DE873052C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Wursthuellen aus krausen Daermen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Wursthuellen aus krausen DaermenInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C17/00—Other devices for processing meat or bones
- A22C17/14—Working-up animal intestines ; Treatment thereof for the manufacture of natural sausage casings; Apparatus for cutting intestines; Machines for pulling intestines to pieces
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Description
- Zur Herstellung von Wursthüllen ist die Verwendung von krausen Schweins.därmen .bekannt, deren Schleim- und Fettschicht entfernt sind. Zur Verstärkung der .einfachen Därme hat man auch vorgeschlagen, ein netzartiges Gewebe aus Natur-oder Kunstseide darüberzuziehen und mit der Darmhülle durch eine gallertartige Masse zu verbinden. Ein praktischer Erfolg dieses Verfahrens ist nicht bekanntgeworden. Man hat auch schon vorgeschlagen, zwei Darmenden so übereinanderzuziehen, daß die von den Fließen gelösten Seiten aufeinanderliegen, und hat dann durch Luftdruck diese beiden Schichten aneinandergedrückt, damit sie sich beim Trocknen ohne Verwendung besonderer Klebemittel vereinigten. Auch dieses Verfahren ist in der Praxis nicht bekanntgeworden, weniger wohl, weil man die doppelten Darmlängen brauchte (was bei dem .geringen Wert der Därme keine Rolle spielt), als wahrscheinlich deshalb, weil ein Trocknen der Därme mit zufriedenstellendem Erfolg auf diese Weise nicht gelang und man wie bisher bei dem Trocknen der Därme auf Brettern diese Därme; ohne sie aufzuschneiden, nicht von .den Brettern entfernen konnte und nachher neu vernähen mußte.
- Hier setzt .die Erfindung ein, welche es ermÖglicht, haltbare Därme aus Krausenherzustellen und so zu trocknen, daß sie ohne Aufschneiden von der Trockenvorrichtung entnommen und zu Wursthüllen verwendet werden können.
- Nach d%r Erfindung werden krause Schweinsdärme od. dgl., deren Schleim- und Fettschicht entfernt ist, in mehreren Schichten übereinandergezogen, z. B.. in zwei oder drei Schichten, und dann zwei nicht biegsame Rundstöcke, insbesondere aus Fichtenholz, in die innerste Hülle eingeschoben, so daß..die Enden der Rundstöcke aus den beiden Darmenden herausstehen. Diese herausstehenden Enden des oberen Rundstocks werden in einer Auflagevorrichtung, z. B. Hacken, gelagert, während man den unteren "Rundstock zur Spannung des Darmes herunterzieht. Weitere Därme mit je zwei Rundstöcken in ihrem Innern werden dann in derselben Weise vorbereitet und aufgehängt, wobei die Aufhängung der oberen Rundstöcke mit einfachen Halteschlaufen an den herausstehenden Enden eines bereits aufgehängtenDarms des unterenRundstocks jeweils erfolgen kann. Man bildet so in der einfachsten Weise eine Art Kette von aufgehängten, für die Trocknung bestimmten Därmen, wobei man bei dem zu unterst aufgehängten Darm die herausstehenden Enden des unteren Rundstocks mit Gewichten beschwert, um eine größtmögliche Spannung herbeizuführen. Dabei .kann man durch parallele oder nicht parallele Stellung der in einem Darm befindlichen Rundstäbe eine gleichmäßige z>der wenn gewünscht auch ungleichmäßige Spannung ,der Därme erzielen,, gegebenenfalls durch Spreizmittel, welche man zwischen die einzelnen, je@veils in einem Darm einander zugeordneten Rundstäbe einsetzt.
- Wesentlich für die Erfindung ist die Benutzung mehrerer Därme übereinander und der Ersatz der bisher zur Trocknung üblichen Bretter durch geteilte Haltevorrichtungen, insbesondere Rundstäbe, welche nach der Trocknung ein Lösen von den Därmen durch Drehen gestatten und sich aus den Därmen herausziehen lassen, so daß sich diese dann ohneNotwendigkeit desAufschneidens undWiederzusammennähens als Wursthülle verwenden lassen.
- In einem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung in der Zeichnung dargestellt. Man sieht in Fig. i eine Seitenansicht der Gesamtvorrichtung. in Fig. 2 die entsprechende Stirnansicht.
- An einem Mauerwerk oder Rahmen i sind Haken z befestigt. Auf diesen Haken ist das obere Rundholz 3 eingelegt, nachdem darüber ein Mehrschichtendarm q. geschoben war. Der in, dieselbe Darmhülle- eingeschobene untere Rundstab 5 dient mit seinen aus dem Darm herausstehenden: Enden dann wieder als Aufhängepunkt für das obere Rundholz des nächsten Darmes, indem die entsprechenden Rundholzenden an ihrem herausstehenden Teil mit Schlaufen aus Bindfaden, Draht od. dgl. verbunden werden und so fort, so daß eine Kette wie in der Zeichnung angegeben, entsteht, an deren unterstem Rundholz an dessen freien Enden angehängte entsprechende Gewichte für die nötige Spannung sorgen.
- Man erreicht so mit einer sehr einfachen und leicht zu handhabenden Vorrichtung aus Rundhölzern und Verbindungsschlaufen eine beliebig zusammenstellbare Trockenvorrichtung und nach diesem Verfahren ein einwandfreies Trocknen der Därme, wobei diese durch die einfache Spannung völlig glatt zusammenhaften und sich in mehreren Schichten ohne Zuhilfenahme weiterer Klebemittel zu einer nahtlosen Wursthülle vereinigen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-i. Verfahren zur Herstellung von Wursthüllen aus krausen Därmen, deren Schleim- und Fettschicht entfernt ist und die mehrfach übereinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Därme über eine aus mindestens zwei Teilen bestehende Trockenvorrichtung, insbesondere Rundstäbe gezogen, mittels dieser aufgespannt und so getrocknet werden, daß nach Entfernung der Trockenvorrichtung eine nahtlose, ohne besondere Klebmittel zusammenhaftende mehrschichtige Hülle entsteht.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zweiteilige Trockenvorrichtung für jeden Darm und entsprechende Verbindungsschlaufen für die Teile jeder Einzelvorrichtung zwecks Verbindung derselben zu einer Spannungskette.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH9363A DE873052C (de) | 1951-08-08 | 1951-08-08 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Wursthuellen aus krausen Daermen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH9363A DE873052C (de) | 1951-08-08 | 1951-08-08 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Wursthuellen aus krausen Daermen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE873052C true DE873052C (de) | 1953-04-09 |
Family
ID=7145918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH9363A Expired DE873052C (de) | 1951-08-08 | 1951-08-08 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Wursthuellen aus krausen Daermen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE873052C (de) |
-
1951
- 1951-08-08 DE DEH9363A patent/DE873052C/de not_active Expired
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