DE884728C - Vorrichtung zur Ablage der Bogen bei Schaukeltiegeln - Google Patents
Vorrichtung zur Ablage der Bogen bei SchaukeltiegelnInfo
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- DE884728C DE884728C DEK9573A DEK0009573A DE884728C DE 884728 C DE884728 C DE 884728C DE K9573 A DEK9573 A DE K9573A DE K0009573 A DEK0009573 A DE K0009573A DE 884728 C DE884728 C DE 884728C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/28—Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices
- B41F1/36—Clamps for conveying sheets and for holding same on the platens
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Vorrichtung zur Ablage der Bogen bei Schaukeltiegeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ablage der Bogen bei Schaukeltiegeln. Bei den bisher gebräuchlichenTiegel.druckpressen befinden sich An-und Ableger für die Bogen übereinander angeordnet auf einem Gestell, das in Arbeitsstellung an die Ablageseite der Tiegeldruckpresse herangefahren ist. Diese Einrichtung kann auch für die vollautomatische Ablage der Bogen an Schaukeltiegeln verwendet werden. Dabei ergeben sich folgende Nachteile: i. Komplizierter Aufbau, -daher als Zusatzeinrichtung sehr teuer im Verhältnis zur Grundmaschine. z. Bei großen Formaten, z. B. 86 cm X 61 cm, steht für das Anlegen und Ablegen der Bogen nur sehr wenig Zeit zur Verfügung, da die Wiege, von der der Bogen abgenommen wird, sich fortwährend in Bewegung befindet und praktisch nur stillsteht, wenn die Kurbeln durch die Totlage schwingen. Die Hubzahl des Tiegels wird durch diese Art der Ablage begrenzt.
- Infolge dieser Nachteile hat man bisher davon abgesehen, Stanztiegel (Schwingtiegel) in größerer Stückzahl mit derartigen Ablegern auszurüsten. Es werden also zum größten Teil die Bogen von Hand abgelegt. Die Hubzahl des Schaukeltiegels ist dabei abhängig von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson und der Größe des abzulegenden Formates. Im Mittel werden Hubzahlen erreicht, die etwa zwischen 16 und 25 Hub/min schwanken.
- Beim @Verarbeiten von dünnem Material, z. B. beim Prägen von dünnem Karton oder Papier, bleibt der auf der Wiege angelegte Bogen an den Anlegemarken oder in den Nadeln bis zum Schließen der Wiege in der richtigen Lage. Nach erfolgter Ausstanzung, Ritzung, Rillung oder Prägung hat der Bogen jedoch die Neigung, beim Öffnen der Wiege nicht auf dieser-liegenzubleiben, sondern nach unten abzugleiten. Dieses Zusammenfallen des Bogens stört den angestrebten ununterbrochenen Lauf der Maschine.
- Dieses Problem hat in der Erfindung eine Lösung gefunden; sie besteht darin, daß oberhalb der Form ein im Rhythmus der Maschine auf und nieder bewegtes Greifersystem, Saugersystem od. dgl. angeordnet ist, das die ausgestanzten, geritzten, gerillten oder geprägten Bogen nach Öffnen der Wiege erfaßt und sie an die Ablage abgibt.
- Die Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil, daß eine Bedienungsperson eingespart wird. Weiterhin ist der Vorteil erzielt, daß nunmehr auch für die Anlage relativ viel Zeit zur Verfügung steht, weil das Anlegen in keiner Weise durch dieses automatische Ablegen zeitlich behindert wird.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i die neue Vorrichtung in Seitenansicht, F'ig. 2 "eine besonders einfache Ablage.
- Sauger i, Greifer od: dgl: halten den mittels Form 3 ausgestanzten, geritzten, gerillten oder auch geprägten Bogen 2 fest, wenn sich die Wiege q. öffnet. Nach der Erfindung wird in diesem Zeitpunkt der ausgestanzte, geritzte, gerillte oder geprägte Bogen 2 mittels eines Greifersystems oder Saugersystems od. dgl. automatisch von der Form 3 entfernt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zu .diesem Zweck oberhalb der Stanzform 3 Greifer 5 angeordnet, -die sich im Rhythmus der Maschine auf- und abwärts bewegen und die beim Offnen der Wiege ¢ den .ausgestanzten Bogen 2 ergreifen und ihn etwa vertikal nach oben fördern. Während dieser Zeit hat sich die Wiege 2 ganz geöffnet, und die Bedienungsperson kann einen neuen Bogen anlegen, oder es kann ein Bogen automatisch angelegt werden. Anschließend erfolgt der Rücklauf der Wiege 2 zur Form 3. Während dieser Zeit wird die Unterkante des inzwischen hochgehobenen und noch vom Greifer bzw. Sauger gehaltenen Bogens :2 durch an sich bekannte Mittel abgenommen, um der Ablage 6 zugeführt zu werden.
- In -dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Fig. i ist zu diesem Zweck eine umlaufende Leiste 7 vorgesehen, die unter die Kante des Bogens 2 faßt und sie nach der Seite umlegt. Hier wird die Unterkante von den beiiden umlaufenden Gummibändern 8 erfaßt und auf .den Stapel 6 gefördert. Naturgemäß können- an Stelle der umlaufenden Leiste auch ein Luftstrom oder andere bekannte Mittel Verwendung finden.
- Die umlaufenden Bänder ziehen also den Bögen nach hinten weg. Dabei hält der Greifer 5 bzw: die Saugleiste die Oberkante des Bogens noch fest und folgt,der Bewegung des Bogens, um sich etwa bei Punkt g von der Oberkante des Bogens zu lösen: Inzwischen ist der auf der Wiege befindliche neue Bogen ausgestanzt, geritzt, gerillt oder geprägt worden, die Wiege beginnt in die geöffnete Stellung zurückzulaufen, unddas Greifer- oder Saugersystem kann den jetzt frei liegenden Bogen fassen und nach oben wieder herausziehen. Nach Verlassen der Transportbänder wird der ausgestanzte Bögen in bekannter Weise abgelegt, evtl. geradegerichtet und automatisch gestapelt.
- In Fig. 2 ist eine wesentlich einfachere Ablagevorrichtung dargestellt. Hier fällt der nach oben herausgezogene und nach hinten abgebogene Bogen 2 auf eine Rutsche io od. dgl., von der der Bogen automatisch auf den Stapel 6 gleitet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Ablage der Bogen bei Schaukeltiegeln, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb .der Form (3) ein im Rhythmus der Maschine auf und nieder bewegtes Greifersystem oder S,augersystem od. dgl. angeordnet ist, das die ausgestanzten, geritzten, gerillten oder geprägten Bogen nach Öffnen der Wiege (d.) erfaßt und sie an die Ablage abgibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine umlaufende Leiste (7), durch Luftstrom od. dgl. aus der Vertikallage abgelenkten Bogen auf eine darunter angeordnete Rutsche (io) od. dgl. fallen, von der sie aus auf den darunter angeordneten Ablagestapel ;(6) gleiten.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine umlaufende Leiste (7), durch Luftstrom od. dgl. aus der Vertikallage abgelenkten Bogen von umlaufenden Bändern (8) erfaßt und auf den Ablagestapel (6) gefördert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK9573A DE884728C (de) | 1951-04-10 | 1951-04-10 | Vorrichtung zur Ablage der Bogen bei Schaukeltiegeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK9573A DE884728C (de) | 1951-04-10 | 1951-04-10 | Vorrichtung zur Ablage der Bogen bei Schaukeltiegeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE884728C true DE884728C (de) | 1953-07-30 |
Family
ID=7212480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK9573A Expired DE884728C (de) | 1951-04-10 | 1951-04-10 | Vorrichtung zur Ablage der Bogen bei Schaukeltiegeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE884728C (de) |
-
1951
- 1951-04-10 DE DEK9573A patent/DE884728C/de not_active Expired
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