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DE896154C - Verfahren zur Herstellung von polsteraehnlichen Gebilden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von polsteraehnlichen Gebilden

Info

Publication number
DE896154C
DE896154C DEW5402A DEW0005402A DE896154C DE 896154 C DE896154 C DE 896154C DE W5402 A DEW5402 A DE W5402A DE W0005402 A DEW0005402 A DE W0005402A DE 896154 C DE896154 C DE 896154C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
upholstery
body according
transverse
synthetic resins
thermoplastic synthetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW5402A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Eschemann
Heinrich Rudolf Thiel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WEBEREI MUERREL GmbH
Original Assignee
WEBEREI MUERREL GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WEBEREI MUERREL GmbH filed Critical WEBEREI MUERREL GmbH
Priority to DEW5402A priority Critical patent/DE896154C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE896154C publication Critical patent/DE896154C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • 'Es wurde gefunden, @daß .die bisher für Polsterzwecke benutzten Tierhaare oder Fasern, beispielsweise Roßhaare oder aus tierischen. Häuten gewonnene Fasern zu Polsterkörpern mit einem hohen Gebrauchswert verformt werden können, wenn man :das Gut mit Lösungen oder Emulsionen von an sich bekannten thermoplastischen Kunstharzen tränkt oderbenetzt und durch eine Polymerisation eine dauerhafte elastische Verbindung der einzelnen Fasern untereinander bewirkt.
  • Quer- und Längsfedern können nach dem Verwendungszweck in bestimmter Foren, z. B.. im Kern des Polsters, angeordnet werden. Die vorgeformten Gebilde können auch mit einem Überzug aus Textilien oder Kunststoff überzogen werden, so daß bei ,der abschließenden Tränkung bzw. Benetzung und Polymerisation auch :der äußere Überzug mit dem Polster dauerhaft und elastisch verbunden wird. Man erhält eine glatte, den eigentlichen Federkern und das Polstermaterial nicht mehr erkennenlessende Oberfläche. Diese Umhüllung kann allseitig sein, sie kann sich aber auch nur .auf .die Sitzfläche oder Seiten- oder Unterfläche erstrecken, wodurch :eine Durchlüftung des Polsters gegeben ist und sich kein Schwitzwasser bilden kann.
  • Es ist bekannt, -die Polsterfähigkeit von Tierhaaren od..dgl. dadurch zu erhöhen, @daß man sie mit Kautschukmilch tränkt oder benetzt und, vulkanisiert. Die auf :diese Weise hergestellten Pdlster sind jedoch nicht so :dauerhaft und a.lterungsbeständig wie die nach der vorliegenden Erfindung beschriebenen Polster.
  • In der Abbildung ist eine Ausführungsart der Erfindung dargestellt.
  • Auf dem Rahmecu i, der mit Querleisten: 2 versehen ist, sind auf den querleisten2 in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch Osen, senkrecht stehende Spiralfedern 3 befestigt. Diese Spiralfedern 3 werden in ihrer Lage dadurch festgehalten, daß zwischen ihnen, parallel zum Rahmen., aber senkrecht zu den Federn 3, weitere Spiralfedern 4, entweder in bekannter Weise mit Drähten oder Schnüren befestigt oder .durch eine Schraube zwischen die senkrecht stehenden Federn angeordnet sind. Dieser Federkörper wird .dann: mit dem aus z. B. Roßhaar, Hautfasern od. dgl. hergestellten Polsterkörper 5 ausgefüllt, der gegebenenfalls als Vließ 6 über ,den Federkern herausreichen kann. 'Der so vorbereitete Polsterkörper wird mit Lösungen oder 'Emulsionen von thermoplastischen Kunstharzen getränkt oder besprüht, worauf durch eine Polymerisationsreaktion die einzelnen - Fasern,. miteinander verklebt b:zw. verschweißt werden.
  • Die Gebrauclisfähigkei:t, Lebensdauer und Betriebssicherheit der erfindungsgemäß hergestellten Polsterkörper kann - noch dadurch verbessert werden, .daß man, sie mit,an sich bekannten wasserabstoßend machenden Mitteln behandelt, wie z. B. neutralen Paraffinemulsionen. oder auch reaktionsfähigen Fettsäureisocyanaten. Desgleichen kann man die Polster zusätzlich noch mit flammenhemmenden Salzen, wie z. B. Boraten, Wolframaten, B:icarbonaten _ oder ähnlichen Mitteln, behandeln.

Claims (5)

  1. 'PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Polsterkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß man Tierhaare, aus Tierhaut hergestellte Fasern od. dgl. in einen Federkern aus Quer- und Längsfedern anordnet, den erhaltenen Körper mit einer Lösung oder einer Emulsion von thermoplastischen Kunstharzen tränkt, besprühfi oder benetzt, worauf durch Trocknen bzw. Erhitzen eine Polymerisation der thermoplastischen Kunstharze bewirkt wird.
  2. 2. Polsterkörper, hergestellt nach ,dem Verfahren des ,Anspruchs i, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkern aus Quer- und Längsfedern besteht.
  3. 3. Polsterkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß (das Polster außen: ganz oder teilweise mit einem Überzug, z. B. aus ,glatten Textilien oder Kunstfolie überzogen ist, wobei .der Überzug mit dem Polsterwerkstoff durch das Tränku.ngsmittel eda,stiseh verbunden ist.
  4. 4. Polsterkörper nach Anspruch i bis 3,, dadurch gekennzeichnet, daß das fertige polsteräÜnlicheGeibil.de noch mit wasserabweisenden Mitteln bekannter Art, wie Paraffinemulsionen oder Fettsäureisocyanaten 'ehandelt wird.
  5. 5. Polsterkörper nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Behandlung mit flammenhemmenden Salzen, wie Boraten, Wolframaten oder Bicarbonaten, erfolgt.
DEW5402A 1951-03-20 1951-03-20 Verfahren zur Herstellung von polsteraehnlichen Gebilden Expired DE896154C (de)

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DE896154C true DE896154C (de) 1953-11-09

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ID=7592729

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