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DE885432C - Drosselspule fuer Entstoerungszwecke - Google Patents

Drosselspule fuer Entstoerungszwecke

Info

Publication number
DE885432C
DE885432C DES16347D DES0016347D DE885432C DE 885432 C DE885432 C DE 885432C DE S16347 D DES16347 D DE S16347D DE S0016347 D DES0016347 D DE S0016347D DE 885432 C DE885432 C DE 885432C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
choke coil
interference suppression
coaxial
choke
coaxial line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES16347D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Thalmayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL7211516.A priority Critical patent/NL163151B/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES16347D priority patent/DE885432C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE885432C publication Critical patent/DE885432C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H1/00Constructional details of impedance networks whose electrical mode of operation is not specified or applicable to more than one type of network
    • H03H1/0007Constructional details of impedance networks whose electrical mode of operation is not specified or applicable to more than one type of network of radio frequency interference filters
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H5/00One-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H5/003One-port networks comprising only passive electrical elements as network components comprising distributed impedance elements together with lumped impedance elements

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • Drosselspule für Entstörungszwecke Zu den für die Entstörung üblichen Elementen gehören, auch Drosselspulen, die je nach der Verwendungsstelle mit oder ohne Kern aus ferromaignetischem Material: ausgerüstet sein 'können. Man kann bei der Verwendung dieser Entstörungsdrosseln grundsätzlich zwischen niederfrequenter und hochfrequenter Entstörung unterscheiden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich ausschließlich auf ihochfrequente Entstörungen.
  • Um unerwünschte Kopplungen zwischen den Stromverbindungsleitungen bzw. Stromzu- und ableitungen der Entstörungseinzelteile zu vermeiden, pflegt man neuerdings die Entstörungselemente einzeln oder auch zu mehreren in abgeschirmte Räume einzusetzen, wobei man dann gezwungen ist, die .Stromzufiiihrungen durch die Sch-irmwandjungen, die üblicherweise mit Erdpotential in Verbindung stehen, isoliert durchzuführen, Damit die Durchführungsstelle solcher Stromzuleitungen kein Loch für hochfrequente Felder darstellt, die dort durchgreifen können., benutzt man bei hochwertigen Entstörungen an, allen diesen: Durchtrittsstellen sogenannte Durchführungskonidensatoren, weil diese eine vollkommene Entkopplung des einen Raumes vom Nebenraum gewährleisten. Die Benutzung solcher Durchfizhrungskondensatoren stellt auf der anderen Seite naturgemäß einen Mehraufwand dar, den einzusparen. man sowohl; aus räumlichen als auch aus preislichen Gründen genötiigt ist.
  • Bei der Benutzung,von Entstörungsdrosseln kann man nun den Anfang oder das Ende der Drosselspule gleichzeitig als Stromdurch:führung durch eine.Schirmplatte verwenden, wenn man es durch eine entsprechend ausgeblildete Durchbrechung der Schirmplatte führt. ,Damit wird jedoch einer Kopplung von: .dem einen geschirmten -Raum in den anderen Vorschub geleistet, weil die Schirmung an der Durchtrittsstelle ein Loch aufweist.. Um nun an dieser .Stelle den Einbau eines kleinen Durchführungskondensators zu ersparen -und trotzdem eine: lochfreie und damit kopplungsfreie Durchführung des Spulenendes zu gewährleisten, wird nach dem@Kennzeichen der Erfindunig vorgeschlagen, die ,Drosselspule aus einer aufgewickelten, koaxiäleruLeitung, vorzugsweise mit hoher spezifischer ;Kapazität, auszutbilden und die leitende Umhüllung der koaxialen Leitung konzentrisch .mit der Abschirmwand od. dgl. ,zu verbinden, während die Seele der koaxialen Leitung die Stromzuführung zur Drossel ist.
  • Ein solcher rDrosselaufibau wirkt bei den übllichen Hochfrequenzen zunächst in bekannter Weise als Drosselspule. Bei höher werdenden Frequenzen tritt diese Wirkung mehr in denn Hintergrund, während gleichzeitig,die Drossel, infolge ihres Aufbaues aus einer koaxialen Leitung als Kondensator, und zwar als Durchführungskonden:sato-r wirksam wird, so daß die auf der eigentlichen Spulenleitung, nämlich der Seele der (koaxialen Leitung , fließenden hochfrequenten Ströme über die Kapazität .der Leitung :zum Abschirmpotential abgeführt werden. Bedingung ist jedoch, daß der Außenleiter des koaxialen Xabeis in lochfreier Art konzentrisch mit dem Durchbruch in der Abschnrmplatte, in Verbindung steht.
  • In Fig. i ist schematisch eine Drosselspule nach der Erfindung wiedergegeben. Wie das Kennzeichen aussagt, bestecht sie aus einer aufgewickelten koaxialen Leitung, die aus dem Innenleiter d und dem koaxial umgebenden abschirmenden Mantel b besteht. ,Das eine Ende dieser Drosselspule ist durch die Abschirmwand c :geführt, wobei der Mantel- b der koaxialen Leitung konzentrisch mit dem: Durchbruch in der Abschirmwand. c verbunden ist. Dies ist .durch die Lötstelle d bezeichnet. Wie bereits ausgeführt, wirkt diese Drosselspule zunächst, wie beabsichtigt, als Drossel, bei höchsten, Frequenzen jedoch mehr als Kondensator, da ja zwischen Innenleiter a und umhüllenden Außenleiter b eine Kapazität besteht, die abhängig von der Länge- der aufgewickelten: !koaxialen Leitung, dem Abstand zwischen a und b und der Dielektrizitätskonstante zwischen diesen @beiden Belegungen ist. Ohne die Drosselwirkung an sich zu beeinflussen kann man eine besonders höhe Kapazität erzielen, wenn man als Isolierung zwischen den beiden Belegungen einen Stoff mit einer !hoben Dielektrizitätskonstante, ,z. B. mit 'Stoffen: hoher Dielektriz!itätskonstantec beschwerte Spezialpapiere, wählt, wie sie aus !der Kondensatorentechnikher bekannt sind. Infolge: der Leitungslänge und der Leitungsführung innerhalb .des Drosselaufbaues wirkt die Drosselkapazität als Durchführungskondensator, d. h. als entkoppelndes Element zwischen den; beiden., durch die Schirmwandung getrennten Räumen. Die koaxiale Verbindung zwischen Außen, mantel b und der .Schirmwandung braucht nicht unbMin.gt an einem Ende der erfindungsgemäßen Drosselspule zu erfolgen, sie kann auch in der Mitte der Drossel vorgenommen werden, so daß die Spule zur Hälfte in dem einen und zur Hälfte im anderen der .durch die Abschirmrwand getrennten Räume liegt.
  • In; Fig. a ist ebenfalls eine Drossel, die in der ;gekennzeichneten Weise aufgebaut ist, wiedergegeben, woblei innerhalb der Drossel noch ein Kern aus ferromagnetischem Werkstoff angebracht ist, beispielsweise, ein (Kern aus gepreßtem Hochfrequenzeisen. Es sei noch erwähnt, daß die Abbildungen nur schematisch sind, daß die Drosseln in Wirklichkeit auch mehrlagig ausgebildet sein können.
  • Wenn mehrere Leitungen durch eine _ Abschirmwand, geführt werden sollen, können an Stelle mehrerer nebeneinandergeschalteter Drosseln in der erfindungsgemäßen Weise auch koaxiale Leiter mit entsprechend vielen Innenleitern Verwendung finden, die zu einer .Drossel aufgewickelt sind. Die Wirkungsweise 'ist die gleiche wie bei der vorher beschriebenen Drossel mit einem einzigen, Innenleiter. Um eine einfache Ausbildung, insbesondere der Mehrfachleitungen, zu bieten., kann .man die Innenleiter auch bandförmig ausgestalten und diesen flachen koaxialen Leiter in ähnlicher Weise, z.. B. als Spirale, aufwickeln., so daß ein kondensatorwickefä'hnliches Bauelement entsteht. Derartige ;koaxiale -.Leitungen mit bandförmigem Innenleiter sind, unter Umständen auch einfacher herzustellen und. erfordern weniger Ra:umaufwand4 Die koaxiale Verbindung zwischen Mantel des koaxialen Leiters und der Abschirmwand kann in beliebiger Weise vorgenommen werden, wobei lediglich darauf zu achten ist, daß, um die erstrebte Wirkung zu erzielen, eine wirklich lochfreie konzentrische Verbindung zwischen den beiden. Teilen entsteht. In der 'Fi.g. z wurde als Beispiel! eine Ver-,lötung angegeben. Wenn es sich um auswechselbare Bauelemente handelt, bei denen eine Verlötung nicht angebracht ist, bzw. wenn es sich um Verwendung nicht lötfähiger Metalle handelt, kann man gegebenenfalls auch eine Verschraubung wählen, wie sie in der Fig. 3 dargestellt ist.
  • Auf die koaxiale Leiturig e ist eine geschlitzte ,Hülse f aufgeschoben, -die mit ihrem erweiterten und dort mit einer Kugel- oder Kegelringflüche versehenen Teil g durch die Verschraubung mittels ,der Mutter h gegen den Durchbruch der Abschirmplatta i gepreßt wird, und infolge der besonderen Ausbildung der Kontaktfläche g einen einwandfreien konzentrischen Kontakt herstellt. Die konzentrische Verbindung zwischen der Hülse f und der koaxialen Leitung e wird .durch den weiteren Schr.aubteil k hervorgerufens der :die geschlitzten .Teile der Hülse f auf die koaxiale Leitung konzentrisch aufpreßt. Die beschriebene Einrichtung findet zweckmäßigerweise besonders dann Anwendung, wenn es sich bei dem Außenmantel: der koaxialen Leitung um eine Metallisierung der den Innenleiter umgebenden: Isolierschicht handelt, die bekanntlich -nicht ohne weiteres lötfähig ist. Aber auch andere Einrichtungen, die in gleicher Weise eine konzentrische Stromverbin'dung zur Abschirm-,platte gewährleisten, sind anwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drosselspule für Entstörungszwecke mit oder ohne Kern aus magnetischem Werkstoff, dadurch "gekennzeichnet, daß sie aus einer aufgewickelten, (koaxialen Leitung, vorzugsweise mit @hoher spezifischer Kapazität, besteht, deren leitende Umhüllung konzentrisch mit einer Abschirmwand od:.,dgl., durch die ein, Ende der Dros,selspule hindurchgeführt ist, verbunden ist.
  2. 2.. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet-,- daß die koaxiale Leitung mehradrig ist.
  3. 3. Drosselspule nach Anspruch i oder 2, dadurch gdkenrnzeichnet, daß die Innenleiter der koaxialen Leitung bandförmig ausgebildet sind.
DES16347D 1944-12-09 1944-12-09 Drosselspule fuer Entstoerungszwecke Expired DE885432C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7211516.A NL163151B (nl) 1944-12-09 Verbetering van een halffabrikaat respectievelijk een gereedschap zoals een frees of een ruimer met golf- vormige snijkant.
DES16347D DE885432C (de) 1944-12-09 1944-12-09 Drosselspule fuer Entstoerungszwecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES16347D DE885432C (de) 1944-12-09 1944-12-09 Drosselspule fuer Entstoerungszwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE885432C true DE885432C (de) 1953-08-06

Family

ID=7475173

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES16347D Expired DE885432C (de) 1944-12-09 1944-12-09 Drosselspule fuer Entstoerungszwecke

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE885432C (de)
NL (1) NL163151B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291413B (de) * 1962-11-01 1969-03-27 Hitachi Ltd Transformator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291413B (de) * 1962-11-01 1969-03-27 Hitachi Ltd Transformator

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NL163151B (nl)

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