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DE897229C - Schaltungsanordnung zum Messen kurzer Zeiten mit sehr hoher Genauigkeit, insbesondere fuer das Messen von Geschossgeschwindigkeiten - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Messen kurzer Zeiten mit sehr hoher Genauigkeit, insbesondere fuer das Messen von Geschossgeschwindigkeiten

Info

Publication number
DE897229C
DE897229C DES12207D DES0012207D DE897229C DE 897229 C DE897229 C DE 897229C DE S12207 D DES12207 D DE S12207D DE S0012207 D DES0012207 D DE S0012207D DE 897229 C DE897229 C DE 897229C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
measuring
circuit arrangement
pulse
high accuracy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES12207D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dipl-Ing Dr Kuebler
Winfried Dr Wisotzky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES12207D priority Critical patent/DE897229C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE897229C publication Critical patent/DE897229C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F10/00Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Messen kurzer Zeiten mit sehr hoher Genauigkeit, insbesondere fair das Messen von Geschoßge schwindigkeiten Die Erfindung befaßt sich mit einer Schaltungsanordnung zum Messen kurzer Zeiten mit sehr hoher Genaui@glzeit, insbesondere für das Messen vonGeschoßgeschnvindigkeiten. Wird ,bei derartigen Anordnungen das zu messende Zeitintervall durch zwei Imp-u-Ise bestimmt, die .in der Ballistik z. B. dadurch entstehen, daß zwei Spulen durchschossen werden, so. ist dafür Sorge zu tragen, @daß die beiden Impulse, die unter Umständen äußerlich weich sind, d. h. verhältnismäßig lange @dauern und keine scharfe Begrenzung haben., in zwei miteinander übereinstimmenden Augenblickswerten der Impuls-#vellen auf die Empfangseinrichtung zur Wirkung gelangen. Der Kurzzeitmesser muß also an Jerseliben Stelle,der beiden Impulsvorgänge betätigt werden. Dabei ist es außerdem wünschenswert, daß auf die Polarität oder Impulse nicht geachtet zu werden braucht.
  • Dieerfindungis:gemäßeLösung besteht @im wesentlichendarin, daß bei Einwirkung der das zu anessende Zeitintervall zu messenden Spannungs-.impul@s.e auf Röhrenkippschalbungen oder erste Impuls eine Röhrenkippschal:tung einschaltet, daraufhin wieder zurückschaltet und damit für den zweiten Impuls die Aufnahmebereitschaft für die Röhrenkippschaltuwg herbeiführt. Zweckmäßig wird diese Beeinflussung der Röhrenkippschaltung durch,die Impulse in :der Weise durchgeführt, (äaß sie Über vwei Eingangsröhrenstrecken für die Röhrenkippschaltluvg richtungsabhängig erfolgt.
  • Um der Forderung zu genügen, daß auf die Polarität der Impulse nicht geachtet zu werden braucht, sind zwei parallele Empfangsröhrenkippschaltungen zur Aufnahme der Impulse vorgesehen, von denen .die eine auf Impulse positiver und die andere .auf Impulse negativer Richtung anspricht.
  • In :der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung .dargestellt.
  • In der Eig. i ist der zeitliche Verlauf derartiger Impulswellen, wie sie beispielsweise e_Mm Durchschießen von Spulen mit längs magnetisierten aGeschossen entstehen, gezeigt worden. Fig. 2 zeigt schematisch die Schaltung der Röhrenkippstrufe mit ihren Eingängen und Ausgängen, und Fig. 3 zweigt eine Prinzipschaltung für eine erfindungsgemäße Ausführungsform, bei der .auf die Polarität. der Impulse nicht geachtet zu werden braucht.
  • Wie bereits erwähnt, werden adie.das zumessende Zeitintervall begrenzenden Spannu:ngs,impulse in der Ballistik durch von einem längs magnetisierten Geschoßdurchsetzte Spulen geliefert, die als Induktionsspulen wirken. Vorbedingung dafür, rlaß der Kurzzeitmesser an einer bestimmten Stelle des ersten Impulses ein- und an derselben Stelle des zweiten Spulenimpulses ausgeschaltet wind, :ist. eine weitgehende Übereinstimmung der beiden Impulse. Zu diesem Zweck werden -die beiden Spulen hintereinamder(geschaltet, und die in ihnen induzierten Impulse werden über erin zweiadriges Kabel zu (der Steuereinrichtung geleitet. Erfindungsgemäß arbeitet diese Steuereinrichtung @so-, daß sowohl der erste als auch der zweite Impuls in ihr dieselben Ein.-gangsverhältnisse antrifft.
  • Die Fig. i zeigt den gesamten zeitlichen Verlauf eines Spannungsimpulses, dessen Zeitdauer ungefähr io ms beträgt. Die dem, Höchstwertendieses Spannungsimpulses entsprechenden: Augenblickswerte mögen einen zeitlichen Abstand. von ungefähr i ms :haaben. Die Punkte a und a' :stellen nun .die Augenblickswverte sn (den Kurvenzügen zweier SpannungsImpulse sdar, .durch ,die das Zeitintervall bestimmt ist, @d. h. also:, (z. B.. @in adiesen Punkten muß ;der Kurzzeitmesser betät(gt werden.
  • In der Fig. 2 sind mit i und 2 die beiden von dem längs magnetisierten Geschoß 3 zu durchschießenden Spulen bezeichnet. Die von den beiden im. Reihe geschalteten Spulen ,ausgehenden Spannungsimpulse werden in einem. Elektronenröhrenvers:tärker ¢ mit Gegentaktausgang verstärkt und gelangen über :die Kanäale 5 und 6. über (die Röhrenstrecken 7 und 8 auf ;die in WeIse ausgeführte Hauptkippstufe g. An die Hauptkippstufe g ist die Dualstufe io angekoppelt, welche bekanntlich die Aufgabe hat, .die Ein.- urig Ausschaltinvpu:lse über,die Leiturigen an (die nicht dargestellte Zähleinrichtung weiterzügeben. An ,dem Gitter der Röhre 7 liegt Über Leitung i i noch eine Hi(lfslcippstufe 12,s die wiederum, mit der Dualstufe io über eine Diodenstrecke i5 gekoppelt ,ist.
  • Die Ruhelage der Hauptkippstufe 9. sei so, $aß über den Kanal 5 ein negatüver Impuls kommen muß, um sie umzuwerfen. Inder Ruhelage .isst .das Gitter der Röhrenstrecke 7 von der Hi:lfskippstufe 12 .her so gesteuert, adaß die Röhrenstrecke 7 Durchlaß hat. Fliegt nun .das Geschoß idurch die Spule i, so: .ist .z. B. in dem Kanal 7 nsm Ausgang des Verstärkers !die erste Hälfte des Impulses negativ und in .dem Kanal 8 entsprechend so groß positiv. Die Hauptleippsstufe 9 fällt @an der Stelle a (:s. Kurvenzug in der Fig. 2) des ersten. Impulses um; um sse wieder in die Ruhelage zu kippen, .muß nun über den Kanal 6 ein negativer Impuls kommen. Die zweite Hälfte ;des ersten Impulses ist ja ,im Kanal 6 negativ. Die Hauptkippstufe 9 fällt .infolgedessen an: der Stelle b des ersten Impulses zurück. Beim Zurückfallen der Hauptkippstufe, und zwar nur dann, fällt die Dualstufe iao um, die über,die Leitung 13 den Kurzzeitmesser eiwscheltet. Die Ausschaltung des Kurzzeitmessers erfolgt später über die Leitung 1q.. Durch .dieses Zurückkippen. der Hauptkippstufe 9. findet der zweite Impuls deselben Verhältnisse in ,ihr vor wie (der erste Impuls. D(ie Hauptkipp,stufe 9 kippt an der Stelle d hin und an der Stelle Vlieses Impulses zurück. Gleichzeitig wird die Dualstufe iro @dadurch wieder in die Ausgangslage gebracht und die Hilfskippsbufe 12 über die Diodens.trecke umgeworfen, wodurch infolge der Gittersteuerung der Kanal 5 gesperrt wird, um in bekannter Weise nachfolgernde Störimpulse unschädlich mu machen.
  • Um (die Schaltungsanordnung von der Polun:g der Spulen unabhängig zu machen, muß sie, wie in Feig. 3 gezeigt :ist, erweitert werden.. Auch in dieser Darstellung sind. die Spulen wieder mit i und 2 bezeichnet. Sie wenden von dem @Geschoß 3 durchflogen. Die von den Spulen kommenden Impulse Urerden wiederum kn Verstärker q. verstärkt und gelangen über Leitungen 5 und 6 auf die Eingänge der Röhrenschaltungen. Die Ruhestellung der Schaltung ist wie folgt: Die Hauptkippstufen; 9' und g" müssen. über die Kanäle 16 und 17 einen negativen Impuls erhalten, ,damit sie umgeworfen wenden. Die IL, ü-fakippstufen 12' und 12", die mit ihren Haup.tkippsstufen ebenfalls über die Diosdenstrecken 15' und 1,5" gekoppelt sind, sind in ihrer Ausgangshage so, daß die Gitter von (den Röhren, in dem: Kanälen 16 und 17 gegenüber ihren Kathoden auf Nullpotential liegen. Außerdem :sind die Schirmgitter ,dieser Röhren in den Röhrenkanälen 16 und 17 von der Verriegelungskippstufe 2o her in der Ruhelage so gesteuert, daß sie für negative Impulse, die auf .die Kathoden kommen, [durchlässig sind. Die beiden arideren Eitgangskanäle für die Hauptkippstufen g; 9" sind mit 1.8.. und i9 !bezeichnet. Die Verriegelungsstufe 2o ist über eine Diode 21 mit der Dualstufe io gekoppelt. Die Ausgänge der Dualstufe 13 und 14 führen zu dem Kurzzeitmesser. Es sei angenommen, daß die erste Hälfte ,des ersten Impulses im Kanail 16 negativ sei urrd damit auch im Kanal entsprechend in ,den Kanälen i$ und 17 positiv; idann kippt die Hauptkippstufe g' um. Gleichzefi.tig fällt .auch die zugehörige Hilfskippstufe, 12' um und macht dass Steuergitter der in der Röhrenstrecke 17 liegenden Ränne stark negativ, so -d@aß .diese Röhre sperrt. Die zweite Hälfte des ersten Innpulses ;ist in Aden Kanälen 18 und 17 negativ, wodurch -die Hauptkippstufe in die Ruhelage zurückfällt. Bei diesem Zurückfallen wird .die Djuialstufe io umgeworfen, die über die Leitung 13 den Kurzzeitmesser einschaltet. Der zweite Spulenimpu,ls trifft nun. in :der Hauptkippstu@fe g' dieselben Verhältnisse an wie der erste Impuls. Beim Zurückfallen der Hauptkipp.stufe g' an der Stelle b' wind auch die Dualstude zurückgeworfen, die den. Kurzzeitmesser über die Leitung 1d. ausschaltet. Gleichzeitig fällt auch die Verriegelungskip:pstufe 2o, welche :die Schirmgitter der Röhren in Iden Kanälen; 16 und 17 negativ steuert, um, so, daßdiese Röhren sperren.
  • Sind nun idie beiden hintereinandergeschalteten Spulen i 'und 2 ihm Eingang des Verstärkers q. verpolt, so führt das rechte System das. Entsprechende aus wie das linke, so daß eine besondere Beschreibung dieser Vorgänge nicht mehr erforderlich sein dürfte. Auf .diese Weise braucht also auf die richtige Po.lung der Impulse nicht mehr geachtet zu werden..

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zum Messen kurzer Zeiten mit sehr hoher Genauigkeit, insbesondere für das Messen von Geschoßgeschwindigkeiten, .bei ,der zwei Idas zu messende Zeitintervall begrenzende Spannungsimpulse nacheinander auf Röhrenkippsahaltungen einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Impuls eine Röhrenkippschaltung einschaltet, daraufhin wieder zurückschaltet und damit für den zweiten Impuls die Aufnahmebereitschaft für die Röhrenkippschaltung herbeiführt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Röhrenkippschaltung in Abhängigkeit eines Impulses über zwei Ein!gangsröhrenstrecken ric tungsabhängig erfolgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß zwecks Erreichens einer Unabhängigkeit von der Polung des Impulsigeibers zwei Röhrenkippsc'haltungen zur Aufnahme des Impulses empfangsbereit sind, von denen idie eine auf Impulse positiver Richtung und die andere auf Impulse negativer Richtung anspricht.
DES12207D 1944-12-05 1944-12-05 Schaltungsanordnung zum Messen kurzer Zeiten mit sehr hoher Genauigkeit, insbesondere fuer das Messen von Geschossgeschwindigkeiten Expired DE897229C (de)

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