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DE883560C - Hydraulische Antriebskolbenmaschine fuer Erdoelfoerderpumpen - Google Patents

Hydraulische Antriebskolbenmaschine fuer Erdoelfoerderpumpen

Info

Publication number
DE883560C
DE883560C DEH1659D DEH0001659D DE883560C DE 883560 C DE883560 C DE 883560C DE H1659 D DEH1659 D DE H1659D DE H0001659 D DEH0001659 D DE H0001659D DE 883560 C DE883560 C DE 883560C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
drive
pump
working
working cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH1659D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Dipl-Ing Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANAUER PUMPEN und GETRIEBEBAU
Original Assignee
HANAUER PUMPEN und GETRIEBEBAU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANAUER PUMPEN und GETRIEBEBAU filed Critical HANAUER PUMPEN und GETRIEBEBAU
Priority to DEH1659D priority Critical patent/DE883560C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE883560C publication Critical patent/DE883560C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B47/00Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hydraulische Antriebskolbenmaschine für Erdölförderpumpen Gegenstand der Erfindung ist eine hydraulische Antriebskolbenmaschine für Erdölförd.erpump-en und ähnliche Maschinen.
  • Es ist bekannt, Sondenpumpen mechanisch mittels Kurbeltrieb anzutreiben. Dieser Kurbeltrieb bei Sondenpumpen hat wesentliche Nachteile. Beim Kurbeltrieb liegt di-e höchste Kolb-engeschwindigkeit ganz wesentlich über der mittleren Kolbengeschwindigkeit. Wegen der Gefahr des Sandeinbruchs in die Sonde, insbesondere bei Tiefenbohrungen, darf jedoch eine bestimmte Kolbengeschwindigkeit keinesfalls überschritten werden. Das bedeutet, daß bei Kurbelantrieb die mittlere Kolbengeschwindigkeit verhältnismäßig gering ist, sich also eine verhältnismäßig geringe Förderleistung ergibt.
  • Ferner ändert sich beim Kurbelantrieb die Beschleunigung ständig währenddesgesamtenArbeitshubes, d. h. es tritt ein ständiger Belastungswechsel am Gestänge und demgemäß. eine entsprechend hohe Beanspruchung und Belastung auf.
  • Schließlich ist bei einem Kurbelantrieb von Erdölförderpumpen der Hub praktisch auf maximal 2,8 bis 3 m begrenzt, da sonst der Kurbeltrieb und dessen Lagerung zu schwer und zu teuer wird.
  • Mit Rücksicht auf die vorstehend genannten Mängel dies Kurh.eltriebs hat man diesen Kurbeltrieb durch einen hydraulischen Kolbenantrieb ersetzt. Bei den bekannten hydraulischen Kolbenmaschinen ist der Arbeitszylinder über dem Bohrloch senkrecht stehend angeordnet. Diese Bauart ist jedoch schwer und teuer, da es sehr schwierig ist, einen Arbeitszylinder von mehreren Metern Länge genau senkrecht mit darüber befindlichem Gewichtsausgleich-für das Gestänge über :dien Bohrloch an zubringen und stabil zu befestigen. Dieser hydraulische Kolbenantrieb konnte daher bisher nur bei Anlagen mit kleineren Leistungen Verwendung finden. Es ist auch ein hydraulischer Kolbentrieb für Sondenpumpen bekannt, bei welchem das Gestänge nicht unmittelbar durch ein Gegengewicht entlastet ist, sondern ein besonderer Cegengewichtszylinder vorgesehen ist, der den Arbeitszylinder mit dem vom Gegengewichtszylinder erzeugten hydraulischen Druck entlastet. Auch diese Bauart hat offensic'htlic'h erhebliche Mängel wegen. der hohen zum Gewichtsausgleich notwendigen Öldrücke während .des normalen Betriebs sowie auch wegen der senkrechten Anordnung des Arbeitszylinders.
  • Im Gegents-atz zu den vorerwähnten bekannten Bauarten besteht die hydraulische An'triebskolben,-maschine nach der Erfindung aus einem waagerecht angeordneten Arbeitszylinder mit durch beide Zylinderdeckel hindurchgehender Kolbenstange, deren Enden je mit einem Gestänge. einer oder mehrerer Sondenpumpen verbunden sind, aus einer zum Antrieb des doppelt wirkenden Arbeitskolbens dienenden: stufenlos regelbaren Antriebspumpe, :deren Förderrichtung bei gleichbleibender Drehrichtung umsteuerbar ist, und aus einem hierzu dienenden Umsteuerschieber, der jeweils vor jedem Arbeitshubende durch Anschläge betätigt wird. Diese neue Bauart hat erhebliche Vorzüge: Sie ermöglicht, die Förderpumpen von zwei oder mehreren Sonden von einem Arbeitszylinder anzutreiben und, das Gestängegewicht der Sondenpumpen dadurch auszugleichen, daß die Gestänge mit den. Enden der Arbeitskolbenstange verbunden sind. Ein besonderes Gegengewicht für das Gestänge kommt hier also in: Wegfall.
  • Ein wesentlicher Vorteil der neuen Bauart besteht darin, daß ohne Schwierigkeit der Arbeitszylinder in sehr großer Länge ausgeführt werden kanrn, so daß der Arbeitshub das Mehrfache (6 m und darüber) des Arbeitshubes bei den obenerwähnten bekannten Antrieben beträgt.
  • Bei der neuen Langhub'kolbenmaschine nach der Erfindung erstreckt sich ferner die Beschleunigungs-bzw. Verzögerungsperiode am Hubende auf eine verhältnismäßig kurze Strecke des Gesamthubes, so daß nahezu der gesamte Hub mit der höchstzulässigen durchlaufen werden kann. Bei dieser Langhubkolbenmaschine ist daher auch die mittlere Kolb,engeschwindi-gkeit sehr hoch und kommt nahe an die höchste Kolbengeschwindigkeit heran.
  • Diese Gesc'hwindigkeitsverhältnis.se sind, wie eingangserwähnt, bei dem Kurbelantrieb wesentlich ungünstiger. Die neue Langhubkolbenmaschine ergibt daher vor allem auch mit Rücksicht auf ihre mehrfache Hublänge eine erhebliche Leistungssteigerung.
  • Diese Leistungssteigerung erhöht sich noch, wenn man die Einflüsse :dies Liefergrades und der Gestängelängung in den Totpunkten berücksichtigt, die sich - zugunsten der Langhubkolbenmaschine auswirken:. Die Gestängelängung vermindert vor allem bei großen Sondentiefen erheblich den nutzbaren Kolbenhub, da bei einer Gestängelänge von über zooo, m :eine Längenänderung des Gestänges von etwa i m eintritt. Mit Rücksicht auf diese erhebliche Längenänderung ist bei den bekannten Kurbelantrieben mit einem Arbeitshub von maximal 3 m der nutzbare Teil des Kolbenhubes erheblich kleiner als der Kolbenhub selbst. Von. :einer gewissen Tiefe ab ist daher der Kurbelantrieb von. Sondenpumpen praktisch nicht mehr verwendbar, da die Arbeitshübe bei zunehmender Sondentiefe immer größer werden müssen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der hydraulischen Antriebskolbenmaschine nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. z bis 3 verschiedene Anordnungen einer hydraulischen Antriebskolbenmaschine für Erdölförderpumpen, Fig. 4 die Steuerung der hydraulischen Antriebskolbenmaschine in schematischer Darstellung, Fig. 5 eine stufenlos regelbare Steuerpumpe der Fig. 4 in größerer Darstellung, Fig. 6 eine. hydraulische Antriebskolbenmaschine mit Sicherungseinrichtung bei Gestängebrucb, Fig.7 und 8 praktische Ausführungen dieser Sicherheitseinrichtung, Fig.9 eine Einrichtung zur Betätigung einer Alarmvorrichtung, Fig. io einGesamtschaltschema der hydraulischen Antriebskolbenmaschine mit Steuerung, Sicherheitseinrichtung und Alarmvorrichtung.
  • In der Zeichnung ist der Arbeitszylinder der hydraulischen Antriebskolbenmaschine mit Z und dessen. Kolben mit K bezeichnet. Dieser Arbeitszylinder Z ist waagerecht angeordnet, wobei die Kolbenstange KS durch beide Zylinderdeckel hindurchgeht und nach Fig. i bis 3 deren Enden je mit dem Gestänge G einer Sondenpumpe verbunden sind. Dabei kann nach Fig. i der Arbeitszylinder Z zum gleichzeitigen Antrieb von. zwei gegenüberliegenden Sondenpumpen S1 und. SZ dienen, desgleichen auch nach Fig. a, bei welchem das Gestänge bzw. Seil G über eine Umlenkung Ul geführt ist. Nach Fig. 3 ist das eine Ende :der Kolbenstange KS über einen Kraftverteiler KT mit dem Gestänge G von zwei Sondenpumpen S2 und S3 verbunden.
  • Nach Fig. 4. ist zum Antrieb des Arbeitszylinders Z :eine von einem Elektromotor E angetriebene stufenlos regelbare Pumpe P1 vorgesehen, deren Förderrichtung bei gleichbleibender Drehrichtung umsteuerbar ist. Hierfür kann eine Pittler-Thoma-Pumpe, und zwar eine Axial- oder auch eine Radialkolbenpumpe verwendet werden. Im der Zeichnung ist schematisch eine Axialkolben:pump° mit einem schwenkbaren Regelorgan R dargestellt, durch dessen Verschwenkung die Förderineng° geändert und auch die Änderung der Förderrichtung bewirkt wird. Nach Fig..I ist zur Betätigung des Regelorgans R :ein Umsteuerkolben U vorgesehen. Ferner ist ein Umsteuerschieber St, vorgesehen, der jeweils kurz vor jedem Arbeitsbuhende durch Anschläge .dl und i B1 des Gestänges betätigt wird. Zur Umsteuerung der. Antriebspumpe P1 ist eine ebenfalls vom Elektromotor E angetriebene stufenlos regelbare Pumpe P= mit nur einer Förderrichtung vorgesehen, die Öl aus einem Vorratsbehälter V ansaugt und über den Umsteuerschieber St, der einen oder anderen Kolbenseite des Umsteuerkolbens U zuführt, je nach Stellung des Umsteuerschiebers Stl. Damit wird in den Totpunkten des Arbeitskolbens K das Regelorgan R aus der einen Schwenkstellung über die Nullage in diie entgegengesetzte Schwenkstellung gedrückt und damit die Förderrichtung der Pumpe P, umgekehrt.
  • Wenn die Pumpe P2, z. B. eine Zahnradpumpe, eine konstante Ölmenge liefert, dann ist die Geschwindigheit, mit der der Umsteuerkolben U den Schwenkkörper R verstellt, konstant. Die Fördermenge der Pumpe P1 ist linear abhängig von dem Schwenkwinkel von R. Wenn auch durch gleichmäßiges Verschwen.ken von R die von P1 gefördert-,-Ölmenge gleichmäßig abnimmt bzw. später wieder gleichmäßig zunimmt, so bedeutet das für den Arbeitskolben K eine konstante Verzögerung b:zw. Beschleunigung.
  • Die Pumpe P, ist so auszubilden, daß ihre größte Fördermenge die größte zulässige Beschleunigung des Gestänges nicht zu überschreiten gestattet. Diese Pumpe kann ebenso wie die Antriebspumpe P1 als Axialkolbenpumpe AP nach Fig. 5 ausgebildet und mit einer Handeimstellung H zur Regelung der Fördermenge versehen sein. Man kann dann die Beschleunigung bzw. Verzögerung in den Totpunkten des Arbeitskolbens K beliebig einstellen und diese Verzögerung und Beschleunigung nicht nur auf die Nähe der Totpunkte beschränken und konstant halten, sondern auch innerhalb beliebiger Grenzen den Erfordernissen dies Tiefpumpenbetriebes anpassen.
  • Die Geschwindigkeit des Arbeitskolbens K ist durch die Ausschläge des Regelorgans R gegeben, die durch Anschläge zu begrenzen sind.
  • Zur Vermeidung einer Überbelastung des Antriebsmotors E bei Gestängeb:ruch ist ferner erfindungsgemäß eine hydraulisch betätigte Sicherheitseinrichtung vorgesehen, die bei einem durch Gestängebruch bedingten erhöhten Öldruck imArbeitszylinder Z auf das Regelorgan R der Antriebspumpe PI einwirkt und deren Fördermenge verkleinert. Nach Fig.6 wirkt der Öldruck des Arbeitszylinders auf einen Kolben K2, der bei erhöh.t,em Öldruck im Arbeitszylinder bei Gestängebruch gegen den Druck einer Feder F2 einen Weg s zurücklegt, durch welchen der Schwenkkörper R einen kleineren Schwenkwinkel erhält, so daß die Fördermenge der Pumpe P1 vermindert wird, so daß damit die G@eschzvi!ndiglceit des Kolbens K zurückgeht. ?@Tan kann den Kolben KZ auf die Feder F, bzw. deren Vorspannung und' Charakteristik so aufeinander abstimmen, daß die Normalleistung des Elektromotors E in jedem Augenblick fast völlig ausgenutzt oder nur .ganz wenig überschritten wird.
  • Tritt ein Gestängebruch auf der Seite Bein, wenn der Arbeitskolben K auf der Seite A steht, dann wirkt nach A zu das gesamte Gestängegewicht der Seite A, das gesamte Öl- bzw. Salzwassergewicht und die Reibung. Im praktischen Betrieb wird die entsprechende Last zu ihrem Heben rund den dreifachen Öldruck erfordern :gegenüber einem normalen Betrieb. Der Arbeitszylinder Z sowie auch die Antriebspumpe P1 müssen also in ihrer Festigkeit diesem hohen Druck gewachsen sein. Die in den Zuleitungen von der Pumpe P1 zu Zylinder Z anzuordnenden Sicherheitsventile 1J'h erhalten eine entsprechende Einstellung. Unter der Wirkung des hohen Öldrucks im Arbeitszylinder wird, wie vorbeschrieben, mittels Kolben. K2 .die Fördermenge der Pumpe P1 verkleinert und damit der Motor i entlastet.
  • Tritt der Gestängebruch auf der Seite B ein, wenn: der Kolbe K sich vom Totpunkt B in Richtung _A bewegt, dann fördert die Pumpe P1 auf der Seite B so, daß sie die abwärts gehende Bewegung der Sondenpumpe unterstützt. Der Kolben K wird nun der Förderung der Pumpe P1 infolge der starken durch das holte Gewicht auf Seite A hervorgerufenen Beschleunigung vorauslaufen. und das aus :der Seite A des Arbeitszl,inders nach P1 zurückfließende Öl unter einen hohen Druck setzen, der etwa das Doppelte des normalen Öldrucks betragen wird. Dann wird die Pumpe P1 nicht mehr als Pumpe, sondern als Ölmotor wirken, durch welchen der Elektromotor, der zweckmäßig als Drehstromasynchronmotor ausgebildet ist, angetrieben wird. Der Motor E läuft dann als Generator. Dabei wird die Sicherheitseinrichtung K2/F2 durch den erhöhten Öldruck zeitig genug ansprechen können, um den Kolben K sanft aufzufangen, ohne daß der Elektrogenerator überlastet wird. Die Trägheit des großen Gestänges bewirkt bei der Abbremsung eine zulässige Drucksteigerung, die um so kleiner ist, je schneller die Sicherheitseinrichtung K2 durch Verkleinern der Liefermenge der Pumpe P1 die Ölentnahme aus dem Zylinder Z beschränkt.
  • Bei der Wirkungsweise der Sicherheitseinrichtung ist noch folgendes zu beachten. Der Kolben K., muß das Regelorgan R auch gegen den Öldruck des Umsteuerkolbens U verschwenken, so daß gegen diesen Öldruck eine ganz bestimmte Stellung des Kolbens K2 erreicht wird. Die Zusammendrückung der Feder F2 ist maßgebend für diese,- Stellung des Kolbens K2. Soll diese Zusammendrückung auch dann, wenn die Ölkräfte des Kolbens U wirken, annähernd die gleiche sein, so muß die Kraft des Kolbens U im Verhältnis zur Federkraft F2 und damit die Kraft des Kolbens K2 klein gehalten werden, d. h. die Feder F2 nimmt große Dimensionen an, die eine praktische Ausführung erschweren. Aus diesem Grund ist für die Sicherheitseinrichtung eine Vorsteuerung nach Fig. 7 vorgesehen, bei welcher ,eire Kolben K3, auf den der Öldruck des Arbeitszylinders wirkt, -gegen eine Feder F3 über einen Hebel Hb einen Vorstcuerkolben K4 verschiebt, der mit geringem Widerstand in einem Nachlaufkolben K5 läuft. Dieser Nachlaufkolben K5 tritt an Stelle des Kolbens K2. Da der Widerstand des Kolbens K4 sehr klein ist, so wird auch die Feder F3 klein. Das Drucköl zur Betätigung der Vorsteuerung wird dem Kreislauf der Pumpe P2 entnommen.
  • Es ist nicht möglich, mit einem Kolben K3 für beide Seiten des Arbeitszylindiers auszukommen, weil dann der Zylinder Z3 des Kolbens K3 über Rückschlagventile RV an die beiden Zylinderseiten von Z angeschlossen werden müßte. Ein Rückfall bei Nachlassen des Öldrucks im Zylinder Z aus dem Zylinder Z3 ist dann nicht möglich. Aus diesem Grunde sind nach Fig. 8 zwei sich gemeinsam gegen eine Feder F3 abstützende Kolben K3 vorgesehen, deren jeder von einer Zylinderseite auf Z b,-aufschlagt wird, und zwar nicht über ein Rückschlagventil, sondern zweckmäßig über einen Stoßdämpfer Std.
  • Die beiden Kolben K3 stützen sich auf einem Ausgleichshebel AH ab, der schwenkbar im Hebel Hb angeordnet ist. Dann wirkt auf die Feder F3 die Summe der Öldrücke beider Zylinderseiten, von denen die eine Zylinderseite stets mit dem Förderdruck der Füllpumpe P3 (Fi.g. 6) belastet wird. Die Zusammendrückung der Feder F3, deren Vorspannungdurch eine: Spindel od. dgl. einstellbar ist, wird über Hebel Hb auf den Vorsteuerkolben K4 übertragen. Die Stoßdämpfer Std verhindern das zu schnelle Zurückgehen der Kolben K3 bei abnehmendem Öldruck und damit ein Pendeln der übrigen Kolben.
  • Nach Fig. io ist die vorbeschriebene Sicherheitseinrichtung in doppelter Anordnung vorgesehen, um mit je einem Nachfolgekolben K5 einen beweglichen Anschlag für dien positiven und einen Anschlag für den negativen Schwenkwinkel von R der Pumpe P1 zu «erhalten.
  • Ferner ist eine ebenfalls vom erhöhten Öldruck im Arbeitszylinder (bei Gestängebruch) betätigte Alarmvorrichtung vorgesehen. Nach Fig. g und io sind zur Betätigung derAlarmvorrichtung zwei sich gemeinsam gegen eil-j2 Feder F6 abstützende Kolben K6 vorgesehen, auf die je der Öldruck einer Seite des Arbeitszylinders wirkt. Bei erhöhtem Öldruck bewirkt die gemeinsame Bewegung dier Kolben K, durch den Stößel St die Betätigung einer akustischen oder optischen Vorrichtung.
  • In Fig. io ist das Schaltschema der gesamten Antriebskolbenmaschine nach der Erfindung mit den vorbeschriebenen Eintrichtungen dargestellt. Danach ist zusätzlich zu dem vom Gestänge G betätigten Umsteuerschieber Sti noch ein von Hand zu betätigender Steuerschieber St2 vorgesehen, mit dessen Hilfe es möglich ist, unabhängig vom Umsteuerschieber Sti und-ohne Beeinflussung desselben die Bewegung des Arbeitskolbens K zu steuern. Dieser zusätzliche Steuerschieber St. nst hauptsächlich vorgesehen, um das Einfädelni des Gestänges bei Anschluß einer Sonde zu erleichtern. Der Steuerschieber St2 ist so durch eine Feder, ein Gewicht od. dgl. belastet, daß bei Loslassen des Bedienungshebels -der Schieber St2 in die normale Betriebslage zurückgeht, derart, daß die Funktion des Steuerschiebers St, der Bewegung des Kolbens K angepaßt und hierdurch der normale Betrieb gewährleistet wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Antriebskolbenmascbänc für Erdölförderpumpen, gekennzeichnet durch einen waagerecht angeordneten Arbeitszylinder (Z) mit durch beide Zylinderdieckel hindurchgehender Kolbenstange (KS), deren Enden je mit dem Gestänge (G) einer oder mehrerer Sondenpumpen verbunden sind, eine zum Antrieb des doppelt wirkenden Arbeitskolbens (K) dienende, stufenlos regelbare Antriebspumpe (P1), deren Förderrichtung bei gleichbleibender Drehrichtung umsteuerbar ist, und einen hierzu dienenden Umsteuerschieber (St,), der jeweils vor jedem Arbeitshabende durch Anschläge (Al, BI) betätigt wird.
  2. 2. Antriebskolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umsteuerung der Antriebspumpe (P1) eine stufenlos regelbare Pumpe (P2) mit nur einer Förderrichtung vorgesehen ist, deren Fördermenge beliebig von Hand. (H) od. dgl. einstellbar ist und deren Ölstrom über den Umsteuerschieber (Sti) dem Steuerschieber (U) :der Antriebspumpe (P1) zugeleitet wird.
  3. 3. Antriebskolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung einer Überbelastung des Antriebsmotors (bzw. .des als Generator wirkenden Motors) bei Gestängebruch eine hydraulisch betätigte Sicherheitseinrichtung (K2, F2) an den Arbeitszylinder angeschlossen ist, @die bei einem durch Ges-tängebruch erhöhten Öldruck im Arbeitszylinder auf das Regelorgan. (R) derAntriebspumpe (P1) einwirkt und deren Fördermenge verkleinert.
  4. 4. Antriebskolbenmaschine nach Anspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, daß eine ebenfalls vom erhöhten Öldruck im Arbeitszylinder (Z) betätigte Alarmvorrichtung vorgesehen ist.
  5. 5. Sicherheitseinrichtung für Antriebskolbenmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei sieh gemeinsam gegen eine Feder (F3) abstützende Kolben (K3), auf die je der Öldruck einer Seite des Arbeitszylinders wirkt, einen resultierend von beiden Kolben (K3) bewegten Vorsteuerkolben (K4) und einem zugehörigen Nachfolgekolben (K5), der als beweglicher Anschlag auf das Regelorgan (R) der Antriebspumpe (P1) einwirkt.
  6. 6. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Spindel od. dg1. die Vorspannung der Feder (F3), auf die gemeinsam die beiden Kolben (K3) wirken, einstellbar ist.
  7. 7. Antriebskolbenmaschine nach Anspruch q, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Alarmvorrichtung -zwei sich gemeinsam gegen eine Feder (F6) abstützend..- Kolben (KJ, auf die je der Öldruck einer Seite des Arbeitszylinders wirkt, vorgesehen sind, deren gemeinsame Bewegung die Alarmvorrichtung bei erhöhtem Öldruck auslöst. B. Antriebskolbenmaschine nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem vom Gestänge betätigten Umsteuerschieher (Sti) ein von Hand zu betätigender Steuerschieber (St,) vorgesehen ist, mit dem unabhängig vom Umsteuerschieber und ohne Beeinflussung desselben die Bewegung des Arbeitskolbens gesteuert werden kann, wobei durch Gewicht, Feder od. dgl. der Steuerschieber bei Aufhören der Bedienung in die Ausgangslage zurückgebracht wird.
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