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DE886774C - Hochfrequenter kapazitiver Spannungsteiler mit angeschlossener Entladungsroehre - Google Patents

Hochfrequenter kapazitiver Spannungsteiler mit angeschlossener Entladungsroehre

Info

Publication number
DE886774C
DE886774C DES6866D DES0006866D DE886774C DE 886774 C DE886774 C DE 886774C DE S6866 D DES6866 D DE S6866D DE S0006866 D DES0006866 D DE S0006866D DE 886774 C DE886774 C DE 886774C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage divider
discharge tube
divider
electrode
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES6866D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr-Ing Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES6866D priority Critical patent/DE886774C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE886774C publication Critical patent/DE886774C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/28Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof adapted for measuring in circuits having distributed constants
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/24Frequency- independent attenuators

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Of Semiconductors, Excluding Electron Or Ion Beam Exposure (AREA)

Description

  • Hochfrequenter kapazitiver Spannungsteiler mit angeschlossener Entladungsröhre Die Erfindung betrifft einen veränderbaren kapazitiven Spannungsteiler für Hochfrequenzspannungen im Kurzwellen- und Ultrakurzwellenbereich mit eingangs- und/oder ausgangsseitig angeschlossener Entladungsrblhre, insbesondere Diode für Spannungsmessung. Im Ultrakuriwellenbereich besteht bei kapazitiwen Spannungsteilern die Schwierigkeit, daß die Grundspannung des Teilers leicht falsch gemessen wird, wenn die Meßstelle, die s. B. durch eine Diode gebildet werden kann, und der Spannungsteiler sich nicht am gleichen Ort befinden. Das Meßergebnis wird hierbei durch den auftretenden Resonanrzfehler gefälscht (Resonanz zwischen Leitungsinduktivität und Teilerkapazität).
  • Bei den üblichen Ausführungen, bei denen eine Diode mit Zuleitungen und ein geschirmter Spannungsteiler, der gleichfalls mit Zuleitungen von I bis 2 cm Länge versehen ist, zur Verwendung kommen, ist ein Resonanziehler schon bei Wellen von I m unvermeidlich. Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird. der Spannungsteiler erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß eine Elektrode, z. B. die Anode der Entladungsröhre, selbst die eine Belegung der außerhalb der Entladungsstrecke befindlichen veränderbaren Teilerkapazität bildet. Hierdurch wird die schädliche Induktivität zwischen Meßstelle und Teiler sehr verkleinert und der Resonanzfehler vermieden. Außerdem wird eine Halte- rungskapazität für eine besondere Belegung erspart.
  • Die Induktivität der Kathodenleibung verursacht gleichfalls einen Resonanzfehler. Sie kann, z. B. durch doppelte Herausführung, klein gehalten werden.
  • Im einfachsten Fall kann der Spannungsteiler aus einem zylindrischen Hohlraum bestehen, in dessen Mittelachse die Betätigungswelle für einen schwenkbaren Kapazitätsbeiag liegt. Im Innern des Spannungsteilers, d. b. des zylindrischen HXoWlraumes, ist die Entladungsröhre angebracht. Die als Teilerkapazitätsbelegung benutzte Elektrode der Röhre kann dabei zweckmäßig möglichst nahe an der Glaswand angeordnet sein, um dadurch hohe Maximalkapazität des Spannungsteilers zu ermoglichen.
  • Sie kann als Anode auch selbst Teil der Röhrenwandung sein, um die Maximal'kapazität nocih weiter zu erhöhen. Sie kann auch so ausgebildet sein, daß sie gleichzeitig als Belegung einer Ausgleichskapazität dient. Die Diode wird zweckmäßig so angebracht, daß die Zuleitung zur Anode möglichst wenig in den Raum des Spannungsteilers einstrahlt, damit nur die Anode selbst mit ihrer definierten Spannung wirksam ist. Die Kathode wird entsprechend kurz geerdet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt.
  • Fig. I veranschaulicht hierbei das Schaltschema, während Fig. 2 das Ausführungsbeispiel im Querschnitt und Fig. 3 im Längsschnitt schematisch darstellt. In allen Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Bei dem Ausführungsbeisp.iel handelt es sich um eine Meßdiode in Verbindung mit einem Spannungsteiler. Die zu messende Spannung liegt dabei an den Eingangsklemmen I und 2, wie aus Fig. I hervorgeht, und wird mit Hilfe der Entladungsröhre 3 gemessen. Die Entladungsröhre 3 möge eine Anode 4 und eine Kathode 5 besitzen. Die Kathode 5 ist als indirekt geheizte Kathode dargestellt. Es ist aber auch denkbar, eine direkt be heizte Kathode zu verwenden. Der Spannungsteiler befindet sich zwischen Anode und Kathode der Entladungsröhre und wird durch die Kondensatoren 6 und 7 gebildet. Die geteilte Spannung kann an den Klemmen 8 und 9 abgenommen werden. Bei den üblichen Ausführungen, die etwa nach dem Schaltschema von Fig. I aufgebaut sein mögen und bei denen eine Diode mit Zuleitungen und ein geschirmter Spannungsteiler verwendet wird, macht sich infolge der Länge der Zuleitungen ein Resonanzfehler störend bemerkbar, der die Messung fälscht. Erfindungsgemäß wird daher der an der Klemme I bzw. an der Anode 4 Iiegende Belag des Kondensators 6 durch die Anode 4 der Röhre selbst gebildet. Der an der Klemme 8 liegende Belag wird durch den Schwenkarm des veränderharen Spannungsteilers dargestellt, während der an der Klemme 9 liegende Belag, der geerdet sein kann, eine feste Belegung. des kapazitiven Spannungsteilers bedeutet.
  • Der räumliche Aufbau des in Fig. I im Schaltschema dargestellten Ausführungsbeispiels soll durch die Fig. 2 und 3 veranschaulicht werden. Der Spannungsteiler kann als Kanalspannungsteiler aufgebaut sein und besteht dann z. B. aus einem zylindrischen Hohlkörper, der in den Fig. 2 und 3 mit 10 bezeichnet ist. Im Innern des Spannungsteilers ist die Entladungsröhre 3 angebracht. Die Entladungsröhre 3 ist dabei so angeordnet, daß die Anode sich ganz im Innern des zylindrischen Hohlkörpers 10 befindet, während der andere Teil der Röhre durch eine Durchbrechung aus dem Spannungsteiler herausragt. Die mit 5 bezeichnete Kathode möge mit zwei Zuleitungen 11 und I2 versehen sein. Die Zuleitung ii ist hierbei so kurz als irgend möglich geerdet, d. h. zweckmäßig im Kanaispannungsteiler selbst. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, kann durch doppelseitiges Herausführen der Kathodenzuleitungen weitgehend vermieden werden, daß die Kathode Hochfrequenzspannungen führt. Es ist daher auch die Zuleitung I2 außerhalb des Spannungsteilers geerdet.
  • Die Anode 4 ist möglichst nahe an der Glaswand I3 der Entladungsröhre angebracht. Weiterhin ist es zweckmäßig, die Zuleitung 14 zur Anode 4 so anzuordnen, daß eine Einstrahlung der Anodenzuleitung in den Raum des Spannungsteilers weitgehend vermieden wird, so daß nur die Anode selbst mit i'hrer definierten Spannung wirksam ist.
  • Die an der Klemme 8 liegende Belegung der Kondensatoren 6 und 7 wird durch einen für die beiden. Kapazitäten gemeinsamen Schwenkarm 15 gebildet, der um die im Innern des Spannungsteilers befindliche Achse I6 drehbar angeordnet ist. Beim Drehen des Schwenkarms 15 im Uhrzeigersinn (Fig. 2) wird der Schwenkarm der Anode 4 genähert und ergibt in der Enldestellung Maximalkapazität des Kondensators 6 und Minimalkapazität des Kondensators 7. Die entgegengesetzte Drehung des Schwenkarms 15 ergibt Annäherung gegen den mit der Wandung des Spannungsteilers in Verbindung stehenden und gleichfalls geerdeten Sektor, d. h. also Maximalkapazität des Kondensators 7 und Minimalkapazität des Kondensators 6. Um eine möglichst große Maximalkapazität zwischen Schwenkarm 15 und Anode 4 zu erreichen, kann der Schwenkarm durch entsprechende Formgebung, z. B. durch gebogene Ausbildung, der Form der Röhrenwandung bzw. der Anode 4 angepaßt sein.

Claims (8)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Veränderbarer kapazitiver Spannungsteiler für Hochfrequenzspannungen im Kurzwellen- und Ultrakurzwellenbereich mit eingangs-und/oder ausgangsseitig angeschlossener Entladungsröhre, insbesondere Diode zur Spannungsmessung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrode, z. B. die Anode der Entladungsröhre, selbst die eine Belegung der außerhalb der Entladungsstrecke befindlichen veränderbaren Teilerkapazität bildet.
  2. 2. Spannungsteiler nach. Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderbare Teiler- kapazität in einem insbesondere rotationssymmetrischen Abschirmgehäuse angeordnet ist.
  3. 3. Spannungsteiler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem durch die Röhrenelektrode gebildeten Belag zusammenwirliende Belag der Teilerkapazität um eine Drehachse schwenkbar angeordnet ist.
  4. 4. Spannungsteiler nach Anspruch I oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als Teilerkapazitätsbelegung dienende Elektrode der Entladungsröhre möglichst nahe an der Glaswand angebracht ist.
  5. 5. Spannungsteiler nach Anspruch 1 oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode der Entladungsröhre selbst Teil der Rölhrenwandung ist.
  6. 6. Spannungsteiler nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als Teilerkapazitätsbelegung dienende Elektrode gleichzeitig als Belegung einer Ausgleichskapazität dient.
  7. 7. Spannungsteiler nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung zu der als Teilerkapazitätsbelegung dienenden Elektrode der Entladungsröhre so ausgebildet ist, daß sie möglichst wenig in den Raum des Spannungsteilers einstrahlt.
  8. 8. Spannungsteiler nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung zur Kathode der Entladungsröhre doppelseitig herausgeführt ist oder anderweitig induktionsfrei gemacht ist.
DES6866D 1939-10-28 1939-10-28 Hochfrequenter kapazitiver Spannungsteiler mit angeschlossener Entladungsroehre Expired DE886774C (de)

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DE886774C true DE886774C (de) 1953-08-17

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