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DE889224C - Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten

Info

Publication number
DE889224C
DE889224C DEB7106D DEB0007106D DE889224C DE 889224 C DE889224 C DE 889224C DE B7106 D DEB7106 D DE B7106D DE B0007106 D DEB0007106 D DE B0007106D DE 889224 C DE889224 C DE 889224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
condensation products
water
production
acetic acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB7106D
Other languages
English (en)
Inventor
Oscar Dr Leupin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB7106D priority Critical patent/DE889224C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE889224C publication Critical patent/DE889224C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
    • C08G12/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds
    • C08G12/043Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds with at least two compounds covered by more than one of the groups C08G12/06 - C08G12/24
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
    • C08G12/40Chemically modified polycondensates
    • C08G12/42Chemically modified polycondensates by etherifying
    • C08G12/421Chemically modified polycondensates by etherifying of polycondensates based on acyclic or carbocyclic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten Es wurde gefunden, daß man neue, wertvolle Kondensationsprodukte erhält, wenn man Methylolverbindungen von Acetylendiharnstoffen (Glyoxaldiureinen) in Gegenwart saurer Kondensationsmittel mit höhermolekularen Verbindungen erhitzt, die aliphatisch oder cycloaliphatisch gebundene Hydroxyl-, Amino- oder Carbonamidgruppen enthalten.
  • Als Methylolverbindungen eignen sich vor allem die nach Patent 859 otg erhältlichen Produkte. Als höhermolekulare, aliphatisch oder cycloaliphatisch gebunden: Hydroxyl-, Amino- oder Carbonamidgruppen enthaltende Verbindungen seien beispielsweise genannt: Octyl-, Nonyl-, Dodecyl- oder Octodecylalkohol, Octodekandiol-Z, 18, Laurylamin, Dekamethylendiamin, Ölsäureamid, Stearinsäuremethylamid, Abietinol, Dekahydronaphthol und Polyvinylalkohol. Die Umsetzung erfolgt zweckmäßig in Gegenwart eines indifferenten Lösungsmittels, wie N-Methyla-pyrrolidon.
  • Die- erhaltenen Kondensationsprodukte sind in Wasser mehr oder weniger leicht löslich oder verteilbar. Sie sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von Kunststoffen.
  • Es ist aus der Chemie der Methylolverbindungen des Harnstoffs bekannt, daß sie sich in Gegenwart saurer Mittel mit Alkoholen umsetzen, wobei vermutlich eine Verätherung erfolgt:
    X-CH,OH + HO-R -> X-CH,#-O-R + H20.
    Hierbei bedeutet X den Harnstoffrest und R den Rest eines Alkohols. Eine entsprechende Umsetzung ist im Falle der Verwendung von Methylolverbindungen von Acetylendiharnstoffen und höhermolekularen Oxy-, Amino- und Carbonamidoverbindungen als Ausgangsstoffe gemäß vorliegendem Verfahren anzunehmen, doch scheinen dabei nicht sämtliche Methylolgruppen in Reaktion zu treten, sondern nur ein Teil. Jedenfalls gelingt es auf diese Weise, höhenmolekulare Reste in das Molekül der Methylolverbindungen unter Bildung wasserlöslicher oder in Wasser leicht verteilbarer Produkte einzuführen.
  • Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel i Man löst 52 Teile des nach Patent 859 oig hergestellten Tetramethylol-acetylendiharnstoffs und 26 Teile Octodecylalkohol in z5o Teilen N-Methylpyrrolidon, fügt io Teile Eisessig hinzu und erhitzt das Gemisch i Stunde lang am Rückfluß zum Sieden. Nach dem Erkalten erhält man eine durchscheinende, weiche Paste, die als solche in heißem Wasser löslich ist. Entfernt man zunächst das N-Methylpyrrolidon durch Destillation, zweckmäßig unter vermindertem Druck, so erhält man einen wachsartigen, in heißem Wasser löslichen Rückstand des Kondensationsproduktes.
  • Beispiel 2 Ein Gemisch von 26 Teilen Abietinol, 52 Teilen Tetramethylol-acetylendiharnstoff, i2o Teilen N-Methylpyrrolidon und 2o Teilen Eisessig wird 2 Stunden lang am Rückfluß gekocht. Man fügt dann q. Teile eines Einwirkungsproduktes von etwa 8o Mol Äthylenoxyd auf i Mol Octodecylalkohol hinzu, kocht kurz auf und verdampft dann das Lösungsmittel. Der Rückstand bildet ein Harz, das in Wasser leicht verteilbar ist.
  • Beispiel 3 5o Teile Tetramethylol-acetylendiharnstoff und 25 Teile Ölsäureamid werden in i2o Teilen N-Methylpyrrolidon gelöst und nach Zugabe von io Teilen Eisessig 2 Stunden lang gekocht. Man erhält eine in heißem Wasser lösliche Paste.
  • Beispiel q.
  • Eine Lösung von 52 Teilen Tetramethylol-acetylendiharnstoff und 26 Teilen Polyvinylalkohol vom Molekulargewicht etwa ioo ooo wird in 15ö Teilen N-Methylpyrrohdon nach Zugabe von io Teilen Eisessig 2 Stunden lang gekocht. Man erhält eine wasserlösliche Masse.
  • Beispiel 5 Man erhitzt eine Lösung _ von - 52 Teilen Tetramethylol-acetylendiharnstoff und 8 Teilen Dekahydro-1 ß-naphthol in i2o Teilen N, N-Dimethylformamid nach Zugabe von 5 Teilen Eisessig i Stunde zum Sieden. Das erhaltene Gemisch ist in heißem Wasser löslich.
  • Beispiel 6 52 Teile Tetramethylol-acetylendiharnstoff und 3 Teile Hexandiol-i, 6 werden in i2o Teilen N-Methylpyrrolidon gelöst. Nach Zugabe von io Teilen Eisessig erhitzt man i Stunde zum Sieden. Das erhaltene Gemisch ist in kaltem Wasser klar löslich. Beispiel ? 25 Teile Stärke und 15 Teile Tetramethylol-acetylendiharnstoff werden in 3oo Teile N-Methylpyrrolidon eingetragen. Nach Zugabe von io Teilen Eisessig erhitzt man i Stunde zum Sieden. Das Reaktionsgemisch löst sich in kaltem Wasser auf. Die wäßrige Lösung gibt mit Jod-Jodkaliumlösung nicht die bekannte jodstärkereaktion, sondern eine Braunfärbung. Damit ist erwiesen, daß die Stärke an die Methylolverbindung chemisch gebunden ist. Das neue Produkt wird durch 1/4stündiges Kochen mit Wasser, organischen Säuren oder verdünnten Alkalien nicht gespalten; erst nach einigem Kochen mit verdünnten Mineralsäuren gibt es wieder die bekannte Jodstärkereaktion.
  • Beispiel 8 Man fügt zu einer Lösung von 52 Teilen Tetramethylol-acetylendiharnstoff in 6o Teilen N-Methylpyrrolidon eine Lösung von 5o Teilen Cellulosemethyläther in q5o Teilen des gleichen Lösungsmittels, setzt io Teile Eisessig hinzu und kocht i Stunde am Rückfluß. Man erhält beim Erkalten. eine gallertartige Masse, die sich in heißem Wasser löst.
  • Beispiel g Zu einer Lösung von 26 Teilen Tetramethylolacetylendiharnstoff in 5o Teilen heißen Wassers fügt man, ioo Teile einer i6°/oigen wäßrigen Lösung von polymerem Acrylsäureamid und 5 Teile Eisessig. Nach istündigem Erhitzen auf dem Wasserbad erhält man eine zähflüssige, mit Wasser verdünnbare Lösung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß man Methylolverbindungen von Acetylendiharnstoffen in Gegenwart saurer Mittel mit höhenmolekularen Verbindungen erhitzt, die aliphatisch oder cycloaliphatisch gebundene Hydroxyl-, Amino- oder Carbonamidgruppen enthalten.
DEB7106D 1942-08-25 1942-08-25 Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten Expired DE889224C (de)

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DE889224C true DE889224C (de) 1953-10-19

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ID=6955124

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DEB7106D Expired DE889224C (de) 1942-08-25 1942-08-25 Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten

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DE (1) DE889224C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003444B (de) * 1954-12-22 1957-02-28 Boehme Fettchemie Gmbh Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen, stickstoffhaltigen, haertbaren Kondensationsprodukten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003444B (de) * 1954-12-22 1957-02-28 Boehme Fettchemie Gmbh Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen, stickstoffhaltigen, haertbaren Kondensationsprodukten

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