DE897028C - Rohrverbindung - Google Patents
RohrverbindungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L27/00—Adjustable joints; Joints allowing movement
- F16L27/02—Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
- F16L27/023—Universal and rotating joints
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Rohrverbindung Bei der Erfindung handelt es sich um eine Rohrverbindung mit einem Verbindungsgehäuse, an dessen einer ,Seite eines .der beiden Rohrstücke befestigt ist, während das andere Rohrstück von der anderen Seite des Gehäuses in dieses durch eine im Gehäuseboden vorgesehene öffnun@g hineinragt und im Gehäuse drehbar angeordnet ist.
- Erfindungsgemäß soll das drehbare Rohrstück in dem Gehäuse von einem kombinierten Stütz- und Führungsglied gehalten und zwischen diesem und ,dem Gehäuseboden eine Dichtung angeordnet werden. Dabei hat das drehbare Rohrstück in der Gehäusebodendurchtrittsöffnung ringsherum Spiel und kann sich also ,in den Grenzen dieses Spiels gleichzeitig mit einer Drehbewegung in Querrichtung verlagern, wobei die in ständiger Anlage gehialtenen Dichtungsflächen der Dichtung einen Abschluß des Gehäuseinneren nach außen hin gewährleisten. Damit wird die erfindungsgemäße Rohrverbindung allen Anforderungen gerecht, die z. B. für Tiegelpressen und andere Maschinen zu beachten sind und mach denen es darauf ankommt, außer einer Drehung des einen Rohres auch eine Schwingbewegung quer zu seiner Längsachse ohne Beeinträchtigung der Dichtungswirkung zuzulassen.
- In Weiterentwicklung der Erfindung empfiehlt es sich, das Stütz- und Führungsglied als Büchse auszubilden, und zwar so, daß sie das -drehbare Rohr mit geringem Spiel umgibt und gleichfalls mit geringem Spiel in das Gehäuse eirngepaßt ist. Dadurch wird unter Einhaltung nur geringer Fertigungsgenauigkeiten und damit also unter billiger Herstellung eine ausreichende ,Stütz- und Führungswirkung für ,das drehbare Rohr erreicht und überdies etwaigen Abnutzungen Rechnung getragen. Zur Erhöhung der Lebensdauer kann es erfindungsgemäß vorteilhaft sein, einen das Rohr mit Spiel umgebenden Dichtungsring aus Kohlegraphit herzustellen, der unter axial gerichteter Federkraft steht und dessen eine Stirnfläche am Gehäuseboden anliegt, während seine andere, kugelförmig gestaltete Stirnfläche gegen eine dieser Form angepaßte Fläche eines Ringes abdichtet, der aus einem Werkstoff mit zum Kohlegraphitring unterschiedlicher Abnutzungseigenschaft, etwa aus Bronze, besteht.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. I einen Längsschnitt durch das Rohrverbindungsstück einer ersten Ausführung, Fig. II ein Ausführungsbeispiel der Rohrverbindung .gleichfalls im Längsschnitt.
- Bei der Ausführung nach Fig.1 ist im Boden eines Gehäuses i2 eine Bohrung 14 vorgesehen, durch die das eine Rohrstück 36 hindurchragt. Auf der .dem Gehäuseboden gegenüberliegenden Seite weist das Gehäuse einen Flansch i8 zur Befestigung des zweiten Rohrstückes 22 unter Verwendung von Schrauben 24 auf. Das Rohrstück 22 ist beim dargestellten Beispiel als Krümmer ausgebildet und mit'einem Innengewinde 26 für den Anschluß eines Verbindungsrohres versehen. Im übrigen zeigt das Rohrstück-22 auf der dem Gehäuse i2 bzw. deren Kammer 16 zugekehrten Seite einen Paßring 3o, der in das Gehäuse eingreift. Eine Dichtungsscheibe 34 sorgt für einen dichten Abschluß der Gehäusekammer 16 gegen das Rohrstück 22.
- Das drehbare Rohrstück 36 ist an einem Ende mit Außengewinde 38 versehen und ragt in das Gehäuse 12 so weit hinein, daß sein inneres Ende 40 einen nur geringen Abstand von dem anderen Rohrstück 22 hat. Im übrigen liegt das Rohrstück 36 konzentrisch zur Öffnung des Rohrstückes 22.
- An dem Rohrstück 36 ist innerhalb des Gehäuses 2o ein Dichtungsring 46 befestigt, so daß er gegen das Rohr abdichtet und dessen Bewegungen folgt. . Die dem Gehäuseboden zugekehrte Seite 48 des Dichtungsringes 46 ist kugelförmig gestaltet und liegt an einer Hohlkugelfläche 5o eines Dichtungsringes 52 an. Dieser seinerseits legt sich flach auf den ebenen Boden 54 des 'Gehäuses 12 auf. Dabei ist der Außendurchmesser -des Dichtungsringes 52 etwas kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses 12. Zweckmäßig besteht der Ring 52 aus Kohlegraphit, während für den Ring 46 zweckmäßig ein Werkstoff verwendet wird, der vom KoMegraphit abweichende Reibungs- und Abnutzungseigenschaften hat. So z. B. kommt Bronze für den Ring 46 in Betracht.
- Zur axialen Führung des Rohrstückes 36 im Gehäuse 12 derart, daß es mit dem Rohrstück i2 fluchtet, dient eine Führungsbuchse 56; deren äußere Mantelflächen 58 als Tragflächen mit der inneren Mantelfläche :des Gehäuses zusammenarbeiten, während gleichzeitig die Bohrungsmantelfläche 6o eine tragende Anlage am RohrS.tüCCk 36 hat. Dabei ist ,die Ausführung so getroffen, daß das RohrstÜck 36 sich in der Führungsbuchse 56 frei drehen kann und die äußeren Mantelflächen 58 das Rohr konzentrisch zur Achse des 'Gehäuses r2 halten. Eine Feder 62 ist zwischen der ,Stirnfläche 28 des Rohrstückes 22 und der Führungsbuchse 56 angeordnet und drückt diese gegen einen Ring 66, der zwischen der Führungsbuchse und dem auf dem Rohr 36 festen Ring.46 vorgesehen ist und der vorzugsweise aus Kohlegraphit besteht. Für die Führungsbuchse 56 eignet sich z. B. Bronze.
- Die Feder 62 sorgt also für ständige Anlage der verschiedenen Dichtungsflächen, ohne das Rohr 36 an einer Drehung um seine Längsachse und einer Schwingbewegung quer zur Längsachse im Rahmen des Spiels zu hindern, das einerseits die Bohrung 14 im Gehäuseboden und ;die Führungsbuchse 56 zuläßt.
- Bei der Ausführung nach Fig.II tritt an die Stelle der Führungsbuchse 56 und des Ringes 66 .eine Muffe 70, vorzugsweise aus Kohlegraphit. Im übrigen wirken auch bei dieser. Muffe deren äußere Mantelfläche 72 und deren innere Bohrungswandung 74 als Trag- und Führungsflächen. Die Feder 62 drückt die Muffe 70 gegen den Ring 46', der seinerseits am Dichtungsring 52' anliegt. Es hat sich gezeigt, daß eine Muffe 7o aus Kohlegraphit als Stütz- und Führungsglied für das drehbare Rohrstück einer geringeren Abnutzung unterliegt als eine Metallführungsbuchse 56 nach Fig. I. Dabei bleibt jedoch die F_ ührungs- und Stabilisierungswirkung gewahrt.
- Das Spiel zwischen de-m Führungsstück 56. (bzw. 70) und der Gehäusewandung 32 (32') hat eine Größenordnung von o;125 mm. Da an dieser Stelle eine Gleitbewegung der Flächen 58 und 32 (72 und 32') nicht auftritt, so ist,die Abnutzung gleich Null. Das Spiel zwischen dem Rohr 36 (36') und der Führungsbuchse 56.(70) wird bei der Herstellung in einer Größenordnung von o;075 mm bemessen.
- Ein mit dem Verbindungsstück nach Fig. II durchgeführter Dauerversuch ergab bei 1750 Umdrehungen pro Minute und einem Wasserdruck zwischen etwa 2,75 und 3,5 at eine Vergrößerung des inneren ,Spiels infolge Abnutzung nur in einer Größenordnung von 3,75 X io-3 bis 5 X io-3 mm.
- Das geringe Spiel an der Außen- und Innenseite des Führungsstückes. 56 (bzw. 70) erlaubt dem Rohrstück 36 eine begrenzte Schwingbewegung in der Eintrittsöffnung 14 des ,Gehäusebodens: Diese Schwingbewegung ergibt zusammen mit der Drehbewegung des Rohrstückes 36 eine Art kombinierte Schwenk- und Schwebebewegung, der der Dichtungsring 46 folgt und dabei in dichtender Anlage an dem Dichtungsring 52 bleibt, indem der Ring 46 ständig unter der Wirkung der Feder 62 steht.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrverbindung mit einem Verbindungsgehäuse, an dessen einer Seite eines der beiden Rohrstücke befestigt ist, während das andere Rohrstück von der anderen Seite des Gehäuses in dieses durch eine im Gehäuseboden vorgesehene Öffnung hineinragt und im Gehäuse drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet; daß das drehbare Rohrstück (36, 36') in dem Gehäuse (12,12') von einem kombinierten. Stütz-und Führungsglied (56,70) gehalten wird ünd zwischen diesem und dem Gehäuseboden (12, 12') eine Dichtung (66, 46, 52; 46', 52') vorgesehen ist, und daß das drehbare Rohrstück (36, 36') in der Gehäusebodendurchtrittsöffnung (14) ringsherum ,Spiel hat und in den Grenzen dieses Spiels gleichzeitig mit der Drehbewegung in Querrichtung beweglich ist unter Wahrung einer ständigen Anlage der Dichtungsflächen (48, 50).
- 2. Rohrverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stütz- und Führungsglied als Büchse (56) ausgebildet ist und diese das Rohr (36) mit geringem Spiel umgibt und gleichfalls mit geringem Spiel in das Gehäuse (12) eingepaßt ist.
- 3. Rohrverbindung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch einen das Rohr (36, 36') mit Spiel umgebenden Dichtungsring (52, 52') aus Kohlegraphit, der unter akial gerichteter Federkraft (62, 62') steht und,dessen eine Stirnfläche (54) am Gehäuseboden (12) anliegt, während seine andere, kugelförmig gestaltete Stirnfläche (50) gegen eine dieser Form angepaßte Fläche (48) eines Ringes (46) abdichtet, der aus einem Werkstoff mit zum Kohlegraphitring (52, 52') unterschiedlicher Abnutzungseigenschaft, z. B. aus Bronze, besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US897028XA | 1947-04-30 | 1947-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE897028C true DE897028C (de) | 1953-11-16 |
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ID=22219146
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ2015A Expired DE897028C (de) | 1947-04-30 | 1950-09-21 | Rohrverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE897028C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1165360B (de) * | 1959-08-01 | 1964-03-12 | Schwermaschb Iakarl Liebknecht | Anschluss einer Rohrleitung an einem relativ dazu rotierenden Druckgefaess |
| DE2829333A1 (de) * | 1977-11-30 | 1979-05-31 | Metex Corp | Auspuffdichtung |
| FR2590649A1 (fr) * | 1985-11-28 | 1987-05-29 | Glyco Antriebstechnik Gmbh | Passage tournant lie a la pression, pouvant etre manoeuvre |
| US5165734A (en) * | 1991-09-03 | 1992-11-24 | Smith Precision Products Company | Conduit swivel connector |
-
1950
- 1950-09-21 DE DEJ2015A patent/DE897028C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1165360B (de) * | 1959-08-01 | 1964-03-12 | Schwermaschb Iakarl Liebknecht | Anschluss einer Rohrleitung an einem relativ dazu rotierenden Druckgefaess |
| DE2829333A1 (de) * | 1977-11-30 | 1979-05-31 | Metex Corp | Auspuffdichtung |
| FR2590649A1 (fr) * | 1985-11-28 | 1987-05-29 | Glyco Antriebstechnik Gmbh | Passage tournant lie a la pression, pouvant etre manoeuvre |
| US5165734A (en) * | 1991-09-03 | 1992-11-24 | Smith Precision Products Company | Conduit swivel connector |
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