DE896303C - Hydrostatische Kraftuebertragung fuer Elektrofahrzeuge - Google Patents
Hydrostatische Kraftuebertragung fuer ElektrofahrzeugeInfo
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- DE896303C DE896303C DEST3676A DEST003676A DE896303C DE 896303 C DE896303 C DE 896303C DE ST3676 A DEST3676 A DE ST3676A DE ST003676 A DEST003676 A DE ST003676A DE 896303 C DE896303 C DE 896303C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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- B60K17/10—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of fluid gearing
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Description
- Hydrostatische Kraftübertragung für Elektrofahrzeuge Eine hydrostatische Kraftübertragung für Elektrofahrzeuge wurde vorgeschlagen, bei welcher die Antriebskraft zentral durch eine elektromotorisch angetriebene hydrostatische Maschine erzeugt wird. Jedes von vorzugsweise zwei gegenüberliegenden Triebrädern des Fahrzeugs wird dabei von je einer oder einer gemeinsamen weiteren als Motorwirkenden hydrostatischen Maschine angetrieben, wobei die elektromotorisch angetriebene, als Pumpe wirkende hydrostatische Maschine mit den als Motor wirkenden, mit den Triebrädern mechanisch gekuppelten hydrostatischen Maschinen durch Flüssigkeitsleitungen in geeigneter Weise verbunden sind. Bei annähernd gleichbleibender Drehzahl und gleichbleibender Drehrichtung kann bei Wahl eines geeigneten an sich bekannten Typs durch Regelvorrichtungen die Fördermenge und Förderrichtung der als Pumpe wirkenden hydrostatischen Maschine willkürlich geändert werden, oder es kann die Drehrichteng durch ein ebenfalls bekanntes Wechselventil in den als Motoren wirkenden hydrostatischen Maschinen geändert werden.
- (Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterentwicklung dieser Einrichtung. Erfindungsgemäß treibt ein elektrischer Antriebsmotor gleichzeitig ein Triebrad und eine hydrostatische Maschine an, welche durch Rohrleitungen mit einer oder mehreren hydrostatischen Maschinen, ,die ihrerseits mit weiteren Triebrädern gekuppelt sind, in Verbindung steht. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in Fig. i und a dargestellt. In Fig. i ist die hydrostatische Pumpe i mit einem Elektromotor 15 in an sich bekannter Weise gekuppelt, der gleichzeitig, beispielsweise über ein Stirnradgetriebe 1i6 mit dem einen Triebrad i i des Fahrzeuges im Eingriff steht. Das andere Triebrad 1a ist in ähnlicher oder gleicher Weise (Stirnradgetriebe ;I3) wie der Elektromotor 15 mit einer als Motor arbeitenden hydrostatischen Maschine 2 gekuppelt. Beide hydrostatischen Maschinen i und 2 sind miteinander durch Flüssig-keitsleitungen, vorzugsweise Rohre 3, q. verbunden, so daß die hydrostatische Pumpe i den hydrostatischen Motor 2, und damit das Triebrad 12 antreibt.
- Infolge der an sich kaum vermeidbaren Spaltverluste in den hydrostatischen Maschinen, welche durch an sich bekannte konstruktive Maßnahmen auf einen für die beabsichtigte Wirkung günstigen Wert gebracht werden können, ist eine Drehzahlabweichung der hydrostatischen Maschinen untereinander, also auch der Triebräder untereinander, in dem Maße möglich, wie es beim Durchfahren von Kurven notwendig wird. Aus diesem Grunde wird die Fördermenge der hydrostatischen Pumpe i etwa um einen Betrag größer gewählt als der rein volumetrischen Leistung der hydrostatischen - Motoren entspricht, wenn diese die gleiche Drehzahl wie die Pumpe machen sollen.
- Die in Fig. i dargestellte Anordnung kann gleichzeitig als weich wirkende regelbare Bremse benutzt werden, wenn die von der Flüssigkeit durchflossene Leitung an irgendeiner Stelle, beispielsweise durch ein Ventil 14 in der Leitung 3 gedrosselt wird.
- Während bei der bisher geschilderten Anordnung der Einrichtung diese als Antriebsvorrichtung für ein Triebrad oder eine Gruppe von mehreren Triebrädern dient, wobei stets die hydrostatische Pumpe durch einen Elektromotor angetrieben wird, der seinerseits gleichzeitig ein anderes Triebrad antreibt, fällt ihr bei der in Fig. 2 damgestellten Anordnung lediglich die Aufgabe zu, zwischen zwei einander gegenüberliegenden Triebrädern, die durch von außen wirkende, beispielsweise elektromotorische Kräfte angetrieben wenden, einen Kräfteausgleich herzustellen und eine regelbare weich wirkende Bremswirkung zu erzielen.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird jedes Triebrad also vorzugsweise zwei einander gegenüberistehende Triebräder 11, 12 in an sich üblicher Weise durch einen Elektromotor- 15, 15a angetrieben. Jeder der Elektromotoren ist auch mit einer hydrostatischen Maschine i, 2 gekuppelt, welche in beiden Drehrichtungen wirken kann und deren Fördermenge durch die Drehzahl bestimmt wird.
- Beide hydrostatischen Maschinen i, 2 sind durch ein Rohrleitungssystem 3, q. miteinander so verbunden, daß sie von einem gemeinsamen Flüssigkeitsstrom durchflossen werden können. In diese Flüssigkeitsleitung ist auch hier das Drosselventil 14. zurErzielung einerBremswirkung eingeschaltet.
- Bei gleicher Drehzahl der Triebräder 11, 12 und offenem Drosselventil 14. überträgt das hydraulische System keine Leistung, sondern die Flüssigkeit wird lediglich umgewälzt. Bei Drosselung durch das Ventil 14 ergibt sich auch hier eine Bremswirkung. Bei großemDrehzahlunterschied zwischen j den Rädern. 111, 12, beispielsweise durch stark verminderte Fahrbahnreibung an einem der Triebräder, wirkt ,die mit dem schneller drehenden Triebrad bzw. dessen Antriebsmotor gekuppelte hydrostatische Maschine als Pumpe und überträgt Leistungen auf die langsamer laufende, dabei als Motor wirkende hydrostatische Maschine und dadurch auch auf das langsamer laufende Triebrad.
- Die Wirkung tritt erst .dann ein, wenn,der Drehzahlunterschied zwischen ,den beiden Triebrädern den Rahmen des durch Spaltverluste möglichen Drehzahlenunterschiedes überschreitet.
- Die Anordnung wirkt also ähnlich wie ein selbstsperrendes mechanisches Ausgleichsgetriebe bekannter Art und hat den Vorteil, bei vollständiger Entlastung eines Triebrades die Gesamtleistung beider Antriebsmotoren auf das andere belastete Triebrad zu übertragen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hydrostatische Kraftübertragung für Elektrofahrzeuge, bei der die Triebräder des Fahrzeugs direkt oder über Zwischenglieder mit einem oder mehreren hydrostatischen Motoren im Eingriff stehen, deren Drehzahl von der Menge und deren Drehrichtung von der Flußrichtung der Druckflüssigkeit abhängt, .die den hydrostatischen Motoren von einer elekromotorisch angetriebenenDruckpumpe zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Antriebsmotor (15) gleichzeitig ein Triebrad (i i) und eine hydrostatische Maschine (i) antreibt, welche durch Rohrleitungen (3, ¢) mit einer oder mehreren hydrostatischen Maschinen (2), die ihrerseits mit weiteren Triebrädern (12) gekuppelt sind, in Verbindung stehen.
- 2. Kraftübertragung nach Anspruch -i, dadurch gekennzeichnet, daß die,Spaltverluste in den hydrostatischen Maschinen (i, 2) so gestaltet sind, daß Drehzahlabweichungen der einzelnen Triebräder voneinander in bestimmten Grenzen möglich sind, wobei die Fördermenge der als Pumpe wirkenden hydrostatischen Maschine (i1) die rein volumetrische Leistung der als Motor wirkenden hydrostatischen Maschine (2) etwa um :den Betrag der auftretenden höchsten Spaltverluste übertrifft.
- 3. Kraftübertragung nach Anspruch i, bei der jedes Triebrad des Fahrzeugs von. einem besonderen Elektromotor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß alle Motoren oder alle Triebräder mit untereinander .durch ein zusammenhängendes Rohrsystem verbundenen hydrostatischen Maschinen (i, 2) gekuppelt sind. q.. Kraftübertragung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeits-,strom in den Rohrleitungen (3, q.) durch ein Drosselventil (1q.) zur Erzielung einer Bremswirkung willkürlich gedrosselt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST3676A DE896303C (de) | 1951-07-28 | 1951-07-28 | Hydrostatische Kraftuebertragung fuer Elektrofahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST3676A DE896303C (de) | 1951-07-28 | 1951-07-28 | Hydrostatische Kraftuebertragung fuer Elektrofahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE896303C true DE896303C (de) | 1953-11-12 |
Family
ID=7453281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST3676A Expired DE896303C (de) | 1951-07-28 | 1951-07-28 | Hydrostatische Kraftuebertragung fuer Elektrofahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE896303C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1116542B (de) * | 1958-08-28 | 1961-11-02 | Steinbock G M B H | Gabelstapler |
-
1951
- 1951-07-28 DE DEST3676A patent/DE896303C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1116542B (de) * | 1958-08-28 | 1961-11-02 | Steinbock G M B H | Gabelstapler |
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