband tritt, das nur im Zeitpunkt .des Lichtwechsels einen Schaltschritt vollführt. Die Erfindung sieht zu diesem Zweck eine Reihe von Maßnahmen vor, die dem gedachten Zweck vorteilhaft dienen und nachstehend näher beschrieben sind.
- Die Einzelheiten der Ausführung sind aus Abb. i bis 6 ersichtlich. Das von den Zahnrollen i über Führungsrollen 2 mitgenommene Schaltband 3 wird über ein Schaltgetriebe 4 z. B. nach Art eines Malteserkreuzes (Abb. a) von der Welle 5 angetrieben. Der Helligkeitswechsel erfolgt etwa an der Stelle 6. Auf Welle 5 rotiert lose aufgesetzt das von der dauernd umlaufenden Motorwelle 7 angetriebene Schraubenzahnrad- 8 und Kupplungsscheibe g. Die Gegenscheibe io, ist auf Wellenende 5' axial verschiebbar aufgesetzt, sie nimmt jedoch Welle 5 mit, sobald durch Druck auf io die Reibungskupplung in Tätigkeit gesetzt wird. Ein solcher Fall tritt ein, wenn der Elektromagnet i i infolge einer bestimmten Stanzstelle am Negativfilm und entsprechendem Schluß des zugehörigen Stromkreises den Anker 12 impulsartig anzieht. Die Stanzstelle des Negativs wirkt jedoch nicht unmittelbar auf den Magneten i i des Lichtschaltzverkes, da eine zeitliche Überbrückung zwischen Kontaktstelle und Kopierfenster erforderlich ist. Die Kopierstelle und die Kontaktstelle liegen etwa sieben Bilder auseinander. Zur Überbrückung dieser Zeit dient ein Nachlaufwerk. Der Impuls des Stanzkontaktes betätigt den Magneten des Nachlaufwerkes, der eine Nockenscheibe an eine von der Kopiermaschine getriebene Kupplungsscheibe drückt. Nach einer der Kopierzeit von sieben Bildern entsprechenden Drehung betätigt die Nockenscheibe einen Schalter, der -den Stromkreis des Magneten i i des Lichtschaltwerkes schließt. Die Nockenscheibe des Nachlaufwerkes entkuppelt sich nach einer Umdrehung selbsttätig von der Kopiermaschinenkupplungsscheibe. Der durch die Nockenscheibe, betätigte Schalter kann in Drehrichtung derselben verstellt werden, wodurch der genaue Zeitpunkt der Lichtschaltung einzustellen ist. Um den Vorwärtsschub des Schaltbandes 3 mit Sicherheit auf den vorgesehenen kurzen Zeitintervall, z. B. auf die Dauer eines Bildwechsels, zu beschränken, wird Welle 5 mit Sperrad 18 nur für die Dauer einer Umdrehung vom Sperrzahn 17 freigegeben. Hebelarm 13, der gleichzeitig mit geschlossener Reibungskupplung g-io auch den Sperrzahn 17 über Verbindungsstange 14 und Gelenkarm 16 aus der Ausbuchtung des Sperrades 18 heraushebt (vgl. Abb. 3 und 4), hält die Reibungskupplung g-io so lange in Tätigkeit, bis das Sperrrad eine Umdrehung vollzogen hat und der Sperrzahn in !die Sperrlage wieder zurückfällt. Um die hierbei zum Stillstand kommenden Massen, nicht zu jäh abfangen zu müssen, ist Kniehebel 16 auf einem Ring ig gelagert (vgl. Abb. 6), der eine kleine Winkeldrehung zuläßt, so daß auch Sperrzahn, 17 eine kleine seitliche Bewegung ausführen kann. Die Begrenzung der letzteren erfolgt durch den an Ring ig angebrachten Bolzen 2i und den klauenförmigen Federungshebel 2o. nebst Druckfeder 22. Zugfeder 15 in Abb. i dient zum gesicherten Eingriff des Sperrzahnes 17.
- In Abb, 5 bezeichnet 23 den Antriebsmotor mit dauernd laufender Übertragungswelle 7, zeitweilig angetriebener Schaltwelle 5 und der ebenfalls dauernd' mitlaufenden Welle 2:5, die zum Antrieb der Schaltbandwickelrollen 26 und 26' dient. Der Antrieb von 26 und 26' erfolgt über Reibungskupplungen mit Freilauf, wobei letzterer jeweils nur an der Abwickelrolle in Wirksamkeit tritt. An Stelle des in Abb. i und 2 dargestellten Malteserkreuzantriebes mit Einzahnscheibe q.' und Zahnrädern 2 und 2' kann auch eine beliebig andere Schubvorrichtung, z. B. ein Greifer bekannter Art, Verwendung finden, wie auch die übrigen, beschriebenen Ausführungseinzelheiten nur als Beispiel anzusehen sind, die unter Wahrung des Grundgedankens nötigenfalls auch durch andere zweckentsprechende Mittel ersetzt werden können.
Claims (4)
- PATRNTANSPnÜcHF: i. Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß im Zeitpunkt des Lichtwechsels das Schaltorgan und die reit ihm verbundene, normalerweise ruhende Welle über eine elektrisch betätigte Reibungskupplung an die dauernd umlaufende Antriebswelle angeschlossen wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d:aß zum gefederten Abfangen, der bewegten Massen die Schaltwelle (5) ein Sperrad mit Sperrzahn trägt und daß der Sperrzahn eine kleine seitliche Winkeldrehung ausführen kann.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fortschalten des Lichtschaltbandes durch ein Malteserkreuz oder ähnliches Getriebe erfolgt.
- 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, da-,durch gekennzeichnet, daß der Schaltvorgang innerhalb der Zeitdauer eines Bildwechsels erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET3098D DE898546C (de) | 1942-04-08 | 1942-04-08 | Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DET3098D DE898546C (de) | 1942-04-08 | 1942-04-08 | Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE898546C true DE898546C (de) | 1953-11-30 |
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ID=7544191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET3098D Expired DE898546C (de) | 1942-04-08 | 1942-04-08 | Einrichtung zum kurzzeitigen Fortschalten des Lichtschaltbandes in Kopiermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE898546C (de) |
-
1942
- 1942-04-08 DE DET3098D patent/DE898546C/de not_active Expired
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