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DE883070C - Vorrichtung zum Vertilgen von Schaedlingen mit Rauchgas - Google Patents

Vorrichtung zum Vertilgen von Schaedlingen mit Rauchgas

Info

Publication number
DE883070C
DE883070C DEST3379A DEST003379A DE883070C DE 883070 C DE883070 C DE 883070C DE ST3379 A DEST3379 A DE ST3379A DE ST003379 A DEST003379 A DE ST003379A DE 883070 C DE883070 C DE 883070C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
combustion chamber
fan
furnace
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST3379A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustaf Stroem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE883070C publication Critical patent/DE883070C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M19/00Apparatus for the destruction of noxious animals, other than insects, by hot water, steam, hot air, or electricity

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vertilgen von Schädlingen, insbesondere von Ackermäusen und Maulwürfen, mittels Rauchgas, bestehend aus einem Feuerraum und einem Gebläse zum Ausblasen der Rauchgase aus dem Feuerraum.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß eine Unterbrechung in der Betätigung des Gebläses, die beispielsweise durch den Transport der Vorrichtung an einen anderen Ort bedingt sein kann, auch eine Unterbrechung der Luftzufuhr im Feuerraum und wiederum oft ein Verlöschen des Feuers zur Folge hat, so daß eine oft mühsame Inbrandsetzung des Brennstoffes erforderlich wird. Aus diesem Grunde war es bis jetzt nicht möglich, billiges, meist am Vertilgungsort vorhandenes Abfallholz zu verwenden, da dieses verhältnismäßig viel Luft für die Verbrennung benötigt, sich jedoch andererseits wegen seiner starken Rauchentwicklung besonders gut für eine Erdsc'hädlingsbekämpfung eignet.
Diese und andere Nachteile werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, daß der Feuerraum unten an einem Kanal angeschlossen ist, auf dem das Gebläse angebracht ist, und daß der Kanal und der Feuerraum so eingerichtet sind, daß ein genügend starker Luftzug für die Verbrennung auch dann erhalten bleibt, wenn das Gebläse außer Betrieb ist. Hierdurch wird es möglich, eine zweckmäßige und billige Vorrichtung für die Schädlings-
bekämpfung des Kleinbauern zu schaffen, der bis jetzt nicht in der Lage war, eine Erdschädlingsbekämpfung allein mit billigen Mitteln wirkungsvoll durchzuführen.
Der Kanal ist zweckmäßig nach außen durch ein verstellbares Ventil und nach dem Gebläse hin durch ein Rückschlagventil verschließbar. Mit Vorteil wird am Feuerraum ein drehbares, winkelförmiges oder gebogenes Rauchrohr angebracht, ίο um bei nach oben gedrehtem Rauchrohr und offenem Kanalventil eine Schornsteinwirkung im Kanal und im Feuerraum zu erhalten. Die Füllöffnung des Feuerraumes ist luftdicht verschließbar. Eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines solchen Verschlusses wird weiter unten beispielsweise beschrieben. Um eine bequeme Betätigung des Gebläses zu ermöglichen und die Vorrichtung in der richtigen Lage zu halten, können am Kanal in zwei entgegengesetzte Richtungen vortretende Stützen vorgesehen sein, auf welche die die Vorrichtung betätigende Person mit beiden Füßen tritt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Teil im Längsschnitt, Fig. 3 eine Stirnansicht und Fig. 4 eine Draufsicht.
In der Zeichnung ist 1 ein für feste Brennstoffe bestimmter Feuerraum, der oben an einem angeschweißten Rohrstutzen 2 ein drehbares winkelförmiges Rauchrohr 3 trägt, über dessen Ende ein Schlauch 4 gezogen ist, dessen freies Ende in die Erde, beispielsweise in ein Ackermaus- oder Maulwurfsloch, eingeführt werden kann. Im unteren Teil des Feuerraumes ist ein Rost 5 angeordnet, der auf Stützen 6 aufliegt. Die Füllöffnung des Feuerraumes ist durch einen. Deckel-7 luftdicht verschließbar. Durch den Deckel und den Rohrstutzen 8, der mit einem Handgriff 9 versehen ist, der auch zum Tragen der Vorrichtung verwendet werden kann, ist ein Schraubenbolzen 10 geführt, der an seinem unteren Ende einen Querarm 1.1 aufweist, der durch Drehen des am anderen Ende des Bolzens angebrachten Handrades 12 unter einem im Feuerraum vorgesehenen Flansch 13 mit Anschlag 14 geführt werden kann. Der Deckel 7 wird nach Einführen des Bolzenquerarmes 11 unter den Flansch 13 durch Drehen des Rohrstut'zens S mittels des Handgriffes 9 auf die Füllöffnung des Feuerraumes gedruckt und schließt die Öffnung mit Hilfe einer Packung 16* luftdicht. Der Feuerraum ist unten an einem Kanal 17 angeschlossen, der durch ein von außen verstellbares Ventil 18 und ein im Kanal angebrachtes Rückschlagventil 19 bis 22 verschließbar ist. Das Rückschlagventil schließt die Luftdurchlaßöffnungen 23, durch die der Kanal mit einem Luftpumpenzylinder 24 in Verbindung steht. Der Pumpenzylinder enthält einen Kolben, bestehend aus einerPackung25 mitKolbenscheibe 26, die beide an der gleichen Stelle Durchlaßöffnungen 27 aufweisen und auf einer Kolbenstange 28 zwischen zwei festen Anschlägen in Form einer am Ende der Kolbenstange angebrachten Schraubenmutter 29 und einer an der anderen Seite der Packung angebrachten Anschlagscheibe 30 gleitbar sind. Am oberen Ende der Kolbenstange ist ein Handgriff 31 zum Betätigen der Luftpumpe vorgesehen. Der Pumpenzylinder ist oben durch einen Deckel 32 mit Durchlaßöffnungen 33 geschlossen, in denen ein für die Kolbenstange bestimmtes Gleitlager 34 gelagert ist. Der Pumpenzylinderdeckel ist an- zwei gegenüberliegenden Stellen mit Nuten 35 verseben, die um an der Außenseite des Pumpenzylinders angebrachte Zapfen 36 greifen (Fig. 3). Am Kanal 17 sind Füße 37 befestigt, die zwei in entgegengesetzten Richtungen vorstehende Stützen 38 haben, mit denen die die Vorrichtung betätigende Person durch Auftreten auf die Stützen die Vorrichtung in der richtigen Lage halten kann.
Die Benutzung der Vorrichtung erfolgt auf folgende Weise: Nachdem der Deckel 7 von der Füllöffnung des Feuerraumes 1 abgenommen und das verstellbare Kanalventil 18 geöffnet ist, wird Brennstoff, beispielsweise Abfallholz, auf den Rost 5 im Feuerraum gelegt und angezündet. Der Deckel wird, wie oben angegeben, festgeschraubt und das winkelförmige Rauchrohr 3 nach oben gedreht, so daß im Feuerraum der für die Verbrennung erforderliche natürliche Luftzug entsteht. Nach Schließen des verstellbaren Ventils 18 und Drehen des winkelförmigen Rauchrohres mit Schlauch 4 nach unten, so daß dessen freies Ende in die Erde eingeführt werden kann, ist die Vorrichtung fertig zur Benutzung. Durch Verschieben der Kolbenstange 28 nach oben gleiten die Packung 25 und die Kolbenscheibe 26, wie aus Fig. 2 ersichtlich, gegen die Schraubenmutter 29, wodurch die Durchlaßöffnungen 27 in der Packung und der Kolbenscheibe geöffnet und die Durchlaßöffnungen 23 des Kanals durch das Rückschlagventil 19 bis 22 geschlossen werden. Durch Verschiebung der Kolbenstange nach unten gleiten die Packung und Kolbenscheibe, wie in Fig. 1 gezeigt, gegen die Anschlagscheibe 30, wodurch die Luft zusammengedrückt wird, die Durchlaßöffnungen 23 im Kanal freigelegt werden und Luft durch den Kanal und den Rost in den Feuerraum strömt. Durch wiederholtes Pumpen werden die bei der Verbrennung des Brennstoffes entstehenden Rauchgase, durch den Rohrstutzen 2, das winkelförmige Rauchrohr 3 und den Schlauch 4 in die Erde geblasen und die in der Erde befindlichen, von den Rauchgasen erreichbaren Erdschädlinge getötet. Während des Pumpens steht die die Vorrichtung bedienende Person auf den Stützen 38.
Die gezeigte Ausführungsform ist lediglich ein Beispiel der Erfindung. Verschiedene Abänderungen können im Rahmen des der Erfindung zugrunde Hegenden Gedankens vorgenommen werden. So kann beispielsweise an Stelle des in der Zeichnung gezeigten Kolbengebläses auch ein mit Handbetrieb versehenes Zentrifugalgebläse verwandt werden.
Die Vorrichtung eignet sich insbesondere zum Vertilgen von Erdschädlingen, sie kann jedoch auch
zum Beräuchern von Bäumen und Sträuchern verwandt werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Vertilgen von Schädlingen, insbesondere von Ackermäusen und Maulwürfen, mit Rauchgas, bestehend aus einem Feuerraum und einem Gebläse zum Ausblasen der Rauchgase aus dem Feuerraum, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerraum (i) unten an einem Kanal (17) angeschlossen ist, auf dem das Gebläse (24) angebracht ist, und daß der Kanal (17) und der Feuerraum (1) so eingerichtet sind, daß ein genügend starker natürlicher Luftzug für die Verbrennung erhalten wird, wenn das Gebläse außer Betrieb ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (17) nach außen durch ein verstellbares Ventil (18) und zum Gebläse (24) hin durch ein Rückschlagventil (19 bis 22) verschließbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Feuerraum (1) ein drehbares, winkelförmiges oder gebogenes Rauchrohr (3) angeschlossen ist, so daß, wenn das Ende des Rauchrohres nach oben gedreht und das Kanalventil (18) offen ist, eine Schornsteinwirkung im Kanal (17) und dem Feuerraum entsteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerraum (i) durch einen Deckel (7) mit Rohrstutzen (8) und Handgriff (9) verschließbar ist, durch den ein Schraubenbolzen (10) führt, der oben mit einem Handrad (12) und unten mit einem Querarm (iij versehen ist, so daß nach Einstellen des Querarmes unter einen im Feuerraum angeordneten Flansch (13) mit Anschlag (14) der Deckel durch Drehen des am Rohrstutzen angebrachten Handgriffes auf die Füllöffnung des Feuerraumes gedrückt wird und mit Hilfe einer Packung (16) luftdicht schließt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Kanal (17) in entgegengesetzten Richtungen vorstehende Stützen (38) angebracht sind, so daß beim Betätigen des Gebläses (24) die Vorrichtung durch Auftreten auf die Stützen in der richtigen Lage gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5258 7.53
DEST3379A 1950-03-17 1951-05-19 Vorrichtung zum Vertilgen von Schaedlingen mit Rauchgas Expired DE883070C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE883070X 1950-03-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE883070C true DE883070C (de) 1953-07-13

Family

ID=20374458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST3379A Expired DE883070C (de) 1950-03-17 1951-05-19 Vorrichtung zum Vertilgen von Schaedlingen mit Rauchgas

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE883070C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263392B (de) * 1961-03-08 1968-03-14 Dr Hans Scheidemandel Vorrichtung zum Erzeugen von Kohlenoxyd zur Bekaempfung von Bodenschaedlingen u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263392B (de) * 1961-03-08 1968-03-14 Dr Hans Scheidemandel Vorrichtung zum Erzeugen von Kohlenoxyd zur Bekaempfung von Bodenschaedlingen u. dgl.

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