DE88498C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/12—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
- F26B17/14—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas
- F26B17/1433—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas the drying enclosure, e.g. shaft, having internal members or bodies for guiding, mixing or agitating the material, e.g. imposing a zig-zag movement onto the material
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
40
CARL ZAPPERT in WIEN. Trockenvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1895 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Trockenapparat für Rübenschnitzel und dergl.,
welcher imPrincip darin besteht, die Schnitzel etc.
ein langes, senkrechtes Gehäuse passiren zu lassen, in welchem eine Anzahl an sich bekannter
Trockenvorrichtungen, wie Schleudertrommeln, Rüttelsiebe, Siebböden etc., vorgesehen sind, während gleichzeitig von unten
warme Luft in den Apparat strömt und oben durch einen Exhaustor durch Abzugsrohre
entfernt wird.
Die Anordnung des Apparates ist eine solche, dafs die Schnitzel etc. zuerst in eine Schleudertrommel
gelangen, in welcher die gröfste Menge der anhaftenden Flüssigkeit abgeschleudert wird.
Darauf gelangen sie auf einen sich selbstthätig öffnenden und schliefsenden Klappenboden,
dann auf mehrere trichterförmige Einsätze, von denen sie wieder auf Schleuderkegel gleiten,
bis sie schliefslich auf Rüttelsieben den Rest ihrer Feuchtigkeit verlieren und dann durch
selbstthätige Doppelklappen nach aufsen befördert werden.
Der Apparat ist in der Zeichnung näher dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 denselben
im Verticalschnitt, während die Fig. 2 bis 4 Horizontalschnitte nach den eingezeichneten
Linien der Fig. 1 darstellen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht der ganze Apparat aus einem hohen, cylindrischen Gehäuse,
welches entweder aus einem Eisengerippe mit Blechverkleidung oder aber direct aus
Kesselblechen oder auch aus Holz oder Mauerwerk gebildet sein kann. Im oberen Theil ist
der Apparat von cylindrischem Querschnitt, in dem unteren Theil, in welchem die Rüttelsiebe
enthalten sind, wird der Querschnitt quadratisch.
Die Schnitzel gelangen zuerst in die Schleudertrommel α mit durchlochten Wandungen. Um
diese Schleudertrommel herum ist eine zweite feste Trommel b mit Abzugsrohren bλ angeordnet.
Die Trommel α ist mit einer hohlen Welle versehen und kann mittelst einer
Frictionskuppelung α1 an die verticale Triebwelle
c nach Belieben angekuppelt werden. Der Boden der Trommel α besteht aus zwei
Klappen <22, welche so eingerichtet sind, dafs
sie selbstthätig herunterklappen, sobald die Schleudertrommel entleert werden soll, und
sich selbstthätig beim Füllen der Trommel wieder schliefsen.
Aus der Schleudertrommel fallen die Schnitzel durch den Exhaustor ρ und werden dadurch
die Klümpchen, die sich durch das Anlegen an die Wände der Schleudertrommel gebildet
haben, wieder zerstückt. Hiernach gelangen die Schnitzel auf einen zweitheiligen, siebartig
ausgebildeten Trockenboden d, auf welchem die Schnitzel nur der Wirkung des warmen
Luftstromes unterworfen sind. Die beiden Klappen des Trockenbodens können durch Gegengewichte d1 entsprechend ausbalancirt
werden, aufserdem sind sie mit Zugorganen d 2
versehen, mittelst welcher sie vom oberen Boden aus festgehalten werden. Für gewöhnlich
werden die Gewichte dieses Trockenbodens so eingestellt, dafs seine beiden Hälften selbstthätig
herunterklappen, wenn das Gewicht der auf ihnen lastenden Schnitzel zu grofs wird.
Die Schnitzel fallen alsdann auf das erste trichterförmige Trockensieb e1. Von diesem
gleiten sie herunter auf den Schleuderkegel f1, werden von diesem auf das zweite Trockensieb
e2 geworfen, gleiten wieder auf den
Claims (1)
- nächsten Schleuderkegel/2 u. s. w., bis sie von dem Kegel fs auf die obersten Rüttelsiebe gl g·2 gelangen. Von diesen fallen sie allmälig weiter auf die Rüttelsiebe g5 gl bis g8 herab, wobei sie ihre Feuchtigkeit vollständig verlieren.Jetzt kommen die Schnitzel auf die Bodenklappen It1Ii2; diese sind doppelt (schleusenartig) ausgebildet, damit beim Oeffnen derselben möglichst wenig kalte Luft in den Apparat gelangen kann. Von diesen Klappen fallen die Schnitzel entweder direct in Transportwagen oder in einen besonderen Lagerraum.Die verticale Welle c wird entweder von unten durch eine horizontale Welle i mittelst der Frictionsräder il P angetrieben oder aber von oben durch eine der Wellen k mit Hülfe der Frictionsräder k1 A:2 ks. Auf den Wellen k sind excentrische Scheiben k* kh festgekeilt. Um diese sind Zugorgane / (Ketten oder dergl.) geschlungen, welche mit den äufseren Armen der Rüttelsiebe g verbunden sind. Auf diesen äufseren Armen sind verschiebbare Gegengewichte m angeordnet, mittelst welcher die Rüttelsiebe g entsprechend ausbalancirt werden können. Mit Hülfe der Zugorgane / und der excentrischen Scheiben ki k5 erhalten dieSiebeg· ihre Rüttelbewegung.Die Vorrichtung zur Erzeugung eines warmen Luftstromes ist folgendermafsen eingerichtet:Unmittelbar über den Bodenklappen ηι münden Luftkanäle η in das Gehäuse. In diesen sind Heizrohre ο gelagert, welche durch Dampf oder warmes Wasser gespeist werden und welche die Trockenluft erwärmen. Diese steigt nun in dem Apparat in die Höhe und wird etwas oberhalb des Trockenbodens d durch einen Exhaustor ρ, welcher noch mit verstellbaren Flügeln ausgerüstet ist, mit der gesammten Feuchtigkeit abgesaugt, worauf sie sich durch die Abzugsrohre q entfernt. Die Trockenluft durchströmt also den Apparat im Gegenstrom zum Lauf des Trockengutes.Die Gröfse des Apparates richtet sich selbstverständlich nach der Menge der in einer bestimmten Zeit zu trocknenden Schnitzel, sowie auch nach dem zur Verfügung stehenden Raum. Derselbe kann entweder frei stehen, in welchem Falle entsprechende Leitern oder Ringe an demselben angebaut werden können, oder an das Fabrikgebäude an- oder in dasselbe hineingebaut werden. Durch die gesammte Anordnung des Apparates wird ein vollkommenes Trocknen der Schnitzel gewährleistet. Der Apparat kann in continuirlichem Betriebe arbeiten und leistet bei demselben Kraftverbrauch ganz bedeutend mehr als alle bisher construirten Apparate.Paτent-Anspruch:Trockenvorrichtung für Rübenschnitzel und dergl., gekennzeichnet durch die Combination einer Schleudertrommel mit selbstthätig herunterklappbarem Boden, mit einem unter dieser angeordneten, ebenfalls selbstthätigen, siebartigen Trockenboden, ferner mit einer Anzahl trichterförmiger Trockensiebe und Schleuderkegel und endlich einer Anzahl von Rüttelsieben, welche einzelnen Trockenvorrichtungen die Schnitzel etc. nach einander unter der Einwirkung eines durch einen Exhaustor angesaugten warmen Luftstromes passiren, um dann durch doppelte selbstthätige Bodenklappen entfernt zu werden.Hierzu t Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE88498T | 1895-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88498C true DE88498C (de) | 1896-09-19 |
Family
ID=33426476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189588498D Expired DE88498C (de) | 1895-11-13 | 1895-11-13 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88498C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3039001A1 (de) * | 1979-10-15 | 1981-04-23 | Voest - Alpine AG, 1011 Wien | Vorrichtung zum trocknen von organischen stoffen, insbesondere braunkohle |
-
1895
- 1895-11-13 DE DE189588498D patent/DE88498C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3039001A1 (de) * | 1979-10-15 | 1981-04-23 | Voest - Alpine AG, 1011 Wien | Vorrichtung zum trocknen von organischen stoffen, insbesondere braunkohle |
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