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DE884020C - Fahrspielzeug, insbesondere Autospielzeug mit federnder Radachsenlagerung - Google Patents

Fahrspielzeug, insbesondere Autospielzeug mit federnder Radachsenlagerung

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Publication number
DE884020C
DE884020C DEM8250A DEM0008250A DE884020C DE 884020 C DE884020 C DE 884020C DE M8250 A DEM8250 A DE M8250A DE M0008250 A DEM0008250 A DE M0008250A DE 884020 C DE884020 C DE 884020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
vehicle
toys
replica
bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM8250A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM8250A priority Critical patent/DE884020C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE884020C publication Critical patent/DE884020C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/26Details; Accessories
    • A63H17/262Chassis; Wheel mountings; Wheels; Axles; Suspensions; Fitting body portions to chassis

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Fahrspielzeug, insbesondere Autospielzeug mit federnder Radachsenlagerung Die Erfindung betrifft Fahrspielzeuge aller Art, sowohl solche, die schienengebunden sind, als auch Bodenfahrspielzeuge und sowohl Fahrzeuge, die mit einem Antriebsmotor versehen sind und als Zugmaschinen dienen, als auch Anhängefahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Fahrspielzeuge mit federnder Lagerung der Radachsen.
  • Es ist das Bestreben, bei Fahrspielzeugen die Verhältnisse des Großmodells so täuschend wie nur möglich nachzuahmen. So sind u. a. Nachbildungen von Federpaketen eines Großfahrzeuges bei Fahrspielzeugen bekannt, die z. B. aus einzelnen Stahlblechen zusammengesetzt sind, die durch Metallklammern oder Niete zusammengehalten werden. Ferner sind unter Federdruck stehende einstückige Federpaketnachbildungen bekanntgeworden, die aus starrem Blech oder Metall, z. B. in der Form eines Gehäuses, gefertigt sind, in dessen Innenraum die Federn unsichtbar angeordnet sind. Derartige Nachbildungen haben jedoch den Nachteil, daß entweder ihre Federwirkung, verglichen mit derjenigen von Großfahrzeugen, nur gering ist, so daß sie auftretenden Bodenunebenheiten gegenüber kaum sichtbar nachgeben oder, z. B. bei Gehäusefedern, daß sie überhaupt nicht sichtbar deformiert werden und daher auch nicht geeignet sind, die Mängel, z. B. das Ablaufen des Antriebsrades ohne Laufbodenberührung, zu beheben, so daß trotz beträchtlichen Aufwandes der Spielreiz nur gering ist.
  • Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, die geschilderten Nachteile zu beseitigen und ein Fahrspielzeug mit federnder kadachsenlagerung zu schaffen, bei :dem die Verhältnisse eines Großfahrzeugs in idealer Weise nachgebildet sind. Erfindungsgemäß werden die Federn in ihrer äußeren Form dem Federpaket von Großfahrzeugen nachgebildet und als Ganzes aus so elastischem Stoff; z. B. Gummi, elastischem Kunststoff od. dgl., hergestellt, däß ihre relative Federung auch bei leichten Blech- oder Kunststoffspielzeugen derjenigen eines Federpakets der Großmodelle gleichkommt.
  • Bei einer besonders einfachen Ausführungsform mit hervorragend weicher Federwirkung ist die Federpaketnachbildung mit vorzugsweise horizontal nach innen gerichteten Armen versehen, die aal ihren freien Enden Lageraugen aufweisen. Bei Großfahrzeugen werden derartige Arme im allgemeinen nicht horizontal, sondern senkrecht angeordnet, weil man dort zwar eine weiche Federung, aber kein übermäßig großes Durchschwingen erstrebt. Im Fall des Spielfahrzeugs ist es jedoch, um mit dem Spielzeug entsprechend große Gegenstände oder Unebenheiten zu überwinden, nötig, ja gerade auch erwünscht, die Federwirkung möglichst stark nach außen sichtbar zu machen und gewissermaßen zu übertreiben, was bei horizontal gerichteten Armen dadurch eintritt, daß die Endender Arme, die an dem Federpaket angreifen, eine senkrechte Bewegung ausführen, die sich zu der Eigenfederung der Feder noch addiert. Für viele Fälle genügt es bereits, die Federpaketnachbildung einseitig mit einem Arm" und an der anderen Seite unmittelbar mit einem Lagerauge zu versehen.
  • Die erwähnten stahartigen Arme können im einfachsten Fall mit der Federpaketnachbildung aus einem Stück geformt sein, wobei in der Federpaketnachbildung die Verbindung mit dem stabartigen Arm als Gelenkattrappe - mit eingeformt werden kann. Ebenso lassen sich auch andere im Falle eines Großfahrzeugs vorgesehene Teile, wie Klammern, Bandagen usw., in :dem elastischen Material als Attrappen miteinformen.
  • Statt die stabartigen Arme mit der Federpaketnachbildung aus einem Stück zu formen, ist es jedoch auch möglich, sie getrennt von der Federpaketnachbildung entweder aus starrem Material, z. B. Metall od. dgl., oder ebenfalls aus elastischem Material, z. B. straffem Gummi oder Kunststoff, herzustellen und sie gelenkig oder fest mit den Enden der Federpaketnaehbildung zu verbinden. Im allgemeinen wird jedoch die erwähnte Herstellung aus einem Stück der Einfachheit halber vorzuziehen sein.
  • Die Lageraugen der Federpaketnachbildung oder der mit ihr verbundenen Arme sind zweckmäßig so ausgebildet, daß sie.die zugehörigen Lagerzapfen, die am Chassis befestigt sein können. lose umfassen. Als Lagerzapfen können Bolzen dienen, die entweder als Schraubenbolzen von einem hohlen Abstandshalter bzw. einer Lageröse umfaßt werden, um eine axiale Pressung der Lageraugen beim Anziehen des Schraubenbolzens zu vermeiden, oder es können zu gleichem Zweck Bolzen ohne Abstandshalter verwendet werden, die durch ein abgesetztes Niet- oder Schraubenende am Chassis befestigt sind. Die breit gehaltenen Köpfe der Bolzen geben den Lageraugen seitlichen Halt gegen Abrutschen. Die Federpaketnachbildungen weisen in ihrer Mitte eine Öffnung auf, die zur Aufnahme einer Radachse oder eines Achslagerteils dient. Dadurch werden irgendwelche Klammern oder zusätzliche Befestigungsmittel, wie sie bei Großfahrzeugen erforderlich sind, erspart.
  • Um die durch die erfindungsgemäße Federpaketnachbildung erzielte weiche Federung voll auszunutzen, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung eine der Radachsen, vorzugsweise die Hinterradachse, um eine in der Längsrichtung des Fahrzeugs verlaufende Achse schwenkbar angeordnet: Durch diese Ausbildung ergibt sich der Vorteil, daß bei Bodenunebenheiten und besonders bei Bodenhindernissen, z. B. wenn ein Vorder- oder Hinterrad einen im Weg stehenden Gegenstand überfährt, das entsprechende Rad über den Gegenstand und stets an ihm anliegend hinwegrollt, sich also hochhebt, ohne daß das vor oder hinter ihm liegende Rad mit vom Boden abgehoben wird. Bei einem Ausführungsbeispiel, das bei Spielfahrzeugen sehr günstig wirkt, ist eine einfache Pendelaufhängung der Radachse bzw. des Radachsengehäuses vorgesehen. Die betreffende Achse ist dabei jedoch im Sinn der Erfindung nicht frei schwenkbar, sondern wird im Ruhezustand durch die Federpaketnachbildüngen in -der Horizontallage gehalten. Dadurch, daß bei dieser Ausführung alle vier Räder stets den Boden oder das Hindernis berühren, wird ein schnelles Ablaufen der Werkfeder bzw. ein Leerlauf bei auftretenden Hindernissen wie auch beim Kurvenfahren vermieden. Diese Gefahr des Leerlaufs tritt stets ein bei Fahrspielzeugen mit einseitigem Antriebsrad und bei solchen mit Differentialantrieb,, sobald ein Antriebsrad sich vom Boden abhebt. Zugleich wird durch die federnde Halterung der Radachsen das störende, unschöne Schrägstellen der Pendelradachse beim Wegnehmen .des Fahrzeugs von der Lauffläche vermieden, das sich sonst einstellt, wenn sehr hoch und frei auspendelnde Achsen angeordnet sind, wie sie an sich zur Nachbildung der Verhältnisse wie beim Großmodell erwünscht sind.
  • Im Fall der einfachen Pendelaufhängung tritt eine Abfederung des Fahrspielzeugs nur bei einseitigen Hindernissen auf. Die Federung kann jedoch aus diesem Grunde besonders weich ausgeführt sein. Dabei bewirkt- die waagebalkenartige Lagerung der Achse in der Mitte des Chassis beim Überfahren eines Hindernisses durch ein Rad das Hochgehen desselben gegenüber dem Chassis und einen gleich großen Ausschlag des gegenüber befindlichen Rades nach unten. Diese Erscheinung wirkt für den Zuschauer sehr überraschend und eindrucksvoll. Durch die beschriebene Ausbildung wird zugleich erzielt, daß das Fahrspielzeug wesentlich ruhiger fährt und große Hindernisse überwinden kann, ohne hochgeschleudert oder z. B. bei schnellen Rundfahrten umgeworfen zu werden.
  • Bei einer anderen Ausführung ist statt der einfach pendelnden eine frei schwingende Lagerung vorgesehen, die außer einer pendelnden auch noch eine senkrechte Relativbewegung zwischen Radachse und Chassis zuläßt. Um in diesem Fall seitliche Verschiebungen der Achse gegenüber dem Chassis, die bei gänzlich freier Aufhängung in leicht beweglichen und groß ausschlagenden Federpaketen auftreten würden, zu vermeiden, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Radachse bzw. das Achsengehäuse am Chassis in einer senkrechten Führung geführt, wobei das Gewicht des Fahrzeugs von den Federpaketnachbildungen aufgenommen wird. Während in dem Fall der lediglich pendelnden Aufhängung der Radachse, wie erwähnt, ein Durchfedern nur bei einseitig auftretenden Hindernissen, dann allerdings auch recht kräftig auftreten konnte, findet im Fall der freien Aufhängung eine Federung auch dann statt, wenn beide Räder gleichzeitig auf ein Hindernis stoßen. Bei frei schwingender Lagerung mit zweckmäßig senkrechter Führung der Antriebsachse oder der Achslagerung ist das Federpaket vorzugsweise relativ breiter und stärker gestaltet, um auch das Gewicht einer Zuladung des Fahrzeugs mitaufnehmen zu können.
  • Für die senkrechte Führung sind Begrenzungsanschläge vorgesehen, um ein Herausspringen des geführten Teils aus der Führung zu verhindern und auch weil übergroße Federausschläge .unnatürlich wirken könnten.
  • Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung einer Fahrspielzeugfederung besteht in ihrer billigen Herstellung, wodurch die Anwendung als Massenartikel der Spielwarenbranche ermöglicht ist. Um die Täuschung vollständig zu machen, sind die erfindungsgemäßen Federpak:etnachbildungen auch in der Farbe den üblichen Federpaketen der Großmodelle nachgebildet.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt. Es zeigt Fig. i eine erfindungsgemäße Federpaketnachbildung von der Seite gesehen, Fig. 2 eine Draufsicht teilweise im Schnitt, Fig. 3 die Ausführung nach den Fig. i und 2 in stark belastetem Zustand, Fig. d. die Ausführung nach den Fig. i und 2 im Zustand, wenn das gegenüberliegende Rad beim Überfahren eines Hindernisses hochgedrückt ist, Fig.5 eine andere Ausführungsform der Erfindung von der Seite gesehen, Fig. 6 eine Draufsicht auf die Ausführung nach Fig. 5, Fig. 7 ein Beispiel für die Lagerung eines Federpaketendes, Fig. 8 eine abgeänderte Ausbildung der Lagerung, Fig. 9 die perspektivische Unteransicht der Fahrzeughinterradfederung bei nach oben gekehrtem Fahrzeugboden mit über ein Differentialgetriebe angetriebenen Achsen.
  • Bei dem Beispiel nach den Fig. i bis 4. ist i eine als Ganzes aus elastischem Material, z. B. aus Gummi oder Kunststoff, bestehende Federpaketnachbildung, die an den Enden ihrer nach innen zu gerichteten stabartigen Verlängerungen 8 und 9 bei 2 und 3 mit Lageraugen versehen ist. In der Mitte der Federpaketnachbildung ist eine bffnung4 zum Hindurchstecken einer Radachse oder eines Achslagerteils vorgesehen. Als Attrappen sind Lagerbefestigungsteile 5, Bandagen 13 und Gelenke 7 in dem Werkstoff mit eingeformt.
  • Die Fig. 3 und d. vermitteln eine anschauliche Vorstellung von der starken Durchfederung der erfindungsgemäßen Federpaketnachbildung bei auftretenden Bodenhindernissen od. dgl. Fig. 3 zeigt die Federpaletnachbildung bei starker Belastung durch das Gewicht bzw. die Wucht eines Fahrzeugchassis 6 beim Überfahren eines Hindernisses, Fig. .4 den Zustand der Federpaketnachbildung bei völliger Entlastung infolge Anhebung des gegenüberliegenden Rades durch ein Hindernis.
  • Die nach innen gerichteten, im Ruhezustand horizontalen Arme 8 und 9 können, wie im Beispiel der Fig. i bis -. vorgesehen, mit dem Federpaket i aus einem Stück bestehen, was im allgemeinen der einfachen Herstellung wegen vorzuziehen ist. Sie können aber auch, ohne die Wirkung der Federung wesentlich zu beeinflussen, getrennt entweder aus starrem Material, insbesondere Metall, oder auch aus elastischem Material hergestellt und mit dem Federpaket fest oder durch Gelenke verbunden sein.
  • Dadurch, daß die Arme bei 2 und 3 fest gelagert sind und sich im Ruhezustand des Fährzeugs vorzugsweise horizontal erstrecken, führen ihre äußeren, mit der Federpaketnachbildung verbundenen Enden bei auftretenden Bodenunebenheiten eine im wesentlichen senkrechte Bewegung aus. Diese Bewegung überträgt sich in vollem Maße auf die Federnachbildung i und die Lageröffnung 4, so daß die Bewegung der Radachse sowohl durch die Eigenfederung des Federpakets wie auch durch die zusätzliche Bewegung der Arme 8, 9, die für sich nicht zu federn brauchen, gegeben ist. Es ist ersichtlich, daß hierdurch ein besonders tiefes Durchfedern der Radachse gegenüber dem Chassis sich ergibt.
  • Bei :dem Beispiel nach Fig. 5 und 6 sind die Arme 8 und 9 getrennt von der Federpaketnachbildung i ausgeführt und bei ii und 12 mit ihr gelenkig verbunden. Wie durch die Strichelung des Armes 8 in dieser Figur angedeutet ist, kann ein solcher Arm auch fortgelassen werden, so daß die Anordnung nur mit dem Schwenkarm 9 durchfedert. Das Lagerauge io für die Radachse ist bei diesem Beispiel im Gegensatz zu Fig. i oberhalb statt unterhalb des Federpakets i angeordnet. Fig. 6 zeigt gleichzeitig relativ größere Querabmessungen der Federpaketnachbildung i, wie sie dann empfehlenswert sind, wenn keine einfache Pendelachse vorgesehen ist, sondern das ganze Fahrzeuggewicht auf den Federn ruht.
  • Eine zweckmäßige Ausbildung der Lagerzapfen für die elastischen Lagerungen ist in Fig.7 dargestellt. In die Wandung des Chassis 6 ist ein Bolzen 14 eingeschraubt, über den eine Abstandshülse bzw. eine Lageröse 15 geschoben ist, die ihrerseits- von dein Lagerauge 2 lose umfaßt wird. Die Lageröse ermöglicht ein festes Anziehen und Anpressen der Schraube an dem Chassisrahmen und ergibt einen festen Halt der Schraube, wobei eine leichte und sichere Drehbarkeit des Lageraua s 2 ermöglicht und jeder axiale Druck auf das Lagerauge und wegen des breiten Kopfes der Schraube 14 ein ungewolltes Herausziehen des elastischen Gummilagerteils 2 vermieden ist. Der Schraubenkopf ist in dem Gummilagerteil versenkt angeordnet.
  • Eine andere ebenfalls sehr einfache, allerdings. mehr Raum benötigende Ausführung ist in der Fig. 8 dargestellt. Hier besteht der Lagerzapfen aus einem Bolzen 16 mit kurzem Gewindeansatz 17, der in das Fahrgestell 6 eingeschraubt ist. Auch hier wird der Bolzen 16 von dem Lagerauge 2 lose umfaßt und hat eine solche Länge, :daß ein axialer Druck auf das Lagerauge vermieden ist. Der Schraubenkopf des Bolzens 16 ist wiederum so breit, daß ein genügender seitlicher Halt für den elastischen Lagerteil 2 gewahrt ist. Fig. 9 zeigt die Hinterradfederung eines erfindungsgemäßen Fahrspielzeugs mit Federattrappen i, durch deren beiderseitige Öffnungen 4 die Hinterradachsen mit ihren Achslagerteilen i8 hindurchgeschoben sind. Der Antrieb -der Radachsen erfolgt von dem durch ein nicht gezeichnetes Federwerk, Elektromotor ad. .dgl. angetriebenen. Differentialgetriebe 2o über eine Kardanwelle z9. Das Chassis 6, an dem die Enden 2, 3 der Federpaketnachbildung befestigt sind, ist mit dem Gehäuse des Differentialgetriebes 2o durch eine Lasche 22 und eine als Lagerzapfen dienende Schraube :2i entweder einfach pendelnd oder, wie in dem Beispiel der Fig. 9 bei 23 angedeutet, über eine senkrechte Führung verbunden. Außerdem ist das Chassis (6 bei 24 an der Antriebs- bzw. Kardanachse i9 lose bzw. schwenkbar gelagert. Bei auftretenden Bodenhindernissen kann infolge der Schwenkbarkeit der Hinterradächse eine Verwindung gegenüber der Vorderradachse eintreten. Ferner kann infolge der senkrechten Führung 23 das Chassis auch noch in senkrechter Richtung gegenüber den Radachsen durchfedern, so daß trotz auftretender Bodenhindernisse, gleichviel ob diese auf ein Vorderrad oder Hinterrad des Fahrspielzeugs oder auf mehrere Räder gleichzeitig einwirken, alle vier Räder stets den Boden bzw. das oder die Hindernisse berühren. Die Führung 23 ist nach oben und unten begrenzt, um unzulässige Ausschläge bzw. ein Herausrutschen aus der Führung zu verhindern. Statt des Differentialgetriebes kann natürlich auch irgendein anderer Antrieb benutzt werden, der eine Schwenkung einer angetriebenen oder nichtangetriebenen Achse, gleichviel ob Hinterrad- oder Vorderradochse oder beide zugleich, um eine zur Fahrzeuglängsrichtung parallele Achse zuläßt.

Claims (7)

  1. PATFNTANS.FRÜ-CHE:. i. Fahrspielzeug, insbesondere Autospielzeug, mit federnder Radachsenlagerung, dadurch gekennzeichnet, @daß die Federn @(i) in ihrer äußeren Form dem Federpaket von @Großfahrzeugen nachgebildet und als Ganzes aus 8c elastischem Material, z. B. Gummi, elastischen: Kunststoff od. -dgl., hergestellt sind, daß ihre relative Federung auch bei leichten Blech- oder Kunststoffspielzeugen und mindestens bei einseitig auftretenden Hindernissen od. :dgl. derjenigen eines Federpakets eines Großmodell gleichkommt.
  2. 2. Fahrspielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federpaketnachbildung (i) mit vorzugsweise horizontal nach innen weisenden stäbartigen Armen (8, 9) versehen ist, die an ihren freien Enden Lageraugen (2; 3) aufweisen.
  3. 3. Fahrspielzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federpaketnachbildung einseitig mit einem Arm (8 oder 9) und an der anderen Seite unmittelbar mit einem Lagerauge (ii oder 12) versehen ist.
  4. 4. Fahrspielzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die stabartigen Arme (8, 9) mit der Federpaketnachbildung @(i) aus einem Stück geformt sind.
  5. 5. Fahrspielzeug nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Gelenke (7), Klammern (5); Bandagen (13) usw. als Attrappen in die Federpaketnachbildung (i) miteingeformt sind.
  6. 6. Fahrspielzeug nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die stabartigen Arme- (8, 9) getrennt von der Federpaketnachbildung aus starrem (Metall od. dgl.) oder elastischem Material (Gummi oder Kunststoff) hergestellt und gelenkig oder fest mit den Enden der Federpaketnachbildung (i) verbunden sind.
  7. 7. Fahrspielzeug nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageraugen (2, 3) der Federpaketnachbildung (i) oder der Arme (8, 9) als Lagerzapfen dienende, mit hohlem Abstandshalter bzw. Lageröse (15) versehene oder durch ein abgesetztes Niet- oder Schraubenende (17) am Chassis,(6) befestigte und mit ihrem Kopf einen seitlichen Halt für die Lageraugen bildende Bolzen (1q., 16) lose umfassen. B. Fahrspielzeug nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Federpaketnachbildung (i) in ihrer Mitte eine Öffnung (4) zur Aufnahme einer Radachse oder eines Achslagerteils (18) aufweist. 9. Fahrspielzeug nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Radachsen, vorzugsweise die Hinterradachse, oder beide Achsen je um eine in der Längsrichtung des Fahrzeugs verlaufende Achse schwenkbar und durch die Federpaketnachbildungen (i) im Ruhezustand in der Horizontallage gehalten sind. io. Fahrspielzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet: daß die Radachse bzw. das Achsengehäüse (2o) am Chassis (6) in einer senkrechten Führung (23) geführt ist und daß das Gewicht des Fahrzeugs von den Federpaketnachbildungen (i) aufgenommen wird. ii. Fahrspielzeug nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Führung (23) Begrenzungsanschläge aufweist. 12. Fahrspielzeug nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Federpaketnachbildung (i) in der Farbe derjenigen von üblichen Federpaketen der Großmodelle nachgebildet ist.
DEM8250A 1951-01-18 1951-01-18 Fahrspielzeug, insbesondere Autospielzeug mit federnder Radachsenlagerung Expired DE884020C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4459776A (en) * 1982-10-25 1984-07-17 Marvin Glass & Associates Motor driven wheeled toy with floating driven axle
DE102004051522A1 (de) * 2004-10-21 2006-04-27 Steingräber, Uwe Fahrzeugchassis für ein motorbetriebenes Modellauto
ITMO20090193A1 (it) * 2009-07-24 2011-01-25 Galileo Engineering S R L Modello di veicolo in miniatura, particolarmente per autopiste in scala ridotta
DE102012020212B4 (de) * 2012-10-15 2020-11-12 Sieper Lüdenscheid GmbH & Co. KG Antriebsmodul für ein Spielfahrzeug und Spielfahrzeug

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ITMO20090193A1 (it) * 2009-07-24 2011-01-25 Galileo Engineering S R L Modello di veicolo in miniatura, particolarmente per autopiste in scala ridotta
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