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DE898466C - Magnetschalter, insbesondere fuer Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen - Google Patents

Magnetschalter, insbesondere fuer Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen

Info

Publication number
DE898466C
DE898466C DES23459A DES0023459A DE898466C DE 898466 C DE898466 C DE 898466C DE S23459 A DES23459 A DE S23459A DE S0023459 A DES0023459 A DE S0023459A DE 898466 C DE898466 C DE 898466C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
magnetic switch
magnet
magnetic
anchor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES23459A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Zawadzki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES23459A priority Critical patent/DE898466C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898466C publication Critical patent/DE898466C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Magnetschalter, insbesondere für Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen Die im Eisenbahn-Sicherungswesen verwendeten Elektromagneten für die Steuerung von Getriebeteilen, Überwachungskontakten u. dgl. bestehen aus einem möglichst klein dimensionierten Schwachstrommagneten mit einem am Magnetkörper scharnierartig gelagerten Anker, durch den die am Tagnetkörper sitzenden Überwachungskontakte unmittelbar gesteuert werden. Da durch die schwache und empfindliche Lagerung des Ankers dieser als (Sperr- oder Treiborgan der durch die zu beeinflussenden Stellhebel, Verschlußschieber u. dgl. auftretenden statischen Beanspruchung nicht gewachsen ist, werden besondere Sperr- oder Treiborgane, beispielsweise Sperrklinken, Treibhebel u. dgl., verwendet, die in Verbindung mit dem zu beeinflussenden Stellhebel, Verschlußschieber od. dgl. gelagert und durch Laschen mit dem Anker verbunden sind. Diese organische Trennung der durch den Anker unmittelbar beeinflußten Überwachungskontakte von den unmittelbar gesteuerten Sperr- oder Treiborganen erfordert einen erheblichen konstruktiven Aufwand und ist sicherungstechnisch nicht einwandfrei, weil die Lage der Sperr- oder Treiborgane die Sicherheit bedingt, also unmittelbar und im Zusammenhang mit den Überwachungskontakten überwacht werden müßte.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Relais bzw. einen Magnetschalter zu schaffen, der bei möglichst kleinen Ausmaßen .doch stabil genug ist, um Kräfte aufnehmen zu können, wenn er nicht nur als Schalter, sondern auch als Sperre od. dgl. verwendet wird.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zwecks Lagerung des Ankers an dem Magneten, der Anker mit einer Bohrung bzw. Aussparung versehen ist, in welche der Magneteisenkern eingeschoben ist, oder umgekehrt, wobei die Bohrung so viel Spiel besitzt, daß der Anker frei beweglich ist. Der Anker bzw. der Magnetschenkel erhält zweckmäßig eine Verlängerung, die die statischen Beanspruchungen aufnimmt und gleichzeitig auch zur Befestigung der Überwachungskontakte an dem Elektromagneten dienen kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen beispielsweise erläutert. Hierbei ist in den Fig. i bis i o ein U-förmiger Magnetkörper, in den Fig. i i bis 24 ein U-förmiger Anker verwendet. In allen Figuren sind die wesentlichen Bestandteile des Erfindungsgedankens einheitlich bezeichnet, und zwar: Magnetkörper i, Magnetschenkel 2, 3, Anker 4, Ausschnitt im Anker 5, Magnetspule 6, Befestigungsleiste 7. Die Fig. i bis 3, 8 und 9 zeigen vertikal die Fig. 4 bis 7 und io horizontal angeordnete Elektromagneten. Alle Figuren zeigen den Erfindungsgedanken: den mit seinem Ausschnitt 5 auf dem Magnetschenkel2 beweglich gelagerten Anker 4 und die der Lagerung des Ankers und der Befestigung des Magneten dienende Verlängerung , des Magnetschenkels 2 mit der Befestigungsleiste 7. Die Art der Befestigung des Magneten richtet sich nach Form und Anordnung .des Magnetschenkels z. Beispielsweise zeigen .die Fig. i und 5 den flach anliegenden zu verschraubenden Magnetschenkel 2, die Fig.3 zeigt einen im Zapfen gelagerten mit Muttern zu verschraubenden Magnetschenkel 2. Die Fig. 2, 6, 7 bis io zeigen den keilartigen Sitz des geschlitzten Schenkels 2 in dem Ausschnitt der Befestigungsleiste 7 auf dem Sitzbolzen B. In den Fig. i, 2, 4 bis 8 und io ist der Anker als Sperrklinke ausgebildet, beispielsweise in Fig. i für einen Stellhebel 12, in Fig. 2 und 6 für einen Verschlußschieber 13 und in Fig. 1o für die Fallklappe 16 einer Tableaueinrichtung. Der Sitz der Überwachungskontakte 9 ist in den Fig. i, 2., 3, 5 gezeigt, wobei in Fig. i, 2 und 3 .die Kontaktfedern durch ein am Anker sitzendes Brückenstück io verbunden werden und in Fig. 5 durch einen Stempel i i aus Isoliermaterial gegeneinander gedrückt werden. In der Fig. 8 ist die Reihenanordnung der für diesen Zweck besonders geeigneten schmalen Bauform des Elektromagneten nach Fig.2 .dargestellt für die Sperrung der,Schieber eines mechanischen Verschlußregisters. In der Fig.9 ist gezeigt, wie gleichartige Magnete mit dem als Kniehebel ausgebildeten Anker 4 den Schieber 13 hin bzw. her bewegen. Die Fig. io zeigt einen Kleinstmagneten, durch den die Fallscheibe 16 einer Tableaueinrichtung in Hochlage gehalten wird, während in der Fig. 4 .der flache, geschlitzte Schenkel 2 keilartig auf den Kopfstiften 8 sitzt.
  • In den Fig. i i bis 24 ist der Magnetkern mit ioi bezeichnet, der Anker mit io2, der Ankerausschnitt mit 103, die Spule mit io#4, die Kontakttraverse mit i o5 und die Befestigungsleiste mit i o6. Die Fig. i i und 12 zeigen einen Magnetschalter mit flachliegendem Kern ioi, die Fig. 13 und 14 zeigen einen Magnetschalter mit hochkant liegendem Kern ioi. In den zugeordneten Fig. 15 und 16 sind die Ankerschenkel io2 mit dem Ankerausschnitt 103 dargestellt. In den Fig. 17 und 18 ist beispielsweise ein Magnetschalter dargestellt, bei dem das Lagerende des Magnetkerns ioi winklig abgebogen ist. In allen Beispielen ist der Anker U-förmig ausgebildet. Die Fig. i9 zeigt,den Querschnitt der Lagerstelle bei abgefallenem Anker und angezogenem Anker. Der Anker rastet hier auf der unteren, schneidenartigen Kante 107 des Ankerausschnittes 103. Da auch die obere Ausschnittfläche io8 als Anlage dienen kann, ist diese ebenfalls schneidenartig abgekantet. Die Fig.2o zeigt die Lagerstelle bei abgefallenem und angezogenem Anker, wobei die obere Anlage des Ankers durch das Schneidenblech iog gebildet wird und für die untere Anlage das Schneidenblech iio vorgesehen ist. Die beiden Schneidenbleche können natürlich auch ein einziges, gelochtes Blech sein. Durch die Traverse io5 werden die Kontaktsätze durch die Traversennocken 111, 11:2 usw. beeinflußt, und zwar bei abgefallenem Anker die Kontaktfedern 113, 114, 115, 116 usw., bei angezogenem Anker die Kontaktfedern i 17, 118, 119, 1:20.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. i i und 12 sind die Kontaktsätze z. B. in zwei Reihen nebeneinander angeordnet, während in Fig. 13 und 14 die Kontaktsätze in einer Reihe übereinandersitzen, wodurch der in der Breite weniger Platz beanspruchende Magnetschalter für die horizontale Reihenanordnung der Magnetschalter besonders geeignet ist. Der U-förmige Charakter des Ankers bleibt hier auch bewahrt, wenn die Schenkel, wie die Fig. 21 bis 23 zeigen, nicht parallel zueinander sind oder die Schenkelenden nach den Fig.21 bis 24 parallel zum Kern verlaufen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetschalter, insbesondere für Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Lagerung des Ankers an dem Magneten der Anker mit einer Bohrung bzw. Aussparung versehen ist, in welche der Magneteisenkern eingeschoben ist, wobei die Bohrung mit so viel Spiel versehen ist, daß der Anker frei beweglich ist.
  2. 2. Magnetschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derMagnetkörper U-förmig gestaltet ist und der eine der beiden Schenkel (2) als Lager für den Anker (4) :dient.
  3. 3. Magnetschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker (4) als Sperrklinke oder Treibhebel ausgebildet ist.
  4. 4. Magnetschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker U-förmig gestaltet ist.
  5. 5. Magnetschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die kraftaufnehmenden Stirnflächen des Ankerausschnittes (1o3) schneidenartig abgekantet sind. ,6. Magnetschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die schneidenartige Abkantung des Ankerausschnittes durch angesetzte Bleche (io9, iio) gebildet wird.
DES23459A 1951-06-10 1951-06-10 Magnetschalter, insbesondere fuer Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen Expired DE898466C (de)

Priority Applications (1)

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DES23459A DE898466C (de) 1951-06-10 1951-06-10 Magnetschalter, insbesondere fuer Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen

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DES23459A DE898466C (de) 1951-06-10 1951-06-10 Magnetschalter, insbesondere fuer Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen

Publications (1)

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DE898466C true DE898466C (de) 1953-11-30

Family

ID=7477390

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DES23459A Expired DE898466C (de) 1951-06-10 1951-06-10 Magnetschalter, insbesondere fuer Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen

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DE (1) DE898466C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2683674A1 (fr) * 1991-11-07 1993-05-14 Bruni Olivier Realisation d'un inverseur a contacts electriques isoles a l'aide d'une armature mobile rotative equilibree.
EP2922080A1 (de) * 2014-03-20 2015-09-23 Tyco Electronics Belgium EC BVBA Elektromagnetisches Relais

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2683674A1 (fr) * 1991-11-07 1993-05-14 Bruni Olivier Realisation d'un inverseur a contacts electriques isoles a l'aide d'une armature mobile rotative equilibree.
EP2922080A1 (de) * 2014-03-20 2015-09-23 Tyco Electronics Belgium EC BVBA Elektromagnetisches Relais

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