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DE883864C - Verfahren und Vorrichtung zur Fertigung von Werkstuecken durch Kopieren eines Modells oder einer Zeichnung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Fertigung von Werkstuecken durch Kopieren eines Modells oder einer Zeichnung

Info

Publication number
DE883864C
DE883864C DEP2296D DEP0002296D DE883864C DE 883864 C DE883864 C DE 883864C DE P2296 D DEP2296 D DE P2296D DE P0002296 D DEP0002296 D DE P0002296D DE 883864 C DE883864 C DE 883864C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitors
model
copying
movement
dielectric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2296D
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Dr-Ing Perthen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP2296D priority Critical patent/DE883864C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE883864C publication Critical patent/DE883864C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/12Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means
    • B23Q35/121Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means using mechanical sensing
    • B23Q35/123Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means using mechanical sensing the feeler varying the impedance in a circuit
    • B23Q35/125Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means using mechanical sensing the feeler varying the impedance in a circuit varying capacitance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Copy Controls (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Fertigung von Werkstücken durch Kopieren eines Modells oder einer Zeichnung Gegenstand der Erfindung ist das Verfahren und die Vorrichtung zur Herstellung beliebiger Werkstücke durch Kopieren eines Modells oder durch Übertragung einer Zeichnung direkt auf das Werkstück.
  • Die Verfahren und Vorrichtungen, die bisher bekanntgeworden sind, beruhen auf der Verwendung des Storchschnabelprinzips, bei dem ein Tastfinger mit dem gegen das Werkstück arbeitenden Werkzeug durch ein Parallelogramm mechanisch starr verbunden ist, beide aber im Raum frei bewegbar sind. Bei maschinell angetriebenen Kopiermaschinen wird die Bewegung im Raum durch eine Fühlersteuerung geregelt. Der Tastfinger ist beweglich gelagert und mit elektrischen Kontakten oder zwischen Induktionsspulen befindlichen Ankern versehen, die in geeigneter Weise die Bewegung des Fühlfingers und des mit ihm starr verbundenen Werkzeugs durch Beeinflussung des Antriebs der Vorschubbewegung und Zustellung bewirken.
  • Die deutschen Patentschriften 535 518, 578 623, 551 742, 62o:273 beschreiben Kopiereinrichtungen, bei denen nach dem Storchschnabelprinzip und dem daraus hervorgegangenen Umrißkopierverfahren mit Kopierrolle gearbeitet wird.
  • Fühlersteuerungen werden durch die deutschen Patentschriften 456 605, 464 545, 536 867, 586 786, 598 o8o, 603 359, 626 o99, 626 564, 639 604. 626 564, 614 165, 519 416 für elektrische Kontaktsteuerungen, durch die deutschen Patentschriften 6o6 183, 6I5 o67 unter Verwendung der induktiven Eltäslehre; durch die deutschen Patentschriften 622 188, 627 769 unter Verwendung des Dizsenbolometers, durch die deutsche Patentschrift 640 986 unter Verwendung -hydraulischer Steurungselemente beschrieben.
  • Man hat ferner versucht, auf fotoelektrischem Wege Modelle oder Zeichnungen zu kopieren, wie die :deutschen Patentschriften 382 233, 595 66o, 515 o87 zeigen. Außerdem wurde dieses Problem von H. S c h ü t z in dem Buch »Das Steuern von Fräsmaschinen durch Fotozellen« beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung will diese Kopierverfahren nach zwei Richtungen verbessern, indem einmal statt des stufenförmigen Kopierens mittels elektrischer Kontaktfühler ein kontinuierliches Kopieren ohne pendelnde Tastbewegung erfolgt und indem andererseits Modelle mit den gleichen Fühlersteuerungen kopiert werden können wie Zeichnungen. Bisher können nämlich entweder auf fotoelektrischem Wege nur Zeichnungen kopiert werden oder mit einer Fühlersteuerung nur Modelle. Beide Aufgaben lassen sich mit den gleichen Einrichtungen nicht auf ein und derselben Maschine ausführen.
  • Im Gegensatz zu den bisher bekannten Fühlersteuerungen, die mit elektrischen Kontakten, Fotozellen, Induktivitäten usw. arbeiten, verwendet das Kopierverfahren nach der vorliegenden Erfindung einen Steuerfühler auf elektrisch-kapazitiver Grundlage.
  • Der Fühler ist nämlich mit druckempfindlichen Kondensatoren besetzt, die bei der Berührung des Modells zusammengedrückt werden, dadurch ihre Kapazität erhöhen und die Steuerung der Kopiermaschine beeinflussen. Die am Fühler angebrachten Kondensatoren können aber auch nur aus einem Beleg eines solchen elektrischen Kondensators bestehen, während das Modell, welches leitend ist oder leitend gemacht wird, den anderen Kondensatorbeleg darstellt, Wenn --nun- der Fühler die Modelloberfläche_mit.mehr oder weniger großem Druck berührt, dann erfolgt wieder eine Kapazitätserhöhung des Kondensators und damit eine Steurung der Kopiermaschine. Statt eines leitenden Modells kann von dem Fühler aber auch eine Zeichnung abgetastet werden, die mit einer leitenden Flüssigkeit oder sonstigem elektrisch leitendem Material; z: B. Graphit; gezeichnet wurde. Auf -diese Weise läßt sich mit dem gleichen Fühler sowohl ein Modell als auch eine Zeichnung abtasten bzw. kopieren.
  • Ein wesentlicher Vorteil dieser kapazitiven Fühler ist ihre Vorempfindlichkeit, d. h. nähert sich der Fühler einem .ansteigenden oder abfallenden Teil des Modells, so wird sich vorher bereits die Kapazität ändern- und dadurch gestatten, die Vorschubgeschwindigkeit der Maschine herabzusetzen. Da dann nur geringe bewegte Massen umzusteuern sind, wird die Kopiergenauigkeit erhöht. Bei den übrigen elektrischen und mechanischen Fühlern muß infolge Fehlen dieser Vorempfindlichkeit die Umsteuerung schnell bewegter Massen auf kürzesterri Wege (Bruchteile eines Millimeters) vorgenommen werden, wodurch der maschinelle Aufwand sehr hoch und die Kopiergenauigkeit geringer wird.
  • Das wesentlichste ist, .daß die steuernden Fühlerkondensatoren an dem Fühlerorgan einen multiplikativen Kopiervorgang durchführen lassen. Die Bewegung der Kopiermaschinen bzw. deren Vorschübe erfolgt nach drei zueinander senkrechten Richtungen. Legt man eine Mittelstellung als gemeinsamen Nullpunkt oder gemeinsame Ausgangsstellung zugrunde, so kann man sechs Bewegungsrichtungen unterscheiden, nämlich drei positive Richtungen (Länge, Höhe, Breite) und drei negative Richtungen (entgegengesetzte Länge, Tiefe, Breite). Erhält nun der Steuerfühler sechs Kondensatoren, so kann zunächst die Richtung nach ihrem Vorzeichen unterschieden werden.
  • Fordert man nun die Vorschubbewegung (wie wohl meistens) nicht in einer der Hauptbewegungsrichtungen, z. B. horizontal usw., sondern beliebig zu dieser geneigt; dann sprechen zwei zueinander senkrechteKondensatoren an, so daß die Bewegung in eben dieser Neigung durch vorzeichenrichtige Steuerung zweier Vorschübmotoren erfolgt.
  • Es können nun aber außerdem zwischen diesen sechs Haüptrichtungskondensatoren noch Zwischenkondensatoren angeordnet werden, welche aber dann Produktkondensatoren darstellen, d. h. diese steuern auf alle Fälle nicht einen Vorschubmotor, sondern zwei, so daß eine resultierende Bewegung entsteht.
  • Die Fühlerkondensatoren sind so geschaltet; daß sie in Abhängigkeit von ihrer Kapazität die Geschwindigkeit der Vorschubbewegungen beeinflussen, sei es, daß sie mit zunehmender Kapazität die Geschwindigkeit erhöhen oder herabsetzen, sei es, daß sie -die Antriebsmotoren in ihrer Geschwindigkeit direkt beeinflussen. Auf alle Fälle wird erreicht, daß jede beliebige Kurve kopiert werden kann, weil- dann zwei zueinander senkrechte Kondensatoren ansprechen und proportional zu ihrer Kapazität die resultierende Bewegung als vorzeichenrichtiges Produkt dieser beiden Kapazitäten bzw.,der jeweiligen :Ordinaten im Raum gebildet wird.
  • Während bei den übrigen Fühlersteuerüngen die Feststellung der Bewegungsrichtung mit Schwierigkeiten verbunden war; ist dies bei dem multiplikativ en Kopierverfahren in einfachster Weise möglich. Um beim Kopieren eine bessere Oberflächengute zu erzielen, ist man in der Lage, den Fühler wie :das Werkzeug oszillieren zu lassen, d. h. zusätzliche pendelnde oder kreisende Bewegungen ausführen zu lassen. Die Wirksamkeit der kapazitiven Fühlersteuerung wird dabei in jedem Fall aufrechterhalten.
  • Die Abb. i bis i i zeigen die Durchführung des Kopierverfahrens und der zugehörigen Einrichtungen.
  • Die Abb i. bis 3 zeigen einen kapazitiven Fühler, bei dem durch das leitende Modell der eine Beleg des Kondensators gebildet wird. i ist der Schaft, 4 der aus Isoliermaterial - bestehende Kopf des Fühlers. Auf diesem sind die leitenden Belege 3, 6 und 8 der Fühlerkondensatoren angebracht, die durch die Isolation und verschleißfeste Schutzschicht 2, 5 und 7 geschützt sind. 9 stellt die abzutastende Oberfläche des Modells dar. Die Anordnung der Fühlerkondensatoren zeigt Abb. 2 und 3. In @@lil>. 2 sind nur Richtungskondensatoren vorhanden, und zwar 2 für die (positive) Höhe, 7 für die (negative) Tiefe, io für die (positive) Richtung nach rechts, i i für die (negative) Richtung nach links, 5 für die positive und negative Vor- und Rückwärtsbewegung.
  • In Abb. 3 sind außer den Richtungskondensatoren 1-2, 14, 16. und i8 noch Produktkondensatoren 13, 15, 17 und i 9 vorhanden, z. B. 13 für das positive Produkt 12 - 14.; i9 für das negative Produkt 12 # 18 USW.
  • Die Abb..I bis 6 zeigen einen kapazitiven Fühler, der aus druckempfindlichen Kondensatoren besteht, wenn die Oberfläche nichtleitender Modelle kopiert werden so] 1. 30 ist der Fühlerkörper, 31 die Modelloberfläche. Die Fühlerkondensatoren bestehen aus dem Kondensatorbeleg 25, 29 oder 27, dem elastischen odermehrfachen Dielektrikum 2d., 28 oder 26 und dem Gegenbeleg des Kondensators 21, -23 oder 22.
  • Abb. 5 zeigt, daß die druckempfindlichen Kondensatoren entweder aus Richtungskondensatoren 21, 22, 23, 32 und 33 bestehen können oder, wie Abb. 6 zeigt, auch noch Produktkondensatoren aufweisen können, die durch 35, 37, 39 und 41 dargestellt werden und die vorzeichenrichtigen Produkte der Richtungen 3.4, 36, 38, d.o und ,42 bilden: Die Abb. 7 und 8 zeigen einen kapazitiven Fühler, bei welchem die Kondensatoren nicht an der Fühlerspitze, sondern an dem entgegengesetzten Ende sitzen. Das NL1ode114,3 wird durch den mit der Fühlerkappe 4.4. versehenen Fühler 4.5 abgetastet, welcher in der Membran .I6 gelagert ist. Der Fühler .IS trägt am anderen Ende als einen Kondensatorbeleg den geeignet, hier kugelförmig ausgebildeten Beleg d7, dem sechs Kondensatoren .18, .I9, 50, 51, 52 und 53 für die sechs Bewegungsrichtungen gegenüberstehen und jeweils aus dem geeignet in Dicke und Dielektrizitätskonstante dimensionierten Dielektrikum und dem metallischen Gegenbeleg bestehen. Es ist ohne weiteres möglich, zwischen diesen sechs Richtungskondensatoren noch die entsprechenden Produktkondensatoren unterzubringen.
  • Abb. 9 zeigt die Fühlerkonstruktion für die Kopierung direkt von der Zeichnung, Diese wird dargestellt durch den leitenden Linienzug 54. Der Kopierfühler besteht aus den Richtungskondensatoren 55, 56, 57 und 58 sowie aus den Produktkondensatoren 59, 61, 6o und 62. Die Kondensatoren sind entweder wie in Abb. i ausgebildet, indem sie aus einem metallischen Beleg und einem in Dicke undDielektrizitätskonstante geeignet angepaßtenDielektrikum bestehen oder nur aus einem metallischen Beleg, wobei die Rückseite der Zeichnung abgetastet wird und das geeignet gewählte Zeichenpapier das Dielektrikum darstellt. Auf diese Weise erfolgt eine erhebliche Schonung der Zeichnungen. Um Zeichnungen fortlaufend zu kopieren, können sie auch statt in geschlossenen Linienzügen in fortlaufenden T inienzügen dargestellt werden. Man arbeitet dann zweckmäßig mit mehreren kapäzitiven Fühlern, wobei der eine die Zeichnung abtastet, der ändere zusätzliche Steuerimpulse gibt.
  • Abb. io zeigt den prinzipiellen Aufbau der Kopiereinrichtung für ein spezielles Beispiel. Über dem -Modell- oder Zeichnungstisch 63 arbeitet der Fühler 65, über dem Werkstücktisch 6,4 das Werkzeug 66. Der Fühler 65 besitzt die entsprechenden Fühlerkondensatoren 67, 68 und 69, die hier sowohl für die positive und negative Richtung gelten und die direkt die Geschwindigkeit der Antriebe 70, 71 und 72 für die drei Bewegungsrichtungen steuern. Der Antrieb 7o bewirkt die Längsbewegung über die Welle 76 und das Übersetzungsgetriebe 73, der Antrieb 71 die Querbewegung über die Wellenleitung 77 und das Übersetzungsgetriebe 74, der Antrieb 7 2 die Vertikalbewegung über die Wellenleitung 78 und das Übersetzungsgetriebe 75. Die Übersetzungsgetriebe 73, 7:a. und 75 dienen dazu, ein abgetastetes Modell in kleinerem oder größerem Maßstab durch das Werkzeug 66 herzustellen. Die Antriebe 70; 71 und 72 können entweder in bekannter Form durch gleichmäßig umlaufende Motoren und Getriebe erfolgen, es können aber auch absatzweise Schaltgetriebe oder Stufenantriebe verwendet werden. Es ist z. B. möglich, die Antriebe-7o, 71 und 72 sowie die Übersetzungsgetriebe 73, 74- und 75 statt durch gleichmäßig umlaufende Antriebe durch elektrische Antriebe zu ersetzen, die durch Steuerimpulse jeweils einen ganz bestimmten Vorschub oder Rücklauf ausführen. Auf diese "'eise können die mechanischen Wellenleitungen 76, 77 und 78 durch elektrische Leitungen ersetzt werden und der Kopiertisch 63 an beliebiger Stelle, d. h. räumlich von dem Maschinentisch entfernt, aufgestellt werden. Es kann aber auch ein Fühler 65 mit mehreren Werkzeugen 66 und :4Zaschinentischen 64 verbunden und so in einem Arbeitsgang mehrere Werkstücke hergestellt werden.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Fertigung von Werkstücken durch Kopieren eines Modells oder einer Zeichnung, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit druckempfindlichen elektrischen Kondensatoren versehener Fühler die Vorschubbewegungen im Sinne eines vorzeichenrichtigen Produktes der jeweiligen Modell- oder Zeichnungsordinaten steuert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fühlfinger Kondensatoren in geeigneter Weise für die maximal sechs Bewegungsrichtungen und außerdem Kondensatoren für deren Produkte angebracht werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und ?, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Beleg des druckempfindlichen Kondensators durch (las Modell oder die Zeichnung selbst, der andere durch am Fühler angebrachte Belege gebildet wird und zwischen beiden ein in Dicke und Dielektrizitätskonstante geeignet angepaßtes Dielektrikum sich befindet. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet; daß dieses Dielektrikum beim Kopieren von Zeichnungen durch das Zeichenpapier bei rückwärtiger Abtastung oder durch ein auf die Zeichnung aufgebrachtes oder aufgelegtes Dielektrikum bei vorderseitiger Ahtastung gebildet wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die druckempfindlichen Kondensatoren aus zwei durch ein elastisches öder mehrfaches Dielektrikum getrennten metallischen glatten oder rauhen Belegen bestehen und entweder an der das Modell berührenden Seite des Fühlers oder an der dem Modell abgewendeten Seite angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- oder Abnahme der Kapazität der Fühlkondensatoren bei Annäherung an eine Erhöhung oder Vertiefung des zu kopierenden Modells oder Zeichnung eine Verlangsamung der Kopiermaschine zur Erhöhung der Kopiergenauigkeit bei der Umsteuerung hervorruft.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Fühler und Werkzeug oszillierende, kreisende oder pendelnde Bewegungen ausführen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fühlfinger benutzt werden, die besonders beim Kopieren von Zeichnungen jeweils nur bestimmte Koordinaten oder Produkte oder zusätzliche Steuervorgänge abtasten bzw. hervorrufen. g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung direkt oder umgekehrt proportional der Kapazität der Fühlkondensatoren stufenlos geregelt wird. io. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch Steuerung mittels besonderer Fühlkondensatoren die Übersetzung der Bewegung zwischen Modell bzw: Zeichnung und Werkstück stufenlos geregelt werden kann, um das Werkstück vergrößert oder verkleinert herstellen zu können. ii. Vorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß statt einer kontinuierlichen Bewegung der Vorschübe eine elektrische oder mechanische absatzweise Vorschubbewegung vorgenommen werden kann. 1a. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß durch elektrische übertragung dieser absatzweisen Vorschubbewegung der Kopiertisch von der Kopiermaschine getrennt und zur Steuerung mehrerer Kopiermaschinen benutzt werden kann.
DEP2296D 1939-03-29 1939-03-29 Verfahren und Vorrichtung zur Fertigung von Werkstuecken durch Kopieren eines Modells oder einer Zeichnung Expired DE883864C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133012B (de) * 1958-05-28 1962-07-12 Perkin Elmer Corp Elektrische Zwangssteuerung eines belibigen Teiles aus der Ferne mit Hilfe eines in mehreren Koordinaten bewegten, handbetaetigten Steuerknueppels
DE1154853B (de) * 1961-06-27 1963-09-26 Continental Elektro Ind Ag Einrichtung zur elektrischen Steuerung eines einem bewegten Objekt nachzufuehrenden Richtmittels
DE1171059B (de) * 1961-05-20 1964-05-27 Heyligenstaedt & Co Einrichtung an fuehlergesteuerten Werkzeugmaschinen, insbesondere an Nachformfraesmaschinen
DE8711031U1 (de) * 1987-08-13 1987-12-03 Schmall, Karl Heinz, 76532 Baden-Baden Taktiler Sensor

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