DE887656C - Gekapselter Kaeltemaschinenantrieb - Google Patents
Gekapselter KaeltemaschinenantriebInfo
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- DE887656C DE887656C DES14048D DES0014048D DE887656C DE 887656 C DE887656 C DE 887656C DE S14048 D DES14048 D DE S14048D DE S0014048 D DES0014048 D DE S0014048D DE 887656 C DE887656 C DE 887656C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B31/00—Compressor arrangements
- F25B31/02—Compressor arrangements of motor-compressor units
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K9/00—Arrangements for cooling or ventilating
- H02K9/19—Arrangements for cooling or ventilating for machines with closed casing and closed-circuit cooling using a liquid cooling medium, e.g. oil
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Description
- Gekapselter Kältemaschinenantrieb Bei einem gekapseltenKältemaschinenantrieb, der aus einem iEinphasenwechselstrommotor und einem von diesem angetriebenen Verdichter besteht, ist die Wicklung des antreibenden Elektromotors leicht der Gefahr einer überhitzung ausgesetzt, weil eine gute Wärmeabfuhr oder ein anderer Schutz der Wicklung innerhalb der geschlossenen Motorverdichterkapsel nicht möglich ist. Gerade bei Einphasenwechselstrommotoren ist besondere Vorsicht am Platze, weil deren Hilfswicklung zum Erzeugen des Anlaufdrehmoments hohen Widerstand hat, weshalb eine beachtliche Leistung innerhalb der Wicklung umgesetzt wird., so daß bei einer über die normale Anlaufzeit des Motors hinausgehenden Einschaltung der Hilfsphase eine starke Erwärmung eintritt und damit die Gefahr des Verbrennens dieser Wicklung besteht. Dieser Mangel kann erfindungsgemäß dadurch beseitigt werden, daß man den das über Zuführungskanäle von einer Ölpumpe geschmierte Lager einschließenden Teil des das Blechpaket tragenden Läuferkörpers mit schräg nach oben gerichteten Bohrungen versieht, durch die >das Öl das Lager verläßt und unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft gegen die feststehenden Motorwicklungsteilegeschleudert wird; von wo es zum Ölsumpf der Motorverdichterkapsel zurückläuft. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß die Motorwicklungsteile praktisch einer dauernden Ölberieselung unterworfen sind, denn das von dem Läufer nunmehr abgeschleuderte Öl trifft die obenliegenden Wickelköpfe des Motors, insbesondere dessen innenliegende Hilfsphasenwicklung, und läuft zwischen den Drähten dieser Wicklung nach dem 01-sumpf ab. Auf diese Weise wird eine gute Kühlung der Wicklung erreicht, und ida, wie vorstehend geschildert, ein ständiger Kreisumlauf des Öls gewährleistet ist, wird,das erwärmte und dünnflüssige Öl die Wicklung derart kühlen, ,daß selbst bei einer namhaften Überlastung während des Anlaufs oder auch während des Betriebes,des Motors keine Wicklungsanteile gefährdet werden. Des: weiteren ist zu berücksichtigen, daß bei der Anordnung gemäß der Erfindung :gerade beim Anlauf die Motorwicklung mehr 01 aufnehmen kann, weil während der üblichen Stillstandszeit das Öl inzwischen von. der Motorisolation durch die Nutenkästen und den Luftspalt abgelaufen ist, so @daß bei erneutem Anlauf eine wirksamere Kühlung erreicht wird, die vornehmlich die in der Hilfsphase beim Anlauf entwickelte Wärme abführt. Man sieht also, daß bei der neuen Anordnung nicht nur beim Anlauf, sondern auch beim Dauerbetrieb des Motors günstige Kühlverhältnisse gegeben sind, insbesondere ist beim Anlauf, bei dem die größere Wärme entwickelt wird, die größere Aufnahmefähigkeit für Kühlflüssigkeit vorhanden. Die neue Einrichtung ist, was die Kühlung der Motorwicklung anbelangt, praktisch mindestens einer solchen ebenbürtig, bei der die gesamte Wicklung innerhalb eines Ölbades angeordnet wäre. Eine solche Ausführung ist aber technisch kaum zu verwirklichen, da die Abdichtung eines Ölbades insbesondere bei den obenliegenden Wickelköpfen des senkrecht stehenden Antriebsmotors fast unmöglich ist, so daß damit eine bedeutende Unsicherheit in das Schmiersystem der Maschine gebracht würde. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß jedes Ölbad einen erheblichen Leistungsverlust bedingt, da ja die Ölmassen den Umlauf des Motors zu behindern versuchen. Alle diese Mängel entfallen beim Erfindungsgegenstand, und dennoch bietet er die Sicherheit einer befriedigenden Kühlung der Motorwicklung.
- Die Zeichnung stellt.die Motorverdichterkapsel in teilweisem Schnitt dar, und zwar zeigt diese nur den: -auf .den Antriebsmotor Bezug nehmenden Teil der Kapsel. Innerhalb der Kapsel 1 ist der Motor 2 angeordnet, dessen Welle 3 den unter ihm liegenden, nicht gezeichneten Verdichter antreibt. Der feststehende Teil q. des Motors wird von einem napfartig ausgebildeten Teil 5 aufgenommen, der mit Haftsitz in der Kapsel 1 angeordnet ist. Der Läufer 6 des Motors ist in vorliegendem Falle auf dem Lager 7 fliegend gelagert. Diesem Lager wird das Öl durch einen im Innern der Welle 3 verlaufenden Kanal 8 von einer unterhalb des Motors liegenden, nicht dargestellten Ölpumpe zugeführt. Nach Verlassen dieses Kanals steigt das Öl in einem zwischen dem feststehenden Teil des Motors ,und der Welle befindlichen Kanal 9 hoch und gelangt von dort über die feine Bohrung io zum Lager 7. Da die Kapsel .des Aggregats unter innerem Druck steht, ist stets .die Gewähr dafür gegeben, daß reichlich Öl zu dem Lager 7 gelangt. Das obere, dem Kapseldeckel zugewandte Ende des Trägerkörpers des Läuferpakets ist nun nach der Erfindung mit schräg nach oben verlaufenden Bohrungen 11 versehen, durch die das in dem Lager 7 vorhandene überschüssige Öl austreten kann. Dieses wird unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft radial nach außen abgeschleudert und berieselt hierbei vor allem den Wickelkopf 12 der innen, gelegenen Hilf sphasenwicklung, aber auch gleichzeitig den Wickelkopf 13 der Hauptphasenwi.cklung des Motörs. Das Öl durchrieselt diese Wicklungen und tropft von den unteren Wickelköpfen in den Ölsumpf der Kapsel zurück. Mithin ist also eine stetige Ölumwälzung zu beobachten, da dem Lager 7 stets Frischöl zugeführt wird und dieses von dort über die Motorwicklung zurückläuft. Damit ist die Gewähr :gegeben, daß die Wicklung stets unter reichlicher Ölberieselung steht und die in ihr entwickelte Wärme befriedigend abgeführt wird. Der Trägerkörper 14 des Blechpakets des Läufers 6 ist nach der weiteren Erfindung an seinem dem Ölsumpf zugekehrten Ende konisch ausgedreht, so daß etwa an seinen Innenflächen vom Lager 7 nach unten ablaufendes Öl bei dem Umlauf des Läufers durch die Zentrifugalkraft an den schrägen Flächen der Abdrehungen ebenfalls abgeschleudert wird und auf die unteren Wickelköpfe trifft. Somit ist auch hier Vorsorge getroffen, daß die unteren Wickelköpfe ausreichend gekühlt werden, denn hierfür steht nicht nur das aus den oberen Wickelköpfen nach unten laufende Öl zur Verfügung, sondern auch, wie vorstehend erwähnt, das von dem Trägerkörper des Läufers durch die Zentrifugalkraft an die unteren Wickelköpfe direkt geschleuderte Öl.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Gekapselter Kältemaschinenantrieb, bestehend -aus einem Einphasenwechselstrommotor, dessen fliegend gelagerter Läufer einen Verdichter antreibt; dadurch gekennzeichnet, daß der das über Zuführungskanäle von einer Ölpumpe geschmierte Läuferlager einschließende Teil des das Blechpaket tragenden Läuferkörpers mit schräg nach oben gerichteten Bohrungen versehen ist, durch die das Öl das Läger verläßt und unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft gegen die feststehende Motorwicklung geschleudert wird, von wo es zum Ölstumpf des Motorverdchteraggregats zurückläuft.
- 2. Gekapselter Kältemaschinenantrieb nach L,#,hspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Blechpaket tragendeLäuferkörper an seinem dem Ölsumpf zugekehrten Ende konisch ausläuft, so daß das an ihm vom Lager etwa zurücklaufende 0I in Richtung auf die unteren Wickelköpfe des Motors abgeschleudert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES14048D DE887656C (de) | 1943-06-23 | 1943-06-23 | Gekapselter Kaeltemaschinenantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES14048D DE887656C (de) | 1943-06-23 | 1943-06-23 | Gekapselter Kaeltemaschinenantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE887656C true DE887656C (de) | 1953-08-24 |
Family
ID=7474467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES14048D Expired DE887656C (de) | 1943-06-23 | 1943-06-23 | Gekapselter Kaeltemaschinenantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE887656C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5298824A (en) * | 1989-10-24 | 1994-03-29 | Robert Bosch Gmbh | Covering for electrical machines |
-
1943
- 1943-06-23 DE DES14048D patent/DE887656C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5298824A (en) * | 1989-10-24 | 1994-03-29 | Robert Bosch Gmbh | Covering for electrical machines |
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