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DE884207C - Strassenwalze mit lenkbaren Walzenachsen - Google Patents

Strassenwalze mit lenkbaren Walzenachsen

Info

Publication number
DE884207C
DE884207C DEH9168A DEH0009168A DE884207C DE 884207 C DE884207 C DE 884207C DE H9168 A DEH9168 A DE H9168A DE H0009168 A DEH0009168 A DE H0009168A DE 884207 C DE884207 C DE 884207C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
steering
spindle
road
road roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH9168A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Hamm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH9168A priority Critical patent/DE884207C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE884207C publication Critical patent/DE884207C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/22Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
    • E01C19/23Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil
    • E01C19/26Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil self-propelled or fitted to road vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Straßenwalze mit lenkbaren Walzenachsen Die Erfindung betrifft eine Straßenwalze, deren vordere und hintere Walzenachsen von einer Kraftmaschine, z. B. Motor, aus angetrieben und beide lenkbar sind. Zweck der Erfindung ist es, die Walzbreite während der Walzarbeit verändern zu können, so daß mit einer und derselben Maschine jederzeit in verschiedener Breite gearbeitet werden kann, bzw. der spezifische Walzdruck in Anpassung an die zu walzende Unterlage eingestellt werden kann. Zu diesem Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, die Arbeitsbreite einer Straßemvalze veränderlich zu machen durch Einschwenken der Vorder- und Hinterwalze in gleicher Richtung. Hierzu mußten aber die Walzenräder für jede Stellung besonders eingestellt und in der jeweiligen Lage festgehalten werden, wozu die Außerbetriebsetzung der Straßenwalze notwendig war. Außerdem konnten mit einfer solchen Straßenwalze nicht ohne weiteres Kurven befahren werden. Um diesen Mängeln abzuhelfen, ist bereits früher eine Lösung vorgeschlagen worden, die es ermöglichte, die Walzbreite während der Walzarbeit zu verändern, und zwar wurde dies dadurch erreicht, daß die beiden Lagergabeln für die vorderen und hinteren Walzenräder waagerecht angeordnet waren und Querstege aufwiesen, deren einander zugekehrte Seiten kreisförmig ausgebogen waren und sich berührten; diese Querstege wurden durch Führungsplatten geführt, von denen die obere den Motor, die Trieb-,verksteile usw. aufnahm. Es hat sich jedoch aus konstruktiven Gründen als erstrebenswert herausgestellt, die bekannten vertikal verlaufenden Walzenbügel grundsätzlich beizubehalten.
  • Gemäß vorliegender Erfindung ist diese Bedingung erfüllt und eine Straßenwalze geschaffen, die allen Erfordernissen in einwandfreier Weise gerecht wird. Das wesentlich Neue besteht darin, daß für die Lenkung :der vorderen und hinteren Walzenachsen zwei voneinander unabhängige, selbständige Lenkeinrichtungen vorgesehen sind, -die beide vom Führerstand der Walze aus getrennt zu bedienen sind. Diese erfindungsgemäße Doppellenkung läßt sich auf verhältnismäßig einfache Weise herstellen. Durch :die Erfindung werden in walztechnischer Hinsicht außerordentliche Vorteile erzielt. So ist es z. B. in erster Linie möglich, so enge Kurven zu befahren, wie sie bisher nicht ausgeführt werden konnten. Von besonderer Bedeutung ist hierbei, daß das gegensinnige Einschlagen der Walzenachsen sehr rasch vor sich geht, weil an beiden Lenkungshandrädern gleichzeitig gedreht werden kann. Die Straßenwalze wird hierdurch außerordentlich wendig. Außerdem kann gemäß der Erfindung das gleichsinnige Verstellen der Walzenachsen ebenso rasch und einfach erfolgen, so ,daß die Walzenräder während der Fahrt ihre Gesamtwalzenbreite vergrößern bzw. verkleinern können. Die Erfindung kann sowohl bei Dreirad- als auch. bei Tandemstraßenwalzen in gleich vorteilhafter Weise angewendet werden. Einzelheiten sind aus :der nachfolgenden Beschreibung und,den Zeichnungen ersichtlich. -Letztere- zeigen einige -Ausführungsbeispiel:-, in schematischer Anordnung, und zwar stellt dar Fig. i eine Draufsicht auf die Straßenwalze mit Doppellenkung vom rückwärtigen Führerstand aus, Fig. 2a und 2b Draufsicht auf eine Straßenwalze mit Doppellenkung, Führerstand in der Mitte der Straßenwalze -angeordnet, Fig. 3 a und 3 b Draufsicht auf eine Straßenwalze mit Koppelung der beiden Walzbügel durch eine einzig:-, Lenkspindel, Fig. 4 Draufsichtschema bei,gerader und Kurvenfahrt, Fig. 5 Draufsichtschema bei gerader Fahrt (normale Walzbreite) und bei Verbreiterung der Walzfläche.
  • Wie aus Fig. r ersichtlich, ist der Bügel 3 der vorderen Walzenräder i durch eine Lenkspindel 7 vom Führerstand aus mittels des Handrades 4 verschwenkbar. Die als Widerlager dienende Spindel-Mutter 8 ist auf einer festen Konsole 6 gelenkig gelagert in der Weise, daß sie sich den entsprechenden Winkelausschlägen der Spindel ? jeweils anpassen kann. - In gleicher Weise ist die Spindelmutter io,durch ein Gelenk 9 mit .dem Büge13 verbunden. Die Lenkung der hinteren Walze 2 erfolgt durch :die Lenkspindel i i, die ihr Wid erlager 14 an einem festen Teil der Straßenwalze hat. Die Spindelmutter 12 ist in gleicher Weise wie ;die S-pindelmutter io der Vorderwalze ,durch ein Gelenk 13 mit dem Bügel 3 .der Hinterachse verbunden. Beim normalen Arbeiten der Walze bzw. beim Kurvenfahren wird lediglich eines der Handräder 4 oder 5 verdreht. Sollen @da-gegen besonders enge Kurven gefahren werden bzw. eine rasche Anpassung an Kurven erfolgen, so werden beide Handräder 4 und 5 gleichzeitig, und zwar gegensinnig verdreht, wodurch sich die Vorder- und Hinterwalzenachse gleichzeitig einschlagen lassen. Soll -dagegen die Walzbreite während der Walzarbeit vergrößert werden, so wird an beiden Handrädern 4. und 5 gleichzeitig und gleichsinnig gedreht. Dadurch geht unmerklich, d. %. ohne -daß die Walzarbeit irgendwie beeinträchtigt wird, die Verbreiterung vor sich, d. h. die Vorderwalzen i und Hinterwalzen 2 stellen sich in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise parallel, aber versetzt zueinander ein. In gleicher Weise kann jederzeit wieder das Verschmälern der Walzbreite vor sich gehen.
  • In Fig. 2a ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt, und zwar mit dem Führerstand in der Mitte der Straßenwalze. Diese Anordnung hat- ,den Vorteil, daß der Walzenführer die Walzfläche. besonders gut übersehen kann. Hierbei sind ,die Lenkspindeln 16 beispielsweise zu beiden Seiten des Triebwerkäggregätes 27 gelagert. Die V:erhindung mit den zu lenkenden Walzbügeln 3 kann z. B., wie gezeichnet, durch einen im Büg:e:l:drehzapfen gelagerten Winkelhebel 18 erfolgen, der in eine auf der,quer angeordneten Lenkspindel 16 be-,vegliche Spindelmutter 17 eingreift und von dieser mitgenommen wird. Ferner kann gemäß Fig. 2 b .die Lenkung der Vorder- und Hinterwalzenräder nach demselben-Prinzip, wie in Fig. i dargestellt, .durch unmittelbare Verbindung der parallel zur Längsachse verlaufenden Lenkspindeln 21 mit den Walzenbügeln 3 vor sich gehen. Diese Ausführungen stellen-zwei von vielen möglichen Konstruktionen dar. Es können z. B. auch entsprechende Übersetzungen des Weges der Spindelmutter 17 vorgesehen sein. Beim. Verdrehen der Handräder 15 tritt hierbei dieselbe Wirkung ein, wie bei Fig. i beschrieben.
  • Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Doppellenkung ist vorteilhaft, daß die beiden Walzen je mit verschiedener Geschwindigkeit verschwenkt werden können. Es ist vorgesehen, je nach Größe der Straßenwalze die Lenkspindeln maschinell anzutreiben, so daß vom Walzenführer jeweils die Verschwenkvorgängedurch Schalthebel einzuleiten sind.
  • In Fig. 3 a ist gezeigt, wie z. B. :die Vorder- und Hinterwalze durch eine einzige Spindel2(z- gleichzeitig gelenkt werden können. Bei dieser Ausführungsform ist beispielsweise am vorderen Walzenbügel ein Rechtsgewinde, am hinteren Walzenbügel ein Linksgewinde vorgesehen, so daß sich die Walzen i und 2 jeweils gegensinnig beim Verdrehen :des Handrades 23 einschlagen. Bei- dieser Ausführungsform kann keine Verbreiterung der Walzenflache stattfinden, sondern lediglich das Kurvenfahren in vorteilhafter Weise ausgeführt werden. Um jedoch gemäß der Erfindung beide- Walzenräder i und 2 unabhängig 'voneinander enken zu können, ist gemäß der Fig. 3 b die Lenkspindel 22' durch eine Doppelkupplung 1g unterbrochen, so .daß wahlweise das vordere oder,das hintere Walzenrad verschwenkt werden kann. Die Lenkspindel 2o für, die Hinterachse dient Bierbei als Lagerung für die Lenkspindel der Vorderachse. Durch Betätigung von Kupplungshandhebeln und Verdrehen am Handrad 23' wird jeweils das vordere oder hintere `'Walzenrad verschwenkt. Eine gleiche Verschwenkung beider Walzenräder, wie in den Ausführungsformen gemäß Fig. i und 2 vorgesehen, ist zwar bei -der Ausführung nach Fig. 3 b nicht möglich, jedoch können hierbei ebenfalls in gleich vorteilhafter Weise Kurven befahren und die. '\#,'alzfläch:e verbreitert werden.
  • Bei der in Fig. 4. gezeigten Kurvenfahrt (Stellung i' und 2) :der Walzen können beispielsweise Kurven mit einem Radius von nur 2 m gefahren werden, was bei bisher -bekannten Walzen nicht möglich ist. Aus der Fig. 5 ist zu ersehen, .daß bei Parallelverschiebung derWalzenräder in die Lage i" und 2" eine Verbreiterung der Walzfläche von der Breite a um eine zusätzliche Breite b möglich ist. Letztere kann bis zu etwa 5o°/o :der Normalwalzbreite a betragen. Auch in der verbreiterten Einstellung ist durch entsprechendes Verdrehen der Lenkräder jederzeit das Befahren von Kurven möglich, und zwar durch verschieden schnelles Drehen der Lenkräder oder Verdrehen nur eines der Lenkräder.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Straßenwalze mit versch.wenkbaren vorderen und hinteren Walzenrädern, die von einer einzigen Kraftmaschine aus. angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung vertikal angeordneter Walzenhügel jeweils voneinander unabhängige, auf die vordere und hintere Walzenachse getrennt wirkende Lenkeinrichtungen vorgesehen sind, von denen jede für sich vom Führerstand der Walze aus zu b:°-dienen ist.
  2. 2. Straßenwalze nach Anspruch i, :dadurch ,kennzeichnet, daß eine in einem Gelenk (9) des vorderen Walzenbügels (3) angreifende Lenkspindel (7) sich unmittelbar bis zum Führerstand erstreckt und unabhängig vom Lenkbügel der Hinterachse auf einem Widerlager (Spindelmutter, 8) gelagert ist.
  3. 3. Straßenwalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß die die Hinterachse beeinflussende Lenkspindel (ii) in einem feststehenden Lager (i.1) und in der gelenkig mit dem Hinterwalzenbügel verbundenen Spin:delmutter (12) gelagert ist. q..
  4. Straßenwalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und hinteren Walzenräder von der Mitte :der Straßenwalze aus lenkbar sind.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch ,4, -dadurch gekennzeichnet, daßdieLenkspindeln(16) quer zur Walzenlängsachse verlaufen und die Spin:delmuttern (17) einen im Bügeldreh:zapfen gelagerten Lenkerhebel (18) mitnehmen.
  6. 6. Ausführungsform nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkspindeln (21, Fig. 2b) parallel zur Walzenlängsachse verlaufen und in gelenkig auf den Walzenbügeln (3) angeordnete Spindelmuttern (io) eingreifen.
  7. 7. Straßenwalze nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß die vordere und hintere Walzenachse durch eine einzige (2a2') miteinander verbunden sind, :die durch eine Doppelkupplung (i9) unterbrochen ist in der Weise, daß das vordere und hintere Walzenrad je für sich vierschwenkbar ist.
  8. 8. Straßenwalze nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß der vordere und hintere Walzenbügel durch eine einzige Lenkspindel (22) miteinander verbunden sind, die am vorderen und hinteren Walzenbügel je mit gegenläufigem Gewinde in die gelenkig auf den Bügeln angeordneten Spindelmuttern (io) eingreift.
DEH9168A 1951-07-20 1951-07-20 Strassenwalze mit lenkbaren Walzenachsen Expired DE884207C (de)

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DE884207C true DE884207C (de) 1953-07-23

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DE (1) DE884207C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184787B (de) * 1959-07-11 1965-01-07 Kaelble Gmbh C Kraftstrassenwalze
DE1212574B (de) * 1963-08-19 1966-03-17 Alfred Hagelstein Maschinenfab Strassenwalze mit einer vorderen und hinteren Lenkwalzentrommel
DE2345412A1 (de) * 1973-09-08 1975-03-27 Koehring Gmbh Bomag Division Strassenwalze mit doppel-knicklenkung
DE3712099A1 (de) * 1986-04-11 1987-10-15 Stavostroj Np Rahmen fuer strassenwalzen
DE19536987A1 (de) * 1995-03-31 1996-10-02 Ammann Verdichtung Ag Verfahren zur Lenkung einer zweibandagigen Bodenverdichtungsvorrichtung sowie Bodenverdichtungsvorrichtung

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