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DE8849C - Schärfmaschine für Mühlsteine - Google Patents

Schärfmaschine für Mühlsteine

Info

Publication number
DE8849C
DE8849C DENDAT8849D DE8849DA DE8849C DE 8849 C DE8849 C DE 8849C DE NDAT8849 D DENDAT8849 D DE NDAT8849D DE 8849D A DE8849D A DE 8849DA DE 8849 C DE8849 C DE 8849C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
millstones
furrow
sharpening machine
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT8849D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KILIAN in Marienborn bei Siegen
Publication of DE8849C publication Critical patent/DE8849C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D3/00Dressing mill discs or rollers
    • B28D3/02Machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

1879.
Klasse 50.
ALEX. KILIAN in MARIENBORN bei SIEGEN. Schärfmaschine für Mühlsteine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1879 ab.
Die Maschine ist auf einem gufseisernen Rahmen A montirt; derselbe hat an seiner unteren Seite Ansätze, mit welchen er auf dem Mühlstein ruht. Die Bewegung erhält die Maschine von der Mühlspindel S. Die Scheiben a, b, c und d sind Frictionsscheiben, welche zur Regulirung der Geschwindigkeiten verschoben werden. Das Verschieben des Theiles C1 also auch der Picke tn geschieht durch die Zahnstange e. In paralleler Richtung wird der Ort der Picke durch die sich rechts und links drehenden Schrauben / und /, verändert. Von der Welle d, wird mittelst offenen und gekreuzten Riemens die Welle g in Bewegung gesetzt, welche wiederum die Welle g, durch einen Riemen treibt. Aufg, sitzt eine Schraube gn, welche in ein Schraubenrädchen h greift und die Welle i bewegt, auf welcher ein Zahnrädchen 2, sitzt, das die Zahnstange e verschiebt. Die Picke ■ soll sich bei jedem Schlage um etwa 0,8 ihrer Breite durch die Zahnstange verschieben, weshalb nur eine passende Anzahl Zähne in I1 und h zu wählen sind. Die Geschwindigkeit von e kann auch noch weiter durch die Stufenscheiben / und /, geregelt werden. Die Lager D und D1, sowie die Lagerböcke B und B1 sind an dem Support C befestigt und werden in paralleler Richtung zu den Furchen mit verschoben. Durch die Eisen m und m, werden die Scheiben dn und c an ihren Wellen an einem festen Keil fortbewegt. Das Eisen η hat die Form eines innen gezahnten, aus geraden und Kreisstücken zusammengesetzten Lineales, ist auf dem Rahmen A so befestigt, dafs es in seinen Schraubenlöchern eine Verschiebung gestattet. Dieses Eisen hat einen Längenausschnitt nt, in welchem der Riemenaussetzer 0 geführt wird. Wird C1 durch die Zahnstange e gezogen, so erfolgt am Ende einer Furche auch ein Ziehen von η durch das Eisen ρ und somit ein Umwechseln der Riemen auf den Scheiben w und W1. Die Theile q und q, sind ebenfalls an η durch einen Hebel qn verbunden, wodurch bei dem Umwechseln der Riemen auch ein Drehen der Schraube / und f, bezw. der Sperrräder r und r*, welche mit einer Feder versehen sind, bewerkstelligt wird. Durch die Hebelübersetzung von qn kann die Drehung von / und /, beliebig grofs erhalten werden. Da die Richtungen der Furchen auf den verschiedenen Mühlsteinen stets etwas variiren, so gestatten die Frictionsscheiben eine kleine Verschiebung der einzelnen Maschinentheile auf dem Rahmen A, ohne den guten Gang der Maschine besonders zu beeinflussen, es wird daher ein Anpassen von C an die Furchen wohl möglich sein. Der Stempel t hat in seiner Hülse i, eine Spiralfeder, welche bei jedem Schlage der Picke tn ein Zusammendrücken gestattet, auch kann / durch ein Muttergewinde verlängert und verkürzt werden.
Ist die erste Furche geschärft, so wird die Maschine durch u in Ruhe gesetzt, durch ein Handrädchen bei ν auf die folgende Furche gebracht, und alsdann kann die Maschine wieder in Thätigkeit versetzt werden.
Da bei dieser Maschine gewöhnliche Messerpicken verwendet werden sollen, so können nicht allein die Sprengschläge auf den Furchen, sondern auch das Ausschlagen der Felder zwischen den Furchen mit derselben vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Behauen und Schärfen von Mühlsteinen mit selbstthätiger Umschaltung der Bewegung, wenn das Ende einer Furche erreicht ist, bestehend in den Theilen ρ η ο, sowie eines Mechanismus, welcher gleichzeitig mit der Umschaltung eine Bewegung in normaler Richtung zur Furche veranlafst, bestehend in den Theilen q und qn r und r, in Verbindung mit einem Antriebe durch Frictionsräder von dem Mühleisen aus, um welches die Grundplatte der Maschine gedreht werden kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8849D Schärfmaschine für Mühlsteine Active DE8849C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8849C true DE8849C (de)

Family

ID=286273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT8849D Active DE8849C (de) Schärfmaschine für Mühlsteine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8849C (de)

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