DE871903C - Vorrichtung zum Verdichten von Boeschungen - Google Patents
Vorrichtung zum Verdichten von BoeschungenInfo
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- DE871903C DE871903C DEH8736A DEH0008736A DE871903C DE 871903 C DE871903 C DE 871903C DE H8736 A DEH8736 A DE H8736A DE H0008736 A DEH0008736 A DE H0008736A DE 871903 C DE871903 C DE 871903C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D3/00—Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
- E02D3/02—Improving by compacting
- E02D3/026—Improving by compacting by rolling with rollers usable only for or specially adapted for soil compaction, e.g. sheepsfoot rollers
- E02D3/039—Slope rollers
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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Landscapes
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Description
- Vorrichtung zum Verdichten von Böschungen Als Verdichtungsgeräte für die obersten Schichten geschütteter Erd- oder Felsmassen sind Walzgeräte, Rüttelgeräte und Stampfgeräte bekannt. Walzen wirken durch ihr Eigengewicht, wobei ihre verdichtende Wirkung durch Rillenscheiben oder besonders geformte Vorsprünge auf dem Walzenmantel oder durch Kneten auf gewissen Bodenarten erhöht werden kann.
- Rüttler wirken durch Umlagerung der einzelnen Körner des Bodens zu einem dichteren Gefüge, indem die kleineren Körner in die Hohlräume der größeren Körnungen eingerüttelt werden. Um eine Optimalwirkung zu erzielen, muß die Frequenz. der Rüttler den Bodenarten angepaßt werden. Es gibt Rüttler, die oberflächlich angewandt werden, und solche, die im Innern des Bodens wirken. Bei den Stampfgeräten wird die Schlagkraft des fallenden Stampfgerätes ausgenutzt. Je 'größer die Fallhöhe ist, um so höher ist die Schlagkraft, die sich auf den zu verdichtenden Boden durch Umlagerungsarbeit unter Überwindung der Reibungskräfte zwischen den Bodenteilchen äußert. Es ist zu beachten, daß sich die Schlagkraft unter Umständen in Verformung bzw. Zerstörung der Bodenteilchen auswirkt, wodurch ein beträchtlicher Teil der Arbeitskraft nicht der Verdichtung zugute kommt.
- Mit den geschilderten Verdichtungsgeräten läßt sich bei entsprechender Ausbildung auf ebenen oder annähernd ebenen Bodenschichten eine befriedigende Verdichtung erreichen, wenn die neben der Verdichtungsstelle liegenden Bodenmassen ein seitliches Ausweichen des bearbeitenden Bodens verhindern. Unbefriedigend ist im allgemeinen die Verdichtung von Böschungen. Bei Walzen, die durch ihr Gewicht wirken, ist zur Erzielung guter Verdichtung ein sehr hohes Gewicht erforderlich, das an den Böschungen herauf- und hinunterbefördert- werden muß. Der Arbeitsaufwand ist also hoch. Das -Gewicht der Walzen wirkt außerdem lotrecht und nicht senkrecht zur Böschungsoberfläche, wodurch bei verschiedenen Bodenarten ihre Verschiebung talab einen Teil der Walzwirkung zunichte macht.
- Bei Oberflächenrüttlern treten dieselben Erscheinungen auf, außerdem ist ihre Tiefenwirkung nur gering. Der Kraftaufwand ist bedeutend. Das Verfahren ist teurer als beim Walzen oder Stampfen.
- Stampfgeräte mit lose angehängtem Fallgewicht können nur in lotrechter Richtung wirken. Ihre Schlagkräfte äußern sich in Böschungen außer an Verdichtung durch seitliches Ausweichen der Fallgewichte bei jedem Aufprall auf die Böschungsfläche. Dasselbe ist bei selbstspringenden Stampfern (Fröschen) der :Fall. Bei allen nicht senkrecht auf die Böschungsneigung wirkenden Stampfschlägen tritt die Erscheinung auf, daß der zu verdichtende Boden talwärts ausweicht und daher nicht genügend verdichtet wird.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zumVerdichten von Böschungen und besteht darin, daß der Verdichtungskörper, beispielsweise ein Stampfer oder ein Rüttler, mit einer senkrecht zur Böschungsebene angeordneten Führung verbunden wird. Dabei ist es zweckmäßig, die Führung für den Verdichtungskörper senkrecht zur Böschungsebene einstellbar auszubilden, damit auch Böschungsebenen mit verschiedenem Winkel senkrecht durch den Verdichtungskörper bearbeitet werden können und der Verdichtungskörper ohne ein Ausweichen der zu verdichtenden Massen wirksam einsetzbar ist.
- In einfacher Ausführungsform wird ein heb- und senkbares Rüttel- und/oder Stampfgerät an dem Schwenkarm eines vorzugsweise verfahrbaren Hubgeräts befestigt. Dabei wird dann zweckmäßig das Rüttel- und/oder Stampfgerät längs verschiebbar am Schwenkarm angeordnet und zur Einstellung auf jeden beliebigen Böschungswinkel der Schwenkarm mit einem höhenverstellbaren Schwenkgelenk versehen, wodurch der Schwenkarm- in Verlängerung der Böschungsebene bzw. parallel hierzu verstellbar ist.
- An Hand der als Beispiel schematisch eine Ausführungsform darstellenden Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt .
- Fig. i einen Schnitt durch einen Böschungsabschnitt mit Stampfgerät, Fig. 2 einen Raupengrundbagger in Seitenansicht mit Stampfgerät und Fig.3 die Verstellbarkeitdes Stampfgeräts in Beziehung-zur Böschungsebene ebenfalls in Seitenansicht. -In Fig. i bezeichnen die Buchstaben a, b, c die durch Stampfen, Walzen oder Rütteln verdichteten, annähernd waagerechten Bodenschichten eines Schüttkörpers, die Buchstaben d und e die bereits verdichteten Böschungsabschnitte, f den zu verdichtenden Böschungsabschnitt. Die senkrecht auf die Böschungsoberfläche auszuübenden Stampfschläge werden durch ein Fallgewicht g erzeugt, das an einem gelenkig an einem fahrbaren Hubgerät h befestigten Schwenkarm i sitzt und durch eine unterbrechbare Hubkraft angehoben werden kann.
- Das Hubgerät kann beispielsweise aus einem der üblichen Raupenbandgrundbagger z bestehen (s. Fig. 2), der mit einem Ausleger in ausgerüstet ist, über .den das Hubseil n nach dem Stampfgewicht g läuft. Dieses wird dabei in derselben Art, wie es bei der Verdichtung waagerechter Bodenschichten üblich ist, mit Hilfe einer Winde p abwechselnd gehoben und fallengelassen: Durch seine Befestigung am Schwenkarm i führt es dabei eine kreisförmige Bewegung aus und trifft senkrecht auf die zu verdichtende Bodenschicht auf.
- Das Fallgewicht g kann am Schwenkarm i längs verschieblich angeordnet sein, um bei ein und derselben Stellung des Hubgerätes höher oder tiefer liegende Böschungsabschnitte-verdichten zu können.
- Der Schwenkarm i liegt bei beliebiger Böschungsneigung nur dann parallel zu ihr, wenn ein bestimmter Abstand x zwischen Böschungskante und Drehpunkt y eingehalten wird. Bei flachen Böschungen wird das Maß x so groß, daß die mit der Stampfeinrichtung bestreichbare Böschungsfläche klein ist. In Fig. 3 ist eine Vorrichtung dargestellt, mittels derer die Neigung des Schwenkarmes der jeweiligen Böschungsneigung angepaßt werden kann, ohne den Stampfbereich des Stampfers zu beeinträchtigen. Der Schwenkarm i erhält ein Gelenk r, wodurch das kurze Schwenkarmstück q entsteht. Am Gelenk r ist der annähernd senkrechte Stab s angebracht, der an seinem oberen Ende die Löcher t aufweist. Im Ausleger na des Fahrgerätes z ist eine Knagge y4 angebracht, die eine CSffnung aufweist, durch die der Stab s hindurchgeführt ist. Der Stab s läßt sich an der Knagge u mit Hilfe von Splinten oder ähnlichen Hilfsmitteln in ihrer Höhenlage festlegen, wodurch auch die Höhenlage des Gelenkpunktes r bestimmt wird. Es wird als selbstverständlich angesehen, daß der Antrieb des Schwenkarmes auch am Fuß der Böschung stehen kann und die höher gelegene Böschung in der beschriebenen Weise bearbeitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verdichten von Böschungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichtungskörper (Stampfer oder Rüttler) mit einer senkrecht zur Böschungsebene angeordneten Führung verbunden ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die Führung für den Verdichtungskörper senkrecht zur Böschungsebene einstellbar ist. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch ein heb- und senkbares Rüttel- und/oder Stampfgerät (g) an einem Schwenkarm (a7 eines vorzugsweise verfahrbaren Hubgerätes (z). q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rüttelgerät und/oder Fallgewicht (g) am Schwenkarm (i) verschiebbar angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (i) ein Schwenkgelenk (r) aufweist, dessen Höheneinstellung verstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8736A DE871903C (de) | 1951-06-09 | 1951-06-09 | Vorrichtung zum Verdichten von Boeschungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8736A DE871903C (de) | 1951-06-09 | 1951-06-09 | Vorrichtung zum Verdichten von Boeschungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE871903C true DE871903C (de) | 1953-03-26 |
Family
ID=7145660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH8736A Expired DE871903C (de) | 1951-06-09 | 1951-06-09 | Vorrichtung zum Verdichten von Boeschungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE871903C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0299118A1 (de) * | 1987-07-14 | 1989-01-18 | Ballast-Nedam Groep N.V. | Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten des Bodens |
-
1951
- 1951-06-09 DE DEH8736A patent/DE871903C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0299118A1 (de) * | 1987-07-14 | 1989-01-18 | Ballast-Nedam Groep N.V. | Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten des Bodens |
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