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DE889717C - Hartmetall-Rundtischschleifmaschine - Google Patents

Hartmetall-Rundtischschleifmaschine

Info

Publication number
DE889717C
DE889717C DER6542A DER0006542A DE889717C DE 889717 C DE889717 C DE 889717C DE R6542 A DER6542 A DE R6542A DE R0006542 A DER0006542 A DE R0006542A DE 889717 C DE889717 C DE 889717C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
rotary table
support
grinding wheel
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER6542A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr-Ing Habil Reichel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM SCHMIDT FA
Original Assignee
WILHELM SCHMIDT FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM SCHMIDT FA filed Critical WILHELM SCHMIDT FA
Priority to DER6542A priority Critical patent/DE889717C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE889717C publication Critical patent/DE889717C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/34Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of turning or planing tools or tool bits, e.g. gear cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Hartmetall-Rundtischschleifmaschine Die neuesten Erkenntnisse aus wissenschaftlichen und betriebsmäßigen Beobachtungen über das Schleifen von Hartmetallwerkzeugen für Dreh-und Hobelstähle haben an die Konstruktion von zweckentsprechenden Schleifmaschinen die Forderung zur Folge, durch Hintereinanderschaltung von immer feineren Schleifscheiben die Güte der Schneidkanten und -flächen zu verbessern. Dies kann z. B. durch die Begriffe Vorschleifen, Fertigschleifen, Feinschleifen, Läppen erfolgen. Hierfür wurden Schleifmaschinen mit zwei, vier und noch mehr Schleifscheiben geschaffen, wobei jeder Schleifscheibe ein Support zum Einspannen des zu bearbeitenden Werkzeuges zugeordnet ist. Das hierbei notwendige Umspannen des Werkzeuges von Schleifscheibe zu Schleifscheibe ergab Ungenauigkeiten in der behandelten Fläche und in den Flächen zueinander sowie Zeitverluste, so daß in letzter Zeit Scheifmaschinen geschaffen wurden, die ein Hintereinanderschleifen des Werkzeuges ohne Umspannen und ohne Auswechseln der Scheiben gestatten. Hierzu werden die notwendigen Schleifscheiben in einem drehbaren Schleifspindelstock angeordnet, der rangfolgemäßig an dem in einem einstellbaren Support eingespannten Werkzeug vorbeibewegt wird. Die drehbaren Schleifscheibensupporte erforderten umständliche Einrichtungen zum Entlasten bei der Drehbewegung, zum Fixieren betreffs genauer Einstellung zum Werkzeugsupport und zur Blockierung des Werkzeugsupportes selbst, wie z. B. in der schweizerischen Patentschrift 217 832. Die Fixierung des Schleifsupportes in räumlich getrennter Ausführung von der Schwenkachse des Werkzeugsupportes erhöht die Gefahr der Ungenauigkeit. Noch schwieriger wird es bezüglich genauen übereinstimmens bei gleichzeitiger Betätigung der eben erwähnten drei Einrichtungen. Außerdem ist das Drehen des schweren Schleifscheibenträgers, abgesehen von der bedingten Grifffreiheit oberhalb des Werkzeugsupportes, mit besonderen Aufwendungen bei der Kühlmittelzufuhr, z. B. jedesmaliges Ausschwenken derselben an der Schleifscheibe beim Weiterdrehen, und bei der Stromzuführung (Schleifleitung durch Kühlwassereinfluß schwer abzudichten) verbunden.
  • Der drehbare Schleifsupport hat ferner den Nachteil, daß er eine Hand-in-Hand-Arbeit von Schleifoperationen nicht gestattet. Das heißt zum Schleifen einer Fläche in vier aufeinanderfolgenden Operationen muß der Support jeweilig neu eingestellt und die Schleifscheiben gedreht werden. Der die Maschine Bedienende muß bei jeder Operation eine andere Einstellung des Supportes vornehmen. Dies erfordert Gedanken- und Zeitaufwand. Außerdem kann nur ein Werkzeug, trotz vorhandener vier Scheiben, bearbeitet werden. Nur die eingeschaltete Schleifscheibe kann benutzt werden, die übrigen stehen unausgenutzt.
  • Die bisherigen Wergzeugsupporte in Flachführung ermöglichen nur eine an der Schleifscheibe hin und her gehende Bewegung. Die theoretisch und praktisch richtige Schwenkbewegung der Werkzeugschneidkante soll stets senkrecht zur 'Schleifrichtung erfolgen (mit Neigungswinkel = o, wobei dieser Winkel die radiale Lage der Schneidkante zur Schleifscheibenmitte darstellt). Hierdurch entsteht eine @geringste Schartigkeit. Daher werden die Werkzeugsupporte in Rundführung schwenkbar gelagert. Soweit hierbei die Schwenkachse des Werkzeugsupportes außenmittig zur Schleifscheiben: achse sitzt, ist der Neigungswinkel nicht = o und damit die Schartigkeitsbildung erhöht. Es ist auch eine Ausführung bekannt, deren Schwenkachse unterhalb der Schleifachse sitzt (schweizerisches Patent 25q. 157) und die Bedingung zur Schartenlosigkeit somit erfüllt. Ihr Nachteil liegt noch darin, daß die senkrecht zur Schwenkachse erforderliche Drehachse des Werkzeugsupportes nicht mit der Ebene der Schleifscheibenfläche zusammenfällt und somit nicht Werkzeugradien in derselben Einspannung ohne besondere Radiuseinstelleinrichtungen schartenfrei auf beiden Seiten derselben Schleifscheibe geschliffen werden können. Außerdem sind derartige Schwenksupporte kopflastig und nicht ausbalanciert, so daß eine Feinfühligkeit des Schleifens beim Schwenken nicht gegeben ist.
  • Ein weiterer Nachteil besteht bei den bisher bekannten Schleifmaschinen darin, daß ein Ausrichten der Stahlfläche nach der Schleifscheibe erfolgt, so daß Zerstörung der hochwertigen Diamantscheibe die Folge ist. Hinzu kommt der Wunsch, auch die Schleifstellung für einen Stahl nach einem Modell (besonders beim Ausprobieren) vornehmen zu können. Hierzu muß eine Kopiermöglichkeit bestehen, die unabhängig von einem Einstellen nach Anschlag an die Schleifscheibe aus eben genanntem Grunde ist. Dieser Wunsch tritt ein, wenn z. B. in Sonderfällen die Winkel eines Werkzeuges nicht nach Größenangabe geschliffen werden sollen, z. B. auf -Grund eines einfach hergestellten Holzmodells oder einer Blechschablone, ohne die Winkelgröße des Modells zu kennen und sich damit unabhängig von der Geschicklichkeit und Sachkenntnis des Schleifers zu machen. Die Anwendungsbeispiele lassen sich für das Kopieren entsprechend erweitern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obigen Nachteile zu beseitigen. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß vier oder mehr Werkzeugsupporte auf einem drehbaren Rundtisch angeordnet sind, der an -der gleichen Zahl von in einem feststehenden Spindelstock vereinigten und entsprechend angeordneten Schleifscheiben vorbeigedreht wird. Hierbei ermöglicht eine in der Schleifscheibenebene angeordnete Kopierplatte ein Einstellen der Stahlfläche nach Anschlag. Ferner ist der Werkzeugsupport so ausgebildet, daß er durch die -senkrecht unter der Schleifachse angeordnete Schwenkachse ein stets senkrechtes Schleifen der Werkzeugkante zur Schleifrichtung und zugleich durch eine senkrecht zur Schwenkachse angeordnete und mit der Schleifscheibenebene zusammenfallende Drehachse sowohl eine Spitzenwinkeleinstellung wie ein Radiusschleifen bis zum Radius = o herunter ohne besondere Einrichtungen auf beiden Seiten der Schleifscheibe gestattet. Zwecks Genauigkeitserhöhung, Einfachheit der Ausbildung und Bedienung der Maschine sind die Schwenkachse des Werkzeugsupportes, ihre Zentrierachse zur Schleifscheibe und Zustellachse in einem Achsenkörper vereinigt. Außerdem ist der Werkzeugsupport ausbalanciert.
  • An Stelle des kreisenden Rundtisches kann derselbe auch in starr mit dem Ständer verbundener Konstruktion bestehen und nur ein oder mehrere Supporte auf einer in den Rundtisch eingebauten Rundführung an den Schleifscheiben im Kreis vorbeigedreht werden. Dieser Fall würde eintreten, wenn man z. B. nur durch Einmannbedienung arbeiten und sich die Anbringung von mehreren Supporten ersparen und kein Schleifen in einem gewissen Arbeitstakt durchführen will.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. i bis 6 beschrieben: Die Maschine ist als Rundtischschleifmaschine zu bezeichnen. Auf einem kastenförmigen Untergestell i ist eine Rundsäule :2 aufgesetzt, das vier kreuzförmig angeordnete Schleifscheibenlagerungen 3 enthält. Der Antrieb- der Schleifscheiben erfolgt in der Zeichnung von einem im Untergestell aufgehangenen Hauptantriebsmotor q. über Leitrollen 5 und Stufenscheiben 6 mittels eines endlos verschlungenen Seidenbandriemens 7 oder durch Einzelmotorantrieb jeder Schleifscheibe, um erstens alle vier Scheiben durch einen Hauptschalter zum Laufen zu bringen oder zweitens nach Ausschalten des Hauptschalters jede Scheibe einzeln für Vor- und Rückwärtslauf einschalten zu können. Zwei Drehzahlen der Schleifscheiben und zwei Drehrichturigen ergeben durch polumschaltbaren Motor einen großen Anwendungsbereich und Ausweichmöglichkeiten zwischen der Wahl von Diamant-oder Siliciumkarbidscheiben.
  • Auf einem in der Rundsäule eingelassenen Kugellagerring 8 sitzt mit genügend langer Zentrierfläche q und Abdichtring io der Rundtisch i i mit den vier Stahlsupporten 12. Der Rundtisch ist zugleich als Kühlmittelauffangschale ausgebildet und dient durch eine starke Verrippung zum starren und schwingungsfreien Abstützen der Stahlsupporte. Jeder der vier Supporte sitzt hülsenartig auf einer Hohlwelle 13, die einerseits um den Zentrierbolzen 1q. im Rundtisch gelagert ist und sich andererseits über die Schiebehülse 15 auf zwei zugleich als Rundführung ausgebildete Anschlagwellen 16 des Rundtisches abstützt. Hierdurch ist eine starre, rahmenartige und kippfreie Aufhängung gewährleistet. Der durch die Hohlwelle geführte Zentrierbolzen dient zur genauen senkrechten Festlegung der Supportschwenkachse (Hohlwelle i'3) unterhalb der Schleifscheibenmitte. Die Schiebehülse mit dem Support wird bei Außertätigkeitsetzen des Schleifens gegen den Anschlag 17 der Abstützungswellen 16 nach vorn gezogen, während sie beim Ingangsetzen der Schleifoperation gegen einen festen Anschlagring 181 stößt, der auf dem Zentrierbolzen angebracht ist. Die Schiebehülse ist geteilt ausgeführt und zusammengeflanscht. Damit der den Support tragende Teil der Schiebehülse beim Schleifen hin und her geschwenkt werden kann, ist sein Flansch in dem des fest geführten Teiles drehbar gelagert und durch verschiebbare Anschläge 22 in der Hubbegrenzung einstellbar. Eine Mikrometerschraube ig am vorderen Ende der Zentrierwelle verschiebt diese um die gewünschte Anstellung zur Schleifscheibe hin, indem die Entfernung eines auf ihr sitzenden Bundes 2o. gegen einen in der Hohlwelle angebrachten Anschlagring entsprechend eingestellt wird.
  • Der Support trägt einen Stahlhalter, der dreidimensional in schwalbenschwanzförmigen Führungen nach Skalen feststellbar jede benötigte Winkelstellung im Raum einnehmen kann. Der Schwenkbereich genügt für alle DIN-Formen von Dreh- und Hobelstählen. In Fig. 5 und 6 ist dargestellt, daß auch schwierige Hakenstähle sowie Spanbrechnuten geschliffen werden können. Ferner ist der Support 12 so auf seiner Grundplatte einstellbar aufgebracht, daß die senkrechte Drehachse 24 in die Schleifscheibenfläche zu liegen kommt und somit durch Schwenkbewegung kleinste Radien bis herunter zu o mm geschliffen werden können. Da zugleich die Schwenkachse 13 direkt unterhalb der Schleifscheibenachse sich befindet, ist beim Schwenken des Supportes 12 der Vorteil des schartenlosen Schleifens mit vereinigt. Zentrierwelle 1q., Hohlwelle 13 (Schwenkachse), Nachstellachse ig bilden einen Achsenkörper, der die eingangs gewünschten Vorteile ermöglicht. Um feinfühlig zu schleifen., ist der gesamte Schwenksupport durch ein Gegengewicht 2i ausbalanciert. Eine auf dem Gehäusedeckel der Maschine angebrachte runde Neonröhre gestattet eine ständige Beobachtung des Schleifvorganges.
  • Zur Ausgangsstellung des Schleifens wird der Support vor die Kopierplatte 23 gebracht und fixiert. Die Kopierplatte sitzt um d.5° versetzt neben der Hauptsteuerstelle I und in derselben Ebene wie die Schleifscheibe I (Fig. q.). Der Hartmetallmeißel wird in den Support gespannt und der jeweilige Winkel in dreidimensionaler Möglichkeit eingestellt. Nach Festklemmen der einzelnen Einstellskalen werden die Anschläge 22 für die Begrenzung des Schleifhubes nach einer Markierung auf der Kopierplatte festgelegt.
  • Zum Vorschliff wird die Winkelstellung des Supportes um 2° mehr eingestellt, z. B. statt Freiwinkel a = d° wird 6° genommen, damit beim nachfolgenden Fertigschliff ein Freischneiden gewährleistet ist. Nach der Winkeleinstellung erfolgt ein Anschlagen der zu schleifenden Fläche an die Kopierplatte. Dies hat den großen Vorteil, daß das sonst übliche Einstellen an die Fläche der Schleifscheibe und damit irgendeine Beschädigung derselben vermieden wird. Nun wird der Support mit dem Stahl bis etwa o,5 mm durch die Mikrometerschraube von der Kopierplatte entfernt und der Support in Schleifstellung I gebracht. Nach Einschalten des Motors und damit der Kühlflüssigkeit erfolgt durch die Mikrometerschraube ein allmähliches Zustellen auf die Schleifscheibe unter gleichzeitiger Schwenkbewegung. Der Stahl muß beiderseitig über die Fläche der Schleifscheibe hinausschwenken. Hierdurch behält die Schleifscheibe ihre Eben- und Rundheit bei. Merkt man, daß die Scheibe nicht mehr genügend abnimmt, wird nachgestellt, bis die gewünschte Fläche erreicht ist.
  • Nach Zurückziehen des Supportes erfolgt eine Entriegelung durch .die Zentrierwelle, und der Support kann zur nächsten Schleifoperation an die Schleifstelle II weitergedreht werden.
  • An der Stelle II erfolgt der Fertigschliff. Hierzu wird zunächst durch Einstoßen der Zentrierwelle der Support verriegelt. Der Support wird nun auf den richtigen Freiwinkel eingestellt, gemäß obigem Beispiel auf q:°. Nach Einstoßen des Supportes und unter entsprechender Zustellung, wie oben erwähnt, findet das Fertigschleifen statt.
  • An der Schleifstelle III erfolgt das Feinstschleifen unter geringster Zustellung.
  • An Schleifstelle IV können je nach Wunsch und ,dem vorliegenden Fall verschiedene Schleifoperationen durchgeführt werden, z. B.: a) Läppen der kleinen Fase; hierzu wird der Support auf einen Winkel, der um i° kleiner als der Freiwinkel ist, eingestellt und mit wenig Anstellung die kleine Fase von o,2 bis o,7 mm feinstgeschliffen, oder b) Schleifen einer Nebenschneide oder c) Einschleifen der Spanbrechnut; hierzu wird die Winkelstellung des Supportes beibehalten und ein besonderer Stahlhalter eingeschoben, so daß der Stahl schnell in die richtige Stellung zur Schleifscheibe gebracht wird; Schleifen und Zustellen wie oben, oder d) Schaftfertigschliff; dieses Schleifen muß mit einer Silicium-Karbid-Scheibe vorgenommen werden. Das Ausrichten und Einstellen des Schaftes in ähnlicher Weise wie. oben beim Drehstahl würde zugleich den Vorteil haben, genauer als auf einer gesonderten Maschine durchgeführt zu werden und wäre dann als erste Operation indem oben beschriebenen Kreislauf zu behandeln; dies geht auch deswegen einfach durchzuführen, weil die Kopierplatte zwischen der Schleifstelle IV und I liegt, oder e) mittels einer schnell aufsetzbaren Einstellehre die Radien von Stählen (Verbindungslinien zweier Freiflächen) zu schleifen.
  • Die Bedienung der Maschine richtet sich ganz nach der Menge und Art der Stähle. Bei großer Zahl derselben Art von Stählen wird die Besetzung jeder Schleifstelle wirtschaftlich sein; bei häufigerem Wechsel und geringerer Stückzahl empfiehlt es sich, den Bedienenden von Operation zu Operation mitgehen zu lassen. Jede Schleifscheibe kann selbständig ein- und ausgeschaltet werden. Es kann aber auch zentral von der Kommandostelle I aus die gesamte Maschine gesteuert werden.
  • Kopierschleifen. Das zu kopierende Modell des Drehstahles wird in den Support eingespannt und mit der herzustellenden Fläche an die Kopierplatte angeschlagen unter vorheriger Lösung der dreidimensionalen einstellbaren Festspannschrauben. Nach Festklemmen der Spannschrauben wird der gesamte Support zurückgezogen und vor die Schleifscheibe I gedreht. Hierauf wird die Schleifscheibe mit der Kühlung eingeschaltet, der Stahl mittels der Mikrometerschraube allmählich zugestellt und unter Schwenkbewegung an der Schleifscheibe vorbeigeführt. Die weiteren Schleif-und Läppoperationen erfolgen durch Weiterdrehen des Supportes vor die weiteren Schleifscheiben und unter Zustellung der Mikrometerschraube um den jeweilig gewünschten Betrag wie oben beim Schleifen nach Winkelangabe.
  • Grundsätzlich soll naß geschliffen werden. Von einer Tauchflügelpumpe mit 4o 1/min Förderleistung wird :das in einem ausfahrbaren und zugleich als Absatzbecken ausgebildeten Behälter untergebrachte. Kühlmittel den einzelnen Schleifscheiben mittels flexiblen Schläuchen und einstellbaren Ausflußdüsen zugestellt. In die Kühlmittelleitung eingebaute Magnetventile führen beim getrennten Einschalten einer Scheibe nur den zugehörigen Flüssigkeitsstrom zu. Die Lage der Schleifscheiben vermeidet das sonst lästige Umherspritzen der Kühlflüssigkeit nach der Bedienungsseite zu. In dem Rundtischbecken wird das ablaufende Kühlmittel durch Filter vorgereinigt, zugleich erfolgt ein günstiger Auffang:

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Rundtischschleifmaschine für Hartmetallstähle mit mehreren nacheinander zur Wirkung kommenden Schleifscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Werkzeugsupporte (z2) durch einen drehbaren Rundtisch (z z) oder mittels Rundführung auf einem ortsfesten Rundtisch an den in einem ortsfesten Spindelstock angeordneten Schleifscheiben vorbeidrehbar ist bzw. sind und eine in der Schleifscheibenebene angebrachte Kopierplatte (23) ein Einstellen der Supportwinkel nach einem Schleifmuster oder einer Schablone ermöglicht.
  2. 2. Rundtischschleifmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugsupport (i2) um eine mit der Schleifscheibenebene zusammenfallende senkrechte Drehachse (24) und um eine in an sich bekannter Weise unterhalb der Schleifscheibenachse liegende, zur Drehachse (24) senkrecht stehende Schwenkachse (z3) schwenkbar ist.
  3. 3.Rundtischschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Werkzeugsupport durch ein Gegengewicht (2i) ausbalanciert ist. - Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 2r7 832, 254 157-
DER6542A 1951-08-19 1951-08-19 Hartmetall-Rundtischschleifmaschine Expired DE889717C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DER6542A DE889717C (de) 1951-08-19 1951-08-19 Hartmetall-Rundtischschleifmaschine

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DER6542A DE889717C (de) 1951-08-19 1951-08-19 Hartmetall-Rundtischschleifmaschine

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DE889717C true DE889717C (de) 1953-09-14

Family

ID=7397403

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DER6542A Expired DE889717C (de) 1951-08-19 1951-08-19 Hartmetall-Rundtischschleifmaschine

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DE (1) DE889717C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040410B (de) * 1953-06-11 1958-10-02 Kurt Vesper Vorrichtung zum Vor- und Fertigschleifen von Hartmetallstaehlen, insbesondere Drehstaehlen, in einer Aufspannung
DE1156329B (de) * 1957-08-07 1963-10-24 Fr Aug Muenzenmaier Maschinenf Vorrichtung zum Schleifen ebener Flaechen an Werkstuecken, insbesondere Schneidstaehlen
DE1269533B (de) * 1959-09-14 1968-05-30 Hammond Machinery Builders Inc Schraubstockartige Werkstueckspanneinrichtung
FR2307616A1 (fr) * 1975-04-14 1976-11-12 Pear Mecc Arrigo Pecchioli Affuteuse pour outils, apte a affuter des outils de profils varies

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH254157A (fr) * 1945-05-09 1948-04-15 Meyer Ferdinand Machine à affûter les burins.

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