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DE895836C - Waage - Google Patents

Waage

Info

Publication number
DE895836C
DE895836C DEP33647A DEP0033647A DE895836C DE 895836 C DE895836 C DE 895836C DE P33647 A DEP33647 A DE P33647A DE P0033647 A DEP0033647 A DE P0033647A DE 895836 C DE895836 C DE 895836C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
column
bar
tare
balance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP33647A
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP33647A priority Critical patent/DE895836C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE895836C publication Critical patent/DE895836C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/14Devices for determining tare weight or for cancelling out the tare by zeroising, e.g. mechanically operated

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

  • Waage Die Erfindung betrifft eine Waage, bei der durch eine Zugstange der Lastzug auf eine von einer Säule getragene Lastausgleichs- und -Anzeigevorrichtung übertragen wird. Waagen dieser Art, insbesondere Großneigungswaagen haben den Nachteil, daß sie zur Unterbringung und Lagerung einer Taralastausgleichseinrichtung in Form einer Laufgewichtseinrichtung ein besonderes Gehäuse oder einen Schrank benötigen und daß zum anderen dieser Laufgewichtsbalken beim Verschieben des Taralaufgewichtes nicht gegen Verschieben gesichert und in seinen Ausschlägen begrenzt ist.
  • Es war daher rotwendig, für Waagen mit Taralaufgewichtseinrichtung besondere Typen und Modelle herzustellen, welche auf die Unterbringung dieser Einrichtung Rücksicht nehmen mußten, so daß die technische Lösung der Verbindung der Neigungsgewichtseinrichtung mit dem Lasthebelwerk oder mit dem das Lasthebelwerk aufnehmenden Unterbau vermittels einer Säule nicht möglich war.
  • Die Erfindung vermeidet die genannten Nachteile und zeigt, wie man eine Taralaufgewichtseinrichtung in der Art der im Maschinenbau üblichen Baukastenweise in eine fertige Waage einfügen kann. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. i ein Längsschnitt durch einen Teil der das Anzeigewerk tragenden Säule bei einer Waage ohne eingesetzten Tarabalken, aber dafür mit eingesetztem Hilfsbalken für die Nullpunktregulierung der Waage, Fig. z ein ebensolcher Schnitt bei eingesetztem Tarabalken.
  • Die vom Lasthebelwerk untersetzte, auf der Brücke liegende Last wird durch die nur durch ihre Mittellinie angedeutete Zugstange i auf die in der Säule 2 sitzende, nicht gezeigte Lastausgleichs-und Anzeigevorrichtung übertragen. In der Säule sind einander gegenüberliegende Öffnungen 3, 4 vorgesehen, die, wenn die Waage gemäß Fig. i ohne Taralaufgewichtseinrichtung verwendet werden soll, mit Abdeckblechen 5, 6 abgedeckt sind. In die Zugstange ist in der Höhe der Öffnungen 3, 4 ein Rahmen 7 eingefügt; in welchem sich ein Druckbolzen mit Lagerpfanne befindet. Um im Fall der Fig. i das Gewicht des fehlenden Tarabalkens auszugleichen, ist einerseits in einen mit .dem Rahmen 7 verbundenen Halter 8 und andererseits in eine an der Innenwand der Säule 2 angeschraubte Öse 9 ein Hilfsbalken io eingehängt, der ein einstellbares-Laufgewicht i i trägt. Ferner ist der Hilfsbalken io zur Feineinstellung der auf die Zugstange z von ihm übertragenen Ausgleichskraft mit einer axial nicht verschiebbaren Schraubenspindel 12 versehen, die durch eine kleine Öffnung 4a des Abdeckbleches 6 mit ihrem gerändelten Kopf nach außen herausragt. Vermittels dieser Schraubenspindel kann das Hilfslaufgewicht i i verschoben werden, wodurch die Nullregulierung der Waage möglich ist.
  • Soll die Waage mit der Taralaufgewichtseinrich- -tung benutzt werden, so werden die Abdeckbleche 5 und 6 entfernt, worauf der Hilfsbalken io und -der Halter 8 abgenommen wird. An die Außenseite der Säule 2 wird, dann eine Lagerpfanne 13 angeschraubt. Der mit zwei Laufgewichten 15 und 16, gegebenenfalls von verschiedener Größe, versehene Tarabalken 14 wird nun durch die beiden Öffnungen 3 und 4 und durch den Zugstangenraum der Säule :2 hindurchgeschoben und mit der einen seiner beiden Schneiden in die Lagerpfanne 13 eingelegt. Ferner legt man den Tarabalken 14 mit seiner zweiten Schneide auf die Lagerpfanne auf dem schon erwähnten, mit dem Rahmen 7 verbundenen Druckbolzen, der die Zugstangenkraft auf die zweite Schneide des Balkens 14 überträgt.
  • Zum Schutze des Balkens 14 werden ferner rechts und links,der Säule 2 Schutzbügel 17 und 18 angebracht, :deren Bogenteil mit Längsnuten versehen ist, die bei den Schwenkbewegungen des Balkens 14 die seitliche Führung der Balkenenden übernehmen und ihn außerdem gegen Verschieben beim Verschieben des LaufgeNvichtes sichern.
  • Je nach Ländern und Tragkraften sind die Vorschriften über Gestaltung und Zulässigkeit eines Hilfsbalkens zur Nullpunktregulierung der Waage verschieden. Teilweise ist ein solcher Hilfsbalken nicht zugelassen, teilweise darf die Nullpunktregulierung erst nach Entfernung eines Deckels zugänglich sein. Wird der zur Nullregulierung .dienende Hilfsbalken weggelassen, so fällt damit nicht ein wesentliches Erfindungsmerkmal weg.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Waage, bei der der Lastzug durch eine Zugstange auf eine von einer Säule getragene Lastausgleichs- und Anzeigevorrichtung Übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß, zum Zwecke, die Waage wahlweise mit oder ohne Taralaufgewichtseinrichtung verwenden zu können, in die Zugstange (i) ein bügelförmiges Element (7) eingebaut ist, das bei Verwendung der Waage ohne Taralaufgewichtseinrichtung unbenutzt bleibt öder zwecks Nulltarierung einen Hilfsbalken (io) mit Tariergewicht (ii) aufnimmt und daß die auf ihre ganze Länge gerade und glattwandige Säule (2) im Bereich des bügelförmigen Elementes (7) zwei einander gegenüberliegende Öffnungen (3 bzw. 4) aufweist, die bei Verwendung der Waage ohne Taralaufgewichtseinrichtung durch Deckel (5 bzw. 6) abgedeckt sind, während bei Verwendung der Waage mit Taralaufgewichtseinrichtung die Öffnungen (3, 4) offen sind und ein Laufgewichtsbalken (14) mit Tarierlaufgewichten (15, 16) dieselben und das-bügelförmige Element (7) durchsetzt und beiderseits über die Säule (2) hinausragt.
  2. 2, Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der Taraausgleichseinrichtung :(14, 16) an der Waage über den Öffnungen (3,4) der Säule (2) bügelförmige Elemente (17, 18) angebracht sind, die den Laufgewichtstarierbalken (14) teilweise umschließen, schützen und in seinem Spiel begrenzen, und daß innerhalb eines Bügels an diesem selbst oder an der Säule eine Stützpfanne (13) befestigt ist, die zur Aufnahme der Stützschneide des Laufgewichtsbalkens (14) dient.
  3. 3. Waage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teil der Bügel (17, 18) mit nutförmi@gen Aussparungen versehen ist, in welche der Laufgewichtstarierbalken (14) mit allseitigem Spiel hineinragt, derart, daß die Ausspärungen nur beschränkte Bewegungen des Laufgewichtsbalkens (14) gestatten.
DEP33647A 1949-02-09 1949-02-09 Waage Expired DE895836C (de)

Priority Applications (1)

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DEP33647A DE895836C (de) 1949-02-09 1949-02-09 Waage

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DEP33647A DE895836C (de) 1949-02-09 1949-02-09 Waage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE895836C true DE895836C (de) 1953-11-05

Family

ID=7373316

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DEP33647A Expired DE895836C (de) 1949-02-09 1949-02-09 Waage

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