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DE871282C - Damen-Unterbeinkleid und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Damen-Unterbeinkleid und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE871282C
DE871282C DEK8955A DEK0008955A DE871282C DE 871282 C DE871282 C DE 871282C DE K8955 A DEK8955 A DE K8955A DE K0008955 A DEK0008955 A DE K0008955A DE 871282 C DE871282 C DE 871282C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
lower leg
bib
leg
cut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK8955A
Other languages
English (en)
Inventor
Hanna Kamlah
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK8955A priority Critical patent/DE871282C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE871282C publication Critical patent/DE871282C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B9/00Undergarments
    • A41B9/04Knickers for ladies, with or without inserted crotch or seat parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Damen-Unterbeinkleid und Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung betrifft ein Unterbeinkleid für Damen aus gewebtem Stoff, wie er zur Anfertigung eleganter leichter und modischer Unterwäsche verwendet zu werden pflegt.
  • Die Verwendung von Webstoffen für nicht auftragende Unterwäsche hat allerdings den Nachteil, daß beim engen Anliegen bzw. Anschmiegen des Wäschestückes an den Körper vielfach die freie Beweglichkeit seiner Trägerin erheblich beeinträchtigt wird. Man hat daher bisher derartige Wäschestücke entweder aus einer Reihe von verschiedenen, den einzelnen Körperteilen besonders angepaßten Schnitteilen zusammengesetzt oder ein Gewirke mit einer an sich diesem eigenen höheren Schmiegsamkeit verwendet, bei dem sich die Maschen willig gegeneinander verschieben und verziehen lassen.
  • Die Erfindung, bei der ein Webstoff für die Herstellung eines Damen-Unterbeinkleides mit kurzen Beinlingen verwendet wird, vermeidet diesen Nachteil. Gleichzeitig macht sie sich aber auch die besonderen Vorteile des Webstoffes gegenüber den Gewirken, wie größere Haltbarkeit, bessere Hygiene, stärkere Absorptionsfähigkeit und ähnliches; zunutze.
  • Unterbeinkleider gemäß der Erfindung weisen dabei einen derart anschmiegsamen Sitz, ins-besondere der Beindinge auf, daß die vielfach üblichen Gummibänder und -zöge, die sonst das Anliegen der Beinliege erzwingen sollen, von vornherein entbehrlich sind. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn erfahrungsgemäß überstehen derartige Teile kaum die erste Wäsche, ganz abgesehen davon, daß sie sich auch an stark beanspruchten Stellen schnell ausweiten, das Wärschestück leicht einreißen und in der Regel beim Tragen .des Wäschestückes als lästig empfunden werden. Für die sogenannte Maschenware gilt ähnliches, auch sie weitet sich aus, so daß der anfänglich vorhandene schmiegsame Sitz recht bald verlorengeht und auch das Wäschestück unansehnlich wird. .
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile hat man deshalb schon versucht, den elastisch nachgebenden schmiegsamen Sitz im wesentlichen durch eine schräge, d. ih. etwa in der Diagonale von Kette und Schoß vorzunehmende Verarbeitung der Gewebebahn zu erzielen und auf der Vorderseite des aus einem Stück bestehenden Hauptteiles ein gerade zur Gewebebahn geschnittenes Einsatzlätzchen vorzusehen. Derart zugeschnittene Beinkleider besitzen die Eigenschaft verhältnismäßig hoher Elastizität, so daß sich insbesondere die Beinliege zwar eng an den Körper bzw. die Oberschenkel anschmiegen, anderseits aber trotzdem eine große Dehnbarkeit aufweisen.
  • Die Erfindung betrifft Damen-Unterbeinkleider der letztgenannten Art und bezweckt, diese noch weiter zu verbessern bzw. auszubilden, und zwar besteht die Erfindung darin, @daß die angeschnittenen Beinansätze auf der Schenkelrückseite herabgezogen, hingegen auf der Schenkelvorderseite verkürzt sind. Dadurch ist erreicht, (daß beim Bücken, in der Hocke usw. die Beinliege an den Stellen größerer Beanspruchung auch durch Nachrutschen nachgeben können.
  • Bei dem weiter unten im einzelnen beschriebenen Ausführungsbeis.pielder Erfindung ist die Naht der Beinansätze auf der Vorderseite in der Leistengegend angeordnet und dadurch jede Behinderung oder Beeinträchtigung vermieden.-Das Einsatzlätzchen kann ferner an dem durch den Schritt gezogenen Fortsatz des rückwärtigen Teiles des Hauptstückes oberhalb des Beinansatzes befestigt sein.
  • Schließlich schlägt die Erfindung zur Stoffersparnis noch einen Zuschnitt und ein Schnittmuster vor, bei dem auf die über Eck bzw. im Bruch doppelt =gelegte Gewebebahn ein: nur jeweils eine Hälfte des Unterbeinkleides bzw. des Lätzchens umfassendes Schnittmuster aufgelegt wird, längs dessen Umrandung tdie Gewebebahn schräg bzw. gerade geschnitten wird.
  • In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfixbdung :dargestellt, .und zwar zeigt Abb. i .das Schnittmuster des Hauptteiles, wie es auf die über Eck doppelt gefaltete Gewebebahn unter 45°, gegenüber Kette und Schoß ausgerichtet, aufgelegt wird, Abb. 2 dien aus der Gewebobahn herausgeschnittenen und auseinandergefalteten Hauptteil, Abb. 3 das Lätzchen und Abh:4 das fertige Unterbeinkleid in' Vorderansicht.
  • Es bedeuten i die Gewebebahn, die an der Stelle a einfach liegt und längs der Linie b um 45° über Eck umgefaltet ist, so,daß sie doppelt liegt und eben und unten Kett- und Schoßfäden vertauscht sind, 2 das auf die über Eck umgefaltete Gewebebahn aufgelegte Schnittmuster, 3 das Taillenstück mit Leibbündchen; 4 und 5 die beiiden Beinliege, die an den Schnittstellen 4', 4" und 5', 5" zusammengenäht werden bzw. sind, 6 und 7 die Kanten, längs deren das Lätzchen befestigt wird.
  • Das Unterbeinkleid der Erfindung besteht aus zwei Einzelstücken, dem in Abb.2 ausgebreitet dargestellten Hauptteil und Adern Lätzchen, das in Abb. 3 gezeichnet ist. Hauptteil und Lätzchen werden zweckmäßig aus der doppelt gelegten Gewebebahn herausgeschnitten, wobei die Bruchkante die Symmetrielinie bildet, und zwar einmal Kette und Schoß unter 45° schneidend, das andere Mal parallel bzw. senkrecht hierzu.
  • Die Formgebung des Hauptteils in Abb. 2 lä-ßt sich variieren, insbesondere je nach dem Verhältnis der Strecken 4 und 4`, 4" bzw. 5 und 5', 5" und ihrer Lage zueinander. Die Strecken 4 und 5 bestimmen den Begrenzungsumfang der Beinlingsöffnungen und die Strecken q.', 4" bzw. 5', 5" die Schräge des Abschneidens der Beinliege auf den Oberschenkeln. Die Strecken 4', 4", 5@. 5" sind untereinander gleich. Die Strecken 4 und 5, die ebenso untereinander bleich sind, können auch eine leicht geschwungene S-förmige Ausgestaltung erfahren, wodurch sich die rückwärtige, Länge der Beinliege an den Oberschenkeln beeinflussen läßt. Da der der Strecke q.' bzw. 5' zunächst gelegeneTeil der Strecke 4 bzw. 5 beim Zusammennähen der Beinliege längs 4, 4" :bzw. S', 5" nach vorn kommt, so ist dieser Teil in das Hauptteil einzurunden, während der den Strecken 4" bzw. 5" zunächst gelegene Teil der Strecke 4 bzw. 5 - zur Herstellung der geschwungenen Begrenzung am Stoff etwas zuzugeben ist.
  • Um einen engen Schluß der Taille zu erreichen, wird in -das Leibbündchen ein Gummizug einamenäht. Da die Abbildungen lediglich an einem schematisierten Ausführungsbeispiel die . Erfindung erläutern, sind die Maßstaibsverhältnisse keineswegs verbindlich. Auch das Lätzchen kann kürzer oder länger, breiter oderschmaler ausgeführt werden.
  • Neben den Vorteilen beim Tragen weist das Unterbeinkleid gemäß der Erfindung auch noch dien einer einfachen, große Näharbeiten: sparenden Herstellung sowie den einer günstigen Stoffbahnausnutzung auf.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus in einem Stück schräg zur Gewebebahn geschnittenem Stoff bestehendes und mit einem gerade zur Gewebebahn geschnittenen Einsatzlätzchen auf der Vorderseite versehenes Damen-Unterbeinkleid, dadurch gekennzeichnet, daß die angeschnittenen Beinansätze auf der Schenkelrückseite herabgezogen, hingegen auf der Schenkelvorderseite verkürzt sind.
  2. 2. Unterbeinkleid nach Anspruch -i, .dadurch gekennzeichnet, -daß die Nähte der Beinansätze auf der Vorderseite in der Leistengegend angeordnet sind.
  3. 3. Unterbeinkleid nach Anspruch Ei oder/und 2, dadurch gekennzeichnet, @daß das Einsatzlätzchen an dem durch den Schritt gezogenen Fortsatz des rückwärtigen Teiles des Hauptstücks oberhalb des Beinansatzes befestigt ist.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung von Unterbeinkleidern nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, .daß auf die in Bruch bzw. über Eck gelegte Gewebebahn ein nur jeweils eine Hälfte des Unterbei.nkleidhauptteiles bzw. des Einsatz-Lätzchens umfassendes Schnittmuster aufgelegt wird, längs dessen Umrandung der Hauptteil schräg bzw. das Lätzchen gerade zur Gewebebahn geschnitten wird. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. z 5,0.5 219, z 5,015 504; schweizerische Patentschrift Nr. 241 395.
DEK8955A 1951-02-09 1951-02-09 Damen-Unterbeinkleid und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE871282C (de)

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DEK8955A DE871282C (de) 1951-02-09 1951-02-09 Damen-Unterbeinkleid und Verfahren zu seiner Herstellung

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DEK8955A DE871282C (de) 1951-02-09 1951-02-09 Damen-Unterbeinkleid und Verfahren zu seiner Herstellung

Publications (1)

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DE871282C true DE871282C (de) 1953-03-23

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ID=7212211

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DEK8955A Expired DE871282C (de) 1951-02-09 1951-02-09 Damen-Unterbeinkleid und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE (1) DE871282C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3230548A (en) * 1963-07-23 1966-01-25 French Maxine Helen Nether garments

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH241395A (fr) * 1943-03-03 1946-03-15 Revel Louis Adrien Joseph Procédé de fabrication d'un objet vestimentaire, notamment bas ou chaussettes, patron de coupe pour la mise en oeuvre de ce procédé, et objet vestimentaire obtenu au moyen dudit procédé.
US2505504A (en) * 1949-02-10 1950-04-25 Roodner Sylvia Woman's undergarment
US2505219A (en) * 1948-10-08 1950-04-25 Lola R Spare Garment

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