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DE897804C - Einrichtung zur Herstellung von rostartig aus Baendern zusammengesetzten Bremsschirmen - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von rostartig aus Baendern zusammengesetzten Bremsschirmen

Info

Publication number
DE897804C
DE897804C DEK7234D DEK0007234D DE897804C DE 897804 C DE897804 C DE 897804C DE K7234 D DEK7234 D DE K7234D DE K0007234 D DEK0007234 D DE K0007234D DE 897804 C DE897804 C DE 897804C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing machine
spacer
bands
sewing
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK7234D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK7234D priority Critical patent/DE897804C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE897804C publication Critical patent/DE897804C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/02Canopy arrangement or construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung von rostartig aus Bändern zusammengesetzten Bremsschirmen Zusatz zum Patent 888 370 Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Herstellung von rostartig aus Bändern zusammengesetzten Brems- oder Fallschirmen und bezweckt die Verbesserung und weitere Ausgestaltung .der im Patent 888 370 geschützten Erfindung.
  • Im Patent 888 370 ist vorgeschlagen worden, die Bänderroste mit Hilfe eines Bandnähstuhles herzustellen, bei dem die z. B. von Rollen abgewickelten Ringbänder nach Art von Kettenfäden in Längsrichtung und die Distanzbänder .in Querrichtung eines Schablonentisches geführt und miteinander vernäht werden. Die Führung der Bänder kann gegebenenfalls auch umgekehrt erfolgen, indem die Distanzbänder nach Art von Kettenfäden und die Ringbänder nach Art von Schußfäden geführt werden. Die Verlegung der Bänder erfolgt hierbei über den Schablonen des Schablonentisches, wobei die sich kreuzenden Bänder Zunächst zusammengesteckt oder geheftet werden, um ihre gegenseitige Lage genau festzulegen. Die radialen Tragbänder oder Diagonalbänder werden gleichfalls über den Schablonen in schräger Richtung entlang den Dreieckseiten geführt und befestigt. Am Ende des Schablonentisches werden .die in ihrer gegenseitigen Lage gesicherten Bänder des Bänderrostes miteinander vernäht, worauf die dreieckförmigen Sektoren attseinandergeschnitten und zu einer Schirmkappe zusammengesetzt werden. Die Erfindung -befaßt sich mit der Aufgabe, .die Herstellung .der Bänderroste für Bremsschirme od. dgl. zu vereinfachen und zu beschleunigen, so daß die Massenfertigung .dieser Gegenstände erleichtert wird.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die vor dem Schablonentisch oder einer sonstigen Führung in. derjenigen Zone, in welcher der Bänderrost id'urch kette- und schußartiges Verlegen der Ring- und Distanzbänder gebildet wird, angeordnete Nähmaschine einerseits und .die mit dem Schablonentisch od. .dgl. verbundene Bänderrostbildevorrichtung andererseits in Querrichtung des Schablonentisches relativ gegeneinander verschiebbar sind. Gemäß einer Ausführungsform kann der Schablonentisch mit der Bänderrostbildevorrichtung ortsfest angeordnet sein, während die Nähmaschine auf einer Schienen-, Rollen- oder sonstigen Führung quer zum Schablonentisch hin und her verschiebbar angeordnet ist Umgekehrt kann auch die Nahmaschine ortsfest und der Schablonentisch mit der Bänderrostbildevorrichtung auf Schienen, Rollen oder sonstigen Führungen quer hin und her verschiebbar angeordnet sein.
  • Die Ringbänder werden, wie schon im Hauptpatent vorgeschlagen wurde, zweckmäßig von in entsprechenden Abständen .auf einer gemeinsamen Welle .angeordneten Rollen abgewickelt. Diese Ringbänderrollen werden erfindungsgemäß derart in bezug auf die Nähmaschine :angeordnet, :daß der Arm .der Nähmaschine über diese Ringbänderrollen hinweggreift und den Nähkopf .der Maschine kurz hinter .den Rollen über .den Kreuzungsstellen der Ringbänder mit einem quer zu letzteren geführten Distanzband hält. Die Nähmaschinekann also über den Ringbänderrollen hin und her verschoben werden, oder die Ringbänderrollen werden, wenn die Nähmaschine ortsfest ,ist, unter .dem Arm der Nähmaschine hin und her bewegt.
  • Das unter .dem Nähmaschinenkopf zu führende Distanzband, welches mit den Ringbändern vernäht werden soll, wird beispielsweise mittels einer Spannvorrichtung in seiner Lage gehalten. Es kann z. B. von einer seitlich angeordneten Rolle absatzweise ,abgewickelt und auf der gegenüberliegenden Seite mit Hilfe eines (Gewichtes, einer Feder od. dgl. in gespanntem Zustand gehalten werden. Das Distanzband kann gegebenenfalls auch mittels eines Schützens, Schiffchens od..dgl. wie der @Schuß beim Webstuhl unter dem Nähmaschinenkopf hin und hergeschossen werden.
  • Der auf diese Weise hergestellte Bänderrost wird zweckmäßig mittels einer Transportvorrichtung nach jedesmaligem Festnähen eines .Distanzbandes um ein .dem gegenseitigen Abstand der- Distanzbänder entsprechendes Stück mechanisch oder von Hand vorgeschoben. DieTransportvorri.chtung kann in einfacher Weise .aus Transport- und Führungswalzen bestehen, beispielsweise aus mit .Stoff bespannten Doppelwalzen, die oberhalb und unterhalb des Bänderrostes angeordnet sind, und die mechan.i.sch oder won Hand jeweils entsprechend gedreht werden, um die Bänder in gleichmäßig gespanntem Zustand um ein bestimmtes Stück von der Rolle abzuwickeln und durch .die Nähmaschine zu führen. Der Transport kann auch auf andere Weise, z. B. mit Hilfe eines sogenannten,Kettbäumes geschehen, wie er bei Webstühlen ,zum Transport .der fertigen Ware üblich .ist. Ein solcher Kettbaum 'kann in einem gewissen Abstand von der Nähmaschine oder am Ende ,des Schablonentisches angeordnet sein.
  • Die Bänder werden vorteilhaft mittels quer zur Vorschubrichtung verlaufender Walzen gleichmäßig gespannt gehalten. Zur Sicherung der genauen gegenseitigen Abstände der Bänder können beliebige Führungen vorgesehen sein. In besonders zweckmäßiger Weise werden erfindungsgemäß die gegenseitigen Abstände .der Ringbänder vor dem Nähen durch eine mit Eindrehungen für die Ringbänder versehene Führungswalze gesichert.
  • Das ,im Patent 888 37o beschriebene Prinzip des Bandnähstuhles zur Herstellung von Bänderrosten für Brems- oder Fallschirme wird auch bei der Einrichtung ,gemäß der Erfindung .gewahrt.
  • Während jedoch infolge der bisherigen Anordnung der Nähmaschine am Ende des Schablonentisches zunächst ein Heftvorgang und dann ein Nähvorgang erforderlich war, wird durch die erfindungsgemäße Anordnung der Nähmaschine am Anfang.desArbeitsganges vor dem Schablonentisoh erreicht, daß eine vorläufige Heftung der Ring und Distanzbänder nicht mehr erforderlich.ist, vielmehr .die Bänder unmittelbar nach ihrer kreuzweisen Verlegung miteinander vernäht werden. Dadurch wird die -,Arbeitsgeschwindigkeit :gesteigert und die Genauigkeit erhöht. (Ferner läßt sich der gesamte Arbeitsvorgang weitgehend mechanisieren, wodurch die Massenfertigung der Brems- oder Fallschirme aus Bänderrosten wesentlich gefördert wird.
  • Der kontinuierlich durch dieEinrichtung gemäß derErfindung erzeugteBänderrost,wird anschließend an den Nähvorgang über den Schablonentisch geführt, um die dreieckförmigen Sektoren herzustellen. Die weiterhin anzubringenden radialen Tragbänder oder Diagonalbänder, welche schräg entlang den Dreieckseiten der Dreieckschablonen verlaufen, können über den Dreieckschablonen geführt und auf denselben oder am Ende des Schablonentisches vernäht werden, worauf die einzelnen .dreieckförmigen Sektoren auseinandergeschnitten werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die radialen Tragbänder oder Diagonalbänder aber auch ähnlich wie die Distanzbänder, jedoch schräg entsprechend .dem Verlauf der Dreieckschablonenseiten, unter dem Nähmaschinenkopf geführt und von .der Maschine unmittelbar mit festgenäht werden. Die Lage der schräg verlaufenden Bänder kann .durch besondere Führungen oder eine Schablone gesichert werden, die unmittelbar unter der Nähmaschine angeordnet ist. Zweckmäßig werden jeweils .zwei radiale Tragbänder oder Diagonalbänder parallel nebeneinander schräg unter dem Nähmaschinenkopf geführt und mit den Ring- und Distanzbändern vernäht. Zwischen diesen beiden Diagonalbändern werden die .dreieckförmigen Sektoren dann anschließend, beispielsweise auf dem Schablonentisch, zerschnitten. Es besteht bei dieser Ausbildung- der Erfindung auch die Möglichkeit, -den Schablonentisch wesentlich zu.verkürzen oder ganz in Fortfall kommen zu lassen. Der Bänderrost kommt dann mit fertig aufgenähten Distanz- und Diagonalbändern .aus dem Nähstuhl :heraus und kann dann in die einzelnen Sektoren zerschnitten werden, die .dann schließlich zur fertigen Schirmkappe zusammengesetzt werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i .im teilweisen Längsschnitt eine Einrichtung,zur Herstellung won Bänderro.sten. für Brems-oder Fallschirme gemäß .der Erfindung mit Nähmaschine und Schablonentisch, während Fig.2 die Einrichtung in Aufsicht veranschaulicht.
  • Bei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel besteht die Einrichtung gemäß der Erfindung aus einer Nähmaschine i, deren Nähplatte 2 in gleicher Höhe mit einem Scbablonentisch 3 angeordnet ist. Auf .dem Schablonentisch 3 sind die einzelnen .dreieckförmigen Schablonen durch gestrichelte Linien 4 markiert, und zwar sind die einzelnen Dreieckschablonen derart angeordnet, daß die Dre.ieckspitzen abwechselnd nach gegenüberliegenden Seiten gerichtet sind und die Dreiecke auf diese Weise inzinandergreifen und eine zusammenhängende Fläche bilden. Die Dre.ieckscbablonen können aus einzelnen Teilen besteben und zum Schablonentisch zusammengefügt sein, sie können aber auch auf einer gemeinsamen Platte durch beliebige Markierungen vorgesehen sein, wie bereits .im Hauptpatent beschrieben ist. Auch die Lage .der einzelnen Bänder kann auf den Schablonen markiert sein.
  • Am vorderen Ende, in der Zeichnung auf der rechten Seite des Scbablonenti.sches, sind Halte-oder Lagerarme 5 angeordnet, welche die Vorrichtung zum Bilden des Bänderrostes tragen. Zunächst sind zu diesem Zweck auf einer gemeinsamen Welle 6 .in bestimmten Abständen Bandrollen 7 gelagert, von denen die breiten Ringbänder 8 abgewickelt werden. Die Ringbänder 8 laufen zunächst zwischen zwei zum Spannen dienenden Walzen 9 hindurch, die lediglich in Fig. i eingezeichnet sind, während sie in Fig. 2 der Deutlichkeit der Zeichnung wegen fortgelassen sind. Die Ringbänder 8 kommen .dann in die Zone, welche von dem an einen Arm io befestigten Nähkopf ii .der Nähmaschine bestrichen wird. Kurz vorher laufen die Ringbänder 8 noch unter einer Führungswalze 12 entlang, die mit Eindrehungen 13 versehen ist. Die Eindrehungen 13 besitzen über die Breite eines Ringbandes einen geringeren Durchmesser als die Walzenteile 12, deren Breite den Abständen der einzelnen .Ringbänder 8 voneinander entspricht. Die Ringbänder 8 laufen auf diese Weise zwischen den dickeren Walzenteilen 12 in den nutenförmigen Eindrehungen 13 und werden dadurch in den gewünschten Abständen voneinander gehalten und geführt. Genau unterhalb des Nähkopfes i i der Nähmaschine wird quer zur Laufrichtung der Ringbänder8 das jeweils festzunähende schmaleDistan.zband 14 geführt. Beispielsweise kann das Distanzband 14 von einer seitlich angebrachten Bandrolle 15 abgewickelt werden, oder es wird in entsprechend abgeschnittener Länge an dieser Seite der Vorrichtung, z. B. mit Hilfe einer Klammer od. dgl., von Hand befestigt. Das Distanzband 14 wird sodann quer über die Ringbänder 8 gespannt und auf der gegenüberliegenden Seite mit Hilfe einer Spannvorrichtung od. .dgl. festgehalten. Beispielsweise kann das Distanzband 14 mit einem Gewicht 16 beschwert oder mit Hilfe einer Feder gespannt werden. Ferner können auch noch beliebige Führungseinrichtungen für das Distanzband 14 vorgesehen sein, um die genaue Lage desselben zu sichern.
  • Die Führung des Distanzbandes 14 quer zu den Ringbändern 8 kann auch auf andere Weise geschehen, z. B. nach Art eines Schußf.adens mit Hilfe eines Schützens oder Schiffchens wie bei einem Webstuhl.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, greift der Arm io der Nähmaschine i mit dem Nähkopf ii über die Bandrollen 7 und Walzen 9, 12 hinweg, so daß diese Teile innerhalb des Tragarmes io der Maschine liegen. Die Anordnung.ist jedoch derart getroffen, .daß die Nähmaschine i einerseits und die zur Bildung des Bänderrostes dienenden Walzen, Rollen, Führungen usw. sowie der Schablonentisch3 andererseits relativ gegeneinander in Querrichtung des Schablonentisches, also längs des Distanzbandes 14 verschiebbar sind. Gemäß der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform ist beispielsweise der Schablonentisch 3 mit den Haltearmen 5 und der Bänderrostbildevorrichtung ortsfest angeordnet, während die Nähmaschine i mit der Nähplatte 2 quer hierzu in Richtung der eingezeichneten Pfeile verschiebbar oder gleitbar angeordnet ist. Die Verschiebung der Nähmaschine kann mit Hilfe von Schienen, Rollen oder sonstigen Führungen geschehen. Die Bewegung kann von Hand oder mechanisch mit Hilfe entsprechender, beliebiger Einrichtungen bewirkt werden. Entsprechend wird die Anordnung getroffen, wenn die Nähmaschine ortsfest ist, während der Schablonentisch und die Bänderrollen und -führungen usw. hin und her verschiebbar sind. In diesem Fall werden die verschiebbaren Teile ebenfalls auf Schienen, Rollen oder sonstigen Führungen :gelagert. Der Effekt ist in jedem Fall der gleiche, nämlich der, daß der Nähkopf i i der Nähmaschine bei der Relativverschiebung über die einzelnen Kreuzungsstellen des Distanzbandes 14 mit den Ringbändern 8 gelangt, so daß die Bänder an dieser,Stelle miteinander vernäht werden können. Wenn auch die schräg verlaufenden radialenTragbänder oder Diagonalbänder gleichzeitig mit vernäht werden sollen, so werden Vorrichtungen und Führungen vorgesehen, mit deren Hilfe die schrägen Diagonalbänder ähnlich wie die Distanzbänder 14 in dem erforderlichen Winkel zu denRingbändernund denDistanzbändern unterhalb .des Nähkopfes i i verlegt werden können. Die genaue Lage der schräg verlaufenden Bänder kann durch Anordnung einer Schablone oder durch Führungen od. dgl. gewährleistet werden.
  • Der Bänderrost, welcher die Nähmaschine verläßt, wandert sodann über den Schablonentisch 3 und wird auf demselben zweckmäßig mit Hilfe von Führungs-, Spann- und Transportrollen gehalten und vorgeschoben. Beispielsweise sind mit Stoff bespannte Doppelwalzen 17 - vorgesehen, welche quer über .den Schablonentisch verlaufen. Diese Walzen werden mechanisch oder von Hand nach d,-m jedesmaligen Aufnähen eines Distanzbandes gedreht, wodurch der Bänderrost in gleichmäßig gespanntem Zustand um ein bestimmtes Stück vorgeschoben wird. Die Ringbänder 8 laufen ein entsprechendes Stück von den Bandrollen 7 .ab, bis diejenigen Stellen, mit denen das nächste Distanzband vernäht werden soll, in .der Zone des Nähkopfes i i liegen. Sodann wird ein neues Distanzband quer über :die Ringbänder 8 gespannt, und der Nähvorgang beginnt. Die Nähmaschine befindet sich zunächst an der einen Seite des Schablonentisches, so daß der Nähkopf i i über der ersten Kreuzungsstelle des Distanzbandes mit dementsprechenden ersten Ringband liegt. Nach Betätigung der Nähmaschine und Vollendung des Nähvorganges wird die Nähmaschine um den Abstand eines Ringbandes vom benachbarten Ringband verschoben und die nächste Kreuzungsstelle zusammengenäht ,und sofort, biss das Distanzband iq.-mit sämtlichen Ringbändern vernäht ist. Sodann erfolgt der Vorschub des gesamten Bänderrostes, worauf das nächste Distanzband gespannt wird und der Nähvorgang von neuem beginnt.
  • Wenn außer den Distanzbändern 14 auch noch die schräg verlaufenden radialen Tragbänder oder D.iagonalbänd:er ,aufgenäht werden sollen, so wird die Verschiebung der Nähmaschine und der Nähvorgang entsprechend eingerichtet.
  • Der gesamte Vorgang kann mechanisiert werden, und die verschiedenen Teile können ebenso wie die Nähmaschine durch einen Motor angetrieben werden. Auf .dies"- Weis.-. ist es möglich, .die für die Bremsschirme erforderlichen Bänderroste in kontinuierlicher Fertigung auf dem Bandnähstuhl zu erzeugen und gleichzeitig die erforderliche Herstellungsgenauigkeit zu wahren.
  • Auf .dem Schablonentisch 3 werden die Bänderroste entsprechend den dreieckförmigen Schablonen oder Markierungen von 'Zeit zu Zeit in -einzelne dreieckige Sektoren zerschnitten. Es werden, wie bereits erwähnt, zweckmäßig zwei Diagonalbänder parallel nebeneinander aufgenäht. Es genügt .dann, die Bänderroste zwischen diesen beiden Diagonalbändern entlang derMarkierungslinie4 der Schablone zu zerschneiden, worauf die einzelnen Bänderrostsektoren auseinandergenommen und der weiteren Verarbeitung zur Schirmkappe zugeführt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Herstellung von rostartig aus Bändern zusammengesetzten Bremsschirmen nach Patent 888 370 mittels eines Bandnähstuhles, bei dem die z. B. von Rollen abgewickelten Ringbänder nach Art von Kettenfäden in Längsrichtung und die Distanzbänder nach Art von Schußfäden. in Querrichtung eines Schablonentisches (oder umgekehrt) geführt und miteinander maschinell vernäht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die vor dem Schablonentisch (3) od. dgl. in der Zone, in welcher der Bänderrost durch kette- und schußartiges Verlegen der Ring- und Distanzbänder gebildet wird, angeordnete Nähmaschine (i) einerseits und die mit dem Schablonentisch od. dgl. verbundene Bänderrostbildevorrichtung andererseits in Querrichtung des Schablonentisches relativ gegeneinander verschiebbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß .der Schablonentisch mit,der Bänderrostbildevorrichtung ortsfest und die Nähmaschine.auf einer Schienen-, Rollen- oder sonstigen Führung quer hin und her verschiebbar .angeordnet ist. 3: Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähmaschine ortsfest und er Schablonentisch mit der Bänderrostbil.devörrichtung auf Schienen, Rollen oder sonstigen Führungen hin und her verschiebbar angeordnet ist. q.. Einrichtung nach Anspruch i und 2 oder 3, :dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (io) der Nähmaschine (i) über die auf einer gemeinsamen Welle (6) .angeordneten Ringbänderrollen (7) hinweggreift und den Nähkopf (i i) der Maschine kurz hinter den Rollen über den Kreuzungsstellen der Ringbänder (8) mit einem quer zu letzteren geführten Distanzband (1q.) hält. . Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das unter dem Nähmasahinenkopf (i i) geführte Distanzband (i4) mittels einer Spannvorrichtung in seiner Lage gehalten wird. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das unter dem Nähmaschinenkopf (ii) geführte Distanzband (i4) mittels eines Schützens, Schiffchens od. dgl. wie der Schuß beim Webstuhl hin und her geschossen wird. 7. Einrichtung nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche z bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Bänderrost mittels einer Transportvorrichtung, wie z. B. Walzen (i7), Kettbaum od. dgl., nach jedesmaligem Festnähen eines Distanzbandes (1q.) um ein .dem gegenseitigen Abstand der Distanzbänder entsprechendes Stück mechanisch oder von Hand vorgeschoben wird. B. Einrichtung nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gek ennzeichnet, daß die Bänder mittels quer zur Vorschubrichtung angeordneten Walzen gleichmäßig gespannt gehalten werden. g. Einrichtung nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen Abstände der Ringbänder (8) vor dem Nähen durch eine mit Eindrehungen (i3) für die Ringbänder (8) versehene Führungswalze (i2) gesichert sind. io. Einrichtung nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Tragbänder oder Diagonalbänder ähnlich wie die Distanzbänder, jedoch schräg "entsprechend dem Verlauf der Dreieckseiten der Schablonen, unter dem Nähinaschinenkopf ;geführt und gleichzeitig mit festgenäht werden. ii. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei radiale Tragbänder oder Diagonalbänder parallel nebeneinander schräg unter dem Nähmaschinenkopf geführt und vernäht werden. 12. Einrichtung nach Anspruch io und i i, dadurch gek-nnzeichnet, daß eine Schablone, Schablonenführung od. dgl. unmittelbar unter der Nähmaschine angeordnet ist.
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