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DE872202C - Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsalzloesungen - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsalzloesungen

Info

Publication number
DE872202C
DE872202C DEB13487A DEB0013487A DE872202C DE 872202 C DE872202 C DE 872202C DE B13487 A DEB13487 A DE B13487A DE B0013487 A DEB0013487 A DE B0013487A DE 872202 C DE872202 C DE 872202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrolytic oxidation
salt solutions
current
chromium salt
cathode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB13487A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Dr Aschenbrenner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB13487A priority Critical patent/DE872202C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE872202C publication Critical patent/DE872202C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G37/00Compounds of chromium
    • C01G37/02Oxides or hydrates thereof
    • C01G37/033Chromium trioxide; Chromic acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsalzlösungen Bei der elektrolytischen Oxydation von Chromsalzlösungen zu Chromsäure arbeitet man gewöhnlich mit Bleielektroden und getrennten Elektrodenräumen, um zu verhindern, daß das gebildete sechswertige Chrom an der Kathode reduziert wird. Da bei mu:ß man einen hohen elektrischen Widerstand in Kauf nehmen, der durch die Diaphragmen gebildet wird. Will man diesen vermeiden. und ohne Diaphiragma arbeiten, so erhält man nur mäßige Stromausbeuten, oder man muß ziemlich komplizierte Anordnungen anwenden, wie, sie z. A beim sogenannten Glockenverfahren erforderlich sind.
  • Es wurde nun gefunden, daß man diese Nachteile vermeidet, wenn man als Kathodfemmaterial Wolfram oder Molybdän oder Legierungen dieser beiden Metaille anwendet. Dabei kann man einerseits mit hohen Stromdichten arbeiten., z. B. mit 0,5 bis ¢ Ampere/cm2, zweckmäßig mit r,o bis 15 Ampere%m2, so daß die Dimensionen der Kathode sehr klein .gehalten werden können, was bei diesen wertvollen Materialien von praktischer Bedeutung ist, und andererseits braucht man keine Trennung von Kathoden- und Anodenraum vorzunehmen, da das sechswertige Chrom an; den genannten Metallen kaum reduziert wird. Die Stromausbeuten sind sehr hoch, sie betragen im allgemeinem 70% und darüber.
  • Eine weitere Steigerung der Stromausbeute kann dadurch erreicht werden, daß man das Kathodenmaterial einer oberflächlichen Oxydation unterwirft, z. B:. durch kurzes Erhitzen auf 5oo bis 6oo° an der Luft. Kathoden, die in dieser Weise vorbehan.delt sind, ergeben Stromausbeuten von go% und mehr bei den genannten Stromdichten.
  • Beispiel i In einem Gefäß von r2 1 Inhalt sind zwei als Anode,dienendei Bleiplatten von insgesamt 8oo cm2 Fläche und in einem Abstand von io cm eine aus zehn Wolframdrähten von i mm Durchmesser und 20 cm Eintauchtiefe bestehende Kathode angeordnet. Das Gefäß wird mit io 1 einer Lösung, die jeLiter ioogChromisulfat und 35og Schwefelsäure enthält, beschickt und ein Strom von ioo Ampere durchgeleitet. Es: ergibt sich hierbei an der Kathode .eine Stromdichte von 1,67 Ampere/cm2. Nach 3 Stunden Stromdurchgang sind- 2,8o g Chromsäure (Cr 0.) gebildet worden, entsprechend 73,50/0 der theoretischen Stromausbeute. Beispiele Bei der in Beispiel i beschriebenen. Anordnung werden als Kathode zehn Wodfrarndrähte verwendet, die durch kurzes Erhitzen auf 6oo° an der Luft mit einer dünnen Oxydschicht überzogen wurden. Unter dem. sonst gleichen Bedingungen wie den in Beispiel i angegebenen erhöht sich die: Ausbeute auf 340 g Chromsäure (Cr03), das sind gi,20/a der theoretischen. Stromausbeute.
  • B.eispiel3 In einem Gefäß, von 2 1 Inhalt sind gegenüber -einer als Amode dienenden Bleiplatte vom 120 cm2 -Fläche im Abstand von. io cm als Kathode zwei Molybdändrähte vom 0;5 mm Durchmesser angeordnet, die 2o cm tief in die Lösung eintauchen. Das Gefäß wird mit einer Lösung von ioo g Chromis.ulfat und 4oo g Schwefelsäure in 2. 1 Wasser ge-füllt und ein Strom von io Ampere 2, Stunden lang durchgeleitet. Es werden hierbei 18 g Chromsäure (Cr0n) gebildet, da sind 72,4%. der theoretischen Stromausbeute.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsa,Izlösungem zu Chromsäure, dadurch gekennzeichnet, da.ß man als Kathodenmaterial Wolfram oder Molybdän oder Legierungen, dieser beiden Metalle anwendet.. a. Verfahrens nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß das Kathodenmaterial vor seiner Benutzung einer oberflächlichen Oxydation: unterzogen wurde.
DEB13487A 1951-01-26 1951-01-26 Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Chromsalzloesungen Expired DE872202C (de)

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