DE871294C - Fluessigkeitsabscheider mit spiralfoermigen Leitflaechen fuer Verdampfer - Google Patents
Fluessigkeitsabscheider mit spiralfoermigen Leitflaechen fuer VerdampferInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/06—Evaporators with vertical tubes
- B01D1/12—Evaporators with vertical tubes and forced circulation
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- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 23. MÄRZ 1953
V 363p IVa/ 12 a
Zusatz zum Patent 806
Das Hauptpatent 806435 schützt einen Flüssigkeitsabscheider für Eindampfapparate mit außenliegendem
senkrechtem Heizkörper und zweiteiligem Flüssigkeitsraum. Die Abscheidung der durch den
Brüden mitgerissenen Flüssigkeit erfolgt an den Leitflächen zweier im unteren Teil des Brüdenkörpers
eingebauter, spiralförmig angeordneter Kanäle.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steigerung der Wirkungsweise
dieses Flüssigkeitsabscheiders gemäß dem Hauptpatent durch Einschränkung der Schaumbildung.
Gleichzeitig wird durch die neuen Maßnahmen eine Steigerung der Verdampfleistung erzielt.
Bekanntlich wächst der Wärmetransmissionskoeffizient k (in kcal/m2, h° C) innerhalb gewisser
Grenzen in dem Maße, wie der scheinbare Flüssigkeitsstand gesenkt wird. Gleichzeitig sinkt aber die
von den Siederohren nach dem Brüdenkörper geförderte Flüssigkeitsmenge. In diesem Sinne wirkt
auch die mit steigender Dichte insbesondere bei organischen Lösungen meist schnell anwachsende
Viskosität.
Um ein Anbrennen der einzudampfenden Lösung in dem an sich wirkungsvollsten oberen Teil der
Siederohre ■ zu vermeiden, muß der Flüssigkeitsstand in.der zweitem Flüssigkeitsabteilung des Heizkörpers
hochgehalten werden, da die Menge der geförderten Flüssigkeit sonst unter das. aus Gründen
der Betriebssicherheit erforderliche Minimum sinkt.
Um dennoch in der ersten Flüssigkeitsabteilung
mit einem niedrigeren Flüssigkeitsstand fahren zu können, wird erfindungsgemäß in die vom Brüdenkörper
nach dem unteren Flüssigkeitsraum der erstem Verdampferabteilung führende Rohrleitung,
und zwar unmittelbar unter dem Boden des ersteren, ein Staugefäß mit Überlauf eingebaut. Von diesem
Gefäß aus führt eine Rohrleitung entweder in das
Rücklaufrohr der zweiten Verdampferabteilung oder auch unmittelbar in deren unteren Flüssigkeitsraum.
Zweckmäßig erhält auch die zweite Abteilung des Flüssigkeitsabscheiders gemäß dem Hauptpatent im
so Sinne der vorliegenden Erfindung ein Staugefäß, aus welchem die Dicklösung entnommen wird.
Auf diese Weise ist es möglich, temperaturempfindliche
schäumende Lösungen bei hoher spezifischer Heizflächenleistung (in kg/m2, h) ununterbrochen
einzudampfen. In der ersten Flüssigkeitsabteilung des Verdampfers, in welcher beispielsweise
eine organische Lösung eingedampft wird, mag diese ein spezifisches Gewicht von etwa 1,15 kg/1,
in der zweiten Abteilung ein solches von 1,40 kg/1 haben. Man wird dann in der ersten Abteilung mit
einem scheinbaren Flüssigkeitsstand von 25 °/o arbeiten, in der zweiten Flüssigkeitsabteilung
zwecks Vermeidung des Anbrennens aber mit einem Flüssigkeitsstand von etwa 75% fahren müssen. Es
leuchtet ohne weiteres ein, daß dies nicht möglich sein würde, wenn die einzudampfende Lösung von
der ersten Abteilung durch ein Anschlußrohr in die zweite abfließen könnte, etwa wie dies in der Patentschrift
668722 (Kirschbaum) beschrieben ist. Um ein Überreißen von Lösung aus der einen in
die andere Abteilung des Schaumabscheiders und damit eine Beeinträchtigung von dessen erfindungsgemäßer
Wirkung zu vermeiden, werden die beiden Schaumabscheiderkanäle an ihrer - Einmündestelle
in den Brüdenkörper- zweckmäßig durch ein Blech . abgedeckt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. ι den neuen Verdampfer im Aufriß,
Fig. 2 im Grundriß,
Fig. 3 die Überlaufvorrichtung in größerem Maßstab.
Vom oberen Raum des durch Scheidewände in oberen und unteren Flüssigkeitsraum unterteilten
Heizkörpers a-e führt ein zweiteiliger Brüdenstutzen
nach dem in den Brüdenkörper f eingebauten zweiteiligen Flüssigkeitsabscheider hv h2. Aus dem
sackartig erweiterten Ende jedes dieser beiden Abscheiderabteilungen
führt eine Rohrleitung 0 bzw. p nach der zugehörigen unteren Flüssigkeitsabteilung
^1 bzw. g2 des Heizkörpers.
Der Anschlußstutzen i des Rücklaufrohres 0 der
ersten Abteilung gt des Heizkörpers ist entsprechend
weit gehalten und nimmt einen zweckmäßig ausziehbaren Überlauf stutzen I1 auf, an welchem die Rücklaufleitung
0 anschließt. Eine Rohrleitung mit Drosselorgan q führt vom Grund des Gefäßes i nach der
Rücklaufleitung p der zweiten Flüssigkeitsabteilung. Über diese Vorrichtung wird eine einstellbare
Menge an voreingedampfter Flüssigkeit aus der ersten nach der zweiten Verdampferabteilung geleitet.
Zweckmäßig wird auch das nach der zweiten Verdampferabteilung führende Rücklauf rohr p mit einer
Überlaufvorrichtung k mit Staustutzen· ^1 und Entnahmestutzen
r für die Dicklösung ausgerüstet.
Im Betrieb tritt die einzudampfende Lösung über den Stutzen 's ununterbrochen in den unteren Flüssigkeitsraum
der ersten Heizkörperabteilung If1 ein,
in der erfindungsgemäß ein niedriger Flüssigkeitsstand aufrechterhalten wird. Die Lösung läuft von
der unteren Flüssigkeitsabteilung gx des Heizkörpers
a-e durch den Abscheideraum Ji1, die Stauvorrichtung
i und die Rohrleitung 0 um. Das dabei entstehende Brüden-Flüssigkeits-Gemisch gibt infolge
Fliehkraftwirkung an der Leitfläche fx seinen Flüssigkeitsanteil ab. Während der Brüden über
den Ausgangsstutzen η die Apparatur verläßt, fließt die ausgeschiedene Flüssigkeit über den Überlaufstutzen
I1 und die Rohrleitung 0 nach dem Heizkörper
zurück. Ein entsprechender Teil dieser voreingedampften'
Lösung wird über die Rohrleitung q nach dem Rohrrücklaufrohr p der zweiten Flüssigkeitsabteilung
g2 des Heizkörpers abgezogen, in welcher dieEindampfung auf die Enddichte erfolgt.
Aus dem Stutzen r wird nach Erreichung des Beharrungszustandes ununterbrochen Dicksaft abgezogen.
Um einVermischen der in denbeidenAbscheiderspiralen Zt1 und h% abgeschiedenen Flüssigkeit zu
vermeiden, wird der dem Brüdeneingangsstutzen z-unächetgelegeneTeil dieser beiden Spiralen zweckmäßig
durch ein Blech t abgedeckt.
•^ ·.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:ϊ. Verdampfer mit außenliegendem, senkrecht angeordnetem Heizkörper mit zweiteiligem Flüssigkeitsraum und Zentrifugalschaumabscheider mit spiralförmigen Leitflächen im Brüdenkörper nach Patent 806 435, dadurch gekennzeichnet, daß in der von der ersten Schaumabscheiderabteilung (Ii1) nach dem zugehörigen Flüssigkeitsraum (^1) des Heizkörpers "führenden Rohrleitung (0) ein Überlaufgefäß (i, ^1) nahe dem Boden des Brüdenkörpers angeordnet wird, aus welchem die nach der zweiten Abteilung (g2) des Heizkörpers übertretende Lösung entnommen wird.
- 2. Verdampfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Überlaufgefäß (k, ^1) auch in der von der zweiten Schaumabscheiderabteilung nach dem zweiten Flüssigkeitsraum des Heizkörpers führenden Rohrleitung (p) zwecks Entnahme der fertig eingedampften Lösung.
- 3. Verdampfer nach den Ansprüchen 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, daß zwecks möglichst weitgehender Abscheidung der durch den Brüdenstrom nach dem Schaumabscheider gemäß dem Hauptpatent übergerissenen Flüssigkeit der Eingang der beiden spiralförmigen Leitflächen (Z1 und m) durch ein Blech (i) abgedeckt ist, um ein vorzeitiges Entweichen des Brüdendampfes, insbesondere aus der zweiten Verdampferabteilung (A2) nach dem Brüdenabzugsstutzen (ri), zu vermeiden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen©5798 3.53
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|---|---|---|---|
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| DE1160825B (de) * | 1959-09-21 | 1964-01-09 | Patentauswertung Vogelbusch Ge | Verfahren und Vorrichtung zur Eindampfung von Leichtsiedendes, vorzugsweise Alkohol, enthaltenden Fluessigkeiten |
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1952
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