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DE881568C - Verfahren zur Herstellung von Metallpektinverbindungen zur therapeutischen Verwendung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallpektinverbindungen zur therapeutischen Verwendung

Info

Publication number
DE881568C
DE881568C DEA13104A DEA0013104A DE881568C DE 881568 C DE881568 C DE 881568C DE A13104 A DEA13104 A DE A13104A DE A0013104 A DEA0013104 A DE A0013104A DE 881568 C DE881568 C DE 881568C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pectin
process according
alkali
aluminum
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA13104A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Dr Becher
Sigrid Dr Leya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aristopharm A G
Original Assignee
Aristopharm A G
Filing date
Publication date
Application filed by Aristopharm A G filed Critical Aristopharm A G
Application granted granted Critical
Publication of DE881568C publication Critical patent/DE881568C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/70Carbohydrates; Sugars; Derivatives thereof
    • A61K31/715Polysaccharides, i.e. having more than five saccharide radicals attached to each other by glycosidic linkages; Derivatives thereof, e.g. ethers, esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/06Aluminium compounds
    • C07F5/069Aluminium compounds without C-aluminium linkages
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof
    • C08B37/0006Homoglycans, i.e. polysaccharides having a main chain consisting of one single sugar, e.g. colominic acid
    • C08B37/0045Homoglycans, i.e. polysaccharides having a main chain consisting of one single sugar, e.g. colominic acid alpha-D-Galacturonans, e.g. methyl ester of (alpha-1,4)-linked D-galacturonic acid units, i.e. pectin, or hydrolysis product of methyl ester of alpha-1,4-linked D-galacturonic acid units, i.e. pectinic acid; Derivatives thereof

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Metallpektinverbindungen zur therapeutischen Verwendung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Metallpektinverbindungen.
  • Bisher sind gemischte Metallpektinverbindungen in den amerikanischen Patenten 2 418 865 und 2418 866 von F. B r y a n t beschrieben worden. Es handelt sich hierbei um unlösliche Natrium-Calciumpektinate, die gegenüber den löslichen Pektinstoffen für die orale Verabreichung von Vorteil sind.
  • Die Verbindungen, welche gemäR vorliegender Erfindung erhalten werden können, sind keine Pektinate, sondern. vielmehr Metallpektinaluminate, die sich in ihrem chemischen Verhalten von den bereits bekannten Pektinaten wesentlich unterscheiden.
  • Sämtliche in den genannten amerikanischen Patenten erwähnten Pektinate weisen die folgende Grundstruktur auf: während den erfindungsgemäßen Verbindungen die folgende Grundstruktur zu eigen sein dürfte: Die erfindungsgemäßen Metallpektinaluminate werden dadurch erhalten, daß ein Pektin, z. B.
  • Citruspektin, Rübenpektin u. dgl., mit einem Alkali und einer Aluminiumverbindung umgesetzt wird, wobei man als Alkali vorzugsweise NaOH oder KOH und als Aluminiumverbindung vorteilhafterweise Aluminiumchlorid, Aluminiumsulfat, Aluminiumhydroxyd verwenden wird. Ferner kann man in wäßriger Lösung oder aber in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels, wie z. B. Äthylalkohol, Isopropylalkohol, Aceton usw., arbeiten.
  • Ferner soll die Umsetzung in schwach saurem, neutralem oder schwach alkalischem Medium stattfinden.
  • Einige vorteilhafte Ausführungsformen seien in nachfolgenden beschrieben: , a) Pektini (z. B. Citruspektin, Apfelpektin, Rübenpektin) wird mit wäßrigem Alkali, z. B. NaOH, KOH, im Überschuß verseift und hierauf die berechnete Menge oder ein Überschuß eines Aluminiumsalzes, z. B. festes oder in Wasser gelöstes Aluminiumchlorid, Aluminiumsulfat, zugesetzt.
  • Man wird die Menge Alkali zweckmäßig derart wählen, daß das pH der Endmischung etwa 7 bis 8 beträgt. b) Man kann in der gleichen Weise vorgehens wie unter a) beschrieben wurde, wobei man, statt in wäßriger Lösung, in einem das Pektin nicht wesentlich hydratisierenden Lösungsmittel, z. B.
  • Äthylalkohol, Isopropylalkohol oder Aceton, arbeitet. Je nach Reaktionsdauer und der chemischen Zusammensetzung des Ausgangsmaterials gelangt man auf diese Weise ebenfalls zu einem in bezug auf das Ausgangsmaterial mindestens teilweise entmethylierten Produkt. c) Man kann den Verlauf der Umsetzung auch derart lenken, daß zuerst ein Aluminat als Zwischenprodukt anfällt und dieses dann mit dem Pektin zur Umsetzung gebrachtwird, wobei sowohl in wäßriger Lösung als auch in einem das Pektin nicht wesentlich hydratisierenden Lösungsmittel gearbeitet werden kann. d) Schließlich kann man auch Pektin mit einem wasserlöslichen Aluminiumsalz, z. B. Aluminiumsulfat oder -chlorid, zerreiben und dieses Gemisch mit der berechneten Menge. Natronlauge verrühren, wobei man als Lösungsmittel Wasser, eine Alkohol-Wasser-Mischung oder Alkohol verwenden kann.
  • Die folgenden Beispiele mögen näher erläutern, wie die Pektinaluminate dieser Erfindung erhalten werden können.
  • Beispiel I 1000 g Apfelpektin wenden mit einer Lösung von 500 g Natriumhydroxyd in 4000 g Wasser während etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur behandelt.
  • Hierauf werden 750 g kristallisiertes Aluminiumchlorid in das Reaktionsgemisch eingerührt und das gebildete Produkt abfiltriert oder abzentrifugiert, gründlich mit Wasser gewaschen, getrocknet und gemahlen. Man erhält auf diese Weise ein graues, sehr feines Pulver, welches weitgehend bis vollständig entmethyliert sein dürfte. Es ist darauf zu achten, daß das Endreaktionsgemisch weder ausgesprochen sauer noch alkalisch reagiert, da sonst Produkte mit niedrigem Alu, minium, gehalt entstehen, die keine Aluminate mehr darstellen.
  • Die Reaktion kann auch in einem das Pektin nicht wesentlich hydratisierenden Lösungsmittel, z. B. wäßrigem Äthylalkohol, Aceton oder Isopropylalkohol, vorgenommen werden. Man erhält auf diese Weise je nach Reaktionsdauer und verwendetem Ausgangsmaterial mindestens teilweise bis vollständig entmethylierte Präparate.
  • An Stelle von 500 g NaOH kann man mit gleichem Erfolg 700 g Kaliumhydroxyd verwenden, wobei man das entsprechende Kaliumsalz erhält.
  • Beispiel 2 10 Teile Apfelpektin werden mit einer Lösung aus 3 Teilen Natriumhydroxyd, 5,8 Teilen Aluminiumhydroxyd, 30 Teilen Wasser und 70 Teilen Alkohol während 10 Minuten behandelt und das entstandene Produkt abfiltriert, gut gewaschen, hierauf getrocknet und pulverisiert. Man erhält auf diese Weise teilweise methylierte Präparate.
  • Geht man in diesem Beispiel von Pektinsäure anstatt von Apfelpektin aus, so erhält man vollständig entmethylierte Präparate.
  • An Stelle von 3 Teilen NaOH kann man auch 4,2 Teile Kaliumhydroxyd verwenden, wobei man das entsprechende Kaliumsalz erhält.
  • Beispiel l 3 100 Teile Pektin werden mit 25 Teilen kristallisiertem Aluminiumchlorid im Mörser verrieben und diese Mischung mit 15 Teilen Natriumhydroxyd (etwa als n/1-Lauge) verrührt. Man filtriert ab, wäscht mit Wasser oder Alkohol bzw. einem Wasser-Alko'hol-Gemisch chlorionenfrei, trocknet undi pulverisiert An Stelle von 15 Teilen NaOH kann man 21 Teile Kaliumhydroxyd verwenden, wobei das entsprechende Kaliumsalz anfällt.
  • Die im Handel befindlichen Pektine, die gemäß der Erfindung als Ausgangsmaterialien verwendet werden, schwanken in ihrer chemischen Zusammensetzung, weshalb die Zusammensetzung der beim Arbeiten gemäß diesen Beispielen erhältlichen Produkte ebenfalls je nach Wahl des Ausgangsmaterials und der Reaktionsdauer bziw. Reaktionsbedingungen variiert.
  • Die erfindungsgemäßen Produkte sind in Wasser unlöslich und daher zur oralen Anwendung bedeutend besser geeignet als die bisher beukanntgewordenen, schleimig und klebrig löslichen Pektine, Pektinate und Pektate. Durch Einwirkung von Salzsäure, z. B. im Magen, wird Pektin aus den erfindungsgemäßen Produkten unter Entfaltung seiner bekannten wertvollen therapeutischen Eigenschaften in Freiheit gesetzt. Die neuen Produkte jbesitzen eine beträchtliche Adsorptionskraft und eine starke Pufferwirkung.
  • Die gemäß den obigen Beispielen I bis 3 anfallenden Natrium- bzw. Kaliumpektinaluminate können als solche als Adsorbens verwendet werden.
  • Angesichts, der hervorragenden Pufferwirkung der neuen erfindungsgeäßen Produkte eignen sie sich auch als Zusatz zu anderen, vorwiegend oral einzunehmenden. Medikamenten. So kann man die erfindungsgemäßen Produkte und gewünschtenfalls auch Mischungen der erfindungsgemäßen Verbindungen beispielsweise den folgenden Arzneimitteln zusetzen: a) Präparaten, die mitunter bei peroraler Applikation schlecht verträglich sind, z. B. Eisen-, Ouecksilber-, Phosphor-, Arsen-, Antimon- und Wismuthpräparate, Phenol-, Benzoesäure-, Salicylsäure- und Barbitursäurederivate, Pyrazolon-, Chinolin-, Phenetidin- und Sulfanilamidverbindungen, Alkaloide, Teerpräparate ; b) Medikamenten, bei denen eine Anreicherung im Magen-Darm-Trakt bzw. eine Resorptionshemmung erwünscht ist, also vorzugsweise Desinfektionsmittel und Chemotherapeutica, z. B.
  • Akridin- und Chinolinderivate, Emetin, Sulfanilamide, Wurmmittel; c) Antibiotica, die biei peroraler Applikation durch die Magensalzsäure zerstört werden, z. B.
  • Penicillin; d) auf den Magen-Darm-Trakt wirkenden Medikamenten, wie Adsonbeuüa, Antacida, Adstringentia, Antidiarrhoica, Schleimstoffe, sekretionshemmende und spasmolytisch wirkende Mittel, Bitterstoffe, ätherische Öle, Abführmittel; e) oral zu verabreichenden Analgetica, Antipyretica, Ahästhetica, Hypnotica, Sedativa, Exzitantia, Analeptica, Diuretica, Herzmitteln, Roboratia, Nährpräparaten und Expektorantia.
  • Ferner lassen sich die erfindungsgemäßen Produkte allein oder gewünschtenfalls kombiniert mit anderen Substanzen in Pulverform, in Form von Granulaten, Pillen, Tabletten, Dragées, Suypensionen, Emulsionen, Pastillen, Oblaten, Kapseln, Bonbons usw. verwenden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Alkali metallpektinaluminaten zur therapeutischenVerwendung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Pektin, z. B. Citruspektin, Apfelpektin, Rübenpektin od. dgl., mit einem Alkali und einer Aluminiumverbindung umgesetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Aluminiumverbindung eine wasserlösliche Verbindung verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in einem schwach sauren bis schwach alkalischen Medium erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung im wäßrigen Medium erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in einem organischen Lösungsmittel, z. B. Äthylalkohol, Aceton, Isopropylalkohol usw., erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Pektin zuerst mit dem wäßrigen Alkali verseift und hierauf das Reaktionsprodukt mit einem Aluminiumsalz zur Umsetzung gebracht wird.
  7. 7. Verfahren nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alkalihydroxydlösung mit Aluminiumhydroxyd umgesetzt und das entstandene Alkalialuminat mit Pektin zur Umsetzung gebracht wird.
DEA13104A 1951-03-25 Verfahren zur Herstellung von Metallpektinverbindungen zur therapeutischen Verwendung Expired DE881568C (de)

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Publication Number Publication Date
DE881568C true DE881568C (de) 1953-07-02

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DEA13104A Expired DE881568C (de) 1951-03-25 Verfahren zur Herstellung von Metallpektinverbindungen zur therapeutischen Verwendung

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