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DE887112C - Vorgefertigte Installationswand - Google Patents

Vorgefertigte Installationswand

Info

Publication number
DE887112C
DE887112C DEP27624A DEP0027624A DE887112C DE 887112 C DE887112 C DE 887112C DE P27624 A DEP27624 A DE P27624A DE P0027624 A DEP0027624 A DE P0027624A DE 887112 C DE887112 C DE 887112C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipes
installation wall
wall
wall according
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP27624A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Uhrmeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP27624A priority Critical patent/DE887112C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE887112C publication Critical patent/DE887112C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/01Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks for combinations of baths, showers, sinks, wash-basins, closets, urinals, or the like

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

  • Vorgefertigte Installationswand Bei Wohn- und sonstigen Bauten war es bekannt, auf den nachträglichen Einbau der Abflu,ß-, Wasser-, Gas- usw. Leitungen Rücksicht zu nehmen, z. B.. Durchbrüche für Abflußrohre und gelegentlich auch Kanäle für Leitungen in den Becken und Wänden auszusparen, um sie nicht nachträglich freistemmen zu müssen; auch war es bekannt, Leitungen vor dem Aufbringen des Putzes zu verlegen. Bei Stahlskelettbauten hat man Heizungsleitungen bereits am Stahlskelett befestigt, bevor die Wände ausgefacht wurden. Weiter ist es schon bekannt, möglichst alle Leitungen an einer Wand zusammenzufassen, dabei Wand und Leitungen einander anzupassen ünd die Zufluß- und Gasleitungen für diese Installationswand wenigstens zum Teil in der Werkstatt aus Rohrstücken und Fittings zusammenzubauen, während die Abflußleitungen immer auf der Baustelle hergestellt wurden. Es ist ferner bekannt, außerhalb der Baustelle Wände herzustellen, die im Inneren alle Leitungen eingebaut enthalten. Der Aufbau dieser Leitungen erfolgt hierbei in der üblichen Weise aus'Rohrstücken und Fittings. Bei solchen Anordnungen ist zwar die Rohrverlegung in die Werkstatt verlegt, dafür aber der Nachteil äußerst schwerer und wenig anpassungsfähiger Bauaggregate in Kauf genommen.
  • Die Erfindung bezweckt dagegen, eine Leitungsanordnung, die in der Werkstatt leicht aufgebaut, leicht transportiert und bequem verschiedenen Verhältnissen angepaßt werden kann und preiswert ist.
  • Gemäß der Erfindung werden mehrere Rohre verschiedener Benutzungsart, also z. B. eine beliebige Kombination von Abflußrohr, Kaltwasserzufuhrrobr,Warmwasserrohr, Gasrohr zu einem rahmenartigen, für den Transport und den schnellen Zusammenbau mit der Wand geeigneten Einheit derart zusammengefaßt, daß die Rohre selbst tragende Rahmenteile bilden. Die Benutzung von dünnwandigen kaltgezogenen Präzisionsstahlrohren hat sich dabei besonders bewährt. Das gilt für alle Rohrarten. Vorzugsweise sind daher alle Rohre, also sämtliche Abflußrohre und die Zuleitungs- und Verteilungsrohre für Wasser und Gas dünnwandige, schweißbare, z. B. nahtlose oder geschweißte Stahlrohre, vorzugsweise mit Wandstärken von i bis 3 mm, wobei die kleineren Wandstärken den kleineren, und die größeren den größeren Rohrdurchmessern zugeordnet sind. Gemäß der Erfindung werden also wesentlich dünnwandigere Rohre als bisher verwendet. Es wird hierdurch eine überraschende Gewichts- und somit auch Werkstoffersparnis erzielt.
  • Die Erfindung besteht weiter darin, daß die Leitungsrohre statt durch Schraubverbindungen od, dgl. durch Biegen und Verschweißen zu baulichen Einheiten zusammengefaßt sind, wobei besonders auch Abzweige und Befes,ti.gungs- und Haltemittel, z. B. Schellen oder Stützen, angeschweißt sind. Auch hierdurch wird an Arbeitszeit, Kosten und Gewicht gespart. Wenn ausschließlich Schweißverbindungen verwendet werden, kann mit den Rohrwandstärken unter das für das Aufschneiden von Gewinde notwendige :Mindestmaß heruntergegangen werden. Fürwenige noch vorgesehene Gewindeverbindungen, z. B. für anzuschraubende Hahngehäuse, lassen sich Gewindestutzen an die Leitungsenden leicht anschweißen.
  • Die Erfindung betrifft ferner mit Leitungsanordnungen der erwähnten Art ausgerüstete Installationswände. Eine solche Installationswand besteht aus einem tragenden Wandteil, in welchem Befestigungsmittel angebracht sind, die zu den an die Leitungseinheiten fertig angebrachten Befestigungsmitteln passen. Die Wand kann ferner Durchgänge für Abzweige der Z.uleitungs-, Abfluß-, elektrischen usw. Leitungen enthalten, derart, daß die Leitungseinheiten leicht auf einer Seite des tragenden Wandteils angebracht werden können, wobei Abzweige gegebenenfalls durch die hierfür vorgesehenen Durchgänge auf die-andere Seite hindurchgreifen. Vorteilhaft sind Mittel zur Verkleidung der auf der tragenden Wand angebrachten Leitungseinheiten, z. B. Abdeckplatten, Türen od. dgl., vorgesehen. Die so gebildeten Hohlräume lassen sich zur Unterbringung des Gasmessers, von elektrischen Zählern, aber auch zum Einbau von Wandschränken und/oder Regalen, oder eines Kühlschrankes vorteilhaft verwenden. Ein solcher Wandschrank kann z. B. über einem für einen Toilettentisch im Badezimmer gedachten Platz oder über dein Spültisch in der Küche vorgesehen sein.
  • Bei anderen Ausführungsformen sind die Leitungseinheiten nicht an einer tragenden Wand angebracht, sondern selbst frei tragend oder wenigstens annähernd frei tragend hergestellt und aufgestellt und von einer nachträglich in beliebiger Weise hergestellten, z. B. geschütteten oder gemauerten oder aus fertigen Platten zusammengesetzten Wand umgeben, vorteilhaft so,- daß sie leicht zugänglich bleiben, wobei gegebenenfalls Teile der Leitungseinheiten als Halteteile für Wandteile, z. B. zum Halten von Wandplatten od. dgl. benutzt sind.
  • Weitere neue und fortschrittliche Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen. Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele.
  • Fig.1 zeigt eineerfindungsgemäßeRohrleitungsanordnung für .die Wand eines Stockwerks (Installationswand) in schaubildlicher Darstellung; Fig. 2 ist eine Ansicht derselben Leitungsanordnung; Fig. 3 die zu Fig. 2 gehörende Draufsicht; Fig. ¢ zeigt Einzelheiten; in Fig. 5 ist schaubildlich angedeutet, wie eine Plattenwand um eine Leitungsanordnung herumgebaut .werden kann.
  • Bei den gezeichneten Beispielen ist vorausgesetzt, daß sämtliche Leitungen aus schweißbaren Stahlrohren bestehen. Bei dem Beispiel nach Fig. i bis 4 sind mit dem Abflußrohr i die Steigleitung 2 für Wasser und die Hauptleitung 3 für Gas verbunden, und zwar durch Verbindungsstege 4, 5 und 6, 7. Damit stellt die Abflußleitung mit den Hauptleitungen für Gas und Wasser und mit weiteren daran befestigten, später beschriebenen Teilen eine erste vertikale Baugruppe innerhalb der Gesamtanordnung dar. Auch das elektrische Hauptkabel bzw. das Stahlpanzerrohr für die elektrische Hauptleitung sind vorteilhaft in diese Baugruppe einbezogen. Die Rohre 1, 2 und 3 haben eine Länge gleich der Höhe des Stockwerks; sie sind, wie Fig. 2 zeigt, von Stockwerk zu Stockwerk miteinander verbunden.
  • Mit der Wassersteigleitung 2 ist die sich in Längsrichtung -der Wand erstreckende Querverteilungsleitung 8 verbunden, welche zu den einzelnen Verbrauchsstellen führende angeschweißte Abzweige oder Stützen 9, io und i i aufweist und an die eine angeschweißte Abzweigleitung 12 anschließt. Von der Gashauptleitung zweigt die sich wieder in Längsrichtung der Wand erstreckende Gasverteilungsleitung 13 mit den zu den Verbrauchsstellen führenden angeschweißten Abzweigen 14 und 15 ab. An die Gashauptleitung 3 ist innerhalb des Raumes der Installationswand auch der Gasmesser 16 angehängt. Die Wasserverteilungsleitung 8 und die Gasverteilungsleitung 13 bilden zusammen eine obere Quereinheit, der eine aus den Abflußleitungen der verschiedenen Verbrauchsstellen gebildete untere Quereinheit gegenübersteht, deren Hauptteil das sich in Längsrichtung der Wand erstreckende Hauptabflußrohr 17 ist. In dieses Hauptabflußrohr münden das Abflußrohr 18, z. B. einer Badewanne, ein Abfiußroh.r i9, z. B. eines. Küchenspültisches und ein Abflußrohr 2o, z. B. eines Waschbeckens. Die von den einzelnen Verbrauchsstellen kommenden Abflußrohre können ohne Geruchverschluß ausgeführt werden; erst die Abflußleitung 17 enthält einen gemeinsamen Geruchverschluß 21. Dieser ist bei dem gezeichneten Beispiel in den Fußboden eingebaut und gegebenenfalls als Sinkkasten ausgebildet. Die Hauptabfflußleitung 17 ist im wesentlichen geradlinig verlegt. An ihrem einen Ende 22 besitzt sie zweckmäßig eine Reinigungsöffnung, die in Wohnungsbauten so hoch angeordnet ist, daß sie in der Küche oder im Bad mündet und dort von außen verschlossen ist, so daß von dort aus mit einem Reinigungsgerät durch die ganze Abflußleitung hindurchgefahren werden kann. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Leitung 17 statt des Geruchverschlusses 2:1 einem schwach S-förmigen Geruchverschluß enthält, vorzugsweise selbst bildet; es- ist dann möglich, mit dem Reinigungsgerät auch noch durch diesen Geruchverschluß hindurch bis in das Haup-tabflußrohr i hineinzufahren, für den Fall, daß auch der Geruchverschluß sich gelegentlich zusetzen sollte.
  • Die obere Leitungsquereinheit 18 und 13 ist mit der senkrechten Einheit 1, 2, 3 durch leicht anbringbare, z. B,. Hähne enthaltende Schraubmuffenverbindungen 23, 24 an der Baustelle verbunden, die untere Ouereinheit (Abflußrohr 17) durch eine geeignete Verbindung mit einem Anschlußstutzen des Hauptabflußrohres i bei 25, gegebenenfalls durch Anschweißen an derselben Stelle. Die Gewindestutzen für das Einschrauben der Hähne sind zweckmäßig an die Rohrleitungsenden angeschweißt.
  • Die obere und untere OOuereinheit sind durch eine Verlängerung-der Gasleitung 13, die bei 26 an die Abflußleitung 17 angeschweißt oder in anderer Weise fest mit ihr verbunden ist, zu einem steifen Rahmen verbunden. An einem abgekröpften Teil der Gasleitung 13 ist ein Halter 27 befestigt, -i.. B. angeschweißt, mit dem die auf der entgegengesetzten Seite vom Abflußrohr i als Hauptträger g or ehaltene Anordnung zusätzlich abgestützt werden kann. In das Abflußrohr i mündet noch der zweckmäßig ebenfalls angeschweißte Ablaufstutzen 28 eines Wasserspülklosetts. Der Klosettspülkasten 29 ist vorteilhaft an dem Abflußrohr i selbst aufgehängt, z. B. mittels angeschweißter Streben 30, 31; statt dessen kann er auch auf eine am Abflußrohr angeschweißte oder in anderCr Art befestigte, z. B. mit Schellen aufgeklemmte Konsole od. dgl. aufgesetzt sein; jedenfalls ist er zweckmäßig in die Gesamtanordnung einbezogen.
  • Besonders wenn, wie eingangs erwähnt, der Elektrizitätszähler in die Installationswand einbezogen ist, ist es zweckmäßig, elektrische Abzweigleitungen für Küche und Bad, insbesondere für die Beleuchtung, schon bei der Vorfabrikation der Leitungsbaugruppen mit anzubringen.
  • In Fig. 2 sind die Badewanne 32, das Küchenspülbecken 33 und das Waschbecken 34 sichtbar, an welche die Abflußleitungen i9 und 2o, angeschlossen sind. Auch ist ein Teil einer in Fig. 2 links angeordneten Stütze 35 gezeichnet, an welcher der Halteteil 297 des Leitungsrahmenwerkes angebracht ist. Die Stütze 35 kann in voller Stockwerkshöhe von Stockwerk zu Stockwerk durchgeführt sein und z. B. selbst aus einem als Leitung benutzten Rohr bestehen.
  • Besonders leicht kann die Gesamtanordnung ausgeführt werden, wenn sie an einigen Stellen, z. B. längs des Abflußrohres 17 auch von unten abgestützt wird. In Fig. 4 ist gezeigt, wie das Hauptabflußrohr 17 z. B. an der Stelle, an der das Abflußrohr 2o des Waschbeckens 34 einmündet, in einem auf Deckenteilen oder besonderen Klötzen 38, 39 befestigten Bügel 37 in der Decke gehalten sein kann. Ähnlich kann das Abflußrohr i an der Stelle, an der der Klosettabflußstutzen 28 mit ihm verschweißt ist, mittels einer auf das Rohr i aufgeklemmten Schelle 4o auf Deckenteilen oder in der Decke besonders angebrachten Klötzen 41, 42 abgestützt sein.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 5 sind von einer aus fertigen Bauplatten um die Rohrleitungseinheiten herum aufzubauenden Wand die Platten 43, 44 beispielsweise gezeichnet. Die Wand, zu der die Platte 44 gehört, kann die. Leitungsanordnung tragen oder bei frei tragender Leitungsanordnung selbst nur Verkleidungsplatte sein. Eine wichtige Stelle der Rohranordnung ist durch die aus der Platte 43 herausnehmbare Platte 45 abgedeckt, die durch Laschen 46, 47 gehalten ist. An anderen Stellen sind weitere derartige herausnehmbare Platten angebracht, z. B. die Platte 48, die durch die Haltemittel 49 und 5o in der Wand 43 gehalten ist.
  • Statt dessen können längs der Leitungen auch aufklappbare Türen od. dgl. in den Wandplatten oder sonstigen Wandteilen angebracht sein. Auf der Wandplatte 43 ist z. B. das Klosettspülrohr 51 außen verlegt. Es ist durch Befestigungsmittel 52 und 53 auf der Platte 43 gehalten. Es ist jedoch auch möglich, Armatur- und Leitungsteile, die außen auf der Wand liegen sollen, von vornherein mit der Rohrleitungsanordnung zu verbinden und die Wand an der Baustelle so anzubringen, daß die Teile, die außen liegen sollen, über die Wandfläche überstehen. Andererseits können die Halteteile für außen anzubringende Leitungsteile und Armaturen, z. B. die Halteteile 46, 47, 49, 50 und 52, 53 von Anfang an dem vorgesehenen Verwendungszweck, also der Rohrleitungsanordnung und den zu verwendenden Wandbauteilen angepaßt sein. Wenn die Rohrleitungsanordnung an einer tragenden Wand befestigt wird, erhält diese also vorteilhaft nicht nur Durchgänge für nach der gegenüberliegenden Seite der Wand hindurchgehende Abzweige, sondern in ihr werden an vorher festgelegten Stellen Befestigungsmittel eingebettet, auf die die an den Rohrleitungseinheiten bei deren Herstellung in der Werkstatt oder in der Fabrik fertig angebrachten Befestigungsmittel passen. Wesentlich ist, daß auch der Wandbau mit dem Rohrleitungsbau fabrikationsmäßig verbunden wird, die Wandbauteile mit der Rohrleitungsanordnung also vor der Herstellung planmäßig abgestimmt werden. Inn übrigen lassen sich Wandbauweisen aller Art in Verbindung mit den erfindungsgemäßen Rohranordnungen verwenden. Es ist z. B.. möglich, die die Rohranordnung umkleidende und/oder tragende Wand mittels einer besonderen, zweckmäßig wiederholt verwendbaren Schalung aus Schüttbeton herzustellen. Die Schalung ist dabei so beschaffen, daß um. die einzelnen Leitungen Kanäle ausgespart werden, so daß die Leitungen hinter Verkleidungen leicht zugänglich bleiben. Die Leitungsanordnung läßt sich gegebenenfalls auch selbst als tragender Teil der Wand verwenden, indem z. B. Verkleidungsplatten an den Leitungen aufgehängt werden. Der tragende Teil der Wand kann auch gemauert sein.
  • Außer den beispielsweise erwähntenVerbrauchsstellen, nämlich Badewanne, Waschbecken, Klosettspülkasten und Küchenspülbecken können boliebige weitere Verbrauchsstellen angeordnet sein. Das Rohrrahmenwerk läßt -sich ohne weiteres für eine größere oder eine geringere Anzahl gleichartiger oder ungleichartiger Verbrauchsstellen ausbilden; gleichartige Verbrauchsstellen können also mehrfach vorgesehen sein. Außer den erwähnten Verbrauchsstellen kann beispielsweise in der Küche ein Warmwasserspeicher oder ein Durchlauferhitzer beliebiger Art angebracht sein, für dessen Anschluß sich das Rohrrahmenwerk ebenfalls ohne weiteres einrichten läßt. Während bei dem beschriebenen Beispiel auf jeder Seite des Rohrrahmenwerkes Anschlußstellen, und zwar verschiedener Art vorgesehen sind, sind auch Ausführungsformen möglich; bei denen die Installationswand für dieselben Verbrauchsstellen auf jeder Seite eingerichtet ist oder bei denen sich nur auf einer Seite Verbrauchsstellen befinden.
  • Besonders bei Stahlrohren ist es zweckmäßig, an sich bekannte Korrosionsschutzmaßnahmen zu treffen. Eine vorteilhafteMöglichkeit besteht darin, die einzelnen Bauelemente, z. B. die Teile i, r2@ und 3, gegebenenfalls einschließlich eines Stahlpanzerrohres für die elektrische Hauptleitung, ferner die Leitungen 8 und 13 einschließlich derHalteteile26, 27 und die Leitungen 17, 22 einzeln im Vollbad zu verzinken. Die wenigen auf .der Baustelle vorzunehmenden Verbindungen können von der Art sein, daß kein Gewinde auf die verzinkten Rohre aufgeschnitten zu werden braucht, daß die Verzinkung bei der Herstellung der Verbindungen also nicht beschädigt wird.
  • Es ist auch möglich, die Rohre, außer oder statt sie mit Schutzschichten zu versehen, an ein elektrisches Schutzpotential zu legen. Die gemäß der Erfindung ausgebildeten Rahmen lassen sich vielen verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten auch in anderen als Wohnbauten leicht anpassen. Sie sind z. B. auch für die Klosett-und Waschanlagen in Verwaltungsgebäuden oder für die Bäder- und Waschbecken in Hotels geeignet.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorgefertigte Installationswand, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Rohre verschiedener Benutzungsart zu einer rahmenartigen, für den Transport und -den schnellen Zusammenbau mit der Wand geeigneten Einheit derart zusammengefaßt sind, daß die Rohre selbst tragende Rahmenteile bilden.
  2. 2. Installationswand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Rohrleitungen aus kaltgezogenem, dünnwandigem Stahlrohr bestehen.
  3. 3. Installationswand nach Anspruch i oder2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Wasserzufluß- als auch die Wasserabfluß-, gegebenenfalls auch die Gasleitungen aus kaltgezogenen .dünnwandigen Stahlrohren bestehen. q..
  4. Installationswand nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebung der Rohre, abgesehen höchstens von einigen lösbaren Verbindungen größerer Rohrstücke, ausschließlich durch Biegen, Schweißen oder Löten erfolgt ist.
  5. 5. Installationswand nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß profilierte 'Versteifungsmittel vorhanden sind, durch die Rohre zu einem Rahmen verbunden sind.
  6. 6. Installationswand nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht angeordneten Rohre die Höhe eines Stockwerkes besitzen und geeignet sind, von Stockwerk zu Stockwerk miteinander verbunden zu werden.
  7. 7. Installationswand nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Rohre in einem Bündel . angeordnet sind.
  8. 8. Installationswand nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rohren innerhalb des, von ihnen gebildeten Rahmens Räume freigehalten sind für die Unterbrningung von Geräten, die an die Rohre anzuschließen sind.
DEP27624A 1948-12-29 1948-12-29 Vorgefertigte Installationswand Expired DE887112C (de)

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DE (1) DE887112C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1609209B1 (de) * 1964-10-12 1970-05-27 Sanfit Holding Ag Sanitaere Installationseinheit
DE1584907B1 (de) * 1964-05-12 1970-09-10 Hartley Simon Ltd Umwaelz- und Heizvorrichtung fuer Faulbehaelter zum Ausfaulen von Klaerschlamm

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1584907B1 (de) * 1964-05-12 1970-09-10 Hartley Simon Ltd Umwaelz- und Heizvorrichtung fuer Faulbehaelter zum Ausfaulen von Klaerschlamm
DE1609209B1 (de) * 1964-10-12 1970-05-27 Sanfit Holding Ag Sanitaere Installationseinheit
DE1609210B1 (de) * 1964-10-12 1971-01-14 Sanfit Holding Ag Sanitaere Installationseinheit

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