DE8812328U1 - An ein fahrbares Tragwerk anbaubare Fräse - Google Patents
An ein fahrbares Tragwerk anbaubare FräseInfo
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Description
- ~ - - 1 11Ii ■ &igr; ffl &Ggr;&Lgr;
Die Erfindung bezieht aich auf eine Fräse, anbaubar an ein
fahrbares Tragwerk, insbes. an eine Baumaschine, einen Unintog
od. dgl. Straßenbau-Fahrzeuge.
Im Straßen-, Kabel- und Tiefbau werden Kantenfräsungen der Straßendecke verlangt, um beispielsweise Frostschäden vorzubeugen.
Das heißt, es wird die alte Fahrbahn auf eine bestimmte Breite und Tiefe angefräst, um die neue Decke mit
der alten überlappend einbauen zu können. Um auf der alten Straßendecke möglichst gerade Kanten zu schaffen, sind bisher
stets zwei Arbeitsgänge erforderlicht nasses Trennschleifen mittels eines Diamantfugenschneiders, Beseitigung
des zuvor verbliebenen Materialsteges bestimmter Breite. Die maschinelle Beseitigung des verbleibenden Materialsteges
ist schwierig, weil während des Straßenfräsens das Trägerfahrzeug der Fräse nicht so genau fahren und rangieren
kann, wie es zum Erfassen des MaterialSteges durch die Fräswalze notwendig wäre.
«a—i &igr; &igr; s &uacgr;&tgr; &lgr; ^:_t» &igr; «-.j &eegr; &igr; _j_ti j j _ r\
emu UCLiH naiii.eiiiLaBeii J-iii &ogr;&igr;.&idiagr;.&agr;&rgr;*3&idiagr;&igr;&ugr;&agr;\&igr;. sbaiiuxij yuci-
fräsungen notwendig. Mit den herkömmlichen, zur Aufnahme von Anbaufräsen geeigneten Trägerfahrzeugen und den selbstfahrenden
Fräsen ist es allerdings umständlich, Querfräsungen für Queranschlüsse anzubringen. Die genannten Fahrzeuge
sind in ihren Längenmaßen insbes. angesichts beengter Baustellen zu groß, um eine Frftsung quer zur Fahrbahnrichtung
in einem Zug, d.h. ohne Vorwärts- und Rückwärtsrangieren, 0 vor zunehmen.
Der Erfindung liegt somit das Problem zugrunde, Anbaufräsen der eingangs genannten Art zu schaffen, welche mit marktüblichen,
nur unscharf rangierbaren Bau- und insbes. Raupen-
fahrzeugen eine exakte, zügige und flexible Straßenbearbeittmg,
vor allem rasche Querfrasungen, ermöglichen.
Zur Lösung wird bei einer Fräse mit den eingangs genannten Merkmalen erfindungsgemäß vorgeschlagen, einen am Tragwerk
lösbar angebrachten Anbaurahmen mit einer parallel zu einer Längs- oder Querseite des Tragwerks verlaufenden HorizontälfühiTUriy VOl"äüö«h«n, IaTiQa wölchöxT die Fräse üiituelö öi-
nes Schiebestellorgans relativ zum Tragwerk schlittenähnlich hin- und herbewegbar ist.
Eine dergestalte Anbaufräse kann sowohl an der Stirn- oder
Rückseite als auch an einer der beiden Längsseiten des Trägerfahrzeugs
angebracht werden. Wird die Fräse über deren Anbaurahmen mit der Stirn- oder Rückseite des fahrbaren
Trägerwerks verbunden, verläuft die Horizontalführung zu einer der beiden Seiten parallel und mithin quer zur
Fahrtrichtung bzw. Fahrbahnrichtung. Mit Hilfe des Schiebestellorgans ist es nun möglich, die Fräse mit ihren Bearbeitungswerkzeugen
während des Fräsvorgangs wie einen spur- *■»*»■£iiV% *»4»<5fc«r\ Cr«k 1 -t +*4-*a*>
frit Ai^ en T?;aVi %»VvaV»T» w··» s^Vt4*i*insT 1*\ &iacgr; &tgr;%_ &pgr;&eegr;-&Igr; V»ot„
zuschieben. Umständliche Wendemanöver, um das Trägerfahrzeug in die Quer stellung zu bringen, sind nicht mehr notwendig.
Mithin wird der Vorteil erzielt, daß grundsätzlich auch relativ große Trägerwerke, die ursprünglich nicht für
den Fräseinsatz ausgelegt sind, für den erfindungsgemäßen
Zweck verwendet werden können. Beispielsweise wird ein Bagger seines Tieflöffels entledigt und mit einer erfindungsgemäßen
Anbaufräse versehen. Dessen verhältnismäßig große Unbeweglichkeit läßt sich dann durch den bestimmungsgemäßen
Einsatz des Schiebestellorgans nebst Horizontalführung im Anbaurahmen der erfindungsgemäßen Fräse ausgleichen, wobei
natürlich das fahrbare Trägerwerk sich im Stillstand befindet.
Das Stellorgan ist zweckmäßig als pneumatischer oder vorzugsweise
hydraulischer Stellzylinder ausgebildet. Dieser Schiebesteilzylinder ist - zur zweckmäßigen Realisierung
des Erfindungsgedankens - mit seinem einen Ende gegen die Horizontalführung abgestützt, und greift mit seinem anderen
Schlitten an.
Um während des Querfräsens die Fräswalze mit ihrer Längsachse in eine gegenüber der Bodenoberfläche gewünschte,
geneigte Lage zu versetzen, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Anbaurahmen um eine zur
Tragwerkseite parallelen, vorzugsweise horizontalen Achae schwenkbar angelenkt ist, und daß dessen Schwenklage mittels
eines Neigungsstellorgans relativ zum Tragwerk einstellbar ist. Ein zur Realisierung dieses Stellorgans verwendeter
Neigungsstellzylinder läßt sich dann zweckmäßig so anordnen, daß er einerseits an das Tragwerk und anderer-
dieser speziellen Ausbildung besonders leicht "auf Null laufend" gefräst werden, was bedeutet, daß die eine Stirnseite
der Fräswalze z.B. 4 cm tief im zu bearbeitenden Material steht, während die andere Stirnseite sich etwa auf
dem Niveau dii. Bodenoberfläche befindet ("auf Null ausläuft").
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist der Anbaurahmen
mit einer im wesentlichen vertikal verlaufender,
weiteren Führung versehen, längs welcher die Fräse - zweckmäßigerweise
mit Hilfe eines Führungsschlittens - ^h ein
Höhenstel!organ relativ zum Tragwerk auf und ab bewegbar
ist. Bei Verwendung eines Stellzylinders für die Höhenverstellung ist dieeer alt seinem einen Ende gegen das Tragwerk oder die Vertikalführung abgestützt und greift mit dem
anderen Ende an der Fräse oder dessen Führungsschlitten an. Diese Ausbildung ermöglicht die Einstellung der Eindringtiefe der Fräswalze in das zu bearbeitende Material
und läßt sich besonders wirkungsvoll mit der zuvor erläuterten Einstellung der Neigung der Fräswalze kombinieren,
indem im Betrieb "auf Null laufend" die Eindringtiefe nur
IC eines Walzenendes gezielt beeinflußt werden kann.
Dieser Zielrichtung entspricht auch eine andere Ausbildung der Erfindung, nach welcher ein Tiefenstellorgan vorgesehen
ist, welches an der Fräse angreift, um deren (Bearbeitungs-
)Tiefe in Bezug auf das Bodenniveau einstellen zu können.
Ein hierfür verwendeter (Tiefen-)Stellzylinder ist mit seinem einen Ende gegen den Anb&urahmen abgestützt und greift
mit seinem anderen Ende an der Fräse an. Das Tiefenstellorgan läßt sich mit dem zuvor erläuterten Höhenstellorgan da-
durch vorteilhaft kombinieren, daß mit dem einen Stellorgan zunächst eine grobe Tiefen-/Höhenverstellung herbeigeführt
wird, und dann mit dem anderen Stellorgan eine gewünschte Feineinstellung erzielt wird.
Der Erhöhung der Beweglichkeit und Anwendungsflexibilität der erfindungcgemäßen Fräse dient eine weitere Ausbildung
der Erfindung, nach welcher diese an einem mit der Horizontalführung verbundenen Schlitten um eine zu deren Rotationsachse etwa senkrechte Achse drehbar aufgehängt ist, und
daß deren Dreheteilung mittels eines Querstellorgane einstellbar ist. Ein hierfür ggf. verwendeter Stellzylinder
ist mit seinem einen Ende an der Horizontal führung, vorzugsweise deren endeeitiges Abschlußteil, und mit seinem
anderen Ende an der Fräse angebracht. Mit dieeer vorteil-
haften Ausbildung 1st bei Beibehaltung einer einzigen TrX-gerfahrseugrlchtung eine Fräsung sowohl In Längsrichtung
der Fahrbahn als auch In deren Querrichtung Möglich.
Zur Realisierung dieser Quer-/Längsverstellung läßt sich
bei der zuvor genannten Ausbildung die Bewegungsführung dadurch vorteilhaft schaffen, daß der Schlitten eine bezüglich der Tragwerkseite auskragende, die Fräse haliarnde
Platte mit ausgenommenen, zur genannten Drehachse der Fräse
kreisbogenförmig verlaufenden Führungsschlitzen aufweist,
in welchen die Halterungselenente und/oder die Abstützstelle des Tiefstellorgans beweglich aufgenommen und mittels des Querstellorgans relativ zur Horizontalführung verschiebbar sind. Die kreisbogenförmigen Ausnehmungen in der
Halterplatte sind einfach herstellbar, und die darin beispielsweise gleitend aufgenommenen Halterungselemente lassen sich einfach durch Schraubverbindungen realisieren, wobei die auskragenden Schraubköpfe mit ihrer dem Gewinde zugewandten Unterseite Gleitflächen auf der Platte bilden.
Bei Verwendung des o.g., an der Fräse angekuppelten Tiefenzylinders ist es zweckmäßig, dessen von der Fräse abgewandtes Ende ebenfalls in einem Führungsschlitz mit einer entsprechend aufliegenden Auskragung gleitbar zu haltern.
Der stabilen Befestigung der Fräse bzw. deren Führungsschlittens an der Horizontalführung dient es, wenn in
weiterer Ausbildung der Erfindung die HorizonteIfünrung im
wesentlichen aus zwei parallelen, beabstandeten Holmen
gebildet ist, auf welche jeweils eine mit der Fräse oder
ggf. deren Führungsschlitten ortsfest verbundene Lagerbuchse längeverschiebbar aufgebracht ist. Mit dieser aus
zwei Schienen bestehenden Horizontalführung ist die Anbringung der Fräse soweit stabilisiert, daß die im Fräsbetrieb
unvermeidlich entstehenden Eigenschwingungen der Fräswalze
sich nicht gravierend auf die Bearbeitungsgenauigkeit und
Betriebssicherheit auswirken können.
um den beim eingangs genannten Trennschleifen verbleibenden
Materialsteg zu beseitigen, ist auf der Basis der Erfindung vorgesehen, daß die Fräse eine Fräswalze und eine Schleifscheibe aufweist, welche auf einer gemeinsamen Welle rotierend angeordnet sind, wobei entweder die Fräswalze oder die
Schleifscheibe starr und das jeweilige andere Werkzeug frei
laufend auf der Welle montiert sind, und beide in unterschiedlicher Weise angetrieben werden. Eine Konkretisierung
besteht darin, die Walze und die Scheibe je mit einem Antriebsmotor, insbes. Hydromotor, zu koppeln, welche diesen
nach Betrag und/oder Vorzeichen unterschiedliche Winkelge
schwindigkeiten erteilen. Mit dieser besonderen Ausbildung
ist os z.B, möglich, im Hochbausanierungsbereich Hauswände
zu trennen, rank der - beispielsweise am Hydraulikbaggerstiel befindlichen - Anbaufräsmaschine kann einerseits mit
der im Durchmesser ausreichend groß dimensionierten Fräs
walze die Wand geschnitten werden und andererseits durch
das getrennte Mitlaufen der im Durchmesser kleineren Schleifscheibe der Verputz in einem Arbeitsgang präzise gerade ausgeschliffen werden. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß während des miteinander kombinierten Präsens und
Schleifens Walze und Scheibe in einander entgegengesetzten
Drehrichtungen angetrieben werden können und so Eigenschwingungen beider Drehorgane sich gegeneinander aufheben.
Hierdurch wird insgesamt eine außerordentliche Laufruhe erzielt, was die Bearbeitungegenauigkeit beim Fräsen und Aus-
schleifen von Kanten des Wandverputzes, des Straßenbelages od. dgl. fördert. Vor allem ist es mit dieser Ausbildung
möglich, während des Flächenkaitfräsens gleichzeitig eine
präzise, ungebrochene und gerade Kante auszuschleifen, wo-
*? bei zwischen der Fräswalze und der Schleifscheibe kein Steg
■ stehen bleibt.
/ Heitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger bevor-
&rgr;
zugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der
lung:
Fig. 1 eine Seitenansicht auf eine Fräse mit Anbaurahmen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Fräse gem. Fig. 1, angebracht an der Stirn- oder Rückseite eines fahrbaren Tragwerks;
Fig. 3 eine entsprechende Draufsicht auf eine Fräse mit
Anbaurahmen gemäß Fig. 1, angebracht an einer Längsseite eines fahrbaren Tragwerks;
: Fig. 4 in Seitenansicht den kombinierten Einsatz von Fräs-
; walze und Schleifscheibe ohne Anbaurahmen;
: Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Schnittdarstellung
einer präzise gerade geschliffenen Kante und
mit unterschiedlichen Arbeitstiefe!, für die Fräswalze und die Schleifscheibe bearbeiteten Kante,
Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Aueführungsbeispiel ist
an dem zu einem (nicht gezeichneten) fahrbaren Untersatz gehörigen Tragwerk 1 ein Anbaurahmen 2 über die Gelenkstelle 3 in einer vertikalen Ebene schwenkbar angelenkt.
Der Anbaurahmen 2 bildet ein Verbindung»- oder Kupplungs
glied für die eigentliche Fräse 4,5, bestehend aus der
Fräswalze 4 und der dazu parallel laufend angeordneten Schleifscheibe 5.
Gemäß Fig. 1 bildet die Gelenkstelle 3 eine horizontal (in die Zeichenebene hinein) verlaufende Schwenkachse/ um welche die Fräse 4, 5 nebst zugehörigem Anbaurahmen 2 mittels
des Neigungsstellzylinders 6 in eine bestimmte Winkelstellung gegenüber der Bodenoberfläche 7 verschwenkt werden
kann. Der Neigungsstellzylinder 6 ist mit seinem einen Ende über die weitere Gelenkstelle 8 am Tragwerk 1, und mit seinem anderen Ende über die weitere Gelenkstelle 9 am Anbaurahmen 2 angekuppelt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist im Anbaurahmen 2 ein im wesentlichen vertikal verlaufender, zur Bodenoberfläche 7 hin
gerichteter Verschieberahmen 10 angeordnet, von dem Halterungsstege 11 quer vorspringen. Zwischen diesen erstreckt
sich parallel zum Verschieberahmen 10 eine beispielsweise aus einem Rohr od. dgl. gebildete Vertikalführung 12. Diese
ist teilweise von einer darauf gleitenden Lagerbuchse 13 umgeben, über welche die Fräse 4, 5 höhenmäßig verstellbar
ist. Zu diesem Zweck weist die Lagerbuchse 13 einen zum
Tragwerk 1 vorspringenden Schiebesteg 14 auf, der mit dem
unteren Ende des Höhenstellzylinders 15 verbunden ist. Des-
53ix Oi^^j^5 DiiuQ aS &igr; ZWc7Oj
lenkstelle 3, welche die horizontale Schwenkachse für den Anbaurahmen 2 bildet, angebracht.
Die Horizontalführung 16 mit dazugehörigen, parallelen Holmen 16a, 16b und der damit zusammenwirkende Schiebestellzylinder 17 sind in Fig. 1 gestrichelt angedeutet und werden
anhand der Fig. 2 bzw. 3 näher erläutert. Hit der Horizon
talführung 16 und der Vertikalführung 12 bewegungsmäßig ge
koppelt ist ein Führungsschlitten 18, von dem eine Halterungsplatte 19 etwa parallel zur Rotationsachse 20 der
Fräse 4, 5 auskragt. Die Fräse 4, 5 ist an der Unterseite
der Halterungsplatte 19 um die etwa senkrecht zur Rotati-
• It· · ·
onsachse 20 verlaufende Drehachse 21 verdrehbar aufgehängt.
Von den Aufhängungemitteln sind In Flg. 1 lediglich ein in
die Halterungeplatte 19 eingelassener Haltebolzen 22, durch
den die Drehachse 21 verläuft, ein gegen die Unterseite der Halterungsplatte 19 abgestützter Tiefenetellzylinder 23 sowie
eine Pührungsschraube 24 in Fig. 1 schematisch angedeutet.
D«r Kopf der Führungs schraube 24 liegt auf der
Oberseite eines Winkelrahmens 25 auf, welche auf der Oberseite der Häiterungspiätte IS äiiy^ijiäCht iät. Däö der HaI-terungsplatte
19 entgegengesetzte Ende des Tiefenstellzylinders 2:1 ist mit der Fräse 4, 5 verbunden (in Fig. 1
nicht dargestellt), so daß in Ergänzung zur Höhenverstellung durch den Höhenstellzylinder 15 noch eine weitere,
verfeinerte Einstellung des Abstands der Fräse 4, 5 gegenüber der Bodenfläche 7 herbeigeführt werden kann. Die Verdrehung
der Fräse 4, 5 um die senkrecht durch die Halterungsplatte verlaufende Drehachse 21 läßt sich mit Hilfe
des Querstellzylinders 26 herbeiführen. Die nähere Funktionsweise dieser Querverstellung durch Drehung wird aus den
Fig. 2 und 3 weiter deutlich. Gemäß der in Fig. 1 gezeigten Stellung sind von der Fräswalze 4 und der Schleifscheibe 5
(igxgn Arfcsitsssitsn mit Rundschäftiüsissln 2? suf dsr Hslzs
4 und Diamantsegmenten 28 auf der Walze 5 sichtbar. Ferner ist die gegenüber der Bodenoberfläche 7 geneigte Stellung
erkennbar, welche sich durch Betätigung des Neigungsstellzylinders 6 (Verschwenken des Anbaurahmens um die Gelenkstelle
3) herbeiführen läßt. Aufgrund der gezeigten, geneigten Stellung kann beispielsweise das dem Tragwerk 1
zugewandte Stirnende der Fr8.se 4, 5 etwa 4 cm in das zu fräsende Material eintauchen, während sich das entgegengesetzte
Stirnende mit der Bodenoberfläche auf gleichem Niveau befindet. Die Eintauchtiefe in das zu fräsende Material
läßt sich durch den Tiefenstellzylinder 23 und/oder den Höhenstellzylinder 15 einstellen, wobei der erst-
und/oder zweitgenannte eine Bewegung der Fräse 4,5 in im
wesentlichen vertikaler Richtung 29 bezüglich des Bodens 7 herbeiführt. Der Höhenstellzylinder verschiebt dabei den
Führungsschlitten 18 längs der Vertikalführung 12.
5
5
Beim Aueführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist die (hier durch
den Winkelrahmen 25 verdeckte) Fräse mit deren Anbaurahmen 2 an der Stirnseite eines (schematisch angedeuteten) Trägerfahrzeuge
30 mit der Fahrtrichtung 31 angebracht. Zudem ist erkennbar, daß der Anbaurahmen 2 einen etwa einem Parallelogramm
ähnlichen Aufbau besitztt die aus einem oder j mehreren parallelen Holmen gebildete Horizontalführung 16
ist in weiteren Halterungsstegen 32 befestigt, welche sich &igr; dazu senkrecht erstrecken und jeweils senkrecht von einem
15 der beiden Enden eines Aufnahmerahmens 33 vorspringen, der etwa parallel zur Horizontalfühmng 16 verläuft und deren
Stabilisierung dient. Die durch den Haltebolzen 22 führende Drehachse 21 erstreckt sich gemäß Fig. 2 senkrecht zu deren
, Zeichenebene. Die drehbare Aufhängung ist im wesentlichen
■ 20 mittels kreisförmigen Führungsschlitzen 34 realisiert, wel-
; ehe durch im Winkelrahmen 25 und der darunter befindlichen
gebildet sind. Die Radien der kreisförmigen Krümmungen der Führungsschlitze 34 kreuzen jeweils die Drehachse 21 etwa
im Bereich des Haltebolzens 22. Die in Fig. 2 sichtbaren Köpfe der Führung &bgr; schrauben 24, an welchen die Fräse 4, 5
und/oder der Tiefenstellzylinder 23 aufgehängt sind, sind in den Führungsschlitzen gleitend verschiebbar aufgenommen;
für die Verschiebung längs der vorgezeichneten, kreisförmigen Bahn sorgt der Querstellzylinder 26, dessen vom Aufnahmerahmen
33 abgewandtes Ende in einem dieser Führungsschlitze aufgenommen ist und gemäß dem gezeichneten Beispiel
längs eines Kreisbogens entsprechend 90° hin- und herführbar ist. Kithin werden Stellbewegungen 35 des Quer-
stellt,1/1: Uidoxa 26 in Drehbewegungen 36 für die Frau a umgesetzt
, so daß deren Rotationsachse 20 in ein«* erste Lage
20a und eine demgegenüber um 90° versetzte zweite Lage 2OL verstellt werden kann. Mithin kann bei Bewegung des Trägerfahrzeuge
30 in Fahrtrichtung 31 eine Vorwärtsfräsung oder
bei Stilletand des Trägerfahrzeuge 30 und Stellbewegungen
37 des Schiebeetellzylinders 17 eine Querfräsung senkrecht
zur Fahrtrichtung 31 vorgenommen werden.
In Fig. 3 sind den Fig. 1 und 2 entsprechende Teile mit denselben Bezugsziffern versehen. Gegenüber dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 weist das nach Fig. 3 den Unterschied auf, daß die Fräse mit Anbaurahmen 2 an der Längsseite
des Trägerfahrzeugs 30 mit der Fahrtrichtung 31 angebracht
ist.
In Fig. 4 sind zur zeichnerischen Vereinfachung das Tragwerk 1 und der Anbaurahmen 2 nur grob angedeutet. In diesem
Ausführungsbeispiel läßt sich die Tiefenverstellung der Frässchleifwalze 4, 5 mit Hilfe einer Drehspindel 47 während
des Arbeitsvorganges bewirken. Während des Fräsens Vsnn dia Präoo A. _ &sfgr; auf RnI lean did. uol nhe auf Hio Rninriel
_r _ —_r — . _E
47 aufgepreßt sind, laufen. Anstelle der Rollen 414 kennen
auch Gleitkufen od. dgl. angebaut sein. Eine Lagerwelle 410 trägt die Frässchleifwalze 4, 5, zu welcher als kombinierte
Einheit die Fräswalze 4 und die Schleifscheibe 5 zusammengefaßt
sind. L_.~ Fräswalze 4 ist auf der Lagerwelle 410
fest aufgeschraubt und wird von einem Hydraulikantriebsmotor 44 angetrieben und trägt als Arbeitswerkzeuge die Rundschaftmeisel
27.
Die Schleifscheibe 5 ist auf der Lagerwelle 410 frei laufend
gelagert. Sie trägt die Diamantsegmente 2 &ogr; ■-■ _ wird
mittels des weiteren Hydraulikmotors 43 im gezeichneten
'.-1M -U::' -OO
Beispiel über Keilriemen 38 angetrieben. Der Antrieb der U
Fräswalze 4 und der Schleifscheibe 5 sind somit getrennt, fj
so daß deren Drehzahlen so gewählt werden können, daß die Umfangsgeschwindigkeiten der Arbeitswerkzeuge (Rundschaf tmeisel 27 und Diamantsegnente 28) den vorherrschenden Be
triebsbedingungen angepaßt werden können. Insbes. sind die Drehrichtungen der Walze 4 und der Scheibe 5 einander entgegengesetzt .
Aus den Fig. 4 und 5 wird der geringe Abstand zwischen der Walze 4 und der Scheibe 5 deutlich, wodurch ein vollständiges Herausarbeiten der Materialebene 49 in einem Arbeitsgang möglich ist. Die Kante 45 bleibt während des Frässchleif ens präzise gerade erhalten. Das in dem hochfesten
Material eingebettete Korn 412 wird während des Fräsens nicht herausgeworfen, sondern gleichzeitig in einem Arbeitsgang mittels der Scheibe 5 geschliffen. Ein präzises
Anschließen der neuen Decke an die Kante 45 des alten Belages ist nunmehr möglich.
Die Schnittdarstellung gem. Fig. 6 zeigt die Arbeitsweise mittels der Fräswalze 4 mit größerem Durchmesser und geringerer Breite, während in diesem Fall die im Durchmesser
kleinere Schleifscheibe 5 wieder die gerade Kante 45 aus
schleift. Dies geschieht wieder in einem Arbeitsgang. Das
Arbeiten mittels der beispielsweise im Durchmesser größeren Walze 4 ist für das Trennschneiden von Straßendecken bei
Arbeitsbeginn im Tiefbaubereich und für das Wändeschneiden im Hochbausanierungebereich od. dgl. nötig.
Claims (1)
- Schutzansprüche1. Fräse, anbaubar an ein fahrbares Tragwerk, insbesoiidere Baumaschine, Ohimog od. dgl., gekennzeichnet durch einen am Tragwerk (1) lösbar angebrachten Anbaurahmen (2) mit einer parallel zu einer Längs- oder Querseite des Tragwerks (1) verlaufenden Horizontalführung (16), längs welcher die Fräse (4,5) mittels eines Schlebestellorgans (17) relativ zum Tragwerk (1) schlittenähnlich hin- und herbewegbar ist.2. Fräse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anbaurahmen (2) um eine zur Tragwerkseite parallelen, vorzugsweise horizontalen Achse schwenkbar an- gelenkt (3) ist, und daß dessen Schwenklage mittels eines Neigungsstellorgans (6) relativ zum Tragwerk (1) eine teilbar ist.3. Fräse nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine im Anbaurahmen (2) vorgesehene, zum Boden (7) gerichtete Vertikalführung (12), längs welcher die Fräse (4,5) mittels eines Höhenstellorgans (15) relativ zum Tragwerk (1) auf und ab bewegbar ist.4. Fräse nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Tiefenstellorgang (23), welches an der Fräse (4,5) zu deren Tiefenverstellung gegenüber dem Bodenniveau (7) angreift.5. Fräse nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,, daß sie an einem mit der Horizontalführung (16) und ggf. der Vertikalführung (12) verbundenen, verschiebbaren Schlitten (18) um eine zu der Rotationsachse (20) der Fräset ♦*' 4 I · *etwa senkrechte Achse (21) drehbar aufgehängt ist,:- und daß die Dreheteilung der Fräse mittels eines- Querstellorgane (26) einstellbar ist.5 6. Fräse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (18) eine bezüglich der Tragwerkseite auskragende, die Fräse (4,5) haltemde Platte (19) mit ausgenommenen, zu deren senkrechter Drehachse (21) kreisbogenförmig verlaufenden Führungsschlitzen (34) aufweist, in welchen die Halterungsel^menteund/oder die Abstützstelle des Tiefenstellorgans (23) beweglich aufgenommen und mittels des Querstellorgans (26) relativ zur Horizontiilführung (16) verschiebbar sind.7. Fräse nach mindestens einem der vorhergehenden An-; Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalführung (16) im wesentlichen aus zwei parallelen, beabstandeten Holmen (16a,16b) gebildet ist, auf welche jeweils wenigstens eine mit der Fräse (4,5) oder ggf. deren Führungsschlitten (18) ortsfest verbundene Lagerbuchse (40) längs verschiebbar sit.it.8. Fräse nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen oder mehrere pneumatische oder vorzugsweise hydrauliache, die Stellorgane entsprechend bildende Stellzylinder (8,15,17,23,26), wobei der Schiebestellzylinder (17) gegen die Horizontalführung (16) abgestützt ist und an der Fräse (4,5) oder ggf. dessen Schlitten (18) angreift, ggf. der Neigungsstellzylinder (6) gegen das Tragwerk (1) und an dem Anbaurahmen (2), ggf. der Honensteilzylinder (15) gegen das Tragwerk (1), den Anbaurahmen (2) oder die Vertikalführung {12) und ander Fräse (4,5) oder dessen Schlitten (18), ggf. der Tiefenstellzylinder (23) gegen den Anbaurahmen (2) oder die Halterungsplatte (19) und an der Fräse (4,5), und ggf. der Querstellzylinder (26) gegen die Horizontalführung (16) und an der Fräse (4,5) jeweils abgestützt sind bzw. angreifen.9. Fräse nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet-, uäß die Flaäe eine Fräswalze (4) und eine Schleifscheibe (5) aufweist, welche auf einer gemeinsamen Welle (410) rotieren, wobei vorzugsweise die Fräswalze (4) starr und die Schleifscheibe (5) freilaufend auf der Welle (410) montiert sind, und beide unterschiedlich angetrieben sind.10. Fräse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze und die Scheibe je mit einem Antriebsmotor (43,44), insbesondere Hydromotor, gekoppelt und von diesen in nach Betrag und/oder Vorzeichen unterschiedlichen Winkelgeschwindigkeiten angetrieben
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8812328U DE8812328U1 (de) | 1987-10-02 | 1988-09-29 | An ein fahrbares Tragwerk anbaubare Fräse |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873733352 DE3733352A1 (de) | 1986-06-14 | 1987-10-02 | Parallelogramm - fuehrungsrahmen |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8812328U1 true DE8812328U1 (de) | 1988-11-24 |
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ID=25860429
Family Applications (1)
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| DE8812328U Expired DE8812328U1 (de) | 1987-10-02 | 1988-09-29 | An ein fahrbares Tragwerk anbaubare Fräse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8812328U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE202022001468U1 (de) | 2022-06-28 | 2022-08-09 | Andreas Rupprecht | Offene Schutzhaube mit integrierter Absaugung für ein fahrbares Gerät zum Trockenschnitt in Oberflächen |
-
1988
- 1988-09-29 DE DE8812328U patent/DE8812328U1/de not_active Expired
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