DE883539C - Schmierpumpe, deren hintereinanderliegende Pumpenelemente einen Zubringer- und einen Druckkolben besitzen - Google Patents
Schmierpumpe, deren hintereinanderliegende Pumpenelemente einen Zubringer- und einen Druckkolben besitzenInfo
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- DE883539C DE883539C DEB9294D DEB0009294D DE883539C DE 883539 C DE883539 C DE 883539C DE B9294 D DEB9294 D DE B9294D DE B0009294 D DEB0009294 D DE B0009294D DE 883539 C DE883539 C DE 883539C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
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Description
- Schmierpumpe, deren hintereinanderliegende Pumpenelemente einen Zubringer- und einen Druckkolben besitzen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmierpumpe, deren hintereinanderliegende Pumpenelemente je einen Zubringerkolben und Druckkolben besitzen, die beide von einer Exzenterwelle über ein gemeinsames Querstück angetrieben werden. Bei diesen Pumpen fördert die Zubringerpumpe das Schmieröl ohne Gegendruck über einen Tropfenzeiger zur Druckpumpe, die dann die vom Zubringerkolben gelieferte Schmiermittelmenge über ein Auslaßventil in die Schmierleitung drückt. Durch diese Unterteilung ist es möglich, den Schmierstellen genau dosierte Schmiermittelmengen mit hohem Gegendruck zuzuführen. Da nun aber bei den Pumpen dieser Art die Zubringerkolben und die Druckkolben durch ein gemeinsames Querstück angetrieben werden, wird bisher die Zubringerpumpe durch einen vom Zubringerkolben überschliffenen Einlaß und ein federbelastetes Druckventil gesteuert. Dieses Druckventil kann jedoch leicht zu Anständen führen.
- Um eine einwandfreie Steuerung der Zubringerpumpe bei der genannten Pumpenbauart zu erreichen, ist gemäß der Erfindung ein mit dem antreibenden Querstück verbundener, ohnehin vorhandener und mit dem Druckkolben sich bewegender Teil als Steuerschieber für den Zubringerkolben ausgebildet und der Zubringerkolben mit dem Querstück über eine Schleppverbindung gekuppelt, deren Spiel dem Steuerhub des Druckkolbens entspricht. Auf diese Weise wird ohne zusätzliche Teile eine zwangläufige Steuerung der Zubringerpumpe erzielt.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung im Schnitt dargestellt.
- Das Gehäuse i des dargestellten Pumpenelements ist mit Hohlschrauben 2, 3 in bekannter Weise an dem Ölbehälter befestigt. In senkrechten Bohrungen sind ein Druckkolben 4 und ein Zubringerkolben 5 beweglich. Der Druckkolben ist in bekannter Weise allseitig beweglich an einem Führungskolben 6 befestigt, der starr mit einem Querstück 7 verbunden ist. Dieses Querstück umfaßt mit einem Rachen den Exzenterzapfen 8 der über den Kalben und quer zu ihnen angeordneten Antriebswelle 9.- Der Zubringerkolben 5 ist mit einem Bund io hinter Mitnehmerleisten i i des Querstücks gehängt und liegt mit Spiel unterhalb einer Stellschraube 12.
- Der Führungskolben 6 hat eine Ringnut 13 und eine Längsnut 14, durch die die Bohrung 15 der Zubringerpumpe über den Kanal 16 entweder mit dem Olzulaufkanal17 oder mit dem zur Hohlschraube 2 führenden Kanal 18 verbunden werden kann. 'Von der Hohlschraube 2 aus fällt das Öl in sichtbaren Tropfen in einen Trog i9, von dem eine Schrägbohrung 2o zur Bohrung 21 der Druckpumpe führt. Vbm unteren Ende der Bohrung 21 geht ein Kanal 2"2 über ein Ausläßventi123 zur Hohlschraube 3, an welche die zur Schmierstelle führende Rohrleitung 24 angeschlossen ist.
- Das obere Ende der Bohrung 15 ist zur Aufnahme eines nach innen federnden Ringes 25 erweitert. Diese Vertiefung ist durch eine Scheibe 26 abgedeckt, die den Ring 25 an seinem Platz hält. Die Zeichnung stellt die Pumpenkolben am Ende .des Saughubs dar. Der Exzenterzapfen steht im oberen Totpunkt, und der Bund io des Zubringerkolbens 5 liegt auf den Mitnehmerleisten i i des Querstücks 7 auf. Wenn die Welle 9 sich weiterdreht, schiebt sie das Querstück 7 nach unten. Dieses nimmt dabei den Führungskolben 6 und den mit ihm verbundenen Druckkolben 4 mit, während der durch den Federring 25 gehaltene Zubringerkolben 5 noch stehenbleibt, bis die Schraube 12 gegen den Kopf des Zubringerkolbens stößt und auch -dieser die Querstückbewegung mitmacht. Während dieses Leerhubs oberhalb des Zubringerkolbens ist der Führungskolben 6 so weit nach unten gelangt, daß die Nut 13 die beiden Kanäle 16 und- i8 miteinander verbindet. Der nach unten gehende Zubringerkolben fördert nun das in der Bohrung 15 enthaltene Öl über die Hohlschraube 2 in den. Trog 19, von dem aus beim darauffolgenden Saughub die Bohrung 21 der Druckpumpe über den Kanal 2,o gespeist wird.
- Beim Hochgehen nimmt das Querstück 7 zunächst wieder nur den Führungskolben 6 und den Druckkolben ¢ mit; der letztere beginnt daher sofort mit seinem Saughub. Der Zubringerkolben dagegen bleibt in seiner unteren Totpunktlage. stehen, bis das Querstück 7 mit den Leisten ii den Bund io unterfaßt und den Zubringerkolben 5 mitnimmt. In der Zwischenzeit hat aber auch der Führungskolben 6 mit seiner Längsnut 14 die beiden Kanäle 16, 17 verbunden, so daß der Zubringerkolben saugen kann.
- Das Mindestspiel a zwischen dem Zubringerkolben 5 und der Schraube 12 ist so bemessen, daß bis zur :Mitnahme des Zubringerkolbens der vom gleichen Querstück aus bewegte Führungskolben auf den Druckkanal 18 bzw. Saugkanal 17 umgesteuert hat. Das Spiel kann darüber hinaus noch vergrößert werden, wenn der Arbeitshub des Zubringerkolbens und damit die Fördermenge kleiner werden soll.
- Die Umsteuernuten könnten auch unmittelbar am Druckkolben 4 vorgesehen sein. Auch dann ist der Vorteil erreicht, daß die Zubringerpumpe ohne Ventil und ohne zusätzlichen Steuerschieber arbeitet. Die Anordnung der Steuernuten am Führungskolben 6 ist jedoch vorzuziehen, weil der Durchmesser dieses Kolbens größer ist als derjenige des Druckkolbens 4 und der Führungskolben 6 somit mehr Platz für die Nuten und eine leichtere Ab- dichtungsmöglichkeit bietet. Gegebenenfalls könnte auch das Querstück als Steuerschieber ausgebildet sein.
Claims (5)
- PATLNTANSPR1iGHE: i. Schmierpumpe, deren hintereinanderliegende Pumpenelemente aus einem Zubringer- und einem Druckkolben bestehen, die beide durch eine Exzenterwelle über ein gemeinsames Querstück angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem antreibenden Ouerstück (7) zusammenhängender und mit dem Druckkolben sich bewegender Teil als Steuerschieber für den Zubringerkolben (5) dient und der Zubringerkolben (5) mit dem Querstück (7) durch eine Schleppverbindung gekuppelt ist, deren Spiel (a) dem Steuerhub des Druckkolbens (4) entspricht.
- 2. Schmierpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (4.) selbst als Steuerschieber für den Zubringerkolben (5) ausgebildet ist.
- 3. Schmierpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber durch den einen größeren Durchmesser aufweisenden Führungsteil (6) des Druckkolbens (4.) bzw. Querstücks (7) gebildet ist. .
- 4. Schmierpumpe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Längsspiel des Zubringerkolbens (5) im Querstück (7) außerhalb des für den Steuerhub nötigen Bereichs (a) veränderlich ist.
- 5. Schmierpumpe nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Zubringerkolbens (5) durch ein federndes Glied (z5) gebremst ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB9294D DE883539C (de) | 1943-09-19 | 1943-09-19 | Schmierpumpe, deren hintereinanderliegende Pumpenelemente einen Zubringer- und einen Druckkolben besitzen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE883539C true DE883539C (de) | 1953-07-20 |
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ID=6956256
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB9294D Expired DE883539C (de) | 1943-09-19 | 1943-09-19 | Schmierpumpe, deren hintereinanderliegende Pumpenelemente einen Zubringer- und einen Druckkolben besitzen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE883539C (de) |
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1943
- 1943-09-19 DE DEB9294D patent/DE883539C/de not_active Expired
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