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DE895923C - Schaltwerk zur Speicherung von Stromstossreihen - Google Patents

Schaltwerk zur Speicherung von Stromstossreihen

Info

Publication number
DE895923C
DE895923C DES24721A DES0024721A DE895923C DE 895923 C DE895923 C DE 895923C DE S24721 A DES24721 A DE S24721A DE S0024721 A DES0024721 A DE S0024721A DE 895923 C DE895923 C DE 895923C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storage
series
current
impulses
switching mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES24721A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Dipl-Ing Lohs
Walter Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL105524D priority Critical patent/NL105524C/xx
Priority to BE506864D priority patent/BE506864A/fr
Priority claimed from DES24723A external-priority patent/DE906115C/de
Priority claimed from DES24722A external-priority patent/DE894403C/de
Priority to DES24721A priority patent/DE895923C/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES26945A priority patent/DE918513C/de
Priority to CH311997D priority patent/CH311997A/de
Priority to US307504A priority patent/US2737648A/en
Priority to DES30237A priority patent/DE918515C/de
Publication of DE895923C publication Critical patent/DE895923C/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/18Final actuators arranged in stator parts varying effective number of nozzles or guide conduits, e.g. sequentially operable valves for steam turbines
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/32Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses
    • H04Q1/34Impulse regenerators with mechanical or other non-electrical marking arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßreihen Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßreihen in Fearnmel@de-, insbesondere Fernsprechanlagen. Es; sind bereits :Speicher bekannt, bei denen durch Einstellung eines elektrisch prüfenden Abgreifers auf mechanisch bewegte Speicherglieder das Ende der Stromstoßreihen bestimmt wird. Die Erfindung bezweckt, mit einfachen Mitteln mechanisch bewegte Speicherglieder in Verbindung mit einen elektrisch prüfenden Abgreifer in einer baulichen Einheit zu vereinigen. Erreicht wird dies dadurch, daß :als Spei,chergliieder ein Kont@aktlamellensatz. radial und drehbar um die Achse des Speichers angeordnet ist und die Kontaktlamellen für nicht gespeicherte Ziffern auf der einen Seite eineu im Rahmen des Speichers fest gelagerten Ringscheibe, während die Kontaktlamellen in der Speicherlage auf der anderen Seite der- Ringscheibe stehen, in welche d i,ea Kontaktlamellen. durch einen Ausschnitt der Ringscheibe gelangen und nur indieserSpeicher-Lage, einer Lamelle eine metallische Verbindung zwischen Lamelle und Abgneifer für den Prüfstrom zur Beendigung der Stromstoßreihe hergestellt wird.
  • In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es. handelt sich hierbei um das Schaltwerk für einen Impulswiederholer, bei den elektrisch aufgenommene Stromstoßreihen gespeichert und von einem von der Speicherung unabhängigen Zeitpunkt an wieder ausgesandt werden, wobei die Zahl der auszusendenden Stromstöße einer Reihe von der elektrischen Prüfung eines Abgreifens auf die in Speicherlage gebrachten Speicherglieder bestimmt wird. Die Fig. r zeigt das Schaltwerk des Impulswiederholers von der Abgreifarseite.
  • In Fig. 2 ist ein Schnitt in Richtung A-B gemäß Fig, idaxgestellt. Für den Zweck einer Übersichtlichen Dgnstellung in Fig. 2 ist der Magnet A mit seiner Ankeranordnung 16 nicht in der Schräglage gemäß Fig. i, sondern um 15d°' im Uhrzeigersinn gedreht dargestellt. Auch der Kontaktfedersatz i5 aus Fig. i ist in Fig. 2 nicht in seiner natürlichen Schräglage gezeichnet, sondern um 30° im Uhrzeigersinn gedreht.
  • Die Fig.3 zeigt das Schaltwerk von -der Speicherseite. Der in dieser Fig. 3 in Schrägstellung gezeigte Antriebsmagnet D ist in Fig. 2 auch nicht in seiner ursprünglichen Schrägliege gezeichnet, sondern in einer Stellung, in der der Antriebsmagnet D' um 3:0° im entgegengesetzten Uhrzeigern sinn gedreht ist.
  • Die Fig.4 zeigt einen Teil des Impulswiederholeirs inDraufsicht, aus der die mechanische Steuerung der Speicherglieder 3 durch den Magneten M mit .seinem Anker 4 ersichtlich ist.
  • Die Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der mechanisch bewegten Speicherglieder.
  • Das Schaltwerk besteht aus einem Spritzgußrahmen 6. In diesem Spritzgußrahmen 6 ist eine Achsei 2 fest gelagert. An einem kreisförmigen Teil des Rahmens 6 ist eine Ringscheib0 5 derart isoliert gelagert, daß keinemetallischeVerbindungzwischen der Ringscheibe 5 und dem Rahmen 6 besteht. Die Ringscheibe 5 besitzt die beiden Ausschnitte 5' und 5" (s. Fig. i und 3).
  • Auf der Achse 2 ist eine Hülse 32 drehbar gelagert. Fest mit dieser Hülse 32 verbunden sind das Zahnrad 9, die Speichergliederscheibe i mit den radial angeordneten Speicherlamellen 3. Diese Speicherlamellen 3 bestehen aus fedel-ndem Material. Weiterhin ist mit der Buchse 32 ein Zahnrad 13a fest verbunden,.
  • Im das Zahnrad 9 (s. Fig. 3) greift eine Stoßklinke 8 ein, .de mit dem Anker 7 eines Magneten D verbunden ist. Die Sperrklinke 3:1, die ,am Gehäuse 6 befestigt ist, verhindert eine rückläufige Bewegung des Zahnrades g.
  • Für die mechanische Bewegung der Speicherlamedlem 3 (s. Fig. 2) von der Ruhelage in die Speicherlage dient ein Magnet M mit seiinem Ankeir 4 (Fig. 1, 3 und 4).
  • Mit der Achse :2 ist das eine Ende der Feder 19 fest verbunden. Das ander-ei Ende der Feder ig ist in dem Federgehäuse gelagert. Dieses Gehäuse steht mit der ,auf der Achse 2 drehbar gelagertem Buchse 13 in fester Verbindung. Mit der Buchse 13 ist weiterhin ein Schaltarmträger 1a fest gekoppelt, auf den der Abgreifer 2o-i i und der Stromzuführungs.arm 21 befestigt und weiterhin ein doppelarmiger Hebel 14 mit leim Betätigungshebel 17 drehbar gelagert ist. Der Strornzüführungsarm 21 gleitet auf einem Stromzufüh:rungselement 22, das mit dem Rahmen, 6 des Schaltwerkes. fest verbunden: ist.
  • Der Hebeil 14 ist, wies aus Fig. i ersichtlich, an seinen beiden Enden für den Eilgriff in das Zahnrad 13" klinkenartig ausgebildet. Der Betätigungshebel 17 wird von einem Anker 16 des Magneten A gesteuert. Der Anken 16 ist an seinen freien Ende trichterförmig ausgebildet. Das trichterförmige Ankerende greift über die auf der Achse 2 drehbar gelagerte Hülse 13, wie dies insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist.
  • Der Schaltarmträger 12 besitzt weiterhin einen Schaltstift 23, der den Federsatz 15 in der Ruhelage des Schaltwerkes betätigt.
  • Auf dem Schadta,rmträger 12 ist das eine Ende der Spiirnlfeder 18 (FinG. i) befestigt. Das andere Ende der Feder 18 ist in den Betätigungshebel 17 eingehakt und bewirkt einen Drehmoment um seine Achse im Uhrzeigersinn.
  • DieWirkungsweise des Schaltwerkes ist folgende: In der Ruhestellung des Schaltwerkes ist der Magnat M stromlos, und der Anker 4 befindet sich in der Ruhelage. Das ,Speichenglied 3" im Ausschnitt 5' der Ringscheibe 5 ist durch den Anker 4 des Magneten Min diel Speicherlage gebracht, wie dies aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist.
  • Der Drehmagnet D in Fig. 2 und 3 nimmt die zu speichernden Stromstöße auf. Entsprechend der aufgenommenem Stromstoßzahn wird der Anker 7 mit seiner Stoßklinke 8 betätigt und hierdurch das Zahnrad 9 in der in Fig.-3 gezeigten Pfeilrichtung gedreht. Durch die starre Verbindung zwischen Zahnrad 9, Speicheirscheibe i mit den Speicherlamellen 3 und dem Zahnrad 13" (Fig. i und 2) folgen auch diese Teile der Drehbewegung. Beim ersten Schritt der Speicherscheibe i wird die Speicherlamelle 3' von dem Ende des Ankers 4 ab:-gleiten und auf der Speicherseite der Ringscheibe 5 entlang gleiten. Mit dem eirs.ten Stromstoß der Stromstoßreihe wird auch der Magnet M eingeschaltet und bringt den Anker 4 in Arbeitslage, so daß zunächst weitere Speicherlamellen durch den Anker 4 des Magneten M nicht betätigt werden. Entsprechend der aufgenommenen Stromstoßzahl steht dann eine bestimmte Speicherlamelle 3' vor dem Ausschnitt 5' der Ringscheibe 5 (Fig. 1, 3 und 4). Nach beendeter Stromstoßreihe wird der Magneit M stromlos, und es wird der Anker 4 durch Federkraft in die Ruhelage gebeacht. Hierdurch wird die Speiche@rlamellei durch den Ausschnitt 5' auf die .Speicherseite der Ringscheibe 5 abgebogen.
  • Erhält nunmehr der Drehmagnet D die zweite Stromstoßreihe, so wird das Zahnrad 9 mit der Speicherscheibe i in eine .der zweiten Stromstoßzahl entsprechende Stellung gedreht. Mit dem ersten Drehschritt der zweiten Stromstoßreihe wird die Speicherlameille 3', durch welche die Zahl der Stromstöße der ersten Stromstoß_reihe gekennzeichnet wird, vom Ankerende 4 des Magnerten auf die Speicherseite. der Ringscheibe 5 abgleiten. Der Magnet M erhält erneut Strom, so daß der angezogenei Anker 4 die an den Ausschnitt 5' vorbeigleitenden Speicherlamellen nicht berührt. Erst wenn die zweite S.tromstoßreihe beendet ist und hiernach der Magnet M stromlos wird, drückt der in- die Ruhelage zurücklehrende Anker 4 die der zweiten Stromstoßzahl entsprechende Speicherlamelle durch den Ausschnitt 5' in die Speicherlage. Die Aufnahme weiterer Stromstoßreihen erfolgt in der gleichen vorbeschriebenen Art und Weise.
  • Die F'ig. i zeigt eine Speicherlamelle o in Speicherlage, auf der auch der Abgreifer i i eingestellt ist. Mit V, IV, IX, II, V, IX, I sind weitere Speicheirlamellen bezeichnet, die sich in der Speicherlage befinden. Durch .die Zahl der Speicherglieder, die zwischen zwei in Speicherlage gebrachten Speichergliedern vorhanden sind, wird die Zahl der Stromstöße einer Reihe bestimmt. Nach Fig. i hat .also, das Schaltwerk zuerst die Ziffer 5, dann die Ziffer 4, weiter anschließend die Ziffern g, 2, 5, 9 und i aufgenommen.
  • Das Abgreifen; gespeicherter Ziffern kann zu einem ganz beliebigen Zeitpunkt erfolgen. Das Zahnrad i3d ist, wie bereits ausgeführt:, mit der Speicherscheibe i und dem Zahnrad g starr verbunden. Die von dem Zahnrad g und der Speicherscheibe i bei der Aufnahme der Stromstoß.reihen ausgeführte Drehbewegung wird also auch von dem Zahnrad 13" ausgeführt. Durch die Kupplung zwischen Zahnrad 13" und Hebel 14 (Fig. i) wird auch der Schaltarmträger i2 mit Abgreifer 2o-i i die Drehbewegung ausführen, und es bleibt der Schaltarm i i auf der Speicherlamelle o stehen. Durch die Drehbewegung des Sch.altarmträgers, 1a führt auch das Gehäuse der Feder ig eine Drehbewegung laus, und hierdurch ist die Feder ig gespannt.
  • Der Rücklauf des Abgreifers i i gestaltet sich wie folgt: Mit dem Anreiz für den Ablauf erhält der Magnet A Stromstöße. Der Magnet A kann in beliebiger Art und Weise gesteuert werden, und zwar entweder durch einen besonderen Relaisunterbrecher oder in bekannter, nicht dargestellteirWei.se in Selbstunterbrecherschaltung. Jeder Stromstoß, der auf den Magneten A einwirkt, wird auch auf eine beliebige Art und Weise auf die Steuer- b@zw. Verbindungseinrichtungen übertragen, die durch den Impulswiederholer einzustellen sind.
  • Durch den ersten Stromstoß wird der Anker 16 des Magneten A angezogen, und es führt das trichterförmige Ende des Ankers 16 gemäß Fig. 2 eine Bewegung von rechts nach links um die Ankerachse aus. Durch diese Bewegung des trichterförmigen Endes wird der Betäti.gungshebeil 17 (Fig. i) um seine Dreihachse bewegt. Es wird sich hierbei der Betätigungshebel 17 vom Mittelpunkt der Achse 2 entfernen. Durch die Bewegung des Hebels 17 kommt .die rechte Klinke des Hebels 14 außer Eingriff mit dem Zahnrad 13. Infolge der aufgezogenen Feder ig (Fig. 2) wird nunmehr der Schaltarmträger 12 mit der Klinke 14 gemäß Fig. i eine Drehbewegung nach links ausführen, und zwar so, weit, bis die linke Klinke des Hebels 14 gegen den nächsten Zahn des Rades i3a anliegt: Wird der Magnet A stromlos, so geht der Anker 16 in die Ruhelage. Die Rückzugfed'er 18 (Fig. i) zieht den Hebel 17 in Richtung zum Mittelpunkt der Achse 2. Die linke Klinke des Hebels 14 verläßt den Zahngrund des Rades 13a. Die rechte Klinke ! des Hebels 14 schwenkt in den nächsten Zahn ein. Während dieser Bewegung des Hebels 14 führt der Sch.altarmträger i2 wieder eine Linksdrehung aus, und zwar so, lange, bis die rechte Klinke des Hebels 14 an die Flanke des nächsten Zahnes des Rades i3a anliegt.
  • Durch Anzug und Abfall des Ankers 16 das Miagneten A wird also der Schaltarmträger 12 in zwei Schaltzeiten um einen Schritt zurückgedreht. Der mit dem Schaltarmträger i2 fest verbundene, Abgreifer i i hat die Speicherlamelle o verlassen und ist um einen Schritt nach links, d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht worden.
  • Erhält der Magnet A erneut Strom, so wiederholen sich die vorbeschriebenen Vorgänge. Der Ab -greifer ii führt den zweiten Schritt aus. lErreicht der Abgreifer i i .die in Fig. i mit V bezeichnete Lamelle, und das ist nach dem fünften ,Stromstoß der Fall, der auf den Magneten A einwirkt, so kommt über die Ringscheibe 5, Speicherlamelle V, Abgreifer i i, Schaltarm 21 der Stromzuführung und Seigment 22 der Stromzuführung ein Stromweg zustande, durch den eine Relaisanordnung gesteuert wird, die in irgendeiner beliebigen Art und Weise die Bietätigung des Magneten A für eine bestimmte Zeit unterbricht und- gleichzeitig die mit der Steuerung des Magneten A ve:ranla.ß.te Stromstoß,sendung beendet.
  • Erhält der Magnet A den Anreiz zurAussendung der zweiten Stromstoßreihe, so wird mit der, stromstoßweisen Bestätigung des Magneten A der Abgreifer i i in der vorbeschriebenen Weise so lange gemäß Fig. i eine Linksdrehung ausführen, bis der Abgreifer i i die, mit IV bezeichnete Speicherlamelle erreicht hat. Durch die Fortschaltung von Lamellie V bis zur Lamelle IV ist der Magnet A viermal erregt worden, und es ist gleichzeitig die Aussendung einer Stromstoßreihe von vier Stromstößen veranlaßt worden.
  • Nach der weiteren Rückschaltung des Abgrei:feirs i i und der Aussendung der weiteren gespeicherten Stromstoßreihen (Ziffern g, 2, 5, g, i) hat der Abgreifer i i die mit I bezeichnete Speicherlamelle: erreicht, und gleichzeitig hat der Schaltstift 23 (Fig. 2) den Federsatz 15 in die Arbeitslage umgelegt. Durch den Koutältfedersatz 15 wird das Kennzeichen dafür gegeben, .daß sämtliche Stromstoßreihen, die der Speicher aufgenommen hat, auch wieder ausgesandt worden sind. Die Zurückführung, der Speicherlamellen aus ihrer Speicherlage (die Speicherlamelle befindet sich gemäß Fig. 2 auf der rechten: Seite der Ringscheibe 5) wird auf folgende Art und Weise herbeigeführt: Wie bereits beschrieben, wird bei der Aufnahme von Stromstoßreihen durch den Magneten Ddas Zahnrad g und die Speicherscheibe I gemäß Fig. 3 eine Linksdrehung ausführen. In der Darstellung nach Fig. i macht dann die Speicherscheibe I eine Rechtsdrehung, und -es werden hierbei nach jeder Stromstoßreihe die entsprechenden Speicherlamellen 3 in die Speicherlage gebracht. Dreht bei dieser Bewegung eine in Speicherlage gebrachte Lamelle vor den Ausschnitt 5", so wird die Speicherlamelle infolge ihrer Eigenfederung durch denAusschnitt 5" zurückfedern und nach einem weiteren Drehschritt hinter der Ringscheibe 5 zu liegen konunen. Die Stellung einer derartigen Lamelle ist in Fig. i mit 3" bezeichnet. Die Speicherlamelle hat somit die Sage erreicht, aus der diese erst dann wieder in die Speicherlage gebracht werden kann, wenn sie am Ende einer Stromstoßreihe vor :dem Ausschnitt 5' steht und der Anker q. des Magneten M die Speicherlamelle in die Speicherlage umschaltet.
  • In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform der Speicherlamellen und @d iren Steuerung gezeigt. Bei der in Fi,g. 2 gezeigten Anordnung ist zwischen der Speicherlamelle 3 in ihrer Ruhelage (links von der Ringscheibe 5) noch ein Abstand von der Ringscheibe 5 vorhanden, und die in Speicherlage gebrachte Lamelle 3' gleitet mit dem pockenartig ausgebildeten Ende auf der Speicherseite der Ringscheibe 5 entlang. In Fig. 5 dagegen liegt die Speicheirscheibe i in der Ebene der Ringscheibe 5, in der sich auch diel Kontaktlamelle 3" befindet. Die Speicherlamellen nicht gespeicherter Ziffern gleiten, hierbei auf der oberen Seite der Ringscheibe 5. Erreicht die Lamelle 3 bei: der Drehung der Speicherscheibe den Ausschnitt 5', so wird die Lamelle von der linken Ablaufflächei der Ringscheibe 5 abgleiten und die Stellung unterhalb: des Ankeiranmes q. vom Magnetetui M einnehmen. Wird die Speicherlamelle 3" durch den Ankerarm q. nicht in Speicherstellung gebracht, so gleitet diese Speicherlamelle über die rechte :Anlauffläche auf der oberen Seite, der Ringscheibe 5. Wird dagegen die Lamelle 3" durch den-Ankerarm in di.eSpeicherlage gedrückt, so, wird diese bei dem nachfolgenden Drehschritt der Speicherscheibe i auf der unteren. Seite der Ringscheibe 5 (Speicherlage) entlang gleiten.
  • Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform hat dein: Vorteil, da,ß die Speicherscheibe- i mit glatten Speicherlamellen und die Ringscheibe 5 nicht einseitidg beilastet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoß:reihen, bei dem durch Einstellung eines elektrisch prüfenden Abgreifers auf mechanisch bewegte Speicherglieder das- Ende jeder Stromstoßreihe bestimmt wird, dadurch gelcenn.zeichnet, daß als Speicherglieder ein Kontaktlamell:ensatz raidiial :und drehbar um die Achse des Speichers angeordnet ist und die Kontaktlamellen (3") für nicht gespeicherte Ziffern. auf der einen Seite einer im Rahmen des Senders fest gelagerten. Ringscheibe (5), während die Kontaktlamellen (3') in der Speicherlage auf der anderen Seite der Ringscheibe (5) stehen, in welche die Kontaktlamellen (3") durch einen Ausschnitt (5') der Ringscheibe (5) gelangen und nur in dieser, Speicherlage einer Lamelle (3') eine metallische Verbindung zwischen LamOlle (3') und Ab:greifer (i i) für den Prüfstrom zur Beendigung der Stromstoßreihe hergestellt wird.
  2. 2. Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßreihen. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die radial und drehbar um die Achse des. Speichers angeordneten Speicherglieder (3) von einem durch Stromstöße gesteuerten Magneten (D) in eine der zu speicherndem. Ziffern, entsprechende Stellung gedreht werden.
  3. 3. Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßreihetu! nach, Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.B ie Speicherlamellen (3) durch den Anker (q.) eines Magneten (M) in die Speicherlage (3') gebracht werden. - q.. Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßreihen nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, d@aß die Speicherlamellen (3 in Fig. 5) von der Seite der Ringscheibe (5) für nicht gespeicherte Ziffern über eine Ablauffläche der Ringscheibe (5) in den Ausschnitt (5') gleiten und über eine Auflauffläche der Ringscheibe (5) auf die gleiche Seite der Ringscheibe zurückgeführt werden. -5. Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoß:reihen nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die im Ausschnitt (5') stehenden Speicherlamellen (3") durch den Anker (q.) des Magneten (M) in die Speicherlage gedrückt werden. 6. Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßiraihen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstallung des Abgreifers (i i) auf eine in Speichersteillung gebrachte Lamelle (3') eine Verbindung mit der Ringscheibe (5) hergestellt wird, über die ,der Prüfstromkreis einer Relaisanordnung zur Beendigung der Stromstoßreihe verläuft. 7. Schaltwerk zur Speicherung von Strom-@stoßreihen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgreifer (i i) mit einer aus Schaltarm (ei) und Schaltsegment (22) bestehenden Stromzuführung in Verbindung steht. B. Schaltwerk zur Speicherung von Stromstoßreihen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der rücklaufende Ab,-reifer (ii) nur die in Speicherlage gebrachten Lamellen (3') berührt.
DES24721A 1951-09-06 1951-09-07 Schaltwerk zur Speicherung von Stromstossreihen Expired DE895923C (de)

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BE506864D BE506864A (de) 1951-09-07
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DES26945A DE918513C (de) 1951-09-07 1952-01-27 Schaltwerk zur Speicherung von Stromstossreihen
CH311997D CH311997A (de) 1951-09-06 1952-08-16 Schaltwerk zur Speicherung und Wiedergabe von Stromstossreihen.
US307504A US2737648A (en) 1951-09-06 1952-09-02 Impulse-storing device for use in signalling systems
DES30237A DE918515C (de) 1951-09-07 1952-09-16 Schaltwerk zur Speicherung von Stromstossreihen

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE722761X 1951-09-06
DE1071092X 1951-09-06
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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