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DE873786C - Verfahren und Einrichtung zum Entlueften von Sichtgut - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Entlueften von Sichtgut

Info

Publication number
DE873786C
DE873786C DEW1746D DEW0001746D DE873786C DE 873786 C DE873786 C DE 873786C DE W1746 D DEW1746 D DE W1746D DE W0001746 D DEW0001746 D DE W0001746D DE 873786 C DE873786 C DE 873786C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
venting
container
shut
emulsion
classified
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW1746D
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Recker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTHER STAUBTECHNIK GmbH
Original Assignee
WALTHER STAUBTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTHER STAUBTECHNIK GmbH filed Critical WALTHER STAUBTECHNIK GmbH
Priority to DEW1746D priority Critical patent/DE873786C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE873786C publication Critical patent/DE873786C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Beim Sichten von Ruß, Kohlenstaub od. dgl., d. h. bei der Unterteilung des Sichtgutes in seine einzelnen Kornfraktionen mittels eines Wirbelsichters oder einer anderen mit Luft oder Gas betriebenen Sichtvorrichtung, fällt das gesichtete Gut infolge der innigen. Berührung mit .dem sichtenden Medium als Emulsion, bestehend aus Sichtgut und Luft oder Sichtgut und Gas, an. Hierdurch wird das Volumen des Sichtgutes um ein Vielfaches .aufgebläht, ein Nachteil; der sich sowohl beim Transport desselben als auch bei seiner weiteren Verarbeitung erschwerendbemerkbarmacht. Eshandeltsichhierbeiümdie Notwendigkeit der Verwendung größer Behälter, die aber trotzdem eine verhältnismäßig geringe Sichtgutmenge aufnehmen können. Andererseits ist bei .dem Transport stets darauf zu achten, daß infolge der leicht fließenden Eigenschaft der Sichtgutemulsion diese nicht über den Rand des Gefäßes schwappt. Bei der weiteren Verarbeitung macht sich der Nachteil der Emulsion insofern bemerkbar, als das Sichtgut sehr stark zum Stauben neigt, so daß Absaugevörrichtungen bzw. At@mschutzgeräte in Anwendung treten müssen.
  • Man hat versucht, vorgenannten Übelständen dadurch abzuhelfen, daß das Sichtgut mittels Vorrichtungen gerüttelt wurde, um auf diese Weise die Luft aus dem Sichtgut auszutreiben. Diese Maßnahmen hatten aber nur einen geringen oder gär keimen Erfolg. Um ein einigermaßen verarbeitungsfähiges Gut zu erhalten; wurden daher die mit der Sichtgutemulsion gefüllten Behälter nach dem Sichten eine Zeitlang abgestellt, wodurch dann nach und nach Luft aus 'der Emulsion entwich. Hierdurch war natürlich eine längere Unterbrechung .des Arbeitsganges erforderlich, abgesehen davon, @daß stets ein beträchtlicher Räum zum Abstellen der Sichtgütbehälter- erforderlich wurde.
  • Die Erfindung. betrifft ein Verfahren, nach dem die hinter Sichtern anfallende Sichtgutemulsion in einfacher Weise entlüftet wird, so daß das entlüftete Sichtgut in stark verdichteter Form, ähnlich wie beispielsweise Preßruß, anfällt, ohne .daß irgendeine Unterbrechung des Arbeitsganges -oder zusätzliche Behälter zum Auffangen erforderlich sind. Die Erfindung besteht darin; daß der zum Auffangen des gesichteten. Gutes dienende Sammelbehälter während des Betriebes unter Vakuum gesetzt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Sichtanlage zur Durchführung des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens schematisch als Beispiel dargestellt. Sie besteht aus dem Wirbelsichter a mit dem Aufgabeteller b, dem Abscheider c, dem Zwischenbunker d und dem Filter e. Die von -der Luftpumpe f angesaugte Luft tritt durch .den Einlaß g in den Sichter ein, trennt-- dort die gewünschten Kornfraktionen des. zu sichtenden Gutces und führt das abgesichtete Feingut dem Abschei.der c zu, während das Grobgut infolge seiner Schwerkraft in den Sammelbehälter h gelangt. Das vom Abscheider abgeschiedene Feingut wird über den Zwischenbunker d dem Sammelbunker i zugeführt, während das im Filter e anfallende Gut in den Sammelbehälter h .gelangt. Die Sammelbehälter sind- sowohl vom Sichter als auch vom Z-#vischenbunker und dem Filter durch Absperrorgane L gegeneinander luftdicht verschließbar. Sobald der Zwischenbunker d, in dem der größte Teil des Feingutes abgeschieden wird, gefüllt ist, werden die Aibsperrorgane L geöffnet, ünd .das gesichtete, aber stark mit Luft durchsetzte Gut fällt in die Sammelbehälter h, i und h. Alsdann werden die Absperrorgane wieder geschlossen. Die Sammelbehälter sind mittels einer durch Ventile m absperrbaren Saugleitung n mit der zum Betrieb der Anlage notwendigen Pumpe verbunden; wodurch diese von der Pumpe her unter Vakuum besetzt werden können. Die Einmündung der Saugleitung in die Behälter erfolgt im Deckel- oder im oberen Teil der Behälter, jedenfalls stets über der Oberfläche der die Behälter füllenden Emulsion. Nachdem die Absperrorgane l wieder geschlossen sind, werden die Absperrventile m und das Hauptabsperrventil o in der Pumpe geöffnet, so daß die im Sichtgut enthaltene Luft abgesaugt wird, wodurch das Sichtgut wieder auf seine ursprüngliche Dichte zusammenfällt. Auf .diese Weise kann jeweils in der Zeit, in der der Zwischenbunker unter dem Abscheider und die Trichter unter dem Sichter voll.aufen, das Sichtgut in den Sammelbehältern entlüftet werden, so daß ein kontinuierlicher Verlauf des Sichtvorganges-gewährleistet ist. -

Claims (2)

  1. PATENTANsPRÜCHr: i. Verfahren zum Entlüften von Sichtgut, insbesondere Ruß, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter zur Aufnahme des Sichtgutes durch Absperrorgane gegen die Sichtanlage verschließbar sind und nach dem Füllen unter Vakuum gesetzt werden.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Sammelbehälter zum Auffangen des gesichteten Gutes mittels einer über -der Oberfläche der Emulsion einmündenden absperrbaren Rohrleitung mit der zum Betrieb der Sichtanlage erforderlichen Luftpumpe verbunden sind.
DEW1746D 1944-02-12 1944-02-12 Verfahren und Einrichtung zum Entlueften von Sichtgut Expired DE873786C (de)

Priority Applications (1)

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DEW1746D DE873786C (de) 1944-02-12 1944-02-12 Verfahren und Einrichtung zum Entlueften von Sichtgut

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Publications (1)

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DE873786C true DE873786C (de) 1953-04-16

Family

ID=7591347

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DEW1746D Expired DE873786C (de) 1944-02-12 1944-02-12 Verfahren und Einrichtung zum Entlueften von Sichtgut

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