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DE883509C - Messgeraet fuer profilierte Querschnitte in der Werkstoffpruefung - Google Patents

Messgeraet fuer profilierte Querschnitte in der Werkstoffpruefung

Info

Publication number
DE883509C
DE883509C DEJ2889D DEJ0002889D DE883509C DE 883509 C DE883509 C DE 883509C DE J2889 D DEJ2889 D DE J2889D DE J0002889 D DEJ0002889 D DE J0002889D DE 883509 C DE883509 C DE 883509C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
sections
jaw holder
measuring jaw
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ2889D
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Jansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ2889D priority Critical patent/DE883509C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE883509C publication Critical patent/DE883509C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Meßgerät für profilierte Querschnitte in der Werkstoffprüfung Allgemein werden Maschinenteile, sofern überhaupt eine sehr genaue Messung erforderlich ist, mittels Schieblehren oder Mikrometerschrauben gemessen. Da bei der Vielzahl von verschiedenen Querschnittsformen diese Meßwerkzeuge allein nicht genügen, sind im Laufe der Zeit eine Reihe Spezialmeßgeräte entwickelt worden, die, abgesehen von ihrer Zweckbestimmung, eine begrenzte Verwendungsmöglichkeit besitzen. Insbesondere ist dies bei den in der Materialprüfung zurAnwendung kommenden Geräten der Fall. Um überhaupt zuverlässige Unterlagen über die Eigenschaften der Werkstoffe erhalten zu können, müssen die einzelnen Querschnitte genau ermittelt werden. Während z. B. bei einer Zerreißprobe vor dem Zerreißen die Ermittlung des Querschnitts einwandfrei vorgenommen, d. h. eine Mikrometerschraube eingesetzt werden kann, ist die Erfassung des Quer schnitts nach dem Zerreißen unter Zuhilfenahme einer solchen nicht mehr möglich. Infolge der zum Teil sehr starken Formänderung, besonders in unmittelbarer Nähe der Bruchfläche, ist das Ansetzen einer Mikrometerschraube undurchführbar. Die zu messenden Querschnitte sind teilweise derart ausgebildet, daß sich die bekannten Meßwerkzeuge nur schlecht verwenden lassen können. Diese Nachteile wirken sich in weit größerem Maße auf die daraus zu errechnende Einschnürung bzw. absolute Bruchlast aus, worin auch die Ursache für das starke Streuen der Versuchsergebnisse zu suchen ist. Bei den Kerbschlagproben liegen die Verhältnisse ähnlich. Es ist hierbei sehr schwierig, mit den üblichen Meßwerkzeugen in den schmalen Kerb der Probe hineinzukommen, um den tatsächlichen Querschnitt zu erfassen. Ähnliche Schwierigkeiten müssen auch bei den meisten Probeformen anderer Prüfarten mit in Kauf genommen werden. Allgemein hat man sich in Ermangelung geeigneter Hilfsmittel mit den nun einmal vorhandenen Fehlerquellen abfinden mussen.
  • All diese Mängel werden durch das in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellte Meßgerät beseitigt, das nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß der Taster einer Meßuhr gegen ein auf einem Meßbackenhalter verstellbar sitzenden Stellring federnd an liegt und dieser Meßbackenhalter durch Federdruck gegen einen gegenüberliegenden, feststehenden Meßbackenhalter gedrückt wird, und zwar zeigt Abb. I eine Längsansicht des Gerätes, Abb. 2 eine Draufsicht der Abb. I, Abb. 3 eine Vorderansicht der Abb. I, Abb. 4 eine eingelegte Probe in das Meßbackenpaar al der Abb. 3, Abb. 5 eine eingeschobene Probe in das Meßrollenpaar a2 der Abb. 3, Abb. 6 eine eingelegte Probe in das Meßschneidenpaar a3 der Abb. 3, Abb. 7 eine eingelegte Probe in das Meßbackenpaar a4 der Abb. 3.
  • Auf dem Führungsstab i, welcher mit seinen beilden Enden in einem Sockel ruht, befinden sich die beiden Meßbackenhalter bl und b2. Während der Halter bi feststeht, ist der Halter b2 in axialer Richtung verschiebbar. Auf dem mit feinem Gewinde versehenen zylindrischen Schaft desselben befindet sich drehbar der Stellringf. Die an den insgesamt vier Schenkeln der Meßbackenhalter ht und b2 angebrachten, verschieden ausgebildeten Schneiden ai, aS und a4 sowie Rollena2 sind an ihrem äußeren Ende abgeschrägt. Zu beiden Seiten der nach oben gerichteten Schenkel der Halter b und b2 befindet sich der hochklappbare Auflegetisch e. In dem bis zur Hälfte ausgebohrten Führungsstab i ist die Stellschraube 7 eingeschraubt, welche wiederum den Stellring g, der als verschiebbarerAnschlag für den Meßbackenhalter b2 gedacht ist, trägt. Die auf einem überhöhten Sockelende angebrachte Meßuhr d drückt mit ihrem unter Federdruck stehenden Stift c gegen den Stellring J des Meßbackenhalters b2.
  • Der zu messende Gegenstand wird zwischen die nach oben gerichteten, sich in der Nut des klappbaren Auflegetisches e bewegenden Meßbacken oder Rollen ai, a2, a5 bzw. a4 gedrückt. Hierbei verschiebt sich der Meßbackenhalter b2 in axialer Richtung und drückt den an dem Stellring J federnd anliegenden Stift c in die Meßuhr d hinein. Diese gibt nun die Abmessung des zwischen den Meßbackenhaltern sich befindlichen Körpers an. Nach der Entfernung desselben fährt der Meßbackenhalter b2, durch den Druck des Stiftes c veranlaßt, in seine Ausgangsstellung zurück, während die Uhr ihre Nullstellung wieder einnimmt. Die für das Ermitteln besonderer Querschnitte erforderliche Umstellung des Gerätes erfolgt durch Drehen der Meßbackenhalter bl oder auch b2 bei fortgeklapptem Auflegetisch e. Um auch Querschnitte, die über den Meßbereich der Meßuhr d hinausgehen, noch erfassen zu können, wird der Stellring d durch die Stellschraube h gegen den Meßbackenhalter b2 geschraubt. Dieser wandert auf dem Führungsstab i nach außen und drückt mit dem Stellringf den federnd anliegenden Stift c in die Meßuhr hinein.
  • Auf der Skala derselben ist der jeweilige Abstand des Meßbackenhalters b2 von bl ablesbar. Durch Drehen des auf dem Meßbackenhalter sich befindenden Stellringes f läßt sich die Meßuhr d in ihre Nullstellung zurückbringen, während die Entfernung zwischen dem Meßbackenhalter bl und b2 unverändert bleibt. Durch diese Heraufsetzung und genaue Begrenzung der Nullstellung ist es möglich, auch Querschnitte, die größer als der maximale Ausschlag der Meßuhr d sind; genauestens auszumessen.
  • PATENTANSPPI(,CHE: I. Gerät zum Messen unregelmäßiger Querschnitte von Werkstücken mittels Meßuhren, dadurch gekennzeichnet, daß ein Taster (c) der Meßuhr (d) gegen einen auf einem Meßbackenhalter (b2) verstellbar sitzenden Stellring (f) federnd anliegt und dieser Meßbackenhalter (b2) durch Federdruck gegen einen gegenüberliegenden, feststehenden Meßbacltenhalter(bl) gedrückt wird.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Nullstellung des Gerätes zwischen den beiden Meßbackenhaltern (bi, b2) ein den Meßweg begrenzender verstellbarer Anschlag (g) vorgesehen ist.
    3. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (g) auf einem Führungsstab (i) verschiebbar angeordnet ist.
    4. Gerät nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßbackenhalter (bi, b2) auf ihrer Stirnseite mit mehreren verschiedenen Paaren von Meßbacken oder Meßrollen (ai bis a4) versehen sind.
    5. Gerät nach Anspruch I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßbackenhalter (bi b2) durch einen klappbaren Meßtisch (e) jeweils iu ihrer Lage gehalten und in axialer Richtung geführt werden.
DEJ2889D 1944-06-13 1944-06-13 Messgeraet fuer profilierte Querschnitte in der Werkstoffpruefung Expired DE883509C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE883509C true DE883509C (de) 1953-07-20

Family

ID=7197971

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DEJ2889D Expired DE883509C (de) 1944-06-13 1944-06-13 Messgeraet fuer profilierte Querschnitte in der Werkstoffpruefung

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