DE889041C - Nachsetz- und Haltevorrichtung fuer die Elektroden elektrischer OEfen - Google Patents
Nachsetz- und Haltevorrichtung fuer die Elektroden elektrischer OEfenInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/10—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
- H05B7/107—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes specially adapted for self-baking electrodes
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Description
- Nachsetz- und Haltevorrichtung für die Elektroden elektrischer Öfen Die Erfindung betrifft eine Nachsetz- und Haltevorrichtung für selbstbackende Elektroden von Elektroöfen. Diese Nachsetzvorrichtungen regeln die durch den Abbrand der Elektroden erforderliche Relativbewegung zwischen den Elektroden und deren Fassungen.
- Zum Absenken der Elektroden hat man teilweise Bänder oder ähnliche Tragorgane am Elektrodenmantel angeschweißt, deren Durchführung durch die Fassungen jedoch Schwierigkeiten macht. Andererseits sind Nachsetzvorrichtungen mit Spannringen. benutzt worden, welche sich gegen ,den verhältnismäßig dünnen Elektrodenm:antel legen.
- Die Erfindung betrifft eine neuartige Nachsetzvorrichtung, welche das ungehinderte Aufsetzen der neuen Mantelschüsse erlaubt und die Elektrode in jeder Stellung zuverlässig hält. Das. Wesen,der Erfindung besteht darin, daß die Haltegltieder der Nachsetzvorrichtung an den Innenflächen der Mantelschüsse oder deren Innenbewehrung angreifen. Diese Innenbewehrung besteht eifach aus radialen Rippen, die in axialer Richtung evas. über den Mantel hervorragen. An den herausragenden Enden der Rippen kann, als Beispiel :der Befestigungsart, eine quer über den Elektrodenmantel gelegte Traverse als Halteglied für die Elektrode befestigt werden. Wenn :das Absinken vermittels dieses Haltegliedes so weit erfolgt - ist, @daß ein neuer Mantelschuß aufgesetzt werden muß, so werden zunächst .dessen Rippen mit den nach oben herausragenden Rippen des vorangehenden Schusses verschweißt, wobei zwischen den beiden Mänteln ein ausreichender Abstand für-die Schweißarbeiten verbleibt. Dann wird mit .den nach oben heran, ragenden Endender Rippen :des neuen Schusses einf weitere Traverse lösbar verbunden, worauf nun# mehr die bisher tragende Traverse abgenommen und die Lücke zwischen den beiden Mänteln durch einen entsprechenden Blechstreifen zugeschweißt werden kann.
- Die Verbindung der Traverse kann mit den nach oben herausragenden Enden beispielsweise durch einfaches Untersetzen unter entsprechende Auskragungen, Pratzen, angeschweißte Anschläge ad. dgl., aber auch durch Anheften der Traverse durch Heftschweißung erfolgen. Ferner ist es möglich, die Enden mit Hilfe von Zangen oder Greiforganen zu erfassen.
- In allen diesen Fällen kann der neue Mantelschuß ohne Beeinträchtigung durch (die Nachsetzvorrichtung aufgebracht und angeschweißt wenden. Die Verbindung der Nachsetzvorrichtung mit dem vorangehenden Schuß wird erst gelöst, wenn der neue Schuß mit dem alten sicher verbunden und bereits auf das Halteglied der Nachsetzvorrichtung abgestützt ist. Das Nachsetzen kann während dieser Arbeiten jederzeit ungehindert erfolgen, so daß das einwandfreie Arbeiten des Ofens in keiner Weise gestört wird,. Zweckmäßig werden zwei Absenkvorrichtungen beiderseits der Elektrode angebracht, welche der Haltetraverse als Widerlager dienen. Es können aber auch getrennte Halteglieder an den beiden Absenkvorrichtungen vorgesehen sein. Der Außenmantel der Elektrode braucht durch die Nachsetzvorrichtung .in keiner Weise beeinträchtigt zu werden, kann vielmehr glatt ausgebildet sein und geht dann ohne Schwierigkeiten durch die Elektrodenfas,sung hindurch. Radiale Drücke gegen Iden Elektrodenmantel werden bei der neuen Nachsetzun.d Aufhängevorrichtung nicht ausgeübt.
- In der Zeichnung ,ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in: drei Abbildungen dargestellt.
- Abb. i zeigt ,die Vorrichtung in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Abb. 2i eine Draufsichtdazu ; Abb. 3 gibt eine Einzelheit wieder.
- Beiderseits,der Elektrode i sind umlaufende Förderketten 2 und 3 angeordnet, die von der Kurbel 4 über Zahnradtrieb 5 bewegt werden. Auf .die Bolzen C der Förderketten 2 und 3 ist eine Traverse 7._abgestützt. Sie legt sich unter Flacheisen 8, welche in die nach oben herausragenden Enden 9 der radial gestellten Rippen Todes Blechschusses ri angesetzt sind.
- Entsprechend dem Abbrand der Elektroden werden die Ketten und mit ihnen die Traverse 7 mit der Elektrode i allmählich abgesenkt, bis sie von der Stellung I in .die Stellung II gelangt sind. Alsdann wird auf ,den inzwischen abgesenkten Blechschuß i i ein weiterer genau so geformter Blechschuß aufgesetzt, der ebenfalls mit nach oben ragenden Enden seiner radialen Rippen versehen ist. Zunächst wird die Verbindung zwischen diesen radialen Rippen hergestellt, woben zwischen den beiden Blechschüssen ,die Lücke 12, verbleibt, eo daß diez Schweißarbeiten an den radialen Rippen ,bequem vorgen6inmen werden können. Ist dies so weit geschehend da:ß.der obere Schuß die Elektrode tragen kann, -so wird eine neue Traverse mit den Oberenden des neu aufgesetzten Schusses verbunden, und nunmehr kann die untere Traverse abgenommen werden. Die Lücke u2 kann nunmehr durch einen entsprechenden Blechstreifen zugeschweißt werden, so daß der Außenmantel der Elektrode glatt durchgeht. Der Vorgang :des Absenkens, des Arnschweißens, Verbindens und Lösens der Traverse wiederholt sich alsdann.
- An die Stelle der endlosen Ketten können auch Hubseile, hydraulische Hub- und Senkvorrichtungen, Spindeln od-. dgl. treten. Es kann .sich ferner als zweckmäßig erweisen, die Auflage zwischen Traverse und Ketten od. d@gl. etwas höhenveränderlich zu machen, so @daß die Traverse beim Lösen, vom Druck des Mantelgewichts in. einfacher Weise befreit wenden kann oder eine sonstige Entlastungsvorrichtung für diesen Fall vorzusehen. Statt die radialen Rippen zum Anbringen der Traverse oder sonstiger Greif- oder Haltemittel zu benutzen, kann man auch andere Einbauten oder besonders angeschweißte Laschen am Elektrodenmantel vorsehen. Wesentlich .ist nur, daß nach dem Anschweißen eines neuen Schusses und dem Lösen der Traverse oder des sonstigen Haltemittels der Elektrodenmantel nach außen im wesentlichen glatt ist, so daß keine Schwierigkeiten :bei seinem Durchgang durch .de Kontaktbacken entstehen können.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Nachsetz- und Haltevorrichtung für selbstbackende, ummantelte Elektroden für Elektroöfen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die :Halteglieder der Nachsetzvorrichtung an den Innenflächen der Mantelschüsse oder ,ihrer Innenbewehrung angreifen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i-, -dadurch gekennzeichnet, daß .die Halteglieder an den nach oben überstehenden Enden von radialen Verstärkungsrippen des Elektrodenmantels angreifen.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und iz, dadurch gekennzeichnet, daß,die Halteglieder in ,das Innere des Mantelschusses hineinragen.
- 4. Vorrichtung nach :den Ansprüchen i bis 3, .dadurch gekennzeichnet, @daß die Halteglieder lösbar mit dem Mantelinnern. verbunden sind.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch eine quer über den Mantel gehende Traverse als Halteglied, welche beiderseitig von einem absenkbaren Fördertrum getragen wird.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen. i bis 5, gekennzeichnet durch umlaufende Förderer, an .deren abwärts gehenden Trümern .die Halteglieder abnehmbar angesetzt sind.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch synchron umlaufende, endlose Förderer, insbesondere Kettenförderer, beiderseits der Elektroden, auf .deren Kettenglieder oder Bolzen die zum Tragen der Elektroden dienernden Traversen oder sonstigen Halteglieder abgestützt angebracht sind, B. Verfahren zum Nachsetzen von Elektroden mit Hilfe der Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch ,gekennzeichnet, @daß zunächst .die Halteglieder der Nachsetzvorrlchtung mit den nach oben herausstehenden Enden der Mantelbewehrung odersonstigen an dem Mantel befestigten Teile lösbar verbunden werden, dann das Absenken der Elektrode bis zur Aufsetzstellung (II) erfolgt, worauf der neue Mantelschuß mit Höhenabstand vom vorhergehenden Schuß aufgesetzt, die Innenbewehrungen der beiden Schüsse miteinander verbunden werden und an Iden Enden des aufgesetzten Schusses die Halteglieder angebracht werden, worauf die Halteglieder des vorangehenden Schusses gelöst werden und ein Deckstreifen für die Lücke zwischen den beiden Schüssen zum Schließen des Mantels angebracht, insbesondere angeschweißt wird. g. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Befestigung der Halteglieder an besonderen Laschen,des Mantels erfolgt, welche nach Ansetzen eines neuen Schusses und Abnehmen des Haltegliiedes abgetrennt oder in sonst geeigneter Weise vom Mantel gelöst werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED10661A DE889041C (de) | 1951-11-04 | 1951-11-04 | Nachsetz- und Haltevorrichtung fuer die Elektroden elektrischer OEfen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DED10661A DE889041C (de) | 1951-11-04 | 1951-11-04 | Nachsetz- und Haltevorrichtung fuer die Elektroden elektrischer OEfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE889041C true DE889041C (de) | 1953-09-07 |
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ID=7033405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED10661A Expired DE889041C (de) | 1951-11-04 | 1951-11-04 | Nachsetz- und Haltevorrichtung fuer die Elektroden elektrischer OEfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE889041C (de) |
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1951
- 1951-11-04 DE DED10661A patent/DE889041C/de not_active Expired
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