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DE885116C - Notstromanlage - Google Patents

Notstromanlage

Info

Publication number
DE885116C
DE885116C DES3061D DES0003061D DE885116C DE 885116 C DE885116 C DE 885116C DE S3061 D DES3061 D DE S3061D DE S0003061 D DES0003061 D DE S0003061D DE 885116 C DE885116 C DE 885116C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
emergency power
fan
power system
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES3061D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES3061D priority Critical patent/DE885116C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE885116C publication Critical patent/DE885116C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J9/00Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting
    • H02J9/04Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source
    • H02J9/06Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems
    • H02J9/066Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems characterised by the use of dynamo-electric machines

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • In Luftschutzbunkern u. dgl. muß die Stromversorgung für den Motor des Lüfters, welcher Frischluft ansaugt, und für die Notbeleuchtung auch dann aufrechterhalten bleiben, wenn das öffentliche Netz gestört ist. Zu -diesem Zweck hat man besondere Notstromanlagen vorgesehen, die aus einer wassergekühlten Verbrennungskraftmaschine (Dieselmaschine), einem elektrischen Stromerzeuger und der,dazugehörigen Schaltanlage bestehen.
  • Gemäß der Erfindung wird im Notstrombetrieb der sonst zum Antrieb des- Lüfters dienende Motor als Generator verwendet. Der Motor und der Lüfter werden dabei von einer zweckmäßig luftgekühlten Verbrennungskraftmaschine angetrieben. Durch diese Anordnung kommt der sonst notwendige Stromerzeuger in Fortfall, was nicht nur eine wesentliche Ersparnis an Rohstoffen bedeutet, sondern auch den Platzbedarf der Anlage verringert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Verwendung eines Asynchronmotors ist in der Zeichnung dargestellt. Mit i ist die Hauptleitung des Bunkers bezeichnet. An diese Hauptleitung sind über die, Leitungen 6 die Lampen 5 angeschlossen. Ferner ist an die Hauptleitung i der Ständer 3 eines Asynchronmotors angeschlossen. Mit dem nicht dargestellten Läufer dieses Motors ist der Lüfter fest verbunden, der Frischluft in den Bunker drückt. Mit 7 ist der Motorschutzschalter bezeichnet.
  • Wenn der Lüfter in Betrieb gesetzt und die Lampen eingeschaltet werden sollen, wird dieser Motorschutzschalter 7 eingelegt. Dadurch wird über die Kontakte 8 die Hauptleitung i mit den Phasen R, S und T des, öffentlichen Netzes--, verbunden. Außerdem wird die Nulleitung ö über den Kontakt 9 mit der Nulleitung o des Netzes 2 verbunden. Der Motorschutzschalter 7 besitzt in an sich bekannter Weise eine Spannungswicklung i i, die beim Absinken der Spannung unter einen bestimmten Wert die Verklinkung des Motorschutzschalters- 7 auslöst, so daß dieser seine Kontakte 8 und 9 öffnet.
  • Fällt also das öffentliche Versorgungsnetz 2 aus, so wird der Motorschutzschalter 7 geöffnet. Entweder selbsttätig oder von Hand wird die nicht .dargestellte Verbrennungskraftmaschine angelassen und hierauf mit dem Lüfterantriebsmotor gekuppelt. Sobald dieser auf der erforderlichen Drehzahl angelangt ist, erregt er sich als Asynchrongenerator selbst infolge der parallel zu seinem Ständer 3 angeschlossenen Kondensatoren q.. Der nunmehr als Generator laufende Asynchronmotor übernimmt -die Speisung der Lampen 5. Beim Öffnen des Motorschutzschalters7 wird der Kontakt io geschlossen, durch welchen der Sternpunkt des Ständers des Motors mit der Nulleitung o' verbunden wird. Bei geschlossenem Motorschutzschalter ist diese Verbindung unterbrochen,damit sich .keineAusgleichsströme ausbilden können. An Stelle eines Motorschutzschalters kann auch ein Schütz Anwendung finden.
  • Sind mehrere Lüfter vorhanden, so ist es. zweckmäßig, jedem Lüftermotor besondere Lampenstromkreise zuzuordnen, so daß im Notstrombetrieb jeder Lüftermotor angetrieben wird und die ihm zugeordneten Lampen zu speisen hat. Durch diese Unterteilung des Netzes im Notstrombetrieb wird vermieden, daß Ausgleichsströme zwischen den verschiedenen Asynchronmotoren auftreten können.
  • Die Anordnung nach der Erfindung ist nicht nur geeignet für Bunker, die zum Schutz von Menschen vorgesehen sind, sondern auch beispielsweise für Fabrikanlagen, die gegen Feindeinwirkung geschützt sind und bei .denen ebenfalls die Frischluftzufuhr und -die Notbeleuchtung sichergestellt wer-" den müssen. Aber auch für andere Gebäude, beispielsweise für die Kellerräume von Kraftwerken, kann die Erfindung angewendet wenden. Auch hier sind Lüfter zum Ansaugen von Frischluft vorgesehen, und es ist eine Notbeleuchtung notwendig.
  • Im Ausführungsbeispiel ist ein Asynchronmotor vorgesehen. Ist das öffentliche Netz kein Wechselstromnetz, sondern ein Gleichstromnetz, so kann in entsprechender Weise der zum Antrieb des Lüfters dienende Gleichstrommotor im Notstrombetrieb als Generator verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Notstromanlage für Gebäude, Bunker u. dgl., dadurch gekennzeichnet, @daß im Notstrombetrieb der sonst zum Antrieb des Lüfters verwendete Motor als Generator dient.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i unter Verwendung eines Asynchronmotors, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Ständer des Motors Kondensatoren geschaltet sind.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i unter Verwendung eines Asynchronmotors, dadurch gekennzeichnet, daß der Sternpunkt des Asynchronmotors mit dem Nulleiter über einen Kontakt eines Schalters oder Schützes verbunden wird, der bei geöffnetem Schalter bzw. Schütz. geschlossen ist.
DES3061D 1944-11-10 1944-11-10 Notstromanlage Expired DE885116C (de)

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DES3061D DE885116C (de) 1944-11-10 1944-11-10 Notstromanlage

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DES3061D DE885116C (de) 1944-11-10 1944-11-10 Notstromanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE885116C true DE885116C (de) 1953-08-03

Family

ID=7469939

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DES3061D Expired DE885116C (de) 1944-11-10 1944-11-10 Notstromanlage

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DE (1) DE885116C (de)

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