DE897496C - Anbauvorrichtung fuer Ackergeraete am Schlepper, die unmittelbar vom Schlepper getragen und vom Fuehrersitz aus bedient werden - Google Patents
Anbauvorrichtung fuer Ackergeraete am Schlepper, die unmittelbar vom Schlepper getragen und vom Fuehrersitz aus bedient werdenInfo
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- DE897496C DE897496C DEM11943A DEM0011943A DE897496C DE 897496 C DE897496 C DE 897496C DE M11943 A DEM11943 A DE M11943A DE M0011943 A DEM0011943 A DE M0011943A DE 897496 C DE897496 C DE 897496C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B35/00—Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing
- A01B35/02—Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing with non-rotating tools
- A01B35/10—Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing with non-rotating tools mounted on tractors
- A01B35/12—Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing with non-rotating tools mounted on tractors with spring tools or with resiliently-or flexibly-attached rigid tools
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anbauvorrichtung
für Ackergeräte am Schlepper, die ohne eigenes Fahrgestell direkt vom Schlepper getragen und
auch vom Führersitz des Schleppers aus gesteuert und ausgehoben, werden.
Derartig zwischen und auch vor den Schlepperrädern angeordnete Ackergeräte sind an sich bekannt.
Bei diesen (Geräten besteht jedoch durchweg der Nachteil· der beschränkten Anbringungsmögli'dh'keit
verschiedener Werkzeuge, wie z. B. Pflanzlochsterne, die einen hohen Durchgang unter dem
Anbaurahmen benötigen. Dreieckverstrebungen, die bei einer bekannten Anbauvorrichtung zur Aufnahme
der seitlichen Arbeitsdrücke notwendig sind,
versperren den Raum für die Anbringung der Pflanzlochsterne.
Die Erfindung bat sich- also 'die Aufgabe gesetzt, mit einfacheren Mitteln eine Anbauvorrichtung zu
schaffen, die a) dem Geräterahmen im erforderlichen Arbeitsbereich die Anpassungsfähigkeit an
gegebene Bodenunebenheiten sichert, b) den Arbeitswerkzeugen mit größerem Raumbedarf vollen
Durchgang läßt und c) dennoch eine gute Seitenführung garantiert.
Dies wird· erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zur Befestigung der Geräteschiene am Schlepper
zwei abgewinkelte Schwingen verwendet werden, die am Schlepper in einem gemeinsamen Querrohr
sehr breit gelagert sind und in vertikaler Richtung unabhängig voneinander im erforderlichen Arbeitsbereich,
hervorgerufen durch gegebene Bodenunebenheiten, aussehwingen können.
Seitlich sind diese beiden Schwingen durch- ihre
breite und abstandsveränderliche Lagerung am Schlepper starr geführt, so daß eine genaue Steuerung
des Geräts durch den Schlepper gewährleistet ist.
Zwischen den Schwingen bleibt der Raum für die
Anbringung von Geräten, z. B. Pflanzlochsternen,
völlig frei. Auch ist es erfindungsgemäß möglich, je nach dem Reihenabstand der Kulturen erforderlkhenfalls
die Schwingen etwas auszuziehen bzw. auf größerem Abstand zu setzen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel·
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Anbauvorrichtung am Schlepper in der Seitenansicht, beispielsweise mit einem Hackgerät,
ausgerüstet,
Fig. 2 die Anbauvorrichtung mit Schlepper und
Geräterahmen', an dem beispielsweise verschiedene Werkzeugkombinationen dargestellt sind, in der
Draufsicht.
Die Schwingen α sind im Querrohr b, das am
Schlepper befestigt ist, gelagert. Am Geräterahmen c sind zwei, mit Stellhebel versehene Lager d
befestigt, an denen mittels Bolzen e und / die
Schwingen α angeschlossen werden. Nach Lösen des Bolzens f kann der Geräterahmen c mit all
seinen Werkzeugen um den Bolzen e gekippt und somit der Schnittwinkel der Schare reguliert
werden. Jede Schwinge α ist zu· diesem Zweck mit einem Segmentbogen g versehen, 'der mehrere
Löcher für den Bolzen/ aufweist. Zur Begrenzung bzw. Festlegung der Anbeitshöhe des Geräterahmens
c sind an diesem zwei Stützrollen h befestigt.
Fig. 2 zeigt beispielsweise verschiedene Werkzeuganordnungen, und zwar die Hackausrüstung i,
die Pflanzlochsterne k, die iZudeckeinrichtung I und
die Häufeleiinrichtung m.
Diese Werkzeuge werden jeweils in getrennten Arbeitsgängen verwendet.
Am Schlepper gelagert ist eine Aushebewelle«, mit der der Ausrückhebel 0 und die zwei Hebel p
fest verbunden sind Der Aus-rückhebel 0 ist durch
Sperriegel am Segment r, das fest am Schlepper sitzt, feststellbar; das Ausheben'des (Gerätes erfolgt
in Pfeilriähtung.
An den Schwingen· α ist fest je ein nach oben
weisender Hebelarm s vorgesehen, an dem je eine
Zugstange t angreift, die am anderen Ende mit der Aushebevorrichtung bzw. dem Hebel p durch
Schlitzloch und Bolzen verbunden ist. Eine Druckfeder
u sorgt für den Ausgleich·. Je eine hinten am
Schlepper und vorn am Hebelarm j angreifende Zugfeder w dient zur Erleichterung des Aushebevorganges,
wobei das ganze Anbaugerät um das Querrohr b schwingt.
Es ist natürlich möglich, diese beschriebene Aushebung
von Hand durch einen mechanischen Kraftheber,
der vom Schlepper angetrieben wird, zu ersetzen, wodurch 'dann 'der Handhebel 0 wegfällt
und die benötigte Aushebekraft gewissermaßen in Verlängerung der Zugstange t durch den Kraftheber
eingeleitet wird.
Claims (4)
1. Anbauvorrichtung für Ackergeräte am
S'chlepper, die unmittelbar vom Schlepper getragen und vom Führersitz des Schleppers aus
bedient werden und wobei das Gerät in Arbeitsstellung auf eigenen Stützrädem ruht, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindung von Geräterahmeni
und Schlepper durch zwei abgewinkelte, am Schlepper in einem gemeinsamen Querrohr
(P) -gelagerte und seitlich starr geführte Schwingen (α) erfolgt, die im gegebenen
Arbeitsbereich unabhängig voneinander in lotrechter Ebene ausschwingbar sind.
2. Anbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen (α)
sehr breit und abstandsverändernd* gelagert sind.
3. Anbauvorrichtung nach Anspruch· 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen (α) mit dem Geräterahmen (c) kipp- und
durch Bolzen (e und f) feststellbar verbunden
sind, wodurch die horizontale Lage des Geräterahmens und damit der Schnittwinkel 'der
Schare reguliert wird.
4. Anbauvorrichtung nach· Anspruch 1 bis 3, go
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der gemeinsamen Aushebewelle (n) und den
Schwingen (α) eine nachgiebige Zugverbindung vorgesehen ist, 'damit der Geräterahmen unabhängig
vom Schlepper den Bodenunebenheiten folgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
15569 11.53
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM11943A DE897496C (de) | 1951-12-04 | 1951-12-04 | Anbauvorrichtung fuer Ackergeraete am Schlepper, die unmittelbar vom Schlepper getragen und vom Fuehrersitz aus bedient werden |
| DEM17150A DE919438C (de) | 1951-12-04 | 1953-01-28 | Anbauvorrichtung fuer Geraeterahmen am Schlepper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM11943A DE897496C (de) | 1951-12-04 | 1951-12-04 | Anbauvorrichtung fuer Ackergeraete am Schlepper, die unmittelbar vom Schlepper getragen und vom Fuehrersitz aus bedient werden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE897496C true DE897496C (de) | 1953-11-23 |
Family
ID=7295798
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM11943A Expired DE897496C (de) | 1951-12-04 | 1951-12-04 | Anbauvorrichtung fuer Ackergeraete am Schlepper, die unmittelbar vom Schlepper getragen und vom Fuehrersitz aus bedient werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE897496C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019849B (de) * | 1954-10-30 | 1957-11-21 | David Brown Tractors Engineeri | Vorrichtung zum einstellbaren Anbringen und Ausheben von Ackergeraeten an einem Schlepper |
| DE1042936B (de) * | 1954-09-30 | 1958-11-06 | Hermann Ziegler | Anbaugestell fuer Ackergeraete zum wahlweisen Anbau vor oder hinter einem Schlepper |
| US3146832A (en) * | 1963-09-03 | 1964-09-01 | Lyle L Fry | Plant thinner |
| EP0426960A3 (en) * | 1989-11-04 | 1991-07-31 | Rabewerk Gmbh + Co. | Hoeing machine for agricultural implement |
| US5154241A (en) * | 1991-01-17 | 1992-10-13 | The Toro Company | Sand trap maintenance machine |
-
1951
- 1951-12-04 DE DEM11943A patent/DE897496C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1042936B (de) * | 1954-09-30 | 1958-11-06 | Hermann Ziegler | Anbaugestell fuer Ackergeraete zum wahlweisen Anbau vor oder hinter einem Schlepper |
| DE1019849B (de) * | 1954-10-30 | 1957-11-21 | David Brown Tractors Engineeri | Vorrichtung zum einstellbaren Anbringen und Ausheben von Ackergeraeten an einem Schlepper |
| US3146832A (en) * | 1963-09-03 | 1964-09-01 | Lyle L Fry | Plant thinner |
| EP0426960A3 (en) * | 1989-11-04 | 1991-07-31 | Rabewerk Gmbh + Co. | Hoeing machine for agricultural implement |
| US5154241A (en) * | 1991-01-17 | 1992-10-13 | The Toro Company | Sand trap maintenance machine |
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