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Rechenmaschine Bei der Durchführung von Divisionsvorgängen in Rechenmaschinen
wird zuerst der Dividend in das Einstellwerk, z. B. Spros.senradtrommel, eingestellt,
und dieser Dividend wird dann in das Resultatzählwerk dadurch eingeführt, daß der
Rechner das Einstellwerk eine Umdrehung oder einen Maschinengang ausführen läßt,
und diese Umdrehung wird im Umdrehungszählw.erk mit einer oder mehreren Ziffern
registriert, und zwar mit einer Eins bei additiver Einführung des Dividends in das
Resultatzählwerk bzw. einer oder mehreren Neunen in den höchsten Dezimalstellen
d-°s Umdrehungszählwerkes bei subtraktiver Eintragung des Dividends in das Resultatzählwerk.
Ehe der Rechenvorgang mit dem in das Einstellwerk eingestellten Divisor fortgesetzt
wird, muß deshalb das Umdrehungszählwerk gelöscht werden. Die Löschung erfordert
einen zusätzlichen Handgriff und kann leicht vergessen werden, wodurch Rechenfehler
entstehen.
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Es wurden schon verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen, um das Umdrehungszählwerk
während der Eintragung des Dividends in: das Resultatzählwerk außer Betrieb zu setzen.
So wurde beispielsweise eine Vorrichtung vorgeschlagen, welche bei Betätigung mit
der Hand bei der Übertragung des Dividends@ in das Resultatzählwerk den im Umdrehungszählwerk
arbeitendenEinzahn (Quotientenzahn) zur Seite aus seiner Arbeitslage verschiebt,
so daß das Umdrehungszählwerk nicht beeinflußt
wird. Diese Vorrichtung
leidet aber an wesentlichen Mängeln, indem der Einzahn für jede Dezimalstelle zwei
verschiedene Lagen. nebeneinander einnehmen muß, was insbesondere bei Rechenmaschinen
mit feststehendem Umdrehungszählwerk und einem seitwärts beweglichen Einzahn schwierig
ist.
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Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diese Mängel zu beseitigen und
eine einfache und zuverlässig Vorrichtung für automatische Abschaltung des B#---tätigungsgliedes
des Umdrehungszählwerkes zu schaffen, wenn bei Divisionsvorgängen der Dividend in
das Resultatzählwerk eingetragen wird.
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Gegenstand des Patents 871 079 ist eine Rechenmaschine, die
als wesentliches Merkmal einen. Hauptsteuerhebel besitzt, durch welchen die Maschine
auf zwei verschiedene Multiplikationsarten und auf Division eingestellt werden kann.
Das Rechnen wird dabei mit der Plus-Dauertaste oder mit der Minus-Dauertaste durchgeführt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung nach .dem Hauptpatent sind ferner Sondertasten
für Addition, und Subtraktion vorgesehen.
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Die vorliegende Erfindung hat eine Verbesserung dieser Maschine zum
Gegenstand und bezweckt, die Divisionsrechnungen darin zu vereinfachen. Bekanntlich
ist die Divisionsrechnung die schwierigste Rechenart. Wie bei dem Hauptpatent findet
auch hier ein einfaches Mittel, nämlich ein. Hauptsteuerhebel, Anwendung, um die
Maschine auf drei verschiedene Rechnungsarten und außerdem noch auf Addition und
Subtraktion einzustellen. Um aber di@° vollautomatische Division zu erleichtern.
und Rechenfehler unmöglich zu machen., die durch unrichtiges Zurückbleiben der Ziffer
i imUmdrehungszählwerk bei Einführung des Dividenden entstehen können, wird das
Antriebsglied, z. B. der Einzahn, des Umdrehungszählwerkes selbsttätig abgeschaltet,
wenn sich der Hauptsteuerhebel in der Divisionslage befindet, und dabei das Steuerglied
der Rechenmaschine für einfache Addition und/oder Subtraktion betätigt und hierdurch
ein Additions- bzw. Subtraktionsvorgang ausgelöst wird. Der gemäß dem Patent
871 079 vorgesehene Steuerhebel stellt also bei seiner Einstellung in. die
Divisionslage ein Abschaltglied für das oder die Betätigungsglieder des Umdrehungszählwerkes
in solche-Lage ein, daß beim Niederdrücken einer Additions- und/oder Subtraktionstaste
(für die Eintragung des Dividends in das Resultatzählwerk) die Antriebsvorrichtung
für das oder die Betätigungsglieder des Umdrehungszählwerkes abgeschaltet ist.
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Ein Ausführungsbeispiel: einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ist
in den Zeichnungen veranschaulicht.
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Fig. i zeigt eine Stirnansicht der Vorrichtung Fig.2 zeigt eine Ansicht
derselben, von vorn gesehen; Fig.3 zeigt eine Draufsicht der Antriebsräder für den
Einzahn; Fig. 4 ist eine Stirnansicht eurer Einzelheit; schließlich zeigt Fig. 5
eine Einzelheit im Schnitt und in. größerem Maßstab. In den Zeichnungen sind nur
die für die Veranschaulichung der Erfindung notwendigen Teile gezeigt. Wenn nichts
anderes gesagt ist, werden in dieser Beschreibung die Ausdrücke rechts, links, aufwärts,
abwärts, vordere, hintere, nach vorn und nach hinten so verwendet, wie diese Richtungen
einem bei der Tastatur der Maschine sitzenden Rechner erscheinen.
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Die in den Zeichnungen veranschaulichte Maschine ist in ihren Hauptzügen
gemäß dem Patent 871 o79 ausgeführt. Dabei kann die Antriebsvorrichtung gemäß den
Patenten 656 737 und 682 246 ausgeführt sein. Gewisse Teile haben in der nachstehenden
Beschreibung und in den Zeichnungen dieselben; Bezugszeichen wie entsprechende Teile
in. den soeben benannten Patenten.
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Die in den Zeichnungen gezeigte Rechenmaschine ist vom Odhner- oder
Sprossenradtypus und hat ein Einstellwerk (Sprossenradtrommel) 4, welches an der
Hauptwelle 5 verschiebbar gelagert ist. Zur Ausführung der Rechenvorgänge wird diese
Welle nebst der Trommel 4 in der einen oder der anderen Umdrehungsrichtung (Plus-
oder Minus-Richtung) gedreht, unter der Steuerung einer Multiplikationstaste oder
Plus-Dauertaste i und einer Divisionstaste oder Minus-Dauertaste 2, durch welche
die Trommel 4 in positiver bzw. negativer Umdrehungsrichtung, d. h. in der Geäenuhrzeiäerrichtung
bzw. Uhrzeigerrichtung in. Fig. i (s. entsprechend bezeichnete Pfeile) angelassen
wird, um eine oder mehrere Umdrehungen ohne Löschung der Trommel auszuführen. Die
Maschine hat außerdem eine Additionstaste 2o3, bei deren Niederdrücken -die Trommel
4 eine Plusumdrehung macht und dann selbsttätig gelöscht wird. Ferner kann auch
eine Subtraktionstaste vorgesehen sein, wie näher im Hauptpatent angegeben ist.
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Ferner hat die Maschine den im Hauptpatent angegebenen Steuerhebel2oi
für die Einstellung der Maschine auf automatische Division und, auch Multiplikation
mit automatischer Schrittschaltung nach rechts bzw. nach links. Dieser Hebel ist
hier nicht gezeigt, und von allen. seinen Funktionen kommt im wesentlichen hier
nur diejenige in Frage, daß bei der Einstellung dieses Steuerhebels auf automatische
Division die Welle 218 für den Einzahn nach links in Fig. 3 (v-l. Fig. 5 im Hauptpatent)
verschoben wird, so daß das Zahnrad 220 mit dem -Zahnrad 223 mittels des linken
Mitnehmers 221 zusammengekuppelt wird. Wie im Hauptpatent angegeben ist, ist das
.Zahnrad 22o an der Welle 218 befestigt und nimmt also diese Welle mit, wenn esgedreht
wird. Aber die Zahnräder 222, 223 sind frei drehbar um die Welle 2i8 gelagert (das
Zahnrad 22o treibt den Zehnerschaltrotor für das Umdrehungszählwerk).
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Die Additionstaste 2o3 ist drehbar um die. Well.,-34i gelagert und
greift mit ihrem Vorsprung 3.12 in den Schwingarm oder Hebel 344 .ein, der drehbar
um einen feststehenden Zapfen 346 gelagert ist, der z. B. in der Grundplatte der
Maschine 2o6 hefestigt ist. Der Arm 344 wird von. einer Zugfeder 347 nach oben gezogen
und hat einen Vorsprung
oder einen Absatz 354, der auf die Multiplikationstaste
i wirkt, wenn der Arm 354 von der Additionstaste 203 nach unten in Fig. i,
d. h. in der Uhrzeigerrichtung in Fig. 2 geschwenkt wird. Für sein° Führung ist
der Arm 344 mit einer Nut 55o versehen, die mit einem feststehenden Führungszapfen
55I zusammenwirkt. Ferner hat der Arm 344 eine Aussparung 552, welche um den Vorsprung
553 der Schiene 554 paßt, so daß diese Schiene den Bewegungen des Hebels 344 in
der senkrechten Richtung folgt. Hierbei ist die Schiene 554 von den Zapfen (Schrauben)
555 geführt, welche in Führungsnuten in der Schiene hineinragen. An ihrem oberen
Ende hat diese Schiene einen abgebogenen Teil 556, welcher durch eine Aussparung
in einer Stirnwand 27o des Maschinenrahmens geht und mit seiner flachen, etwas abgeschrägten
Spitze über eine Schaltklinke 558 hineinreicht.
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Diese Schaltklinke ist drehbar um einen Zapfen 559 in einer Nut in
der länglichen Nabe 56o eines Zahnrades 561, welches frei um die Hauptwelle 5 läuft
und in stetigem Eingriff mit dem Zahnrad 223 steht. Die Schaltklinke 558 hat, nebst
dem in di° Bahn der Spitze 557 hineinragenden Vorsprung, auch zwei Vorsprünge oder
Flügel 558a und 5581'
und ist von einer Druckfeder 562 belastet, welche
bestrebt ist, dieseKlinke in .derGegenuhrzeigerrichtung in Fig. 2 und 5 zu drehen,
so daß der Flüg°1 558a in eine Nut 563 in der Nabe des an der Welle 5 befestigten
Zahnrades 564 eingeht. In der in den Zeichnungen gezeigten Lage, d. h. in der Nullage
oder Stillstandlage der Trommel 4, befindet sich. der Vorsprung 558b gerade gegenüber
einer Nut 565 in der feststehenden Führung 566.
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Das Zahnrad 564 steht in stetigem Eingriff mit dem treibenden Zahnrad
567, welches an einer Welle 568 befestigt ist und auch das Zahnrad 222 antreibt.
Die Welle 568 ist über eine Antriebseinrichtung (etwa wie in dem Patent 656 737
gezeigt ist) in der einen oder anderen Drehrichtung getrieben, abhängig davon, welche
Gangartstaste niedergedrückt worden ist. Wenn der Vorsprung 558a im Eingriff mit
der Nut 563 ist, treibt das Zahnrad 567 auch das Zahnrad 223 über das Zahnrad 561
an, welches sich dann in entgegengesetzter Richtung im Verhältnis zum Zahnrad .222
dreht. Je nachdem das Zahnrad 22o dabei mit dem Zahnrad. 222 oder dem Zahnrad 223
zusammengekuppelt ist, wird die Einzahnlvelle 218 zum Umdrehen in derselben Richtung
gebracht wie das Zahnrad 222 (normal für Addition, Subtraktion und Multiplikation)
bzw. wie das Zahnrad 223 (normal. für Division), d. h. in derselben bzw. entgegengesetzten
Drehrichtung wie die Sprossenradtrommel4.
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Am Hebel 344 ist um den Zapfen 352 eine Klinke 569 drehbar gelagert.
Diese Klinke ist an einem Ende gabelförmig und umschließt dort einen feststehenden
Zapfen 351, welcher in der Grundplatte 2o6 befestigt ist. Die Aussparung 552 im
Hebel 344 ist so abgepaßt, daß der Zapfen 351 nicht die Bewegung dieses Armes hindert.
Die Klinke 569 hat einen nach oben gerichteten Arm oder Vorsprung 5(i911, der so
abgepaßt ist, daß, wenn der Arm 344 in der Uhrzeigerrichtung in Fig.2 schwenkt,
der Vorsprung 569a (ebenfalls in der LTbrzeigerrichtung) nach innen unter die Spitze
(das eine Ende) des Sperrarmes 5o5 hineinschwenkt. Dieser Arm ist an. der feststehenden
Welle 35 gelagert und trägt in seinem entgegengesetzten Ende einen Stift 5o511 (Fig.4),
der gegen eine Kurve oder einen Nocken an. einem Winkelstück oder Kontaktschlußhebel
331 anliegt. Dieser ist drehbar um den Zapfen 333 1-=-lagert und ruht mit seiner
hinteren Kante gegen die Motorkontakte 334. An. seinem vorderen Ende liegt der Hebel
331 gegen die Multiplikationstastve 1 an, in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
unter Vermittlung eines am Kontakthebel befestigten Zapfens 570.
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An der Stirnwand 572 sind Federn 571 hefestigt, welche den Zweck haben,
eine Axialverschiebung der Zahnräder 222, 223 zu verhindern, indem dies Federn die
Zahnräder gegen die Stirnwände 270
und 572 drücken.
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Die beschriebene Vorrichtung hat folgtende Wirkungsweise: Die Maschine
wird für Division eingestellt, dadurch, daß der Hauptsteuerhebel (2o1 im Hauptpatent)
in seine Divisionslage. eingestellt wird; wie näher im Hauptpatent beschrieben ist,
wird hierdurch die Welle 218, worauf der Einzahn (= das BetätigungsWied des Umdrehungszählwerkes)
angebracht ist, in seine linke Labe eingestellt. Der Dividend wird jetzt in die
Sprossenradtrommel 4 eingestellt, z. B. mittels Zifferntasten, und die Trommel wird
in bekannter Weise in seine linke Endlage verschoben (tabuliert). Der Dividend wird
jetzt in das (nicht gezeigte) Resultatzähl-,verk dadurch eingeführt, daß der Rechner
die Additionstaste 203
niederdrückt. Bei seinem Niederdrücken bringt die Taste
203 den Hebel 344 mit, der dann die Schiene 554 nach unten zieht. Die Spitze
557 dieser Schiene wird dann nach unten (Fig. 2 und 5) geführt und schwenkt die
Schaltklinke 558 in der Uhrzeigerrichtung gegen die Wirkung der Feder 562, so daß
der Vorsprung 558a außer Eingriff mit der Nut 563 gebracht wird und statt dessen
der Vorsprung 558b in Eingriff mit der Nut 565 in der feststehenden Führung 566
kommt. Das Zahnrad 561 ist also jetzt von dem treibenden Zahnrad 567 freigeschaltet
und ist außerdem in seiner Nullage, d. h. in der Stillstandlage der Trommel 4, gesperrt.
Wenn die Taste 2o3 niederbedrückt wird, drückt sie auch über den Vorsprung 354 die
Multiplikationstaste i nach unten, die dann über den Kontakthebel 331 die Kontakte
334 für den Strom zum elektrischen Motor schließt. Wenn hierbei der Hebel 331 in
der Uhrzeigerrichtung. in Fig. 2 geschwenkt wird, schwenkt er den Arm
505 in der Gegenuhrzeigerrichtung, so daß die in Fig. 2 ersichtliche vorder.2
Spitze dieses Armes nach unten bewegt wird. Gleichzeitig wird die Klinke 569 in
der Uhrzeigerrichtung in Fig. 2 geschwenkt, wenn der Hebel 344 beim Niederdrücken
der Taste 203 mitgebracht wird. Das abwärts gehende vordere Ende des Sperrarmes
505 legt sich dabei gegen die schräge Fläche am oberen Ende des Vorsprunges
569a der Klinke 969
an, so daß, wenn der Rechner die Additionstaste
203 mit dem Finger losläßt, diese Klinke gesperrt bleibt und so die Taste
in der niedergedrückten Lage sperrt. Die Trommel 4 macht jetzt ein- -Umdrehung in
der Plus-Richtung und wird dann gelöscht. Hierbei wird der Dividend in das Resultatzähl-werk
eingetragen, aber das Resultatzähl.,v-erk wird nicht beeinfluß t, weil ja. die Welle
2 i 8 von der Antriebseinrichtung abgeschaltet ist.
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Es ist zu beachten, daß während des ganzen Additionsvorganges und
des na.chfolgenden@ Löschens der Trommel 4 .der Kontakthebel 331 in bekannter Weise
(s. Hauptpatent) in seiner Wirklage gehalten wird, worin die- Kontakte 334 geschlossen
gehalten werden. Durch den Sperrarm 5o5 und die Klinke 569 und den Arm 354 wird
also die Additionstaste. 2o3 in niedergedrückter Lage gesperrt, so daß sie nicht
in ihre Ruhelage zurückgehen kann, ehe der Additionsvorgang beendigt ist. Dies ist
für die Sicherheit wichtig, indem es den Rechner verhindert, durch wiederholtes
Niederdrücken der Additionstaste das freigeschaltete Zahnrad 561 aus seiner Lage
zu bringen; solange als diese Taste in niedergedrückter Lage gesperrt bleibt, bleibt
auch das Zahnrad 561 von der Klinke 558 gesperrt.
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Wenn der Additionsvorgang beendigt ist, kehrt die Additionstaste
203 in ihre Ruhelage zurück. Es ist zu beachten, daß die Schrägfläche am
Arm 569a der Klinke 569 so ausgebildet ist, daß die Taste 203
nicht bei ihrer
Rückkehr gesperrt wird.
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Wenn die Additionstaste in ihre Ausgangslang-, zurückkehrt, wird die
Spitze 557 von der Klinke 558 abgehoblen, die jetzt von der Feder 562 in der Gegenuhrzeigerrichtung
geschwenkt wird, so daß der Vorsprung 558b von der Führung 566 freigeschaltet wird
und gleichzeitig der Vorsprung 558a in die"Nut 563 eindringt.
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Wenn die Divisionstaste 2 oder die Multiplikationstaste i niedergedrückt
wird, wird nicht die Schiene 554 und somit auch nicht . die Klinke 558 beeinflußt.
Nachdem der Divisor in die Trommel 4 eingestellt worden ist, kann deshalb der Divisionsvorgang
in bekannter Weise zum Schl.uß .geführt werden, wobei die Welle 2,18 vom Zahnrad
567 über das Zahnrad 564 und die Klinke 558 und die Zahnräder 561, 223 angetrieben
wird, so daß @derEinzahn in üblicher Weise im Umdrehungszählwerk arbeitet.
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Es. ist zu beachten, daß man gewünschtenfalls mittels der Multiplikations-
und Divisionstasten 2, i Ziffern in das Umdrehungszäh.l-,verk vor dem Anfang der
Division einführen kann: Hierbei ist selbstverständlich die Trommel 4 gelöscht.
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Wenn der Hauptsteuerhebel toi in einer der Multiplikationslagen eingestellt
ist, befindet sich die Welle 2i8 in ihrer rechten Lage, so daß das Zahnrad 22o mit
dem Zahnrad 222 zusammengekuppelt ist und also das Antriebsrad 567 die Welle 2i8
und die Welle 5 in derselben Drehrichtung antreibt.
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Addition wird no-rmalerw-ei,s-e ausgeführt; wenn der genannte Hauptsteuerhebel
sich in einer der Multiplikationslagen befindet, und dabei wird also die Anzahl
der Additionsposten automatisch gezählt, was in gewissen Fällen von Bedeutung ist.
Gewisse Abänderungen der bezeigten und beschriebenen Vorrichtungen sind im Rahmen
der Erfindung möglich. So kann die Vorrichtung mit einer besonderen Voreinstelltaste
für Division versehen werden, bei deren Niederdrücken der Dividend in das Resultatzählwerk
eingeführt wird, ohne daß dabei das. Umdrehungszählwerk beeinflußt wird. Diese Taste
wirkt dann auf die Schiene 554. Falls eine besondere Subtraktionstaste oder ein
gleichwertiges Glied vorgesehen ist, kann es die Schiene 554 in ähnlicher Weise
wie die Additionstaste beeinflussen.