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DE885809C - Verfahren zum Herstellen geschlossener Kettenglieder - Google Patents

Verfahren zum Herstellen geschlossener Kettenglieder

Info

Publication number
DE885809C
DE885809C DES21713A DES0021713A DE885809C DE 885809 C DE885809 C DE 885809C DE S21713 A DES21713 A DE S21713A DE S0021713 A DES0021713 A DE S0021713A DE 885809 C DE885809 C DE 885809C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
links
strip
tape
blanks
individual
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES21713A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustaf Soederlund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE885809C publication Critical patent/DE885809C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L15/00Finishing or dressing chains or chain links, e.g. removing burr material, calibrating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen geschlossener Kettenglieder Bei der Erfindung handelt es sich um die Herstellung geschlossener Kettenglieder, und zwar zum Unterschied von Gliedern mit ovaler Form um solche mit im wesentlichen rechteckiger Grundform, die an den Querseiten, d. h. quer zur Kettenlängsrichtung, mit Gelenkansätzen zum seitlichen Tneinanderschieben zwecks Verbindung zweier Glieder miteinander ausgerüstet sind oder die eine ähnliche Gestalt aufweisen.
  • Hinsichtlich der Herstellung solcher Glieder sind drei verschiedene Verfahren zu unterscheiden, und zwar z. Gießen und anschließendes Tempern, a. Biegen eines Drahtes zu einem rechteckigen Rahmen, 3. Gliederhalbzeuge werden aus einem profilgewalzten Stahl ausgestanzt, geformt und vergütet.
  • Für Ketten, an die hohe Festigkeitsanforderungen gestellt werden, kommt im allgemeinen nur dhs dritte Verfahren in Betracht. Aber auch dieses iäßt zuweilen im Ergebnis zu wünschen übrig. Das gilt übrigens auch für Ketten mit ovalen Gliedern, die nach einem älteren Verfahren gemäß 3. gefertigt sind in der Weise, daß die einzelnen Gliederzuschnitte abwechselnd längs und quer liegend aus einem Ausgangsbandstreifen ausgeschnitten werden. Die quer zur Bandlängsrichtung, d. h. quer zur Bandwalzrichtung (Walzfaser) angeordneten Zuschnitte ergeben Glieder, deren Festigkeit zu wünschen übrigläßt. Für Glieder mit rechteckiger Grundform der eingangs genannten Art wirkt sich eine Querlage zur Walzfaser besonders nachteilig dann aus, wenn die Gelenkansätze an den Gliederquerseiten durch Kaltverformung ausgebildet werden, zumal die Rechteckform des Gliedes für dessen Beanspruchung durch den Zug in -Kettenlängsrichtung ungünstiger als die Ovalform ist, ganz abgesehen von den Biegeanstrengungen, die beim Übergang des einzelnen Gliedes vom gezogenen Kettentrum auf eine Kettenscheibe oder Trommel auftreten.
  • Auf Grund dieser Erkenntnis strebt die Erfindung eine Verbesserung der Herstellung in erster Linie im Sinne einer Erhöhung der Gliedfestigkeit an und löst diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, daß unter Verwendung eines Bandstreifens mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt die einzelnen Gliederzuschnitte mit ihren in Kettenlängsrichtung liegenden Schenkeln in Richtung der Bandstreifenwalzfaser angeordnet und durch Warmschmieden für eine nachfolgende spanabhebende Bearbeitung der Gelenkansätze vorgeformt werden.
  • In Weiterentwicklung der Erfindung empfiehlt es sich, den zur Herstellung von Scheren gemachten Vorschlag, einem Zuschnitt zwei Formlinge zuzuordnen, für die Herstellung von Kettengliedern auszuwerten und einem Zuschnitt z. B. drei in Bandquerrichtung nebeneinander- und zwei hintereinanderliegende Gliederhalbzeuge zuzuteilen und nach dem Warmschmieden deren Gelenkflächen durch Sparabhebung zu erzeugen, um erst dann den Zuschnitt in seine einzelnen Kettenglieder zu zerlegen. Auf diese Weise wird zum Unterschied von der erwähnten Scherenherstellung Einspann- und Einrichtzeit eingespart und damit die Fertigung erheblich vereinfacht und verbilligt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Werdegang eines Kettengliedes nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, und zwar zeigt Fig. i schaubildlich die Entstehung eines Kettengliedes nach dem bisherigen Verfahren, Fig. 2 schaubildlich .den ersten Schritt des neuen Verfahrens, F ig. 3 ein Oberwerkzeug für das warme Vorformen, Fig. 3 a und 31b einen Schnitt gemäß III-III der Fig. 2 mit zugehörigem Unterwerkzeug, Fig. ¢ die Nachbearbeitung der vorgeschmiedeten Gelenkansätze.
  • Das oben unter 3. erwähnte Verfahren wurde bisher in der aus Fig. i ersichtlichen Weise ausgeübt. Es wurden die einzelnen Glieder nach dem Ausstanzen ihrer Öffnung von einem Bandstreifen abgeschnitten. Die Glieder lagen quer zu der durch einen Pfeil versinnbildlichten Walzrichtung. Eine an einer Querseite des Gliedes vorgesehene Zunge i zeigt in Fig. i eine Zwischenform, aus der sie durch Kaltverformung zu einem Ring gebogen wurde.
  • Zum Unterschied hiervon soll erfindungsgemäß die Längsrichtung des Gliedes mit der Walzrichtung zusammenfallen und im übrigen nach dem in Fig.2 id'argestellten Beispiel ein und derselbe Zuschnitt Z zwei Reihen mit je drei Gliederhalbzeugen aufnehmen. In Fig. 2 sind die einzelnen Zuschnitte Z durch quer zur Pfeilrichtung verlaufende. gestrichelte Trennlinien B hervorgehoben, während die Aufteilung jedes Zuschnittes in sechs Eirlizelfelder für je ein Kettenglied durch Längslinien L und Querlinien A angedeutet ist. Zwischen zwei Trennlinien B werden sechs: rechteckige Löcher 2 -ausgestanzt, die je mit -dem Loch _ im fertigen Kettenglied gleichbedeutend sind (vgl. Fig. i). Längs der Querlinien A erscheinen in Fig. 2 Löcher 3, welche die anzuformenden Zungen. r seitlich begrenzen.
  • Nach dem Ausstanzen der Löcher :2 und 3 oder gleichzeitig hiermit werden die Zuschnitte Z von dem Ausgangsstreifen abgetrennt, dieser also zunächst nur längs der Linie B zerschnitten. Die Zerlegung des einzelnen Zuschnittes in, seine sechs Einzelfelder ist erfindungsgemäß als letzter Verfahrensschritt vorgesehen.
  • Die vom Bandsfreifen abgetrennten Zuschnitte werden zunächst auf Schmiedetemperatur gebracht und vermittels eines in Fig. 3 gezeigten Oberwerkzeuges und eines zugehörigen Unterwerkzeuges (vgl. Fig. 3 a) vorgeformt. Dabei werden an die beiden Reihen 4 und 5 eines Zuschnittes Z die Gelenkansätze, nämlich Haken 6 und zylindrische Verstärkungen 7 angeformt, so d'aß sich die erwünschte Schnittform des Kettengliedes ergibt.
  • Im Anschluß an diese Verformung sind die Gelenkansätze durch Sparabhebung nachzubearbeiten damit die Verstärkung 7 des einen Gliedes in den Haken des benachbarten Gliedes hineinpaßt und die einandier dann berührenden Anlageflächen der Gelenkansätze auch bei großen Kettengeschwindigkeiten einen möglichst geräuscharmen Lauf der Kette gewährleisten.
  • Die Nachformung durch Sparnabhebung versinnbildlicht Fig. q.. In dieser bedeutet 8 die endgültige Zylinderfläche und 9 die zylindrische Hakeninnenfläche, die z. B. unter Benutzung einer Räumnadel gewonnen werden kann.
  • Erst im Anschluß an diese Nachbearbeitung werden die Zuschnitte Z durch Schnitte längs der Linien A und L in,die sechs Einzelglieder zerlegt.
  • Das an Hand der Zeichnungen beschriebene Verfahren gilt nur als ein Beispiel, auf das die Erfindung nicht beschränkt ist. So könnte z. B. die Einteilung in Zuschnitte auch so gewählt wenden, daß diese durch die Linien. A begrenzt sind i(vgl. Z') und demgemäß die hakenförmigen Ansätze 6 außen liegen (vgl. Fig. 3b). In diesem Fall kommt für die abschließende Auftrennung -der Zuschnitte Z' in d'ie Einzelglieder die Linie B in Betracht. Ebenso könnte diel Zahl der zu einem Zuschnitt gehörigen Einzelglieder geändert und etwa nach Maßgabe der Breite des Bandstreifens auf zwölf heraufgesetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen geschlossener Kettenglieder mit rechteckiger Grundform, die an den Rechteckquerseiten mit Gelenkansätzen zum seitlichen Ineinanderschieben" zwecks Verbindung zweier Glieder miteinander ausgerüstet sind oder die eine ähnliche Gestalt haben, aus einem Bandstreifen, von dem die einzelnen Gliederhalbzeuge nach Ausstanzen ihrer Öffnung abgetrennt, geformt und vergütet werden: dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines Bandstreifens mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt die Zuschnitte (Z, Z') mit ihren die Kettengliederschenkel albgebenden Teilen in Richtung der Bandstreifenwalzfaser angeordnet und durch Warmschmieden für eine nachfolgende spanabhebende Bearbeitung vorgeformt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Zuschnitte (Z, Z') für mindestens drei in Bandquerrichtung nebeneinander- und zwei hintereinanderliegende Gliederhalbzeuge bemessen und erst nach der Warmverformung und der anschließenden spanabhebenden Bearbeitung der Gelenkansätze (6, 7) in die Einzelglieder zerlegt werden. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 2951i3, 4142i9.
DES21713A 1950-03-24 1951-02-01 Verfahren zum Herstellen geschlossener Kettenglieder Expired DE885809C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE885809X 1950-03-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE885809C true DE885809C (de) 1953-08-10

Family

ID=20374541

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES21713A Expired DE885809C (de) 1950-03-24 1951-02-01 Verfahren zum Herstellen geschlossener Kettenglieder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE885809C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2729195A1 (de) * 1976-06-28 1978-05-18 Trw Inc Verfahren zur herstellung von turbinenschaufeln oder aehnlichen fluegelkoerpern
DE2940561A1 (de) * 1979-10-06 1981-04-16 Peerless Of America Inc., Chicago, Ill. Verfahren zur herstellung von an ihrer aussenseite verformten prismen oder achsparallelen prismengruppen, insbesondere von heizkoerpern mit waermeaustauschflaechen sowie raumformen von prismengruppen zur ausuebung des verfahrens

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE295113C (de) *
DE414219C (de) * 1924-03-22 1926-02-08 Oskar Treiber Fa Herstellung von Scheren

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