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DE889266C - Schaltung fuer mehrstufige Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schaltung fuer mehrstufige Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE889266C
DE889266C DED5523A DED0005523A DE889266C DE 889266 C DE889266 C DE 889266C DE D5523 A DED5523 A DE D5523A DE D0005523 A DED0005523 A DE D0005523A DE 889266 C DE889266 C DE 889266C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
pressure
switching
slide
circuit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED5523A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Dipl-Ing Foerster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED5523A priority Critical patent/DE889266C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE889266C publication Critical patent/DE889266C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Schaltung für mehrstufige Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für mehrstufige Wechselgetriebe, insbesondere für solche durch eine Hilfskraft schaltbare Kraftfahrzeuggetriebe, bei denen der Antrieb in mindestens einer unteren Schaltstufe über eine Strömungskupplung und in mindestens einer oberen Schaltstufe unter Überbrückung der Strömungskupplung erfolgt. Sie bezieht sich insbesondere auch auf Getriebe, bei welchen ein Teil der Gänge, vor allem die aus dem Stillstand zu schaltenden, formschlüssig durch Einrücken von Klauen geschaltet werden, während andere, vor allem die während der Fahrt zu schaltenden, kraftschlüssig zum Einsatz gebracht werden.
  • Durch Verwendung einer Servokraft soll vor allem eine Schaltung ermöglicht werden, bei welcher Schaltkraft und Schaltweg so klein sind, daß die Schaltung mühelos, z. B. mit dem Finger, vorgenommen werden kann.
  • Für derartige mindestens zu einem wesentlichen Teil kraftschlüssig schaltende Getriebe wird ein möglichst stoßfreier Übergang von einem zum anderen Gang bei beliebiger Gashebelstellung ohne Unterbrechung der Zugkraft verlangt, wobei der Motor seine Drehzahl nur in dem vom Gangsprung bestimmten Intervall, und zwar stetig verändern soll.
  • Wenn nur in einem Teil der Gänge die Kraftübertragung über eine Schlupf- bzw. Anfahrkupplung, insbesondere Strömungskupplung, geht, während in anderen eine direkte (mechanische) Kraftübertragung vorgesehen ist, muß für eine selbst tätige Umschaltung aus der mechanischen in -die hydraulische Kraftübertragung gesorgt werden., da sonst bei Stillstand oder kleiner Geschwindigkeit des Fahrzeugs auch der Motor zum Stehen kommt. Es erscheint ferner unter Umständen zweckmäßig, auch zwischen, zwei Gängen mit hydraulischer Kraftübertragung eine selbständige Schaltung vorzusehen, um das Fahrzeug beschleunigungsfreudiger zu machen.
  • Ist als Schlupf- bzw. Anfahrkupplung eine Strömungskupplung vorgesehen, so wird von dieser ferner auch bei Leerlauf des Motors ein Restmoment übertragen. Für die kraftschlüssig geschalteten Gänge werden daher zweckmäßig besondere Vorkehrungen getroffen, die eine sichere, stoßfreie, mühelose und unhörbare Einschaltung und Lösung der formschlüssigen Elemente (meist Klauenkupplungen) sicherstellen und dadurch erst die Verwendung einer Strömungskupplung bei formschlüssig geschalteten Gängen ohne Zwischenschaltung einer besonderen kraftschlüssigen Trennkupplung sinnvoll ermöglichen.
  • Die Erfindung bezweckt ferner vor allem, unter den vorerwähnten Bedingungen eine selbsttätige Schaltung zu erzielen, ohne daß ein zusätzliches Regelorgan, welches nicht schon durch die Anwendung einer Hilfskraft bedingt ist, vorgesehen ist.
  • Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht demgemäß darin, daß bei einer eingeschalteten oberen, insbesondere die Strömungskupplung überbrückenden Schaltstufe selbsttätig auf eine niedrigere, insbesondere über die Strömungskupplung wirkende Schaltstufe umgeschaltet, wenn die Drehzahl des Abtriebes unter einen bestimmten. Wert sinkt bzw. wieder auf die höhere Schaltstufe zurückgeschaltet wird, wenn die Drehzahl wieder über einen bestimmten Wert steigt. Zweckmäßig findet das selbsttätige Umschalten auf einen niederen Gang bzw. das selbsttätige Wiederzurückschalten auf den höheren Gang in mehreren Bereichen, z. B. in zwei eingeschalteten Schaltstufen, statt.
  • Um eine besonders vollkommene Schaltungsweise zu erzielen, sind des weiteren vorzugsweise zum Schalten. der Schaltstufen kraftschlüssige Kupplungen vorgesehen, welche, insbesondere beim Aufwärtsschalten, derart betätigt werden, daß innerhalb einer gewissen Zwischenstufe sowohl die Kupplung des bisherigen Ganges als auch die Kupplung des neu einzuschaltenden Ganges gleichzeitig eingeschaltet sind. Hierdurch ist ein weicher Übergang beim Schalten von der einen auf die andere Schaltstufe gewährleistet, ohne daß der Motor während des Schaltens unzweckmäßigerweise in seiner Drehzahl beschleunigt wird.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner im -besonderen auf eine Schaltung mittels einer hydraulischen Hilfskraft, und zwar unter Verwendung einer vom Antrieb * angetriebenen Pumpe (im folgenden Primärpumpe genannt) und einer vom Abtrieb angetriebenen Pumpe (im folgenden Sekundärpumpe genannt). Hierdurch ist der erforderliche Schaltdruck sowohl bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor als auch bei stehendem Motor und laufendem Fahrzeug gewährleistet. Bei einer solchen Schaltung sieht die Erfindung eine wechselweise Belieferung des Schaltsystems von der einen oder anderen Pumpe in der Weise vor, daß das Umschalten von der einen auf die andere Pumpe z: B. mittels eines Umschaltschiebers stattfindet, wenn der Förderdruck der letztgenannten Pumpe denjenigen. der erstgenannten überwiegt.
  • Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß bei absinkender Abtriebsdrehzahl bzw. sich verringender Fahrgeschwindigkeit eine selbsttätige Umschaltung auf eine ein höheres Drehmoment übertragende Schaltstufe stattfindet. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die obere Schaltstufe den Motar direkt mechanisch mit dem Abtrieb kuppelt, während der Antrieb in der niedrigeren Schaltstufe 'über eine Strömungskupplung erfolgt. In diesem Falle würde, falls keine Umschaltung auf den niedrigeren Gang stattfände, der Motor bei zu starker Verzögerung des Fahrzeuges leicht zum Stillstand kommen, was bei Umschaltung auf den niederen Gang vermieden wird. Das Fahrzeug kann infolgedessen zum Stillstand gebracht werden, ohne daß die Drehzahl des Motors unter ein zulässiges Maß sinkt, und bei erneuter Beschleunigung wird selbsttätig wieder auf den höheren Gang umgeschaltet.
  • Diese selbsttätige Umschaltung könnte z. B. von einem speziell dafür vorgesehenen Regelorgan bewirkt werden. Zweckmäßig werden aber der Umschaltpunkt für die selbsttätige Gangschaltung mit dem Umschaltpunkt für eine Umschaltung von Primär- auf Sekundärpumpe zusammengelegt und beide Umschaltungen. vom gleichen Umschaltschieber eingeleitet. Hierdurch kann bewirkt werden, daß, solange das Fahrzeug steht und der Motor läuft, die Sekundärpumpe also keinen Druck erzeugt, bei entsprechender Steuerung der jeweils untere Gang geschaltet ist und daß ferner mit steigender Fahrgeschwindigkeit der Öldruck der Sekundärpumpe wächst und dadurch auf den jeweils oberen Gang umgeschaltet wird. Um diesen Umschaltzeitpunkt noch eindeutiger von der Fahrgeschwindigkeit abhängig zu machen, kann die Druckleitung der Sekundärpumpe mit einer einstellbaren Verbindungsleitung zum Ölsumpf od. dgl. versehen sein, so daß der Öldruck der Sekundärpumpe der Abtriebsdrehzahl und damit der Fahrgeschwindigkeit quadratisch zugeordnet ist. Diese Verbindungsleitung wird zweckmäßig ganz oder teilweise beim Umschalten auf Sekundärpumpe geschlossen; hierdurch kann unter anderem erreicht werden, daß das selbsttätige Wiederzurückschalten auf einen höheren Gang bei einer höheren Drehzahl als das selbsttätige Schalten auf den niederen Gang erfolgt.
  • Es ist weiter von Vorteil, wenn die Umschaltung z. B. vom z. in den 3. bzw. vom 3. in den 2. Gang bei kleinerer Fahrgeschwindigkeit erfolgt als die entsprechenden Umschaltungen zwischen 3. und 4. Gang.
  • Um den eigentlichen Schaltvorgang, d. h. das Beschleunigen oder Verzögern von Motor oder Fahrzeug, stoßfrei und weich zu gestalten, soll die aus der Beschleunigung bzw. Verzögerung der beim Schaltvorgang zu kuppelnden Massen sich ergebende Momentänderung nicht größer sein als etwa r bis a mkg. Andererseits soll der Anpreßdruck in den Kupplungen immer nur um einen bestimmten Betrag größer sein, als zur Übertragung des augenblicklich vorhandenen Motormomentes notwendig ist. Das eingeleitete Moment wechselt aber mit der Stellung des Regelorgans des Motors (z. B. einer Drosselklappe oder der Regelstange einer Einspritzpumpe).
  • Um eine vom Motorantriehsmoment abhängige Schaltung bzw. einen vom Motorantrieb:smoment abhängigen Schaltdruck zu erhalten, kann in, zweckmäßiger Weise ein vom Unterdruck im Saugrohr der Maschine abhängiger Momentendruckregler, z. B. eine gegen Federdruck verstellbare Membran., verwendet werden. Dieser Unterdruck ist hierfür besonders geeignet, da er sich innerhalb des normalerweise in Betracht kommenden Regelbereiches nahezu proportional mit dem Motorantriebsmoment ändert. Das Regelorgan des Momentendruckreglers kann hierbei dazu dienen, einen Öldruck, z. B. den von einer der Pumpen erzeugten Schaltflüssigkeitsdruck, im Sinne des sich ändernden Motoran.triebsmomentes, vorzugsweise durch Reduzierung, zu regeln. Der auf diese Weise geregelte Druck kann alsdann auf die Schaltvorrichtung bzw. den Druckregler für die Schaltflüssigkeit zur Einwirkung gebracht werden.
  • Aus der vorstehend beschriebenen Abhängigkeit vom Motorantriebsmoment ergibt sich der weitere Vorteil, daß der Pumpengegendruck immer nur dem angeforderten Moment entspricht und die Leistungsaufnahme der Ölpumpen, welche als Verlustleistung den Übertragungswirkunsgrad des Getriebes mindert, bei auf geringe Motorleistung eingestelltem Regelorgan des Antriebsmotors ebenfalls klein, der Wirkungsgrad also hoch ist.
  • Für die Zurückschaltung von einem höheren auf einen niederen Gang unter Gas soll ferner die zur Beschleunigung des Motors notwendige Leistung nicht aus der lebendigen Energie des Fahrzeuges entnommen werden, weil dessen Geschwindigkeit sonst gemindert wird. Die Schalteinrichtung soll infolgedessen für diesen Schaltvorgang dem Motor Zeit lassen, selbst eine dem Gangsprung entsprechende Drehzahl aufzuholen. Da bei auf geringe Motorleistung eingestelltem Regelorgan der Motor langsamer an Drehzahl zunimmt, soll auch die Füllgeschwindigkeit der Schaltorgane kleiner sein, was durch den hierbei kleineren Öldruck zwanglos erreicht wird.
  • Da demnach das System um so früher auf Sekundärpumpe umgeschaltet wird, je kleiner der augenblickliche Öldruck, d. h. das Motormoment ist, so erfolgt auch die selbsttätige Hochschaltung um so früher, je kleiner das Motormoment ist, so daß ohne zusätzliches Regelorgan dieser automatische Umschaltvorgang um so früher stattfindet, je kleiner die Leistung ist.
  • Des weiteren sieht die Erfindung eine besonders zweckmäßige, einfache, zugleich jedoch möglichst alle Anforderungen an die Schaltung berücksichtigende Ausbildung des hydraulischen Schaltsystems vor. Außer einem Druckregler und einem in Ab- hängigkeit von der Abtriebsdrehzahl bzw. vom Motorantriebsmoment betätigten Umschaltschieber sind ferner zu diesem Zweck insbesondere ein Leerlauf- oder Gassenwähler, welcher wechselweise, z. B. zwischen einer Leerlauf, Rückwärtsgang und Parkverriegelung umfassenden Schaltgasse und einer die verschiedenen Vorwärtsgänge umfassenden Schaltgasse schaltet,. ein die Gangschaltung vorbereitender, willkürlich verstellbarer Gangwähler und ein oder mehrere Gangschaltschieber vorgesehen, welche selbsttätig in Wirkung treten, sobald der für die Schaltung vorbestimmte Schaltzustand erreicht ist.
  • Zweckmäßig erfolgt das Schalten. aus der einen in die andere Gasse zwischen Leerlauf und einem höheren (z. B. dem 3.) Gang, wobei jedoch zunächst, sofern nicht sofort auf einen niedrigeren. Gang (z. B. den a. oder r. Gang) weitergeschaltet wird., der betreffende höhere Gang sich erst dann einschaltet, wenn der für diesen Gang vorherbestimmte Schaltzustand, d.. h. einerseits ein bestimmtes Motorantriebsmoment und eine bestimmte Abtriebsdrehzahl, erreicht ist. Alle Gänge, die nicht zum Bremsen des Fahrzeugs mit dem Motor gebraucht werden, also insbesondere der niederste oder erste Gang, arbeiten vorzugsweise über eine Freilaufvorrichtung, so daß sie sich auch bei Einschaltung der höheren Gänge selbsttätig lösen..
  • Hat ein Gang, der über einen Freilauf mit der An- bzw. Ab:triebswelle verbunden werden kann, eine formschlüssige z. B. Klauenschaltung, so kann er auch während der Fahrt stoßfrei geschaltet werden, wenn zuvor ein höherer Gang eingeschaltet war. Die entsprechenden Klauen müssen dann zweckmäßig so: geschrägt sein, daß die Einschaltbewegung der Gegenklaue ein Lösen des Freilaufs bewirkt. Ist z. B. eine im ersten Gang angeordnete Freilaufvorrichtung über eine Klauenkupplung mit der Ab:triebswelle kuppelbar, während die oberen Gänge über kraftschlüssige Kupplungen schaltbar sind, und erfolgt ferner beispielsweise der Antrieb in den, oberen Gängen. über eine hydraulische.Kupplung, so wird zweckmäßig vor dem Einrasten der Klauen oder gleichzeitig damit eine der kraftschlüssigen Kupplungen z. B. mittels Öldruckes eingeschaltet. Erfindungsgemäß kann dieses durch die Lage der Gänge in den Gassen und durch Drosselung in den. Ölleitungen ohne zusätzliche Schaltorgane verwirklicht werden. Bei anderer Lage der Gänge kann der gleiche Erfolg z. B. auch durch gesonderte Schieber für die Hilfsschaltung erreicht werden.
  • Von Vorteil ist ferner die Verwendung eines besonderen Rücklaufhilfsschiebers, welcher die Aufgabe hat, vor dem Einrücken des Rückwärtsganges eine, zweckmäßig jedoch mehrere Kupplungen. von Vorwärtsgängen, z. B. des z. und 3. Ganges, kurzzeitig in leichten Eingriff zu bringen, um auf diese Weise das Restmoment, welches noch über die hydraulische Kupplung übertragen wird, und das noch vorwärts rollende Fährzeug abzubremsen und dadurch die Schaltung in den Rückwärtsgang stoßfrei zu gestalten. Diesem Zweck dient beispielsweise ein in Abhängigkeit von dem Schaltglied für Rückwärtsgang verstelltes Steuerglied, z. B. ein Nocken, welcher einen Steuerschieber für die Schaltflüssigkeit- vorübergehend verstellt. Hat der Flüssigkeitsdruck in den Kupplungen einen bestimmten Wert erreicht, so kann der Schieberin Abhängigkeit von diesem Flüssigkeitsdruck wieder zurückgeschoben werden, wodurch ein weiteres Ansteigen des Anpreßdruckes in den Schaltkupplungen und damit auch bei unsachgemäßer Schaltung in den Rückwärtsgang bei fahrendem Fahrzeug dieses nicht plötzlich blockiert werden kann. Dieser -gleiche Schieber kann auch zum Verhindern des Kriechens ausgenutzt werden.
  • Mit diesem Rücklaufhilfsschieber kann. ferner, beispielsweise durch eine entsprechende Ausbildung des Steuergliedes, z. B. einer Nockenscheibe, eine Verriegelung der Rückwärtsschalteinrichtung, z. B. einer Rücklaufschaltwalze, verbunden sein, beispielsweise derart, daß die zum Einrasten der Rückwärtsklauen führende weitere Drehung der Schaltwalze erst dann möglich ist, wenn der Hilfsschieber von einem in den beiden gegeneinandergeschalteten Kupplungen sich aufbauenden Flüssigkeitsdruck zurückgedrückt ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zu entnehmen. Die Zeichnung zeigt hierbei das beispielsweise Schaltschema für eine erfindungsgemäße Schaltung in verschiedenen Schaltstellungen der einzelnen Aggregate. Im einzelnen stellen dar: Fig. i das # Schaltschema in Gesamtdarstellung, und zwar in Leerlaufstellung des Getriebes und bei Belieferung durch die Primärpumpe (also geringer Abtriebsdrehzahl), Fig. 2 das Gassenschema für den z. B.- an der Lenksäule angeordneten Schalthebel, Fig. 3 die Stellung des Leerlauf- oder Gassenschiebers sowie des Umschaltschiebers bei Leerlauf und Belieferung des Schaltsystems durch die Sekundärpumpe (also höherer Abtriebsdrehzahl); Fig. q. die Stellung des Druckreglers bei überwiegendem Sekundärpumpendruck, Fig. 5 das Schaltschema entsprechend Fig. i, jedoch bei eingeschaltetem i. Gang, Fig.6 die Stellung des Gangwählers bei eingeschaltetem 2. Gang, Fig. 7 das Schaltschema nach Fig. i, jedoch bei vorgewähltem 3. Gang, wobei infolge niederer Drehzahl das System noch durch die Primärpumpe beliefert und infolgedessen noch der 2. Gang eingeschaltet ist, Fig. 8 das Schaltsystem mit vorgewähltem und eingeschaltetem 3. Gang, wobei der Einfachheit halber der in Fig. i und 5 dargestellte Druckregler in Fig.7 teilweise und in Fig.8 ganz fortgelassen ist, Fig. 9 die Stellung des Gangwählers im q.. Gang und Fig. 1o die Stellung des Rücklaufhilfsschiebers in einer Zwischenstellung während der Überschaltung in den Rückwärtsgang.
  • In Fig. 2 ist das" Schema für die Schaltkulisse des Wechselgetriebes dargestellt. Die Schaltkulisse besitzt zwei Schaltgassen, wobei die obere Gasse die Stellungen I, II, III und IV des Schalthebels für die vier Vorwärtsgänge, die untere Gasse die SchaltstellungenV (Parkverriegelung), L (Leerlauf), R (Rückwärtsgang) enthält. Das Überschelten aus der einen in die andere Kulisse findet hierbei zwischen den Schaltstellungen L und III statt. Es kann also aus der unteren Gasse, z. B. dem Leerlauf L, in die Vorwärtsgänge nur über die Stellung des 3. Ganges (III) übergeschaltet werden.
  • Es ist ferner insbesondere ein Wechselgetriebe angenommen, bei welchem der Antrieb in den ersten drei Vorwärtsgängen über eine Strömungskupplung stattfindet, - während der q.. Gang (IV) z. B. als direkter Gang den Motor mit der Abtriebswelle unter Überbrückung der Strömungskupplung unmittelbar kuppelt. Des weiteren ist angenommen, daß in der Schaltstufe des i. Ganges eine Freilaufeinrichtung vorgesehen ist, welche ein Überholen dieses Ganges gestattet, wenn einer der übrigen Gänge eingeschaltet wird. Als Schaltkupplungen sind ferner kraftschlüssige Reibungskupplungen, z. B. hydraulisch geschaltete Lamellenkupplungen, angenommen.
  • In den übrigen Figuren (Fig. i und 3 bis io) bedeuten: I bis IV Ableitungen zu den Schaltkupplungen für den i. bis q.. Gang, P1 eine Zuleitung von der von der Antriebswelle des Getriebes bzw. von der Motorwelle angetriebenen Ölpumpe (Primärpumpe), P2 eine Zuleitung von der von der Abtriebswelle des Getriebes angetriebenen Ölpumpe (Sekundärpumpe), D einen Druckregler mit den gleichzeitig als Steuerschieber dienenden Druckregelkolben D1 und D2, welche durch die Feder ff gegeneinander abgestützt sind, wobei der Kolben D2 mit einem kleineren Kolben D2 fest verbunden ist, K eine Ableitung zur Strömungskupplung, Sch eine zum Schmiersystem des Motors bzw. des Getriebes führende Leitung, M einen Momentendruckregler mit der Membran m, deren MembranseiteM' einerseits mit dem Ansaugrohr der Fahrzeug-Antriebsmaschine, z. B. an einer hinter einer Drosselklappe gelegenen Stelle, verbunden ist und welche andererseits unter dem Druck einer Feder f. steht und ferner einen Steuerschieber ml verstellt, RIt einen Rücklaufhilfsschieber, welcher einerseits unter der Wirkung einer Feder f,. steht und dessen Stößelgliedr andererseits durch einen mit der Schaltwalze für den Rückwärtsgang verbundenen Nocken N mit einer Steuernut n angetrieben wird, S ein Gangschaltschieberaggregat, bestehend aus den drei Einzelschiebern S1, S2 und S3, wobei die beiden letztgenannten Schieber durch eine Feder f, auseinandergedrückt werden, U einen Umschaltschieber, welcher durch eine Feder f" nach rechts gedrückt wird, G, einen Leerlauf- oder Gassenschieber, welcher in die eine oder andere Endstellung verstellt wird, wenn der Schalthebel entsprechend Fig.2 aus der unteren Gasse (rechte Endstellung des Leerlaufschiebers) in die obere Gasse (linke Endstellung des Leerlaufschiebers) umgeschaltet wird, W einen Gangwähler, bestehend aus den beiden Schiebern W1 und W2, von denen der Schieber W1 willkürlich,. z. B. durch einen von Hand betätigten Schalthebel, verstellt wird, entsprechend den Stellungen I bis IV nach Fig. 2, während der Schieber W2 durch eine Feder f" bis gegen einen Anschlag a nach links gedrückt wird und durch den Schieber W1 nach rechts verschoben werden kann, d1 eine Drosselbohrung, in der zur Schaltkupplung des ersten Ganges (I) führenden Leitung, d2 eine Drosselbohrung in einer Leitung, welche von der Sekundärpumpe P2 zum Umschaltschieber U führt und d2 eine an die gleiche Leitung angeschlossene, nach außen führende Drossel, welche an Stelle oder zusätzlich zur Drossel d2 vorgesehen sein kann.
  • In den Figuren sind die Leitungen nach dem in ihnen herrschenden Druck unterschieden, und zwar sind bezeichnet: die von der Primärpumpe P1 belieferten Leitungen mit -. -, die von der Pumpe P2 belieferten Leitungen mit -..-, diejenigen Leitungen, welche unter einem vom Momentendruckregler geregelten Druck stehen, mit ---und die drucklosen Leitungen mit -.
  • Die unter Druck stehenden Leitungen sind ferner stärker ausgezogen, wobei die Pfeile die Stromrichtung des geförderten Öles andeuten. An den mit o bezeichneten Stellen stehen die Leitungen mit dem Außendruck in Verbindung.
  • In Fig. i ist das Schaltschema in Leerlaufstellung des Wechselgetriebes und bei niedrigen Drehzahlen der Abtriebswelle gezeigt.
  • Von der Primärpumpe P1 führt eine Leitung io zum Kolbenraum ii.. Ist der Motor in Betrieb und wird die Primärpumpe P1 angetrieben, so bewirkt der von der Pumpe im Raum i i erzeugte Druck, daß der Druckregelkolben D1 gegen die Wirkung der Feder fd nach rechts verschoben wird, bis über die Steuernut 12 eine Verbindung mit der Leitung 13 hergestellt wird, welche das Schmiersystem Sch des Getriebes beliefert. Diese Leitung 13 steht ferner mit einer Steuernut i¢ am Druckregelschieber D2 in Verbindung, die vorläufig noch geschlossen ist.
  • Eine von der Leitung io abzweigende Leitung 15 führt zu Steuernuten 16, 17 und 18, welche durch die Druckregelkolben D1 bzw. D2 gesteuert werden. Von der Steuernut 16 kann, bevor noch die Steuernut 12 öffnet, bei nach rechts verstelltem Kolben D1 die Druckflüssigkeit an der Steuernut i9 in eine Leitung 2o gelangen, welche außerdem mit einer vom Kolben D2 gesteuerten Steuernut 21 verbunden ist und zur Belieferung der Strömungskupplung K mit Druckflüssigkeit dient.
  • Von der Leitung io zweigt ferner eine Leitung 22 ab, welche in den die Feder f" enthaltenden Druckraum 23 des Umschaltschiebers U einmündet. Der von der Pumpe P1 erzeugte Druck unterstützt hierbei die Feder f", so daß der Umschaltschieber U in die in Fig. i dargestellte rechte Endlage gedrückt wird. Über die Steuernut 2,4 kann dann das Drucköl aus dem Raum 23 in eine Leitung 25 und von dort zur Steuernut 26 des Leerlaufschiebers G, abfließen. In der Leerlaufstellung des Leerlaufschiebers G, (Stellung L in Fig. 2) ist ein Weiterströmen des Drucköles aus der Steuernut 26 durch den Leerlaufschieber unterbunden. Mit der Leitung 25 ist ferner eine Zweigleitung 27 verbunden, welche über eine Zweigleitung 28 zu einer vom Umschaltschieber U gesteuerten Steuernut 29 und ferner über die Leitung 30 zu einer Steuernut 31 des Rücklaufhilfsschiebers Rh führt. In der in Fig. i gezeichneten Stellung des Umschaltschiebers U und des Rücklaufhilfsschiebers Rh ist damit ein Weiterfließen des von der Primärpumpe gelieferten Drucköles gesperrt.
  • Die Sekundärpumpe P2 fördert, sobald der Abtrieb des Getriebes bzw. das Fahrzeug in Bewegung kommt, das von ihr unter Druck gesetzte Öl über eine Leitung 32 und eine Leitung 33 zum Druckraum 3,4 auf der rechten Seite des Druckregelkolbens D2. Eine weitere Leitung 35 mit der Zweigleitung 36 mündet in den Druckraum 37 auf der rechten Stirnseite des Umschaltschiebers U aus. Eine Zweigleitung 38, in welcher sich die z. B. einstellbaren Drosseln d2 bzw. d2 befinden, endet ferner in einer Steuernut 39, welche in der in Fig. i gezeichneten Lage des Umschaltschiebers U über die Steuernut q.o bei o mit dem Außendruck oder .z. B. mit der Rückleitung der Pumpe P2 verbunden ist.
  • Erhöht sich die Drehzahl des Abtriebes und damit der Pumpe P2, so steigt der von der Pumpe erzeugte Druck je nach der Bemessung bzw. Einstellung der Drossel d2 mehr oder weniger stark an. Bei einer bestimmten Abtriebsdrehzahl wird hierbei der von der Sekundärpumpe im Raum 37 erzeugte Druck so groß, daß er den von der Primärpumpe im Raum 23 erzeugten, von der Feder f" unterstützten Druck übersteigt. In diesem Augenblick wird der Umschaltschieber U nach links in die in Fig. 3 dargestellte linke Endlage verschoben. Hierdurch wird der mit der Primärpumpe verbundene Druckraum 23 von der Steuernut 24 getrennt, während gleichzeitig der Druckraum 37 mit der Steuernut 29 verbunden wird. Die Leitungen und Leitungsteile 25, 26, 27, 28 und 30 werden infolgedessen nunmehr statt von der Primärpumpe P1 von der Sekundärpumpe P2 beliefert. Dieser Vorgang wiederholt sich in allen Schaltstufen des Getriebes, sobald die Abtriebsdrehzahl einen bestimmten Wert überschritten hat, der Druck der Sekundärpumpe also den Druck der Primärpumpe übersteigt (im folgenden symbolhaft durch P2 > P1 angedeutet).
  • Durch das Verschieben des Umschaltschiebers U aus der Stellung nach Fig. i in die Stellung nach Fig. 3 ist die Verbindung zwischen der Steuernut 39 und 40 und damit ihre Verbindung mit der Außenluft o unterbrochen worden. In der Leitung 38 vor den Drosseln d2, d2 bzw. im Raum 37 kann sich daher ein höherer Druck entwickeln, so daß das Rückschalten des Umschaltschiebers U aus der Stellung nach Fig. 3 in diejenige nach Fig. i bei absinkender Abtriebsdrehzahl (Pi>P2) erst später, d. h. bei einer geringeren Abtriebsdrehzahl der Pumpe P2 stattfindet als das vorangehende Umschalten aus der Stellung nach Fig. i in die Stellung nach Fig. 3. Infolge dieser Hysteresiswirkung wird verhindert, daß bei einem Arbeiten des Getriebes in der Nähe des Umschaltbereiches ein ständiges Hinundherschalten zwischen der Primärpumpe und der Sekundärpumpe stattfindet. Die Drossel d2 bewirkt hierbei, daß der Druck der Sekundärpumpe sich ungefähr mit der Fahrgeschwindigkeit quadratisch entwickelt.
  • Gleichzeitig oder ungefähr gleichzeitig mit der Umschaltung des Umschaltschiebers U findet auch eine Umschaltung des Druckreglers D statt. Das über die Zweigleitung 33 in den Druckraum 34 überströmende Drucköl sucht den Druckregelkolben D2 gegen den im Druckraum i i herrschenden, von der Primärpumpe P1 erzeugten und über die Feder fd auf D2 übertragenen Öldruck nach links zu verstellen. Diese Verstellung des Kolbens D2 findet statt, sobald der Druck auf der Sekundärseite den Druck auf der Primärseite (P2)Pi) überwiegt. Hierbei werden die Steuernuten 21 und 17 und die Steuernuten 18 und 14 miteinander verbunden. Dies bedeutet, daß ein zusätzlicher Querschnitt von der Primärpumpe P1 zur Kupplung K einerseits und zum Schmierkreislauf Sch andererseits vom Druckkolben D2 freigelegt wird. Der von der Pumpe P1 erzeugte Druck bricht dadurch plötzlich zusammen, so daß der Drückregelkolben D1 ebenfalls nach links verstellt wird. Die Endstellung des Druckreglers ist hierbei in Fig. 4 dargestellt.
  • Während die Sekundärpumpe nunmehr die Belieferung des Gangschaltsystems übernimmt, dient die Primärpumpe weiterhin zur Belieferung der Kupplung K und der Schmierung Sch.
  • Solange das Wechselgetriebe auf Leerlauf (L, Fig. 2) eingestellt ist, der Leerlaufschieber G, sich also in seiner rechten Endstellung befindet, üben der Gangwähler W sowie das GangschaltaggregatS keinerlei Einfluß auf die Schaltung aus. Weder das von der Primärpumpe P1 noch das von der Sekundärpumpe P2 geförderte Drucköl haben irgendwelchen Zutritt zum Gangwähler W bzw. zum Gangschaltaggregat S. _ Um aus dem Leerlauf in einen Vorwärtsgang überzuschalten, wird der Hebel aus der unteren Gasse in die obere Gasse, d. h. von L nach III (Fig.2), umgestellt. Hierbei wird der Leerlaufschieber GS in die linke Endstellung verstellt, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Verbleibt der Schalthebel in der Stellung III (Fig. 2), so findet am Gangwähler W keine Änderung gegenüber Fig. i statt. Ist hierbei Pi>P2, so ergibt sich unterbestimmten Voraussetzungen das Schaltbild nach Fig. 7, während bei einem Druckverhältnis P2 > P1 das Schaltbild nach Fig.8 auftritt. Es sei jedoch zunächst angenommen, daß der Schalthebel aus der Stellung III in den i. Gang (Stellung I der Fig. 2) weitergeschaltet wird. Der. Gangwähler W nimmt hierbei die Schaltstellung nach Fig. 5 ein, wobei der Schieber W1 in seiner äußersten linken Endstellung steht.
  • Im Falle der Fig. 5 (i. Gang niedrige Drehzahl mit P1>P2) ergeben sich folgende Verhältnisse: Das in die Steuernut 26 des Leerlaufschiebers G, einströmende Öl kann über die Steuernut 4i und eine Leitung 42 zu einer Leitung 43 gelangen, welche in die Steuernut44 ausmündet, die vom Schieber in, des Momentendruckreglers M gesteuert wird. Eine weitere Leitung 45 führt einerseits über die Drossel dl zur Schaltkupplung des ersten Ganges I und andererseits über eine Leitung 46 zur Steuernut 47 des Wählerschiebers W2. Weitere Zweigleitungen 48 und 49 führen zu den Steuernuten 5o bzw. 5 i, welche von den Gangschaltschiebern S1 und S3 gesteuert werden, und zwar derart, daß sie in der in Fig. 5 gezeichneten Lage durch diese gesperrt sind.
  • Der MomentendruckreglerM wirkt wie folgt: Ist die Antriebsmaschine des Fahrzeugs stark gedrosselt, so ist der Unterdruck im Druckraum ni der Membran m groß. Dadurch wird die nach links wirksame Kraft der Feder kleiner, und der Schieber m1 wird vom Druck in Leitung 53 nach rechts verstellt, so daß eine starke Drosselung an der Steuerkante zwischen der Steuernut 44 und dem Steuerraum 52 stattfindet. Wenn die Leitung 44 geschlossen ist, wird der Raum 52 mit o verbunden. Der Druck sinkt, und die Feder f" schiebt den Kolben m wieder nach links. Ist dagegen die Antriebsmaschine wenig gedrosselt, also auf höhere Leistung eingestellt, so ist der Unterdruck im Raum m' gering, und der Steuerschieber m1 hat das Bestreben, sich unter der Wirkung der Feder f. nach links zu verstellen, wodurch die Drosselung zwischen der Steuernut 44 und dem Steuerraum 52 verringert wird. Der Druck im Raum 52 wird alsdann steigen.
  • An den Raum 52 ist eine Leitung 53 angeschlossen, welche zur Steuernut 54 des Gangwählerschiebers W1 führt. Eine weitere an den Raum 52 angeschlossene Leitung 55 führt zur Steuernut 56 bzw. zu dem die Feder fd enthaltenden Raum zwischen dem Druckregelkolben D1 und D2. Wird also die Maschine mit höherem Antriebsdrehmoment betrieben und steigt infolgedessen der Druck im Raum 52 an, so wird damit zugleich auch der Druck im Raum der Feder fd erhöht. Dies hat zur Folge, daß auch die Pumpen P1 bzw. P2 gegen einen auf die Druckkolben D1 bzw. D2 ausgeübten höheren Gegendruck arbeiten müssen, also einen höheren Öldruck liefern.
  • Wie Fig.5 zeigt, sind die Leitungen zu den Schaltkupplungen der Gänge II, III und IV drucklos, während allein die zur Schaltkupplung des Ganges I führende Leitung unter Druck steht. Damit ist der i. Gang eingeschaltet.
  • Wird P2 > P1, d. h. übernimmt die Pumpe P2 die Belieferung des Schaltsystems mit Drucköl, so findet die in Fig. 3 dargestellte Umschaltung des Umschaltschiebers U sowie gegebenenfalls die in Fig.4 dargestellte Umschaltung des Druckreglers D statt. An der Gangschaltung selbst ändert sich hierbei nichts. Soll auf den 2. Gang übergeschaltet werden, so wird der Gangwählerschieber W1 in die Lage nach Fig. 6 verstellt. Hierdurch wird die Steuernut 54 mit der Steuernut57 verbunden. Aus der Steuernut 57 kann nunmehr das Drucköl unter dem durch den Momentendruckregler M geregelten Druck über die Leitung 58 zum Druckraum 59 des Gangschaltschiebers S1 übertreten und die Gangschaltschieber S1, S2 gegen die Wirkung der Feder f, nach rechts in die z. B. in Fig. 7 dargestellte Lage verschieben.
  • Die Verschiebung des Gangschaltschiebers S1 hat zur Folge, daß die Steuernut 5o mit der Steuernut 6o verbunden wird, von wo nunmehr das von der Pumpe P1 oder P2 unmittelbar über den Umschaltschieber U und den Gassenschieber G, gelieferte Drucköl über die Leitung 61 zur Steuernut 62 des Rücklaufhilfsschiebers Rh überfließen kann. Von 62 kann das Drucköl weiter über 63 und die Leitung 64 zur Schaltkupplung des 2. Ganges weiterfließen. Gleichzeitig kann Drucköl über 88, 89 nach 9o bzw. über 9i nach 92 gelangen, so daß zur Umschaltung auf Sekundärpumpe ein kleinerer Sekundärdruck, also auch eine kleinere Fahrgeschwindigkeit notwendig ist.
  • Im übrigen ändert sich gegenüber der Schaltung des i. Ganges (Fig: 5) nichts. Der i. Gang (I) bleibt unter Schaltdruck. Die in der ersten Gangübersetzung angeordnete Freilaufvorrichtung bewirkt, daß bei Einschaltung des 2. Ganges der i. Gang überholt wird und sich damit trotz eingerückter Schaltkupplung selbsttätig ausrückt.
  • Die Schaltstellungen im 3. Gang zeigen Fig. 7 und B. Befindet sich der Abtrieb auf voller Drehzahl, so treten sofort die Verhältnisse nach Fig. 8 ein, während im anderen Falle bei niedriger Drehzahl des Abtriebes sich die Schaltverhältnisse nach Fig. 7 ergeben. Dies ist in der Regel vor allem dann der Fall, wenn, wie bereits erwähnt, der Schalthebel aus der Leerlaufstellung L unmittelbar in die Schaltstellung des 3. Ganges (III, Fig: 2) übergeschaltet wird.
  • Gegenüber der Schaltstellung nach Fig. i (Leerlauf) unterscheidet sich die Schaltstellung nach Fig.7 entsprechend der Umschaltung des Schalthebels L nach III im wesentlichen dadurch, daß der Leerlaufschieber G, aus seiner rechten in seine linke Endstellung übergeschaltet ist. Dadurch werden unter der Wirkung des über 53, 54, 57 und 58 in den Kolbenraum 59 gelangenden Drucköles die Gangschaltschieber S1 und S2 gegen die Wirkung der Feder f, nach rechts zu verstellt. Hierdurch kann das über 25, 26, 41, 48 nach 5o einströmende Drucköl weiter, wie bereits beschrieben, über 6o, 61, 62, 63 und 64 in die Schaltkupplung des 2. Ganges (II) gelangen und damit diesen Gang einschalten. Gleichzeitig wird die Schaltkupplung des i. Ganges (I) unter Druck gesetzt. Durch die Drossel d1 in der Zuleitung zum i. Gang wird bei einem Einschalten unmittelbar aus dem Leerlauf erreicht, daß der i. Gang erst faßt, wenn die Kupplung des 2. Ganges bereits unter einem gewissen Druck steht, wodurch bei Verwendung von Kupplungsklauen für den i. Gang ein Schaltstoß vermieden wird.
  • In der Schaltstellung nach Fig.7 ist angenommen, daß die Wirkung der Primärpumpe P1 diejenige der Sekundärpumpe P2 überwiegt. Sobald der Abtrieb auf Drehzahl bzw. das Fahrzeug in Fahrt kommt und damit P2 > P1 wird, wird der Umschaltschieber U in der früher beschriebenen Weise wieder von rechts nach links verstellt. Dies hat zur Folge, daß das bei 54 in den vom Gangwählerschieber W1 gesteuerten Raum eintretende, vom Momentenregler M geregelte Drucköl über die Steuernut 65 und die Leitung 66 zu der vom Umschaltschieber U freigegebenen Steuernut 67 überströmen kann, von der es weiter über die Steuernut 68 und die Leitung 69 zum Druckraum 7o auf der rechten Stirnseite des Gangschaltschiebers S3 gelangt. Hierdurch wird der Gangschaltschieber S3 gegen die Wirkung der Feder f, nach links verschoben, wobei zunächst noch die Gangschaltschieber S1 und S2 in ihrer rechten Lage entsprechend Fig. 7 verbleiben, da der Druckraum 59 ebenfalls noch unter dem gleichen Druck wie der Raum 70 steht.
  • Die Verschiebung des Gangschaltschiebers S3 nach links bewirkt, daß das nunmehr von der Pumpe P2 gelieferte, über 25, 26, 41, 42 und 49 in die Steuernut 51 eintretende Drucköl über die Steuernut 71, die Leitung 72 in die Steuernut 73 des Rücklaufhilfsschiebers Rh gelangt, von der es weiter über die Steuernut 74 und die Leitung 75 zur Schaltkupplung des 3. Ganges (III) Weiterfließen und damit den 3. Gang einrücken kann.
  • Solange der Schaltschieber S1 sich jedoch noch in seiner rechten Endstellung befindet, kann ferner gleichzeitig das Drucköl über 48, 5o, 6o, 61, 62, 63, 64 zur Schaltkupplung des 2. Ganges gelangen und dadurch den 2. Gang auch weiterhin eingeschaltet halten. Durch die gegebenenfalls mit einer Drosselstelle versehene Zweigleitung 76 fließt indessen gleichzeitig mit der Einschaltung des 3. Ganges Drucköl in den Druckraum 77 des Gangschaltschiebers S1 ein. Hierdurch wird der im Druckraum 59 herrschende Druck ausgeglichen, so daß die zuvor zusätzlich gespannte Feder f, mittels des Schiebers S2 den Gangschaltschieber S1 in die linke Endstellung verschieben kann. Damit wird die Schaltnut 6o von der Schaltnut 50 wieder getrennt und mit dem Außendruck o verbunden. Der 2. Gang wird ausgerückt. Damit ist die Schaltstellung nach Fig. 8 erreicht.
  • Wie aus vorhergehendem hervorgeht, sind während des Schaltvorganges beim Schalten aus dem 2. in den 3. Gang die Schaltkupplungen beider Gänge für kurze Zeit gleichzeitig eingeschaltet. Hierdurch wird vermieden, daß beim Aufwärtsschalten der Motor eine unerwünscht hohe Drehzahl annimmt.
  • Nimmt die Drehzahl der Abtriebswelle wieder ab, wird also P1 J P2, so schaltet sich der Umschaltschieber U wieder in die Stellung nach Fig. 7 um. Hierbei werden auch die Gangschaltschieber des Aggregates S wieder nach rechts verstellt, so daß selbsttätig wieder auf den 2. Gang zurückgeschaltet wird.
  • Zur Einschaltung des 4. Ganges wird der Ganggwählerschieber W1 in die Stellung nach Fig. g verstellt. Dadurch wird gleichzeitig auch der Gangwählerschieber W2 gegen die Wirkung der Feder f" vom Anschlag a abgehoben und nach rechts verstellt. Es wird dadurch die Steuernut 54.des durch den Druckregler M geregelten Drucköles mit der @Tom Gangwählerschieber W1 nunmehr freigelegten Steuernut 78 und andererseits die Steuernut 47 mit der vom Gangwählerschieber W2freigelegten Steuernut 79 verbunden.
  • Angenommen, die übrigen Schaltaggregate befinden sich in der in Fig.8 dargestellten Lage (P2iP1), so wird das von 78 über die Leitung 8o nach 8i gelangende Drucköl an einem Weiterfließen durch den Umschaltschieber U gehindert. Das über 47, 79 zufließende, unmittelbar unter dem Druck der Pumpe P2 stehende Drucköl kann jedoch über die Leitung 82 und die Steuernut 83 zu der Steuernut 84 am Umschaltschieber U und von dort über die Leitung 85 zur Schaltkupplung des 4. Ganges (IV) gelangen, wodurch der 4. Gang, z. B. ein direkter, die vorgeschaltete Strömungskupplung überbrückender Gang, eingeschaltet wird. Über 41, 42, 49, 54 74 72, 73, 74 75 steht jedoch bis zu diesem Zeitpunkt auch noch die Schaltkupplung des 3. Ganges (III) unter Druck. Gleichzeitig mit dem Einschalten der Kupplung des 4. Ganges kann jedoch auch Drucköl über eine Leitung 86, in welcher sich wieder eine Drossel befinden kann, zu dem die Feder fs enthaltenden Druckraum 87 gelangen. Hierdurch wird der Druck im Raum 7o ausgeglichen, so daß die Feder fs den Schaltschieber S3 nach rechts verschieben kann. Dies hat zur Folge; daß die Steuernuten 5i und 71 voneinander getrennt werden und der 3. Gang (III) ausgerückt wird. Es findet also auch in diesem Falle eine kurzzeitige Überschneidung des Ausschaltvorganges des 3. Ganges mit dem Einschaltvorgang des q.. Ganges statt.
  • Verlangsamt sich der Wagen, sinkt also die Drehzahl der Sekundärpumpe P2 unter einen bestimmten Wert (wird also P1 i P2), so schaltet sich der Umschaltschieber U wieder aus der Stellung nach Fig. 8 in diejenige nach Fig.7 zurück. Das über die Leitung 82 nach 83 gelangende Drucköl wird dadurch durch den Schaltschieber U am Weiterfließen verhindert, während gleichzeitig die zur Schaltkupplung des 4. Ganges führende Leitung 85 über die Schaltnuten 84 und 40 mit der Außenluft o verbunden wird. Das gleiche gilt für den Raum 87, der über 86, 84 drucklos wird. Der im Raum 70 wirkende Druck schaltet daher den Schaltschieber S3 wieder nach links zurück, und zwar wird der Druck im 'Raum 7o dadurch aufrechterhalten, daß das bisher über 65, 66, 67, 68 in die Leitung 69 übertretende Drucköl nunmehr über 78; 8o, 81, 88 in die Leitung 69 gelangt. Damit ist in der schon vorher beschriebenen Weise automatisch der 3. Gang, also ein Gang eingerückt, welcher, wie angenommen, über eine dem Getriebe vorgeschaltete Strömungskupplung arbeitet. Es wird dadurch verhindert, daß der Motor infolge seiner direkten Kupplung mit dem Fahrzeug im 4. Gang zwangläufig zum Stillstand gebracht wird. Wenn 87 drucklos wird, kann sich sowohl S1, S2 wie auch S3 nach innen verschieben. Durch Drosseln oder eine stärkere Feder in der Kupplung des 2. Ganges oder gegebenenfalls durch einen Zusatzschieber kann erfindungsgemäß dafür gesorgt werden, daß zuerst der 3. Gang faßt, durch dessen Öldruck dann S1 und S2 wieder zurückgedrückt werden.
  • Bei der Rückschaltung des Gangwählers W vom 4. auf den 3. Gang (von Fig. g nach Fig. 8) wird die Leitung 85 zu IV wieder drucklos gemacht. Da jedoch der Druck im Raum 87 erst allmählich mit dem Abbau des Druckes in der Kupplung des 4. Ganges abnimmt, erfolgt die Umschaltung des Schiebers S3 nach links und damit die Einschaltung des 3. Ganges erst dann, wenn der Öldruck in der Kupplung bzw. im Raum 87 unter den zur Übertragung des Motormomentes (in 52 bzw. 70) gesunken ist. Es kann hierbei so eingerichtet werden, daß bei Rückschaltung unter Gas der Motor beim Einschalten des 3. Ganges schon an Drehzahl zugenommen hat und somit: ein leichtes Schalten ermöglicht wird.
  • Bei den bisher beschriebenen Schaltvorgängen ist der Rücklaufschieber Rh, unverstellt geblieben. Für die Schaltung der Vorwärtsgänge könnte also die Leitung 6 1 mit der Leitung 64 für den 2. Gang (II) und die Leitung 72 mit der Leitung 75 für den 3. Gang (III) unmittelbar verbunden sein. Der Rücklaufhilfsschieber hat demgegenüber lediglich den Zweck, beim Einrücken des z. B. mechanisch betätigten, Rückwärtsganges ein kurzzeitiges Einrücken der Kupplungen für den 2. und 3. Gang zu bewirken, um einen Schaltstoß beim Einschalten des Rückwärtsganges zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist die Schaltwelle für den Rückwärtsgang mit einem Nocken N versehen, welcher eine Nut n aufweist, die mit dem Stößel r des Rücklaufhilfsschiebers RI, zusammenwirkt. Wird der Rückwärtsgang eingerückt, so dreht sich der Nocken N in Pfeilrichtung am Stößel r vorbei, wodurch dieser bzw. der Rücklaufhilfsschieber RIZ kurzzeitig durch die Feder f,. nach rechts verschoben wird. Dies hat zur Folge, daß die Zuleitungen 64 und 75 für den 2. bzw. 3. Gang von den im Leerlauf bzw. im Rückwärtsgang (Fig. i) drucklosen Leitungen 61 und 72 getrennt und statt dessen, wie in Fig. io dargestellt, mit der in die Steuernut 3 1 ausmündenden Leitung 30 verbunden werden, die ihrerseits unmittelbar entweder über 23, 24, 27 von der Primärpumpe P1 oder über 36, 29, 28 von der Sekundärpumpe P2 beliefert wird.
  • Beim endgültigen Einrücken des Rückwärtsganges drückt der Nocken N unterstützt vom Druck im Raum go den Rücklaufhilfsschieber RI, wieder nach links zurück, wodurch die Kupplungen des 2. und 3. Ganges wieder ausgerückt und der ursprüngliche Zustand, wie in Fig. i dargestellt, wiederhergestellt wird. Wird der Nocken N nicht schnell genug bewegt, so bewirkt der Druck im Raum 9o, daß, sobald der Öldruck in den Kupplungen des 2. und 3. Ganges einen bestimmten Wert erreicht hat, der Schieber Rh wieder nach links verschoben wird, _so daß das Fahrzeug nicht plötzlich blockiert werden kann.
  • Für die Parkverriegelung V (Fig. 2), welche z. B. rein mechanisch vorgenommen werden kann, ist eine besondere hydraulische Schaltung nicht vorgesehen.
  • Das gesamte Schiebersystem ist zweckmäßig im Deckel des Getriebegehäuses eingebaut.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für mehrstufige Wechselgetriebe, insbesondere für durch eine Hilfskraft schaltbare Kraftfahrzeuggetriebe, bei denen der Antrieb in mindestens einer unteren. Schaltstufe über eire Strömungskupplung und in mindestens einer oberen Schaltstufe unter Überbrückung der Strömungskupplung erfolgt, und ferner insbesondere für solche Getriebe, bei denen ein Teil der Schaltstufen formschlüssig (z. B. durch Klauen) und ein anderer Teil derselben kraftschlüssig geschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer eingeschalteten, oberen, insbesondere die Strömungskupplung überbrückenden Schaltstufe selbsttätig auf eine niedrigere, insbesondere über die Strömungskupplung wirkende Schaltstufe umgeschaltet wird, wenn die Drehzahl des Abtriebes unter einen bestimmten Wert sinkt, bzw. wieder auf die höhere Schaltstufe zurückgeschaltet wird, wenn die Drehzahl wieder über einen bestimmten Wert steigt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein selbsttätiges Umschalten auf einen niedrigeren Gang. bzw. ein selbsttätiges Wiederzurückschalten auf den höheren Gang mindestens in zwei eingeschalteten. Schaltstufen stattfindet.
  3. 3. Schaltung unter Verwendung kraftschlüssiger Kupplungen, insbesondere nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalten der Schaltstufen mittels der kraftschlüssigen Kupplungen, und zwar insbesondere beim Aufwärtsschalten, derart erfolgt, daß während des Überschaltens sowohl die Kupplungen des bisherigen Ganges als auch die Kupplungen des neu einzuschaltenden Ganges vorübergehend gleichzeitig eingeschaltet sind.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch i bis 3 mittels einer hydraulischen Hilfskraft unter Verwendung einer vom Antrieb angetriebenen Pumpe (Primärpumpe) und einer vom Abtrieb angetriebenen Pumpe (Sekundärpumpe), dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltsystem wechselweise von der einen oder anderen Pumpe (P, bzw. P2) beliefert wird, wobei das Umschalten von der einen auf die andere Pumpe z. B. mittels eines Umschaltschiebers (U) stattfindet, wenn der Förderdruck der letzteren denjenigen der ersteren überwiegt.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Wiederzurückschalten auf einen höheren -Gang erst bei einer höheren Drehzahl stattfindet als das selbsttätige Schalten auf den niedrigeren Gang (Hysteresis).
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung der Sekundärpumpe zweckmäßig über eine regelbare, bei Umschaltung des Systems auf die Sekundärpumpe geschlossene Drossel mit der Saugleitung, dem Außendruck od. dgl. verbunden ist.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung von der Primär- auf die Sekundärpumpe oder umgekehrt zwischen zwei niederen. Gängen. (z. B. dem 2. und 3. bzw. dem 3. und 2. Gang) - beispielsweise durch zusätzliche Belastung eines Steuer-oder Regelgliedes in entsprechender Verstellrichtung - bei kleinerer Fahrgeschwindigkeit als die Umschaltung zwischen zwei höheren Gängen (z. B. dem 3. und 4. bzw. 4. und 3. Gang) erfolgt. B. Schaltung nach Anspruch 4 bis 7 mittels einer z. B. hydraulischen Hilfskraft, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsdruck der Hilfskraft vom Motormoment abhängig ist. 9. Schaltung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere außer einer Abhängigkeit der Schaltung von der Drehzahl des Abtriebes auch eine Abhängigkeit vom Motorantriebsmoment vorgesehen ist, insbesondere derart, daß das Ausschalten des bisherigen Ganges im wesentlichen erst dann stattfindet, wenn der Kupplungsdruck in dem neu einzuschaltenden Gang ausreicht, das in der Kupplung herrschende Antriebsmoment des Motors zu übertragen. io. Schaltung nach Anspruch 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalten von Primärauf Sekundärpumpe um so, früher, d. h. bei um so geringerer Fahrgeschwindigkeit stattfindet, je kleiner das Motorantriebsmoment ist. i i. Schaltung nach Anspruch 8 mittels einer hydraulischen Hilfskraft, dadurch gekennzeichnet, daß die den hydraulischen Schaltdruck erzeugende Pumpe (P1 bzw. P2) gegen einen Druckkolben (D4 bzw. D2) arbeitet, welcher sowohl unter einem dem hydraulischen. Druck entgegengerichteten Federdruck (fd) als auch unter einem dem hydraulischen Druck entgegengerichteten, sich im wesentlichen mit dem Motorantriebsmoment verändernden hydraulischen Druck arbeitet. 12. Schaltung nach Anspruch 4 bis i i mittels einer hydraulischen Hilfskraft unter Verwendung einer Primär- und einer Sekundärpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß beide Pumpen (P1, P2) in einander entgegengesetzt wirkender Richtung auf je einen Druckkolben (Bi bzw. D2) arbeiten, welche gegeneinander durch. Federkraft (f d) abgestützt sind, wobei gegebenenfalls die Federkraft durch eine vom Motorantriebsmoment abhängige zusätzliche, vorzugsweise hydraulische Hilfskraft unterstützt wird. 13. Schaltung nach Anspruch 4. bis i2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Umschaltung von der Primärpumpe (P1) auf die Sekundärpumpe (P2) im Leitungssystem der Primärpumpe ein zusätzlicher Entlastungsquerschnitt z. B. im Druckregler (D) eröffnet wird, so daß ein plötzlicher Druckabfall im Leitungssystem der Primärpumpe stattfindet. 14. Schaltung nach Anspruch q. bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärpumpe (Pl), abgesehen von der Belieferung des Schaltsystems in einem unteren Drehzahlbereich, auch das Schmiersystem (Sch) z. B. der Maschine oder des Getriebes bzw. die dem Getriebe vorgeschaltete Strömungskupplung, und zwar zweckmäßig unter allen Betriebszuständen, beliefert. 15. Schaltung nach Anspruch 8 bis 1q., dadurch. gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer vom Motorantriebsmoment abhängigen Schaltung bzw. eines vom Motorantriebsmoment abhängigen. Schaltdruckes ein vom Unterdruck im Saugrohr der Maschine abhängiger Momentendruckregler (M), z. B. eine gegen Federdruck (f,") verstellbare Membran (m), verwendet wird. 16. Schaltung nach Anspruch 8 bis 15 mit einem Momentendruckregler zur Erzielung einer vom Motorantriebsmoment abhängigen Schaltung bzw. eines vom Motorantriebsmoment abhängigen Schaltdruckes, dadurch gekennzeichnet, daß der auf das Motorantriebsmoment ansprechende Momentendruckregler (M) einen Öldruck, z. B. den von der Primärpumpe (P1) bzw. der Sekundärpumpe (P2) erzeugten Schaltdruck, im Sinne des sich ändernden Motorantriebsmomentes z. B. durch Drosselung oder Reduzierung regelt und der geregelte Druck auf die Schaltvorrichtung (S) bzw. den Druckregler (D) zur Einwirkung gebracht wird. 17. Schaltung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung zur Schaltung des Wechselgetriebes i. aus einem Leerlauf- oder Gassenwähler (G,), welcher wechselweise zwischen mehreren Schaltgassen, z. B. zwischen einer Leerlauf (L), Rückwärtsgang (R) und Parkverriegelung (V) umfassenden Gasse und einer die verschiedenen Vorwärtsgänge (z. B. I bis IV) umfassenden Gasse, schaltet, 2. aus einem die Gangschaltung vorbereitenden, willkürlich verstellbaren Gangwähler (W) und 3. aus einem Gangschaltschieberaggregat (S) mit einem oder mehreren Gangschaltschiebern (S1, S2, S3), welche selbsttätig in Wirkung treten, sobald der für die Schaltung vorbestimmte Schaltzustand erreicht ist, mindestens jedoch aus zweien dieser Aggregate (GS, W, S) besteht. 18. Schaltung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltführung für die Überschaltung aus der Leerlauf-Rückwärtsgang-Gasse (V-L-R) in die Vorwärtsganggasse (I bis IV) zwischen dem Leerlauf (L) und einem höheren, z. B. dem 3. Gang (III) vorgesehen ist. i9. Schaltung nach Anspruch i bis 18 mit einem niederen, über eine Freilaufvorrichtung wirkenden Gang (z. B. dem i. Gang), dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschaltung des Gassenwählers (G,) in die der Vorwärtsganggasse entsprechende Stellung bzw. bei Einschaltung irgendeines Vorwärtsganges der über die Freilaufvorrichtung wirkende, vorzugsweise niedrigste Gang (I) ständig eingeschaltet bleibt und daß z. B. der diesem Gange folgende nächsthöhere_ Gang (II) ohne Vorwählung unabhängig von der Abtriebsdrehzahl einschaltbar ist, während die noch höheren Gänge (III, IV) mit Vo.rwählung arbeiten. ao. Schaltung nach Anspruch i9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkupplung für den über eine Freilaufvorrichtung wirkenden Gang (I) eine Drossel (dl) in der Schaltflüssigkeitsleitung vorgeschaltet ist, welche bewirkt, daß bei Einstellung des Gangwählers (W) auf einen höheren Gang (z. B. II, III) die Einschaltung des erstgenannten Ganges (I) erst stattfindet, wenn zugleich auch eine Schaltkupplung für einen der höheren Gänge (z. B. II) gefaßt hat. 21. Schaltung nach Anspruch 17 bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn aus dem Leerlauf (L) ein höherer Gang (z. B. III) durch den Gangwähler (W) vorgewählt wird, zunächst durch das Gangschaltschieberaggregat (S) ein niedrigerer Gang (I bzw. II) eingeschaltet wird, bis ein bestimmter Schaltzustand, z. B. eine bestimmte Abtriebsdrehzahl (P2 i P1) @ und/oder ein bestimmtes Motorantriebsmoment (Momentenregler M), erreicht ist und daß erst-hierauf der vorgewählte Gang (III) sich selbsttätig durch Verstellung des Schaltschieberaggregates (S) einschaltet. 22. Schaltung nach Anspruch i bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschalten der vorgewählten Gänge (III, IV) in Abhängigkeit von der Abtriebsdrehzahl (P2 > P1) durch den von der Primärpumpe (P1) auf die Sekundärpumpe (P2) umschaltenden Umschaltschieber (U) gesteuert wird. 23. Schaltung nach Anspruch q. bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltschieber (U) einerseits vom Druck der Primärpumpe (P1) und andererseits vom Druck der Sekundärpumpe (P2) in einander entgegengesetzten Richtungen belastet wird und der Umschaltschieber gleichzeitig eine an die Druckleitung der Sekundärpumpe (P2) angeschlossene, mit einer Drossel (d2) versehene und z. B. nach außen führende Leitung steuert, derart, daß bei einer Verstellung des Umschaltschiebers (U) durch den überwiegenden Primärdruck (P1 > P2) die Leitung der Sekundärpumpe (P2) über die Drossel (d2) nach außen geöffnet ist, bei einer Verstellung des Umschaltschiebers durch den überwiegenden Sekundärdruck (P2 > P1) die mit der Drossel (d2) versehene Leitung abgeschlossen wird, wodurch das Wiederzurückschalten durch überwiegenden Primärdruck (P1 > P2) erst bei höheren Drücken stattfinden kann als das Überschalten durch überwiegenden Sekundärdruck. 2q.. Schaltung nach Anspruch 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Gangwähler (W) einen vom Motorantriebsmoment (MomentenreglerM) beeinflußtenFlüssigkeitsdruck steuert, welcher - gegebenenfalls über einen. von der Abtriebsdrehzahl (P2) abhängigen Umschaltschieber (U) - dem Gangschaltschieberaggregat (S) zugeleitet wird, derart, daß dieser den vorgewählten Gang erst z. B. durch axiale Verstellung freigibt, wenn der vom Motorantriebsmoment beeinflußte Flüssigkeitsdruck einen bestimmten Wert erreicht hat. 25. Schaltung nach Anspruch 17 bis 2q., dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltschieberaggregat (S) aus mehreren, die Zuleitung der Schaltflüssigkeit mindestens zu dien mittleren Gängen (II, III) steuernden Schaltschiebern (S1, S2 einerseits und S3 andererseits) besteht, welche gegeneinander, z. B. durch Federwirkung (f"), abgestützt sind und wechselweise in entgegengesetzter Richtung einem Flüssigkeitsdruck, vorzugsweise dem durch das Motorantriebsmom.ent beeinflußten Flüssigkeitsdruck, ausgesetzt werden, z. B. derart, daß in einem unteren (II) von zwei Gängen (II, III) nur der eine (S,) bzw. das eine Paar (S1, S2) der Schieber, z. B. entgegen dem Federdruck (f,), dem Flüssigkeitsdruck ausgesetzt wird, während der andere (S3) hiervon entlastet ist, und daß in dem oberen der beiden Gänge (III) einerseits der erstgenannte Schieber (S1) bzw. das Schieberpaar (S1, S2) vom Flüssigkeitsdruck entlastet und der letztgenannte Schieber (S3), z. B. nach Steuerung durch den Umschaltschieber (U) in Abhängigkeit von der Abtriebsdrehzahl (P2), durch den Flüssigkeitsdruck belastet wird. 26. Schaltung nach Anspruch i bis 25 mit einem formschlüssig geschalteten, über einen Freilauf wirkenden niederen Gang und einem oder mehreren z. B. kraftschlüssig geschalteten und. z. B. über eine Strömungskupplung wirkenden Gängen, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder mit dem Einschalten des formschlüssig geschalteten Ganges vorübergehend einer der oberen Gänge eingeschaltet wird und die Kupplungsglieder für den formschlüssigen Gang, z. B. Klauen, derart ausgebildet, z. B. abgeschrägt sind, daß durch das Einschalten derselben der Freilauf gelöst wird. 27. Schaltung nach Anspruch i bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einrücken des Rückwärtsganges eine oder mehrere Kupplungen von Vorwärtsgängen, z. B. des 2. und 3. Ganges (II, III), kurzzeitig in leichten Eingriff gebracht werden, z. B. derart, daß durch Verstellen eines Schiebers (Rücklaufhilfsschiebers Rh) mittels eines in Abhängigkeit von dem Schaltglied für Rückwärtsgang verstellten Steuergliedes, z. B. eines Nockens (N), die Schaltkupplungen für die betreffenden. Gänge (1I, 11I) vorübergehend mit Druckflüssigkeit beliefert werden. 28. Schaltung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücklaufhilfsschieber (Rh) durch den in den Schaltkupplungen für die hilfsweise eingeschalteten Gänge (z. B. II) entstehenden. Flüssigkeitsdruck in seine ursprüngliche Leerlaufstellun.g zurückgeführt wird (88, 89, 9o), und zwar insbesondere dann, wenn diese Rückführung nicht rechtzeitig durch das Steuerglied (N) -bewirkt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931561C (de) * 1952-11-08 1955-08-11 Gen Motors Corp Schaltvorrichtung fuer Kraftantriebe von Motorfahrzeugen
DE1234539B (de) * 1958-08-28 1967-02-16 Zahnradfabrik Friedrichshafen Hydraulische Gangschalteinrichtung fuer hydro-mechanische Wechselgetriebe in Kraftfahrzeugen

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DE1234539B (de) * 1958-08-28 1967-02-16 Zahnradfabrik Friedrichshafen Hydraulische Gangschalteinrichtung fuer hydro-mechanische Wechselgetriebe in Kraftfahrzeugen

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