DE883268C - Anordnung zum Verhueten des Nachlaufens von Foerdergut bei Schwingfoerderstrecken - Google Patents
Anordnung zum Verhueten des Nachlaufens von Foerdergut bei SchwingfoerderstreckenInfo
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- DE883268C DE883268C DEL10431A DEL0010431A DE883268C DE 883268 C DE883268 C DE 883268C DE L10431 A DEL10431 A DE L10431A DE L0010431 A DEL0010431 A DE L0010431A DE 883268 C DE883268 C DE 883268C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
-
- Es ist - bekannt, zum Fördern von Stück- und Schüttgütern Schwingförderstrecken in Form von Rinnen oder Rohren zu verwenden, deren Antrieb durch elektromagnetisch erregte Schwingmotoren oder durch Unwuchfrrreger erfolgt. Solche Fördereinrichtungen eignen sich besonders für die Zuführung des Wägegutes zu automatisch arbeitenden Wägevorrichtungen, da man die Steuerung des Antriebes in einfacher Weise auf magnet- oder licht,elektrischem Wege in Abhängigkeit von der Bewegung des Waageballçens vornehmen kann. Da die Genauigkeit der Wägevorrichtung davon abhängt, daß !die Zufuhr des Gutes bei Erreichen des Sollgewichtes augenblicklich aussetzt, hat man schon zwei Förderstrecken vorgesehen, von denen eine der sogenannten Grobförderung dient und nur so lange eingeschaltet bleibt, b-is das Sollgewicht nahezu erreicht ist. Die zweite Förderstrecke dient der Feindosierung und wird von Beginn der Förderung an mit eingeschaltet oder wird erst mit dem Abschalten der Grobförderstrecke zugeschaltet.
- Bei allen diesen Einrichtungen macht sich die Tatsache sehr unangenehm bemerkbar, daß beim Stillsetzen der Förderstreclce ein Nachlaufen des Fördergutes nicht ohne weiteres vermeidbar ist.
- Dies ist um so schwerer zu vermeiden, je größer die Förderleistung und die Schichfhöhe und ferner, je kleiner der Schüttwinkel des geförderten Gutes ist. Man hat daher schon vorgeschlagen, am Auslaufende der Rinne einen Steg quer zur Förderrichtung anzuordn'en, wobei dessen Steigung sowohl zudem Schüttwinkel als auch dem Feuchtigkeitsgehalt des Fördergutes angepaßt werden kann.
- Nach der Erfindung läßt sich ein Nachlaufen des Fördergntes dadurch vermeiden, daß am Auslauf en,de der Förderstrecke eine dem Rinnenquerschnitt angepaßte, beweglich gelagerte Blende vorgesehen ist, deren Anstellwinkel gegenüber dem Förderboden keiner ist als der jeweilige Schüttwinkel des Fördergutes. Zweclçmäßigerweise wird man die Anordnung dabei so treffen, daß die Blende unter Wirkung eines Kraftspeichers steht und gegen den Förderstrom bzw. Rinnenboden anliegt.
- Die auf die Blende einwirkende Kraft, beispielsweise eine Drudu, Zug- oder Torsionsfeder, oder eine Gewichtsbelastung darf jedoch nicht so groß bemessen sein, daß durch die Blende eine Stauung des Fördergutes bewirkt wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Wie aus Fig. I ersichtlich, ist am Auslaufende der Rinne R eine Blende B, beispielsweise an der Rinnenwandung im Drehpunkt D3 schwenkbar gelagert. Der Steigungswinkel a der Blende gegenüber dem Rinnenboden ist dabei so zu wählen, daß er immer kleiner ist als der Schüttwinkel des Fördergutes. Die Blende B steht zweckmäßigerweise unter Wirkung eines Kraftspeichers, der die Blende immer gegen den Strom des Gutes drückt. Es können als Kraftspeicher Zug-, Druck- oder Torsionsfedern Verwendung finden oder aber Scihwinggummielemente G, die entweder an der seitlichen Rinnenwand direkt oder aber mittels Laschen L -befestigt sind, so daß eine Längsverschiebung des Drehpunktes entlang der Förderstrecke möglich ist. Man kann dabei Federn mit progressiver Kennlinie verwenden, um bei größer werdender Schichthöhe auch die Anpreßkraft der Blende gegen den Förderstrom zu erhöhen.
- Zweckmäßigerweise wird man die Lasche L mit einem senkrecht verlaufenden Langloch versehen, so daß außerdem eine Höhenverstellung des Drehpunktes D möglich ist.
- Die Anordnung der Blende kann dabei so getroffen sein, daß ihre Unterkante über das Auslauf-ende der Rinne hinausragt. Andererseits ist es auch möglich (Fig. 2), als Abschluß der Blende gegenüber dem Förderboden bzw. dem Fördergut eine LeitflächeF aus biegsamem oder elastischem Material vorzusehen. Man kann hierzu beispielsweise einen Lederbelag wählen oder den Abschluß nach Art einer Bürste mittels Borsten bewirken.
- PATENTANSPPIiJCHE: I. Anordnung zum Verhüten des Nachlaufens von Fördergut bei Schwinbförderstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslaufende der Förderstrecke eine in den Rinnenquerschnitt eingepaßte oder den Rinnenauslauf ahdeckende, beweglich gelagerte Klappe (B) vorgesehen ist, die unter Wirkung eines Kraftspeichers gegen den Förderstrom bzw. Rinnenboden anliegt.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftspeicher eine Zug-, Druck- oder Torsionsfeder oder eine Gewichtsbelastung vorgesehen ist.3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftspeicher eine Gummifederung vorgesehen ist.4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gelienazeichnet, Idaß die Vorspannung des Kraftspeichers einstellbar ist.5. Anordnung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (D) der Klappe (B) gegenüber dem Auslaufende der Förderrinne sowohl senkrecht als auch parallel zum Rinnenboden verschiebbar ist.6. Anordnung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußkante der Klappe mit nachgiebigen oder elastischen Mitteln nach Art einer Bürste bestückt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL10431A DE883268C (de) | 1951-10-23 | 1951-10-23 | Anordnung zum Verhueten des Nachlaufens von Foerdergut bei Schwingfoerderstrecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL10431A DE883268C (de) | 1951-10-23 | 1951-10-23 | Anordnung zum Verhueten des Nachlaufens von Foerdergut bei Schwingfoerderstrecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE883268C true DE883268C (de) | 1953-07-16 |
Family
ID=7258441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL10431A Expired DE883268C (de) | 1951-10-23 | 1951-10-23 | Anordnung zum Verhueten des Nachlaufens von Foerdergut bei Schwingfoerderstrecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE883268C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179862B (de) * | 1961-07-29 | 1964-10-15 | Librawerk Pelz & Nagel Kg | Schwingfoerderer fuer Schuettgut in Anlagen mit automatischen Waagen |
| DE1182145B (de) * | 1960-06-30 | 1964-11-19 | Licentia Gmbh | Vibrationsfoerdereinrichtung |
| DE3305738A1 (de) * | 1983-02-18 | 1984-08-23 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vibrationslaengsfoerderer |
-
1951
- 1951-10-23 DE DEL10431A patent/DE883268C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182145B (de) * | 1960-06-30 | 1964-11-19 | Licentia Gmbh | Vibrationsfoerdereinrichtung |
| DE1179862B (de) * | 1961-07-29 | 1964-10-15 | Librawerk Pelz & Nagel Kg | Schwingfoerderer fuer Schuettgut in Anlagen mit automatischen Waagen |
| DE3305738A1 (de) * | 1983-02-18 | 1984-08-23 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vibrationslaengsfoerderer |
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