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Mechanisch angetriebene, sich auf einem Beinpaar aufrichtende Spielzeugfigur
Es sind mechanisch angetriebene, sich auf einem Beinpaar aufrichteinde Spielzeugfiguren
bekannt. Die Erfindung bezweckt, bei solchen Spielzeugfiguren eine zusätzliche Bewegung
vorzusehen., die den Bew egungün der Figur einen völlig anderen Ausdruck verleiht
als bei dem bisher bekannten Figuren.
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Gemäß der Erfindung ist die Tierfigur, die sich nach dem Aufrichten
überschlägt und daidurch auf,diie Oberseite zu liegen kommt, mit einer Vorrichtung
versehen, mittels deren sich die, Figur um ihre! nun wieder waagerecht lie@gendeLängsachse
herumwälzt, bis sie wieder auf die, Unterseite zu liegen kommt, so daß sie sich
erneut aufrichten kann. Diese Bewegungen werden gemäß der Erfindung dadurch ausgeführt,
daß das zum Aufrichten dienende Beinpaar gegenüber dem Körper eine gleichmäßig kreisende
Beiwegung ausübt, so, daß die Figur nach denn Aufrichten hint:enübelrfällt, und
daß die Fläche, auf die die Figur fällt, gewölbt ist und zusammen mit der inn.erenGewichtsanordnung
des Tieres nach Art eines Stehaufmännchens wirkt.
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Das Hertanwälzen kann. ausschließlich durch die Stiehaufmännnchenausibilidwng@bewirktweriden.Zusätzlich
hierzu od(er auch -am. Stehle der Stelhaufmännchenanoirdnung können die zum Aufrichten
dienenden Hinterbeine, die um gd°' abgewinkelt sind, mit dem abgewinkeltem, Teil
nach außen abgebogen sein. Bleibt das Tier beispielsweise infolge von Unebenheiten
der Unterlage, auf der Seite liegen, so, gibt der nach außen gebogene Teil der Hinterbeine
bei Weiterdrehung der letzteren denn Tier eineng Stoß,
so, .daß
:es wieder auf die Unterseite zu liegen kommt.
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Die Zeichnung .erläutert ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
zwar einen Bären, .der sich auf den Hinterbeinen aufrichten kann. Dabei wird bemerkt,
daß die Erfindung sich selbstverständlich auch auf Figuren anwenden läßt, die sich
auf den Vorderbeinen aufrichten. Wesentlich für die Erfindung ist stets die aufrichtende
Bewegung der Figur um die Achse des angetriebenen Beinpaares, das darauffolgenda
Überschlagen und das dann anschließende Herumwälzen um die Längsachse.
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Fig. i zeigt einen Bären nach der Erfindung in Bauchlugie, Fig. 2
eine zugehörige Draufsicht, Fing. 3 Iden, Bären nach idern Aufrichten, Fig. 4 den,
Bären nach dem rückwärtigen Überschlagen, und Fig. 5 einen Schni-tit gemäß V-V der
Fig. ¢.
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An einer hinterem: Achse i ist das Beinpaar 2 angeordnet, das im Sinne
des Pfeiles 3 von einem Spielzeuglaufwerk angetrieben wird. Zwischen dem Beinen
2 ist eine Bleiplatte 4 angeordnet. Außerdem ist das Triebwerk in dem Bären, möglichst
tief gelagert. Der Rücken des Bären bildet, wie Fig. 5 erkennen läßt, :eine etwa
halbzylindrische Fläche 5, die durch zwei Rippen 5a und 5b versteift ist. Die Beine
2 sind bei 6 abgewinkelt. Ferner sind die Füße 7, d. h. die äußersten Enden der
Beine, wie Fig. z erkennen läßt, schräg nach außen -gebogen. Die Vorderbeine, 8
sind lose drehbar umdie Achsei g., wobei die Drehbewegung durch Anschläge i o und
i i begrenzt -ist. Die Vorderbeine 8 werden nicht angetrieben, sondern können sich
nur je nach Lageveränderung des Bären entsprechend der Einwirkung der Schwerkraft
bewegen.
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Die Spielzeugfigur bewegt sich folgendermaßen: Dreht sich die Achse
i im Sinne das Pfeiles 3, s0 richtet sich der Körper auf, so daß das Tier die Stellung
nach Fig. 3 einnimmt. Überschreitet es diese Stellung, so überschlägt es sich im
Sinne des Pfeiles 12 und gelangt dabei in -die Stellung nach Fig. 4, d. h. es fällt
auf den Rücken, wobei sich die Hinterbeine weiterhin im Sinne des Pfeiles 3 drehen
und nun etwa die Stellung gemäß Fig. 4 erreicht haben. Infolge der Stehaufwirkung,
d. h. infolge der gewölbten Rückenfläche und des tief angeordneten Gewichtes (B.leip4atte
4 und Triebwerk), wälzt sich das- Tier nunmehr um s'edne waagerecht liegende Längsachse,
so daß es wieder die Stellung nach Fig. i erreicht, wobei allerdings der Kopf jetzt
nicht nach ,rechts, sondern nach links gewendet ist. Reicht die Stehaufwirkung zum
Herumwälzen auf die: Bauchlage bei unebener Unterlage nicht ganz aus, so wird sie
durch die Wirkung der Hinterbeine unterstützt, wenn :das Tier auf der Seite liegenbleibt.
Das nach außen abgebogene Ende 7 der Hinterbeine, d. h. die Füße, -geben nämlich
dem Tier einen kleinen; Stoß, wenn sie sich aus der Lage nach Fig. q. weiterhin
im Sinne des Pfeiles 3 drehen, so daß sich das Tier dann: wieder in die Bauchlage
wälzt. Diese Bewegung wirkt besonders komisch, wenn der Stoß der Füße 7 nicht gleich
beim ersternmal ausreicht, um die Wälzbewegung herco:rzubringen, so daß das Tier
dann den Eindruck erweckt, als ob es sich auf einer Unterlage rekelte. Isst das
Tier wieder in .die Biauchlage gekommen, so richtet es sich beim Weiterlauf des
hinteren Beinpaares von neuem auf. Die Vorderbeine fallen infolge der Schwerkraft
stets so, weit nach unten, als es die Anschläge io und ii gestatten. Hieedurch wird
das Bild des Tieres in der Bewegung belebt.