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DE87222C - - Google Patents

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Publication number
DE87222C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
punch
nose
holding arms
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT87222D
Other languages
English (en)
Publication of DE87222C publication Critical patent/DE87222C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/44Making other particular articles fancy goods, e.g. jewellery products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung hohler und fugenloser Kugeln (Perlen), wie sie in der Bijouterie, Silberwaaren- und Kettenfabrikation zur Verwendung kommen. Die neue Vorrichtung bezweckt hauptsächlich, das beim Einsetzen der vorher durch Stanzen gebildeten Hülsen in die Stanzeinrichtung zur Bildung der oberen Kuppe zeitraubende verticale Ausrichten der Hülsen unnöthig zu machen und mittelst von der Presse aus zwangläufig bethätigter Arme die Hülse so lange in ihrer Stelle zu halten, bis die Halbkugelhohlform des niedergehenden Stempels die Hülse gefafst hat, so dafs die Halbkugelbildung sonach sicher vollzogen wird.
Fig. ι und 2 zeigen die vorgearbeiteten Hülsen, und zwar Fig. 1 die durch Ausstanzen aus einem Blechstreifen hergestellte Hülse, während Fig. 2 die durch einen Dorn zu gröfserer Länge gezogene Hülse aufweist. Fig. 3 bis 8 zeigen die neue Vorrichtung, und zwar Fig. 3 und 4 im Längsschnitt, Fig. 5 in Seitenansicht, Fig. 6 im Querschnitt I-I der Fig. 3, Fig. 7 in Unteransicht der Fig. 4 und Fig. 8 im Querschnitt II-II der Fig. 5.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besteht die in eine Spindelpresse einzuschaltende Vorrichtung aus dem Gesenk a, an dessen untere Fläche ein Untertheil b angeschlossen ist, und dem Stempel c. Am Untertheil b sind verticale, bis zur Gesenkpfanne reichende Haltearme d mittelst Zapfen e angelenkt, die sich in Nuthen _/ des Gesenkes α führen. Dieselben sind oben bei g (Fig. 3 und 8) so ausgespart, dafs, wenn beide zusammenstehen bezw. in radialer Richtung nach einwärts geschwungen sind, die entstehende Oeffnung denselben Durchmesser wie die in die Gesenköffnung einzusetzende und mit Schlufskopf zu versehende Hülse hat.
Die einwärts gebogenen Haltearme d liegen nun so in den geschweiften Nuthen f, dafs, wenn der Stempel c niedergeht, die Haltearme in den Nuthen hingleiten und hierbei sich nach auswärts drehen (Fig. 3 und 4). Das gleichzeitige Niederdrücken beider Haltearme wird auf den Untertheil b übertragen, der sich an Stiften h des Gesenkes α führt, und dessen Feder i unten gegen , die Haltearme drängt. Diese Feder hält in Fig. 3 und 8 die Haltearme d in ihrer Schlufslage und schiebt sie während des Zurückgehens des Stempels c aufwärts, so dafs sie in ihre Schlufsstellung (Fig. 3 und 8) gelangen, wobei gleichzeitig der Untertheil b gegen das Gesenk α angehoben wird.
Würden die Haltearme d dem Hochgehen der Prefsspindel, also nach Fertigstellung der nunmehr in der Gesenköffnung liegenden Kugel, sofort folgen können, so würden sie beim Zusammenschlagen die fertige Kugel überdecken, und man könnte letztere aus dem Gesenk nicht entfernen, oder sie würde auch zerdrückt werden. Dies wird durch einen doppelarmigen Hebel k vermieden, welcher bei / am Gesenk gelagert ist, unter Druck einer Feder Z1 steht, und dessen obere Nase k1 durch einen Auslöser m am Stempel c beeinflufst wird. Der untere Arm des Hebels k ist einwärts mit einer Hakennase η versehen, welche sich im Augenblick, wo der Stempel c auf dem Gesenk α liegt (Fig. 4), in die entstehende Spalte zwischen Gesenk α und dem
beweglich angeschlossenen Untertheil b drängt. Der Stempel geht also nun allein zurück und löst den Untertheil b erst dann aus, wenn der Auslöser m gegen die Nase k1 stöfst.
Der Arbeitsgang der neuen Vorrichtung ist also der folgende. Die vorgearbeiteten, einseitig geschlossenen Hülsen (Fig. 2) werden, nachdem die ganze Vorrichtung in eine Spindelpresse eingespannt ist, durch das von den Haltearmen d gebildete Loch mit der Oefmung nach oben oder unten in das Gesenk α eingesetzt (Fig. 3); dabei sind die Abmessungen so getroffen, dafs die Hülse etwas über die Haltearme hervorragt, so dafs die eingedrehte Halbkugelform des Stempels c beim Niederschrauben der Spindel zunächst die Ränder der Hülse erfafst, ehe der Stempel die Haltearme berührt. Hat der Stempel einmal die Hülse erfafst, so drückt er während der weiteren Formung auch auf die Haltearme d. Diese gleiten auf ihren Schrägbahnen nach aufsen und unten und drücken gleichzeitig den Untertheil b nieder (Fig. 4 und 5). Im letzten Augenblick des Niederschiebens klemmt sich infolge des Druckes der Feder Z1 die Hakennase η des Hebels k zwischen Gesenk a und Untertheil b, so dafs beim nun erfolgenden Hochgehen des Stempels c die fertige Kugel frei zugänglich in ihrer Form liegt und herausgenommen werden kann. Wird der Stempel weiter gehoben, so drängt der Auslöser m gegen die Nase kl des Hebels k und schwingt denselben aus, so dafs die Nase η zurückgeht, der Untertheil b frei wird und infolge des Druckes der Feder i die Haltearme d wieder in ihre Schlufsstellung (Fig. 3) springen, worauf sich der geschilderte Vorgang wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Vorrichtung zur Herstellung von Kugeln aus einseitig geschlossenen Hülsen durch Runddrücken, dadurch gekennzeichnet, dafs zum aufrechten Halten des Werkstückes während des Drückens mit einem beweglichen Untertheil (b) des Gesenkes (a) Arme (d) gelenkig verbunden sind, welche, in Nuthen des Gesenkes geführt, samrnt dem beweglichen Untertheil durch den niedergehenden Stempel (c) zurückgedrängt werden, um dann in dieser Stellung infolge Zwischentretens einer Nase (η) zwischen Untertheil und Gesenk so lange gehalten' zu werden, bis die fertige Kugel entfernt ist, worauf durch den hochgehenden Stempel das Auslösen der Nase bewirkt wird und dann die Haltearme -miter Federdruck in ihre Schliefsstellung zurückkehren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT87222D Active DE87222C (de)

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