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DE872227C - Modulationsschaltungs-Anordnung zur gleichzeitigen Erzeugung einer unmodulierten und einer modulierten Hochfrequenzspannung - Google Patents

Modulationsschaltungs-Anordnung zur gleichzeitigen Erzeugung einer unmodulierten und einer modulierten Hochfrequenzspannung

Info

Publication number
DE872227C
DE872227C DEL8442A DEL0008442A DE872227C DE 872227 C DE872227 C DE 872227C DE L8442 A DEL8442 A DE L8442A DE L0008442 A DEL0008442 A DE L0008442A DE 872227 C DE872227 C DE 872227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
stage
modulation
circuit arrangement
modulation circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL8442A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Heinecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL8442A priority Critical patent/DE872227C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE872227C publication Critical patent/DE872227C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/02Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation
    • H03F1/04Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers
    • H03F1/06Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers to raise the efficiency of amplifying modulated radio frequency waves; to raise the efficiency of amplifiers acting also as modulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Modulationsschaltungs-Anordnung zur gleichzeitigen Erzeugung einer ummodulierten und einer modulierten Hochfrequenzspannung Zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Modulationsschaltungen ist ein Verfahren bekanntgeworden, dessen besondere Merkmale, darin bestehen, :daß grundsätzlich zwei parallel geschaltete Endstufen auf einen gemeinsamen Arbeitswiderstand arbeiten, - und zwar rückwirkungsfrei mit Hilfe einer Impedanzumkehrschaltung, !d. h. eines Phasenverschiebungsgliedes für eine Phasenverschiebung von ga°. Den Steuerelektroden beider Röhren wird hierbei die Modulationsspannung mit -- go° Phasenunterschied an beiden Elektroden zugeführt, während die Vorspannung an den Steuerelektroden so eingestellt wird, &ß idie erste Stufe ihren Höchstwert früher erreicht als die zweite, so daß die Spannung der ersten Stufe nach Erreichung dieses -Höchstwertes konstant bleibt. In vielen Fällen wird es notwendig, von .der Endstufe eines Senders gleichzeitig eine ummodulierte Hochfrequenz und eine amplitudenmodulierte Hochfrequenz abzugreifen, wobei beide Hochfrequenzspannungen eine bestimmte Phasenbeziehung zueinander haben müssen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Erfüllung dieser Forderung zur Lieferung einer ummodulierten und einer modulierten Hochfrequenzspannung bei Anwendung des oben beschriebenen Mo dulationsverfahrens und besteht darin, @daß .der Arbeitspunkt der zweiten Stufe oberhalb des (Höchstwertes der ersten Stufe eingestellt ist und,daß an einem Widerstand am Ausgangskreis der ersten Stufe die urimodulierte und gegen die modulierte Spannung um go° phasenverschobenen Spannung auftritt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. z. Die Verstärkerröhre V1 liegt eingangsseitig an einer hochfrequenten Trägerspannung. In ihrem ' Ausgang befindet sich der Nutzwiderstand R1, an welchem die Trägerfrequenzspannung UT,, auftritt. Eine aus zwei Kopplungstransformatoren bestehende Anordnung liefert aus einer weiteren Spannungsquelle die Modulationsspannung: Diese Kopplungseinrichtung ist einerseits mit Odem Gitter der Röhre V1 und andererseits mit dem Gitter der Röhre V2 verbunden. Im Ausgang der Röhre V2 befindet sich ein auf den Träger abgestimmter Kreis, der aus dem Kondensator C und der Induktivität L besteht. Weiter liegt dort oder Nutzwiderstand R2. Die Anodenkreise der Röhren V1 und V2 sind über das Phasenverschiebungsglied G1, welches eine Phasenverschiebung von -I- 9o° bewirkt, miteinander verbunden. Am Nutzwiderstand R2 tritt demzufolge eine modulierte Hochfrequenzspannung auf. Zur Kompensation der Phasenverschiebung zwischen den beiden Stufen befindet sieh zwischen den Gittern der Röhren V1 und V2 ein weiteres Phasenverschiebungsglied G2, 'das eine Phasenverschiebung von - 9o° bewirkt.
  • Die Arbeitsweise dieser Schaltungsanordnung wird, mit Hilfe der A.bb. z erläutert. Bis' zum Punkt A liefert nur die Trägerstufe V, Strom, die Zusatzstufe V2 setzt erst im Punkt A ein. Beide Ströme sind im Maximum bei Punkt B gleich. Die hochfrequente Anodenspannung UZ der Zusatzstufe hat bis zum Erreichendes Maximums einen geradlinigen_Anstieg, während die hochfrequenteAnodenspannung UT, der Trägerstufe bereits bei Punkt A ihr Maximum erreicht hat und von dort aus bis zum Punkt B konstant bleibt, Lh. von A bis. B ändert sich die Spannung im Widerstand R1 nicht, .die Nutzleistung auf R1 ist in diesem Bereich konstant.
  • Wind nun die hochfrequente Steuerspannung U" zwischen A und B z. B. auf Punkt P eingestellt und niederfrequent moduliert, so bleibt zwischen A und B die Anodenspannung UT, an R1 konstant, während die Anodenspannung Uz an R2 sich mit der Gitterspannungsünderung ändert"d. h. die HF-Spannung an R2 ist moduliert, an R1 unmoduliert; - . solange .die Modulation innerhalb des Bereiches von A bis B bleibt. Es ist nicht erforderlich, ;daß A genau dem Halbwert -des Stromes bei B entspricht. A kann auch auf kleinere Werte eingestellt wenden, wobei dann die Dimensionierung der, Schaltung entsprechend' erfolgt.
  • Abb. 3 zeigt den Verlauf der Umhüllungskurve der Modulation symmetrisch zum Punkt P zwischen den Punkten A und B.
  • Eine Abänderurng der Schaltungsanordnung. nach Abh. i% wird in Abb. q. gezeigt. An Stelle der Röhre V2 sind zwei; gitterseitig im Gegentakt arbeitende Röhren V2 4 und V2 b dargestellt. Während die Gitter gegenphasig von der fModulationsspannung und der Trägerspannung gespeist werden, sind ihre Anoden zusammengeschaltet. Mit (dieser Schaltungsanordnung ist es möglich, eine iooP/oige Modulation zu erreichen. Die übrigen Elemente entsprechen denen rder Abb. i. Die Trägerstufe V, wird ebenfalls zusätzlich mit der Niederfrequenz moduliert.
  • Die Arbeitsweisse dieser Stufe ist in Abh. 5 erklärt. Im Gegensatz zu Abb. a soll die hochfrequente Anodenwechselspannung UT, der Trägerröhre im Gesamtbereich zwischen o und B konstant sein. Dieses wird wie im ersten Beispiel zwischen den Punkten A und B odurch die erst ab A mitwirkende Zusatzröhre V2 b erreicht. D ie Zusatzröhre V2 " ist in dem Intervall A bis B wegen der niederfrequenten Gegentaktsteuerung gesperrt, -d. h. der Sender arbeitet in. diesem Intervall mit Träger- und Zusatzröhre wie die Schaltung nach Abb. -i,-Im Intervall von o bis A arbeitet dagegen neben der Trägerröhre infolge der entgegengesetzten Steuerung durch !die Modulationsspannung nur die Zusatzröhre V24. Die Zusatzröhre V2b ist in diesem Intervall gesperrt. Für den Punkt o (Abt. 5) besteht die Forderung, daß -die Spannung Uz o ist, daß dagegen die Spannung UT, konstant ist, da UT, im ganzen Arbeitsbereich von o, bis. B konstant sein soll. Um dieser Forderung zu entsprechen, muß bereits -bei o die Trägerröhre hochfrequent gesteuert werden, um einmal die erforderliche gegenphasige Spannung zu erzeugen, damit die Spannung UZ an R2 zu o "Wird, und zweitens, um die erforderliche konstante Anodenwechselspannung UT, zu erzeugen, die den konstanten Strom in R1 aufrechterhält. Die Gegenspannung zwischen Träger und Zusatz V24 ergibt sich in .dem Bereich o bis A dadurch, daß das Zusatzrohr V24 infolge der hochfrequentenund niederfrequentenGegentaktsteuerung in diesem Bereich in Gegenphase zu dem Zusatzrohr V2 b im Bereich A bis B arbeitet.
  • Zur weiteren Erklärung des Vorgangs soll nach Ab#b, q. und 5 der Verlauf der einzelnen Anodenwechselspannungen und Anodenströme verfolgt werden. Voraussetzungsgemäß soll am Widerstand R2 eine iooo/oige Modulation möglich sein, während gleichzeitig an R1 Spannung und Strom konstant bleiben, also keine Modulation stattfindet. Infolgedessen soll am Widerstand R2 die Anodenwechselspannung Uz der Modulation proportional -verlaufen, während an R1 die Anodenwechselspannung UT, konstant bleibt. Diese Anodenwechselspannung liegt an einer Seite eines go°=Gliedes. Dem Verhalten des go°-Gliedes zufolge entspricht ,diesem Verlauf an -der anderen Seite der von der Trägerröhre erzeugte :hineinfließende Strom. Da außerdem die Trägerröhre einen konstanten Strom auf dem Widerstand R1 abgeben soll, muß der Summenstrom, ;der Anodenstrom JT" den in der Abb. 5 angegebenen Verlauf haben.
  • Da andererseits die Anodenwechselspannung der Trägerröhre UT, konstant bleiben soll, muß wiederum, begründet im go°-Glied, der aus :diesem Glied in den Widerstand R2 fließende Strom JR2.T, konstant sein. Da nun .der im R2 fließende Summenstrom proportional der Spannung UZ ist, muß von der Zusatzstufe aus sinngemäß ein Anodenwechselstrom in den Widerstand fließen, dessen Verlauf der Geraden IZl ;und IZ.z entspricht. Diese Gerade setzt sich wie vorerwähnt durch den Strom JZ2 zwischen den Punkten A und B und durch den entgegengesetzt gerichteten, zwischen den Punkten o und A angetragenen Strom 42 zusammen.
  • Diese Schaltung erzeugt also eine urimodulierte Hochfrequenzspannung indem Widerstand R1, wobei gleichzeitig die Hochfrequenzspannung am Widerstand R2 bis zu lloo °/o moduliert sein kann. Gleichzeitig wird die Phasenlage beider Hochfrequenzspannungen :gegeneinander durch das gö°-Glied stabilisiert. Die Einstellung der Hochfrequenzspannungen und der Niederfrequenzspannungen ist offensichtlich. Die Trägerröhre wird als B- oder auch C-Verstärker betrieben und benötigt eine Niederfrequenzmodulationsspännung, die ihren Anodenstrom entsprechend JT,. (Abb. 5) moduliert. Die Zusatzröhre h2, und die Zusatzröhre heb sind derart vorgespannt, daß sie in Punkt A bei-die keine Leistung :abgeben. Ihre Modulation durch die Niederfrequenz erfolgt dann im Gegentakt. Der Verlauf der Anodenwechselströme muß ;die Gerade JZ 1 und JZ 2 ergeben.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann vorteilhaft bei Drehfunkfeuern in Anlagen zur Funknavigation angewendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Modulationsschaltungs-Anordhung zur gleichzeitigen Erzeugung einer urimodulierten und einer modulierten HochfrequenzIsgannung in Sendeanlagen mit zwei Endstufen, von welchen eine .direkt und die andere über ein eine Phasenverschiebung von -i- go° Glied auf einen gemeinsamen Widerstand arbeiten und deren Steuerelektroden die iMiodulationsspannung mit - goi° Phasenunterschied an beiden Elektroden zugeführt wird, wobei die Vorspannung an diesen Steuerelektroden so eingestellt ist, da:ß die erste Stufe ihren Höchstwert früher erreicht als die zweite, derart, daß die Spannung der ersten Stufe nach Erreichung dieses Höchstwertes konstant bleibt (Doherty-Modulation), @dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitspunkt (der zweiten Stufe oberhalb des Höchstwertes der ersten Stufe eingestellt ist und daß ein Widerstand im Ausgangskreis der ersten Stufe vorgesehen ist, .an .dem die urimodulierte und gegen die modulierte Spannung um go° phasenverschobene Spannung auftritt.
  2. 2. Modulationsschaltungs-Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Amplitude der Modulationsspannung so eingestellt ist, daß die halbe Modulationsamplitude zumindest gleich ist dem Abstand des Arbeitspunktes der zweiten Stufe vom Einsatzpunkt der Höchstspannung .der ersten Stufe.
  3. 3. Modulationsschaltungs-Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier Röhren in der Stufe der modulierten Spannung, deren Gitter die Trägerfrequenzspannung und die Modulationsspannung gegenphasig zugeführt wird und deren Anoden zusammengeschaltet sind. q..
  4. Modulationsschaltungs-Anordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gittern der Stufe für die urimodulierte Trägerfrequenz und den Gittern der Röhren für die modulierte Trägerfrequenz ein Phasenverschiebungsglied angeordnet ist, welches zwischen einer der Gegentaktstufen und der Trägerfrequenzstufe eine Phasenverschiebung von - go° bewirkt.
  5. 5. Modulationsschaltungs-Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch,die Verwendung bei Drehfunkfeueranlagen zur Funknavigation.
DEL8442A 1951-03-03 1951-03-03 Modulationsschaltungs-Anordnung zur gleichzeitigen Erzeugung einer unmodulierten und einer modulierten Hochfrequenzspannung Expired DE872227C (de)

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DE872227C true DE872227C (de) 1953-03-30

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