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DE88904C - - Google Patents

Info

Publication number
DE88904C
DE88904C DENDAT88904D DE88904DA DE88904C DE 88904 C DE88904 C DE 88904C DE NDAT88904 D DENDAT88904 D DE NDAT88904D DE 88904D A DE88904D A DE 88904DA DE 88904 C DE88904 C DE 88904C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheese
cylindrical
pieces
spherical
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT88904D
Other languages
English (en)
Publication of DE88904C publication Critical patent/DE88904C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/12Forming the cheese
    • A01J25/13Moulds therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegenden Formplatten dienen dem Zwecke, Rundkäse, wie Holländer u. s. w., herzustellen, und sindr so ausgeführt, dafs sie.mit den Formplatten GG1 in der Patentschrift Nr. 87808 ausgewechselt werden können. Dieselben sind in doppelter Art construirt, und zwar so, dafs mit der einen Art die Käseformung durch eine einheitliche Arbeit geschieht, während mit der anderen Art die Käseformung zwei verschiedene Arbeiten erfordert.
In der Zeichnung ist
Fig. ι und 3 Oberansicht und Schnitt der ersten Art,
Fig. 2 und 4 Oberansicht und Schnitt der zweiten Art im ersten Arbeitsgange,
Fig. 5 Schnitt der zweiten Art. im zweiten Arbeitsgange;
Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht eines Einsatzstückes / (Fig.,5).
Die Grundplatte α (Fig. 1 und 3) ist mit den Bohrungen b versehen, während an der Deckelplatte c die Stempel d angebracht sind, die genau in die Löcher b passen und unten halbkugelig ausgearbeitet sind. Die Stege e zwischen den Löchern b sind oben zugeschärft, um den Käsebrei leicht einlaufen zu lassen. Jedes der Löcher b ist mit den nothwendigen Löchern f zum Ablaufen des Käsewassers versehen. Wird nun der Käsebrei auf die Grundplatte α gebracht, so läuft derselbe in die Löcher b ein und wird, wenn man die Deckelplatte c aufsetzt, durch die Stempel d kugelig zusammengeprefst. Die Käseformung ist also hier eine einheitliche Arbeit, während bei der anderen, in Fig. 2, 4 und 5 dargestellten Art eine zweifache Arbeit erforderlich ist.
Die Grundplatte g (Fig. 2, 4 und 5) ist mit Rinnen h versehen, deren Böden halbcylindrisch oder fläch gewölbt und deren Enden rund abgeschlossen sind. In diese Rinnen passen die Rippen des Deckels k (Fig. 4), welche mit den entsprechenden Rinnen i versehen sind, die mit den Rinnen h zusammen die Hohlform für die zusammengeprefste Käsemasse bilden. In den Rinnen h können die Einsatzstücke I gleiten. In Fig. 4 sind diese Gleitstücke nicht eingezeichnet, wohl aber in Fig. 5, welche einen Längsschnitt durch eine Rinne h, und in Fig. 2, welche eine Oberansicht der Grundplatte g und die Stücke / im Horizontalschnitt zeigt.
In den Fig. 2 und 5 ist der Deckel k nicht eingezeichnet, weil eben die Einsatzstücke Z und der Deckel k nie gleichzeitig zur Anwendung kommen. Das Einsatzstück I (Fig. 2, 5 und 6) ist ein cylindrisches Stück, dessen Querschnitt dem der Hohlform gleicht und dessen Enden eine kugelige Vertiefung V- bilden, in deren oberem und unterem Rande die Ausschnitte Z2, entsprechend der gewünschten Käseform, angebracht sind.
Der Vorgang bei Anwendung dieser Formplatten ist folgender: Nachdem die Käsemasse
in die Rinnen h eingefüllt ist, wird dieselbe durch den Niedergang des Deckels k auf einen gewissen Consistenzgrad zusammengeprefst. Hierauf wird der Deckel k gehoben und die Grundplatte g sammt Inhalt entfernt. Es kann also eine zweite Grundplatte g mit neuer Käsemasse unter Druck gestellt werden, während die erstere aufserhalb der Presse die Fertigstellung des Käses ermöglicht. Zu letzterem Zwecke werden die langen Käseriegel, die sich in den' Rinnen h gebildet haben, durch Schnitte in Stücke zertheilt und zwischen die Stücke die Einsätze / (Fig. 6) eingesetzt und hierauf die Grundplatte g schräg aufgerichtet. Die Käsemasse und die Einsatzstücke / haben nun das Bestreben, in den schräg gestellten Rinnen h nach unten zu gleiten, und die Käsemasse wird dadurch unter Abflufs von Molke mehr und mehr zwischen den Einsatzstücken / zusammengeprefst, bis endlich die letzteren zusammenstofsen und der Käse die Form erhält, welche durch je zwei zusammenstofsende, kugelig vertiefte Enden Z1 zweier auf einander folgenden Einsatzstücke / bestimmt wird. Es ergiebt sich aus dem Vorstehenden, dafs die Käseformung mit diesen Formplatten sich in eine solche mit äufserem Kraftdruck und in eine solche mit Eigengewichtsdruck zerlegt; da aber der letztere Theil aufserhalb der Maschine selbstthätig verläuft, so kann die eigentliche Presse in kürzeren Zwischenzeiten arbeiten und es bietet deshalb das letztere Verfahren trotz seiner
Zweitheiligkeit
einen praktischen Vortheil gegenüber anderen Verfahrunssarten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Formplatten für Käsebereitungsmaschinen nach Art des Patentes Nr. 87808, gekennzeichnet durch zwei Druckplatten (a und cj, von denen die eine (a) cylindrische Vertiefungen (b) mit halbkugeligen Böden, die andere (c) cylindrische Erhöhungen (d) mit halbkugelig vertiefter Stirnfläche enthält, welche in die Vertiefungen (b) passen und mit diesen die für die Käse gewünschte Prefsform bilden.
2. Eine Abänderung der Formplatten nach Anspruch 1, bestehend in Rinnen (h) mit halbcylindrischen oder flachmuldenförmigen Böden und viertelkugelförmigen Enden in der Grundplatte fgj, und in parallelepipedischen Erhöhungen (i) mit halbcylindrisch oder flach concaven, an den Enden viertelkugelförmigen Druckflächen an dem Deckel (k), sowie in cylindrischen, an beiden Enden halbkugelig vertieften Einsatzstücken (I), welche abwechselnd mit kurzen cylindrischen Käsestücken in die Rinne (h) eingesetzt werden, nachdem die Käsemasse eine genügende Consistenz erlangt hat, zum Zweck, bei schräg gestellten Platten aus den cylindrischen Käsestücken kugelförmige Käse nur durch das Eigengewicht der Einsatzstücke zu formen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT88904D Active DE88904C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE88904C true DE88904C (de)

Family

ID=360764

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT88904D Active DE88904C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE88904C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2518188A (en) * 1947-04-29 1950-08-08 Ryser Frank Cheese mold

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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