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DE882867C - Anordnung zur Laengen- bzw. Haeufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen - Google Patents

Anordnung zur Laengen- bzw. Haeufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen

Info

Publication number
DE882867C
DE882867C DET2484D DET0002484D DE882867C DE 882867 C DE882867 C DE 882867C DE T2484 D DET2484 D DE T2484D DE T0002484 D DET0002484 D DE T0002484D DE 882867 C DE882867 C DE 882867C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
modulation
generator
amplitude
length
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2484D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Jakob V Dr Baeyer
Hans Otto Dr Roosenstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2484D priority Critical patent/DE882867C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE882867C publication Critical patent/DE882867C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K7/00Modulating pulses with a continuously-variable modulating signal

Landscapes

  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Anordnung zur Längen- bzw. Häufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen Es ist bereits vorgeschlagen worden, kurze Hochfrequenzimpulse dadurch zu erzeugen, daß an das Gitter einer in Selbsterregerschaltung angeordneten Schwingröhre eine zusätzliche Hochfrequenzspannung von der Frequenz (Trägerfrequenz) des Rährenschwingungserzeugers gelegt wird. Diese zusätzliche Hochfrequenzspannun.g braucht nur eine geringe Amplitude, verglichen mit der Ausgangsamplitude des Röhrengenerators, zu besitzen, muß jedoch eine erheblich über der Rauschspannung am Eingang des Generators. liegende Amplitude aufweisen. Durch die zusätzliche Spannung wird erreicht, daß der Generator, wenn er einen Impuls abgeben soll, von wohldefinierten Anfangsbedingungen aus hochschwingt und seine Endamplitude daher jeweils nach der gleichen Zeit erreicht, während, sofern nur die Rauschspannung am Eingang des Generators vorhanden wäre, hierzu verschieden lange Zeiten erforderlich wären. Man erhält also gemäß diesem Vorschlag Hochfrequenzimpulse von stets gleicher Länge, wenn die Steuerimpulse, bei deren Beginn der Sender hochzuschwingen beginnt, stets gleiche Länge haben.
  • Gemäß der Erfindung soll zur Längen- bzw. Häufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen, die durch einen selbsterregten Generator, der zur Längenmodulation durch Gleichstromimpulse getastet wird bzw. der zur Häufigkeitsmodulation mit intermittierender Selbsterregung arbeitet, erzeugt werden, eine den Generator zugeführte zusätzliche Hochfrequenzspannung von über der Rauschspannung liegender Amplitude zur Erzeugung der Längen- bzw: Häufigkeitsmodulation der Impulse amplitudenmoduliert werden.
  • Es soll also gemäß der Erfindung die zusätzliche Hochfrequenzspannung, die gemäß dem älteren Vorschlag die Anfangsamplitude des Schwingungserzeugers verursacht, gleichzeitig zu einer Längen-bzw. einer Häufigkeitsmodulation( des erzeugten Hochfrequenzimpulses verwendet werden.
  • Das Einschwingen eines selbsterregten Senders erfolgt nämlich angenähert nach einer Funktion U-Üleat@ wo U die Amplitude des Senderschwingungskreises, Ui die Anfangsamplitude beim Einsatz des Gleichstromimpulses und a eine von, den Schaltungsgrößen abhängige Konstante bedeutet. Bestimmt man hieraus den Zeitpunkt t, zu dem die Amplitude U einen gewünschten Endwert, z. B. den Maximalwert der mit dem Sender überhaupt herstellbaren Schwingung, erreicht, so erhält man die Beziehung wo mit T die Zeit, die der Sender braucht, um von der Amplitude Ui auf die gewünschte Amplitude U2 zu gelangen, bezeichnet ist. Diese Verhältnisse sind in Abb. i -dargestellt, in welcher ein gegebener Gleichstromimpuls- G und :der Verlauf .des Schwingungsvo-rganges am .Senderausgangskreis eingezeichnet ist. Variiert man nun die Anfangsamplitürde Ui, so verändert sich die Zeit T, d. h. die Impulsbreite wird proportional zum Logarithmus aus der Anfangsamplitude beeinflußt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung für die Längenmodulation zeigt Abb. 2. Es ist hier mit R3 eine selbsterregte Senderöhre bezeichnet, die durch den einen Impulsgenerator J in der Anodenspannung getastet wird. Eine kleine selbsterregte Röhre R, erzeugt eine Hochfrequenzschwingung, die über eine Röhre R2 an den. Sen@derschwingungskreis, d. h. an. das Gitter der Senideröhre angelegt wird. Wird nun die Röhre 122 über den Modulationstransformator M im Modulatiönsrhythmus ,gesteuert, so gelangt an den Senderschwingungskrei-s eine im Modulationsrhythmus in ihrer Amplitude schwankende Hochfrequenz, .die die Anfangsamplitude des sich beim Einsatz des Gleichstromimpulses aufschaükelndeh_ Schwingungsvorganges darstellt. Aus der obigen Formel ergibt sich, daß die Längenmodulation in logarithmischer Abhängigkeit von der Anfangsamplitude erfolgt. Um dies auszugleichen; kann die Röhre R2 mit einer exponentiellen Kennlinie, d. h. als Regelröhre Verwendung finden, so daß die -Anfangsamplitude in exponentieller Abhängigkeit von der Modulationsspannung gesteuert wird.. Die Längenmodulation ist dann- linear. Da das Rauschen, das die unterste Grenze der Amplitude der Zusatzhochfrequenz darstellt, bei üblichen Schaltungen in der Größenordnung von io ,uV liegt, kommen als Zusatzhochfrequenzspannungen schon äußerst kleine Werte in der Umgebung von i ,uV in Frage, die gegenüber der Endamplitude des Kreises von z. B. mehreren hundert Volt völlig zu vernachlässigen sind. Die Modulation derart großer Impulsspannungen wird also durch winzige Werte einer zusätzlich erzeugten Hochfrequenz bewirkt.
  • Stört bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 die auch in den Impulspausen am Senderkreis liegende Hochfrequenz, so kann, wie es bereits in dem eingangs erwähnten älteren Vorschlag gesagt ist, die Zusatzhochfrequenz mitgetastet werden, wobei nur zu beachten ist, daß bereits beim Einsatz der vom Generator J gelieferten eigentlichen Sendertastspannung schon eine über dem Rauschen liegende Anfangsamplitude des Senderschwingungskreises vorhanden sein muß. Eine solche Amplitude kann, man z. B. auch in der Weise sicherstellen, daß man an den Generator für die Zusatzhochfrequenz die Sendertastspannung gleichzeitig anlegt wie an den zu modulierenden Sender, aber 'dem Generator der Zusatzhochfrequenz eine sehr feste Rückkopplung gibt. Da die Zeitkonstante des Hochschwingers eines selbsterregten Generators umgekehrt proportional-,dem Rückkopplungsfaktor ist, schaukelt sich der Generator für die Zusatzhochfrequenz .dann aus dem Rauschen in, sehr kurzer Zeit auf seine Endamplitude auf. Diese Zeit kann etwa einZehntcl der Zeit betragen, die der zu modulierende Hochfrequenzgenerator benötigt, da dessen Kopplung nicht annähernd so fest gewählt werden kann, um, die erstrebte Modulation, zu ermöglichen. i Die Einschwingzet des Zusatz hochfrequenzgenerators ist nun zwar @ von der zufälligen Rauschamplitude abhängig, jedoch ist der Einfluß dieser Schwankung auf die Einschwingzeit des Hauptgenerators gering, da dessen Einsehwin.gzeit ja ein Vielfaches derjenigen des Zusatzgenerators beträgt.
  • Abb. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei wird die Zusatzhochfrequenz nicht einem besonderen Oszillator, sondern unmittelbar dem Impulsgenerator J entnommen. Ist nämlich der Impuls genügend scharf, so besitzt er Oberwellen, die mit der Resonanzfrequenz des Senderschwingungskreises übereinstimmen und diesen daher anregen können. Damit der Schwingungskreis jedoch nicht dauernd mit konstanter Größe durch den Impuls angestoßen wird; besteht der Sender aus einer rückgekoppelten Gegentaktschaltung mit den Röhren R4 und R5, der am Symmetriepunkt des Gitterschwingungskreises der Gleichstromimpuls aus .dem Impulsgenerator J zugeführt wird, so daß der Impuls des Generators J selbst nicht imstande ist, eine Schwingung mit wohldefinierter Anfangsamplitude im Röhrenkreis zu erzeugen. Erst auf dem Umweg über die Röhre R2, die wie in Abb.2 moduliert wird und die den Gleichstromimpuls an, einen nicht symmetrisch zu den beiden Steuergittern der Röhren. R4, R5 liegenden Punkt leitet, findet eine Anregung des Kreises in steuerbarem Maße statt.
  • Die Impulstastung des Senders braucht nicht durch einen zusätzlichen Impulsgenerator erfolgen, sondern kann nach dem Prinzip der intermittierenden Selbsterregung (Tröpfelmodulation) in die Senderöhrensch.altung selbst aufgenommen werden. Es ergeben sich dann häufigkeitsmodulierte Impulse, d. h. Impulse, die alle gleich lang sind und deren; Zahl je Zeiteinheit der Modulatio:nsspannung proportional ist. Eine Schaltung für diesen Zweck ergibt sich aus der Abb. 2 dadurch, daß man den Impulsgenerator J fortläßt und das Widerstandskondensatorglied, welches das untere Ende des Schwingkreises mit dem Steuergitter von R3 koppelt, so bemißt, daß nach Aufladung des Kopplungskondensators durch. den Gitterstrom die Schwingröhre gesperrt bleibt, bis sich der Kondensator wieder genügend entladen hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Längen- bzw. Häufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen, die durch einen selbsterregten, Generator, der zur Längenmodulation durch Gleichstromimpulse getastet wird bzw. der zur Häufigkeitsmodulation mit intermittierender Selbsterregung arbeitet, erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Senderschwingungskreis zugeführte zusätzliche Hochfrequenzspannung von über der Rauschspannung liegender Amplitude zur Erzeugung der Längen- bzw. Häufigkeitsmodulation der Impulse amplitudenmoduliert wird. Anordnung nach Anspruch i für einen durch Gleichstromimpulse getasteten Generator, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Gleichstromimpulse unmoduliert an den Symmetriepunkt des Gitterschwingungskreises eines Gegentaktschwingungserzeugers und amplitudenmoduliert an einen nicht symmetrisch zu den beiden Gittern liegenden Punkt angelegt werden, derart, daß die Oberwellen der modulierten Gleichstromimpulse, die mit der Resonanzfrequenz des Senderschwingungskreises übereinstimmen, diesen anregen. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß. die Modulation, der Impulse der Zusatzhochfrequenz in derart exponentieller Abhängigkeit von der Modulationsspannungerfolgt, daß sich ein linearer Zusammenhang zwischen Modulationsspannung und Hoch.frequenzimpulslänge ergibt. .a.. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger Tastung des zu modulierenden und des zusätzlichen, Hochfrequenzgenerators dieRückkopplun.g des letzteren sehr viel fester als die des ersteren gewählt wird.
DET2484D 1942-12-01 1942-12-01 Anordnung zur Laengen- bzw. Haeufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen Expired DE882867C (de)

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DET2484D DE882867C (de) 1942-12-01 1942-12-01 Anordnung zur Laengen- bzw. Haeufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen

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DET2484D DE882867C (de) 1942-12-01 1942-12-01 Anordnung zur Laengen- bzw. Haeufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen

Publications (1)

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DET2484D Expired DE882867C (de) 1942-12-01 1942-12-01 Anordnung zur Laengen- bzw. Haeufigkeitsmodulation von Hochfrequenzimpulsen

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DE (1) DE882867C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221692B (de) * 1961-05-09 1966-07-28 Budavox Budapesti Hiradastechn Verfahren zur Verbesserung des Anschwingens bei der Erzeugung impulsphasenmodulierter Mikrowellensignale

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221692B (de) * 1961-05-09 1966-07-28 Budavox Budapesti Hiradastechn Verfahren zur Verbesserung des Anschwingens bei der Erzeugung impulsphasenmodulierter Mikrowellensignale

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