DE895676C - Vorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen zum selbsttaetigen Verstellen des Spritzbeginns - Google Patents
Vorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen zum selbsttaetigen Verstellen des SpritzbeginnsInfo
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- DE895676C DE895676C DEB9201D DEB0009201D DE895676C DE 895676 C DE895676 C DE 895676C DE B9201 D DEB9201 D DE B9201D DE B0009201 D DEB0009201 D DE B0009201D DE 895676 C DE895676 C DE 895676C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D1/00—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/10—Control of the timing of the fuel supply period with relation to the piston movement
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Description
- Vorrichtung für Einspritzbrennkraftmaschinen zum selbsttätigen Verstellen des Spritzbeginns Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Einspritzbrennkraftmaschinen zum selbsttätigen Verstellen des Spritzbeginns in Abhängigkeit von einem mit wechselnden Betriebsbedingungen der Maschine sich ändernden Druckgefälle, das, beim Durchfließen von Kraftstoff durch eine Drossel entstehend, auf ein mit einem Spritzversteller gekuppeltes Verstellglied entgegen einer Rückführkraft wirkt, wobei die Drossel in einem durch das Verstellglied in zwei Kammern unterteilten Gehäuse untergebracht ist unid der Drosselquerschnitt durch die Bewegungen des Verstellgl.iedes geändert wird.
- Zum Anlassen der Maschine in kaltem Zustand ist es bekanntlich erwünscht, den Spritzbeginn auf frühe Einspritzung zu verstellen. Dies stößt bei den bekannten, eingangs beschriebenen Vorrichtungen insofern auf Schwierigkeiten, als beim Verstellen von Hand das Verstellglied den Kraftstoff aus der einen Kammer in die andere über die verhältnismäßig enge Drossel verdrängen muß. Dies erfordert einen erheblichen Kraftaufwand, zumal manche Kraftstoffe in der Kälte dickflüssig werden.
- Ein wesentlich leichteres und damit rascheres Einstellen. auf früheren Spritzbeginn von Hand ist jedoch möglich, wenn gemäß der Erfindung ein zusätzlicher Verbindungskanal zwischen den beiden Kammern vorgesehen wird, in den ein Rückschlagventil derart eingebaut ist, daß es beim willkürlichen Verstellen auf früheren Spritzbeginn die dabei vom Verstellglied verdrängte Flüssigkeitsmenge durchläßt.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Abb. i zeigt das erste Ausführungsbeispiel im Schnitt nach Linie I-I in Abb. a samt einem Schema der Kraftstoffzufuhr und Abb. z eine Seitenansicht in .bezug auf Abb. i ; Abb. 3 stellt einen Teilschnitt des zweiten Beispiels dar.
- Aus einem Kraftstoffbehälter i saugt eine von der Einspritzpumpe in nicht dargestellter Weise angetriebem Förderpumpe 2 Kraftstoff an und drückt ihn in ein Filter 3. An dieses ist ein Rückströmventil q. angebaut, das den Druck im Filter und damit den Zuflußdruck zur hydraulischen Verstellvorrichtung über eine Leitung, g -annähernd konstant hält.
- Die hydraulische Verstellvorrichtung hat ein Gehäuse 5, das durch einen Kolben 6 in zwei Kammern, eine Zuflußkammer 7 und eine Abflußkammer 8 geteilt wird. In die Zuflußkammer mündet die Zuleitung g. Von der Abflußkammer führt eine Leitung io zum Zulaufanschluß ii an der Einspritzpumpe i2. Der gegenüberliegende, nicht benutzte Zulaufanschluß an der Einspritzpumpe ist durch einen Stopfen 13 verschlossen. Die Zufluß-und die Abflußkammer sind durch Kanäle 14 und 15 verbunden. In den Kanal 1q. ist ein federbelastetes Druckventil 16 eingebaut.
- Der Kolben 6 sitzt auf einer Kolbenstange 17, die mit einem Hebel 18 gelenkig verbunden ist. Dieser ist auf einem Bolzen ig befestigt, der an seinem gegenüberliegenden freien Ende einen Hebel 2o zum Anschlüß eines nicht gezeichneten Handverstellgestänges trägt. Bei Drehbewegungen des Bolzens ig wird mittels eines Spritzverstellers 2i in bekannter Weise die Nockenwelle der Einspritzpumpe gegenüber der Antriebswelle 22 verstellt. Der Hebel 18 besitzt zwei Höcker 23 und 2q., die zusammen mit einstellbaren Anschlagschrauben 25 bzw. 26 den Ausschlag des Hebels begrenzen.
- In die Zylinderwand des Gehäuses 5 ist eine Nut 27 mit konischem Verlauf eingelassen, die zusammen mit dem Kolben 6 eine Drossel bildet, welche das Druckgefälle zwischen der Zufluß- und der Abflußkammer erzeugt. Steht der Kolben 6 in Stellung für späten Einspritzbeginn, in welcher der Höcker 23 des Hebels 18 an der Anschlagschraube 25 anliegt, so ist der Drosselquerschnitt am kleinsten, während er in Stellung für frühen Einspritzbeginn am größten ist. Entgegen dem Druckgefälle wirkt eine die Rückführkraft aufbringende Feder 28 auf den Kolben 6.
- Das Gehäuse 5 der hydraulischen Verstellvorrichtung ist an einem Flansch 3o des Spritzverstellergehäuses befestigt. Bezogen auf die senkrechte Mittellinie ist symmetrisch zum Flansch 30 ein Flansch 31 vorgesehen; ebenso ragt der Bolzen ig für die Befestigung des Hebels 18 zu beiden Seiten des Spritzverstellers gleich weit heraus, so däß die Verstellvorrichtung wahlweise auf der einen oder der anderen Seite des Spritzverstellers angebaut werden kann. Der Hebel2o für die Handverstellung wird auf das jeweils freie Ende des Bolzens ig gesteckt.
- Beim Abstellen des Motors verschwindet das Druckgefälle zwischen der Zufluß- und der Abflußkammer, und die Feder 28 schiebt den Kolben 6 nach oben bis zum Anliegen des Höckers. 23 an der Anschlagschraube 25 in die Stellung für späten Einspritzbeginn. Will man nun zum Anlassen des kalten Motors frühen Einspritzbeginn haben, so verstellt man den Hebel 2.o von Hand so weit, bis der Höcker 24 des Hebels 18 an der Anschlagschraube 26 anliegt, Dabei bewegt sich der Kolben nach unten und verdrängt die seinem Hubvolumen entsprechende Kraftstoffmenge von der Abflußkammer durch die Kanäle 1q., 15 über das Ventil 16 in die Zuflußkammer. Nach dem Anlassen wird der Hebel 2o freigegeben, und die Feder 28 schiebt den Kolben so weit in Richtung »spät« zurück, biss das Gleschgewicht zwischen dem jetzt wieder vorhandenen Druckgefälle und der Federkraft hergestellt ist. Das Ventil 16 ist dabei geschlossen.
- Die senkrechte Lage der Achse des Kolbens 6 hat den Vorteil, daß die beim Fahren auftretenden Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte keinen Einfluß auf die Spritzbeginnverstellung haben.
- Das zweite Beispiel nach Abb. 3 unterscheidet sich vom ersten Beispiel durch eine andere Anordnung des zusätzlichen Verbindungskanals mit Rückschlagventil. Der Kolbenboden des mit 33 bezeichneten Kolbens hat eine Bohrung mit Gewinde, in das das Ventilgehäuse 34. eines federbelasteten Rückschlagventils 35 fest eingeschraubt ist. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie die des ersten Beispiels.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für Einspritzbrennkraftmaschinen zum selbsttätigen Verstellen des Spritzbeginns in Abhängigkeit von einem mit wechselnden Betriebsbedingungen der Maschine 'sich ändernden Druckgefälle, das, beim Durchfließen von Kraftstoff durch eine Drossel entstehend, auf ein mit einem Spritzversteller gekuppeltes Verstellglied entgegen einer Rückführkraft wirkt, wobei die Drossel in einem durch das Verstellglied in zwei Kammern unterteilten Gehäuse untergebracht ist und der Drosselquerschnitt durch die Bewegungen des Verstellgliedes geändert wird, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Verbindungskanal (i4., 15) zwischen den beiden Kammern, in den ein Rückschlagventil (r6) derart eingebaut ist, daß es beim willkürlichen Verstellen auf frühen Spritzbeginn die dabei vom Verstellglied verdrängte Flüssigkeitsmenge durchläßt.
- 2. Vorrichtung mach Anspruch i, wobei das Verstellglied ein in einem Zylinder laufender Kolben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Verbindungskanal im Kolben und das Überströmventil in einem im Kolbenboden befestigten Ventilgehäuse untergebracht ist. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 154 00g; schweizerische Patentschrift Nr. 139 286.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB9201D DE895676C (de) | 1942-03-31 | 1942-03-31 | Vorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen zum selbsttaetigen Verstellen des Spritzbeginns |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB9201D DE895676C (de) | 1942-03-31 | 1942-03-31 | Vorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen zum selbsttaetigen Verstellen des Spritzbeginns |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE895676C true DE895676C (de) | 1953-11-05 |
Family
ID=6956191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB9201D Expired DE895676C (de) | 1942-03-31 | 1942-03-31 | Vorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen zum selbsttaetigen Verstellen des Spritzbeginns |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE895676C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH139286A (de) * | 1928-07-02 | 1930-04-15 | Motorenfabrik Deutz Aktiengese | Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Einspritzbeginns bei Fahrzeug-Einspritzbrennkraftmaschinen mit luftloser Einspritzung. |
| AT154009B (de) * | 1937-02-04 | 1938-08-10 | Josef Sturmmair | Einrichtung zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes bei Dieselmaschinen. |
-
1942
- 1942-03-31 DE DEB9201D patent/DE895676C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH139286A (de) * | 1928-07-02 | 1930-04-15 | Motorenfabrik Deutz Aktiengese | Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Einspritzbeginns bei Fahrzeug-Einspritzbrennkraftmaschinen mit luftloser Einspritzung. |
| AT154009B (de) * | 1937-02-04 | 1938-08-10 | Josef Sturmmair | Einrichtung zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes bei Dieselmaschinen. |
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