DE8711671U1 - Einrichtung zur Schneckenabwehr - Google Patents
Einrichtung zur SchneckenabwehrInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G13/00—Protection of plants
- A01G13/10—Devices for affording protection against animals, birds or other pests
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Description
Tobias Sacirtleben
8000 München
8000 München
Beschreibung
Bei feuchten Witterungslagen vermehren sich Schnecken aller Art so stark, daß enorme Schäden für kleine und große Gärten
entstehen, sowohl bei der Saatanzucht als auch später.
Deshalb sind verschiedene Schneckenzäune entwickelt worden, die im Patentamt unter AOlG 13/10 aufgeführt sind.
Es sind im wesentlichen Zäune, die auf elektrischer Rasis
funktionieren oder eine Art umlaufende Schüssel darstellen,
die mit einer Chemikalie gefüllt wird.
it lit·
Auf dem Markt existiert ein verzdhkter Blechkasten, dessen
Rand zu einem·Kragen gefalzt ist*
Nachteil des elektrischen Verfahrens ist, daß es dxtrem
Wartungsaufwendig ist» da jeder naße Grashalm einen Kurzschluß
erzeugen kann, ebenso wie heftiger Regenschiagi der zum Ausfall dieser Sperre führt« Ähnlich ist eä mit der
chemischen Umlaufrinne, die nur mit einer Wasserwaage mon-<
tiert werden kann. Hoher Wartungsaufwand (Chemikalie er=
neüeffi) und schwer£ä 1 iige Handhabung haben dazu geführt,
daß auch dieses System nicht auf dem Markt erschienen ist.«
Der Blechkasten stellt für die Schnecken ebenfalls kein Hindernis dar, da sie durch die höhe Saugfähigkeit des Sehflekkenfusses
in der Lage sind, die 180 ° Wendung am Rand des Kragens zu bewerkstelligen« «
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schnecken aller Art an der Erreichung von Jungpflanzen, Blumen Und alle anderen K
durch Schneckenfraß gefährdete Planzen zu hindern* Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach Anspruch 1 gelöst. |
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedanken ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Vorteil dieser Einrichtungen ist* daß
Vorteil dieser Einrichtungen ist* daß
- sie witterungsunabhängig funktioniert
- leicht montierbar ist
- keinen Wartungsaufwand erfordert
- der benötigten Beetgröße angepaßt werden kann
- gefällig gestaltet ist, also in Form und Farbe keinen allzu
technischen Fremdkörper im Garten darstellt.
- weder Elektrizität noch Chemikalien zur Schneckenabwehr erforderlich
sind.
- es müssen keine stinkenden Jauchen aus verschnittenen Schnek^
ken hergestellt werden um diese damit abzuschrecken.
- sie ein allgegenwärtiges Problem löst und somit einem großen Bedarf Rechnung trägt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist In der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Einrichtung zur Schneckenabwehr.
Fig« 2 die Steckverbindung der Einzelsegmente
fig* 3 die Grundformen der Einzeisegmente
Figi 4 Ausgestaltungsform der Einrichtung zur Schneckenabwehr
Fig« i stellt die Funktionsweise des Schrieckerizaünes dar» Es
wird in den Boden gesteckt, was durch spitzenförmige Ausgestaltung
erleichtert wird (siehe Fig. 4). So werden Beete oder einzelne Planzen, &zgr;,&Bgr;&igr; durch Zusammen-
stecken von 4 1/4 Rundungen, eingefriedet. Bereits eingewanderte
Schnecken müssen abgesammelt werden. Neu zuwsp.derr.de
Schnecken, angelockt durch die Gerüche von frisch wachsenden Pflanzen, müssen nun diesen Zaun überwinden. Dabei stossen
sie in den Winkel zwischen Zaun (2) und den Kragen (1) auf die mit spitzen Zähnen bewehrte Fläche. Sie ist nicht
passierbar und jeder Versuch führt zu einem Herabfallen der Schnecken, daß die Kontaktfläche der spitzen Kegel zu gering
ist, um das Eigengewicht der Schnecke zu halten. Fig. 2 zeigt die Steckverbindung bei der eine Seite als Klammer
(4) und die andere als umfaßbare Noppe (5) ausgebildet ist. Die Steckverbindung kann so ausgebildet sein, daß sie
entlang der gesamten Kante, der sich berührenden Segmente gebildet ist oder nur an 3 Stellen, am Kragenrand (9), in der B
Rundung (10) und auf 3/4 der Strecke (11) zum Boden hin. Die Ausgestaltung ist so, daß an keiner Stelle die Einrichtung
für Schnecken passierbar ist. j|
Fig. 3 zeigt die Formteile, die 1/4 Rundung (6), die auch als Kreis, zum Schutz von Einzelpflanzen, zusammengestellt werden
können. Ferner die verschieden langen geraden Abschnitte (7) und (8).
Fig. 4 zeigt eine perspektifisühe Aufsicht mit den 3 vorher
erwähnten Klammern (9/10/11). Die palisardenartige Ausgestaltung am Fuß des Zaunes erleichtert das Einstecken in den
Boden.
Claims (9)
1. Einrichtung zur Schneckenabwehr dadurch gekennzeichnet, daß eine überhängende Fläche (1) so ausgestaltet ist, daß
die Kontaktfläche (3) für den Saugfuß der Schnecke derart reduziert wird, daß diese nicht ihr Eigengewicht halten kann
und bei dem Versuch diese Fläche zu passieren, zum Boden zurückfällt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die überhängende Fläche '(1) als Kragen eines Zaunes ausgebildet
ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächenreduktion (3) durch Spitzen erreicht wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktiläci»enreduktion (3) durch Lamellen erreicht wird.
5. Einrichtung n~ch Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktflächenreduktion (3) durch Härchen erreicht wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächenreduktion (3) durch Einschmieren mit Seife
erreicht wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß dieser Zaun ein Stecksystem mit Klammer (4) und Noppe (5)
ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß dieses Ste'cksystera aus 1/4 Rundungen (6) und verschieden
laugen geraden Teilen (7/8) besteht.
9. Einrichtung naGh Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Zaun aus witterungsbeständigen Plastik ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8711671U DE8711671U1 (de) | 1987-08-28 | 1987-08-28 | Einrichtung zur Schneckenabwehr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8711671U DE8711671U1 (de) | 1987-08-28 | 1987-08-28 | Einrichtung zur Schneckenabwehr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8711671U1 true DE8711671U1 (de) | 1987-10-22 |
Family
ID=6811510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8711671U Expired DE8711671U1 (de) | 1987-08-28 | 1987-08-28 | Einrichtung zur Schneckenabwehr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8711671U1 (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9418197U1 (de) * | 1994-11-12 | 1995-03-02 | Hartmann, Karlheinz, 64689 Grasellenbach | Gartenbeeteinfassung aus Kunststoffplatten zum Schutz vor Wühlmäusen und Schnecken |
| DE29619673U1 (de) * | 1996-11-12 | 1997-01-09 | Pittracher, Hermann, 82205 Gilching | Schneckenabwehr-Vorrichtung |
| DE19529591A1 (de) * | 1995-08-11 | 1997-02-13 | Gerhard Gaus | Schneckenzaun |
| DE10045330A1 (de) * | 2000-09-13 | 2002-04-04 | Fassaden Praktiker Ost West Ve | Schnecken-Barriere |
| DE10350214A1 (de) * | 2003-10-27 | 2005-06-02 | Petra, Elke, Dipl.-Ing. | Schneckensperre |
| DE102009057455A1 (de) | 2009-12-08 | 2011-06-09 | Hofmann, Alexander, Dr. | Zaun zum Schutz von Pflanzflächen vor Schneckenbefall |
| DE202012009249U1 (de) | 2012-09-19 | 2012-12-05 | Rolf Kattner | Schneckenabwehrsystem |
| DE102011111550B3 (de) * | 2011-08-24 | 2013-01-17 | Rolf Kattner | Schneckenabwehrsystem |
| DE102012018644B3 (de) * | 2012-09-17 | 2014-02-13 | Rolf Kattner | Schneckenabwehrvorrichtung |
| DE202020102350U1 (de) | 2020-04-28 | 2021-07-30 | IWT Ingenieur Wasser und Tiefbau GmbH Frankfurt (Oder) | Vorrichtung zum Einbau von vertikalen Wühltierschutzgittern |
-
1987
- 1987-08-28 DE DE8711671U patent/DE8711671U1/de not_active Expired
Cited By (11)
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| DE10350214B4 (de) * | 2003-10-27 | 2010-12-16 | Petra, Elke, Dipl.-Ing. | Schneckensperre |
| DE102009057455A1 (de) | 2009-12-08 | 2011-06-09 | Hofmann, Alexander, Dr. | Zaun zum Schutz von Pflanzflächen vor Schneckenbefall |
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