DE895017C - Fuehlersteuerung fuer Kopiermaschinen - Google Patents
Fuehlersteuerung fuer KopiermaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
- B23Q35/04—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
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- B23Q35/12—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means
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Description
- Fühlersteuerurig für Kopiermaschinen Bei den bekannten Fühlersteuerungen für Kopiermaschinen werden durch den Fühler -die Antiriebsorgane, d. h. die Vorschubmotoren selbst oder zwischen den Vorsichubmotoren und den von ihnen angetriebenen Supporten angeordnete magnetische Kupplungen ein- und ausgeschaltet und auf entgegengesetzten Drehrichtungen umgeschaltet. Alle diese Fühlersteuerungen erfordern eine-hohe Schalthäufigkeit. Dieses ist: am größtem bei Fühlersteuerungen, bei denen der Leitvorschub dauernd eingeschaltet bleibt und mittels eines Zvweistellungstaste!rs der Fühlvorschüb bei Freiliegen.. des Fühlers im Anbewegungssinn und bejirn Anstoßen des Fühlers an das Muster im Abbewegung isinn eingeschaltet wird, denn hieirbed tritt auch bei horizontal verlaufenden Konturen ein fortwährendes Tasten und' 'damit förtwähzeindes Ein- und Ausschalten der . Antriebsorgane auf. Bei den Fühlersteuerungen mit Dreistellungstasßer, bei denen in Stellung Null des, Fühlersi-die Anbewegung allein; in Stellung I der Leitvorschub allein, in Stellung I1 die Abbewegung allein eingeschaltet ist.; werden zwar dien horizontal verlaufenden Konturen stufen los abgetastet; bei schrägen Konturen ist aber noch eine sehr hohes Schalthäufigkeit erforderlich, da stets abwechselnd der eine oder andere! Antrieb ein-und ausgeschaltet werden muß. Bei Fühleirsteuerurigen mit Fünfstellungstaster, bei denen außer drei Steillungen für die -alleinige, Einschaltung der Anbewegung, des Leitvorschubes und der Abbewegung, wie ,beim Dreistellungstaster,, noch zwei Zwischenstellungen vorgesiehen sind, auf denen jeweils. zwei dieser Bewegungen gleichzeitig- -eingeschaltet sind und daher eine Diagonfalfahrt im An- bzw. Abbewegungssinn bewirkt wird, ist die Schalthäufigkeit zwar wesentlich geringer als bei dem übrigen Fühlersteuerungen, aber trotzdem treten auch hierbei Schwierigkeiten auf, wenn sehr hohe Vorschubgeschwündngkeiben verlangt werden, z. B.. 9oo, mm pro Minute, wie sie für Holz- oder Leichtmetallwerkstücke eirforderlich sind. Im allgemeinen handelt es sich dabei um Werkstücke mit schwach ge@ krümmten Konturen ohne senkrecht ansteigende oder abfallende Wände.
- Die Erfindung bezweckt, eines Fühlerstienxeirung zu schaffen, die :es ermöglicht, derartige Konturen trotz der hohen Vorschubgeschwindigkeit mit ausreichender Genauigkeit zu kopieren. Die Erfindung verwendet hierzu eine Fühlersteue#,ung, bei der-der Leihvorschub mit konstanter Geschwindigkeit dauernd eingeschaltet ist und lediglich der Fühlvorsehub durch den Fühler gesteuert wird. Das Neue besteht darin, daß durch den Fühler nicht mehr wie bisher die Antriebsorgane ein- und ausgeschaltet werden, sondern daß von dem Fühler der Verstellmoto:r eines die Geschwindigkeiit des Fühlvorschubmotors stufenlos im -An- und Abbewegungssinn regelndem Reglers gesteuert; wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargesteillt. Fiig. i zeigt schematiscli dien gesamten Aufbau der Fühlersteuerung. Fig. 2 stellt eine Schaltungseinzelheit dar. Der Fühler F (Fig. i) .ist zusammen mit dem nicht dargestellten Werkzeug auf einen vom Vorscbubmotor M2 verstellbaren Quersupport angeordnet, der auf einem vorn Motor M1 mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenen Längsschlitten gelagert ist. - Der Motor M2 liegt in Leonardschaltung mit denn Generator G, in dessen Feldstromkreis ein in, : der bekannten Potenbiomoterschaltung ausgeführter Regler R angeordnet ist, dessen Bürste mittels des Verstellmötors VM gedreht werden kann. Im Stromkreis des Versteillmoto:rs VM, der durch die Schütze 5 und 6 auf entgegengesetzte Drehrichtung umschaltbar ist, liegt ein Widerstand W, durch dessen Einschaltung bzw. Kurzschließung durch das Schütz 7 die Reglerverstellgeschwindigkeit verändert werden kann.
- Der Fühler F (Fig. 2) ist mit einem Anker A verbunden, der zwischen zwei Spulen Spi und Spe angeordnet ist, die in einer wechselstromgespetistien Brückenschaltung liegen. Im Ausgangskreis der Brücke liegen parallel zueinian:der die Röhren R1 bis R4. Mittels Potentiometer P1 bis P4 ist die Gittervorspannung :der Röhren R1 bis R4 so eingestellt, daß in der Nullstellung, bei der sich der Anker A -in der Mitte zwischen den beiden Spulen Spi und Spe befindest und die Brücke ausgeglichen ist und keine Spannung im Ausgangskreis der Brücke auftritt, keines der Röhren R1 biss R4 gezündet isst, während bei :einer Aüslenkung des Ankers nach Stellung I die Röhre R1 zündest und damit das in ihrem Anodenstromkreiis. liegende Relais i anspricht, wären in Stellung II außerdem noch die Röhre R2 und das in ihrem Anodenstromkres liegende Relais 2 zum Ansprechen kommt, in S-tellung III die drei Rühren R1 bis R3. und die drei Anodenrelaisi i bis 3 angesprochen sind und schließlich in Stellung -IV -alle vier Relais erregt sind.
- Wenn der Fühler nicht am Modell anliegt, befindet er sich in Stellung Null und die Anodenrelais i bis q. sind sämtlich abgeregt. Über den Ruhekontakt iy des Relais i wird das Schütz 7 und über den Ruhekontakt 2 r das Schütz 5 erregt. Das Schütz 5 schaltet den Verstellmotor VM in solchem Drehsinn ein, daß die Bürste des Reglers R auf das untere Kontaktsegment des, Reglers verstellt wird. Durch den Kontakt 7 a wird gleichizeitig der Widerstand W kurzgeschlossen, so daß der Verstellmotor mit großer Geschwindigkeit angetrieben und der Regler R schnell verstellt wird. Infolgedessen steigt- die Drehzahl des Fühlvorschubmo:tors M2 schnell im. Anbewvegungssinn an, bis der Fühler die Schablone berührt. Wenn hierbei der Fühler auf eine abwärts verlaufende Kontur trifft, wird er zunächst in die Stellung I ausgelenkt, in der das Anodenrelais i anspricht, das durch Öffnen seines Ruhekontaktes ir das Schütz 7 zum Abfallen bring% so daß der Versstellmotor mit vorgeschaltetem Widerstand, also mit kleiner Geschwindigkeit in der bisherigem Drehrichtung gedreht wird. Die Drehzahl. des Fühlvorschubmotors M2 steigt infolgedessen nur noch langsam an. Gelangt der Fühler schließlich ,in die Stellung II, so spnücht das: Anodenrelais 2 an, das durch Öffnen seines Ruhekontaktes 2 r das Schütz 5 und damit den VerstellmotoT abschaltet. Der Fühlvorschubmotor M2 läuft nun mit der durch -den Regler R eingestellten Geschwindigkeit, Tastet der Fühler schließlich eine; bergaufwärts verlaufende Kontur ab und kommt dabei in die Stellung III, so wird das. Anodenrelais 3. erregt; das durch Schließen seines Kontaktes 3a das Schütz 6 zum Ansprechen bringt, das durch Schließen seines Kontaktes 6a dein Verstellmoto:r VM in der entgegengesetzten Drehrichtung wie vorher einschaltet. Der Regler wird langsam nach oben verstellt und die Drehzahl des Motors M2 nimmt ab. Ist die bergaufwärts verlaufende Kontur verhältnismäßig steil, so gelangt der Fühler in die Stellung IV. Dann spricht auch das Anodenrelais ¢ an, das durch Schließen seines Kontaktes q.a das Schütz 7@ zum Ansprechen bringt, wodurch der Vorschaltwidersband W kurzgeschlossen und der Regler schneller verstellt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fühlersitimerung für Kopiermaschinen, bei der der Leitvorschub mit konstanter Geschwindigkeit dauernd eingeschaltet bleibt und lediglich der Fühlvorschub durch den Fühler gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß von denn Fühler der Verstellmotor (VM) eines die Geschwindigkeit des Fühlvorschubmotors (M2) stufenlos im An- bzw. Abbewegungssinn regelnden Reglers (R) gesteuert wird. z. Füblersteneirung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nullstellung des Fühlers und in der Stellung (IV) der größten Auslenkung der Verstellmotor mit erhöhter Geschwindigkeit betrieben wird, indem durch ein auf diesen Stellungen erregtes Schütz (7) ein Widerstand (W) im Stromkreis des Versitellmotors (VM) kurzgeschlossen wird. 3. Fühlersteuerung nach Anspruch r und z. dadurch gekennzeichnet, daß der Ver stellmotor die Bürste eines Potentiometers verstellt, das im Feldstromkreds eines den Fühlvorschubmotor speisenden Leonardgene:rators (G) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA5454D DE895017C (de) | 1943-11-20 | 1943-11-20 | Fuehlersteuerung fuer Kopiermaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA5454D DE895017C (de) | 1943-11-20 | 1943-11-20 | Fuehlersteuerung fuer Kopiermaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE895017C true DE895017C (de) | 1953-10-29 |
Family
ID=6920736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA5454D Expired DE895017C (de) | 1943-11-20 | 1943-11-20 | Fuehlersteuerung fuer Kopiermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE895017C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013489B (de) * | 1956-02-20 | 1957-08-08 | Siemens Ag | Fuehlergesteuerte Werkzeugmaschine, insbesondere Kopierfraesmaschine |
| DE1155518B (de) * | 1958-04-16 | 1963-10-10 | Cincinnati Milling Machine Co | Regelstromkreis zum Steuern der Taststiftbewegung einer Schablonenabtastvorrichtung |
-
1943
- 1943-11-20 DE DEA5454D patent/DE895017C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013489B (de) * | 1956-02-20 | 1957-08-08 | Siemens Ag | Fuehlergesteuerte Werkzeugmaschine, insbesondere Kopierfraesmaschine |
| DE1155518B (de) * | 1958-04-16 | 1963-10-10 | Cincinnati Milling Machine Co | Regelstromkreis zum Steuern der Taststiftbewegung einer Schablonenabtastvorrichtung |
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