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DE871115C - Einachsschlepper - Google Patents

Einachsschlepper

Info

Publication number
DE871115C
DE871115C DEM3061A DEM0003061A DE871115C DE 871115 C DE871115 C DE 871115C DE M3061 A DEM3061 A DE M3061A DE M0003061 A DEM0003061 A DE M0003061A DE 871115 C DE871115 C DE 871115C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tractor
trailer
drawbar
pulling element
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM3061A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Maertens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEP54026A external-priority patent/DE829408C/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM3061A priority Critical patent/DE871115C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE871115C publication Critical patent/DE871115C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D51/00Motor vehicles characterised by the driver not being seated
    • B62D51/008Motor vehicles characterised by the driver not being seated characterised by the vehicle being formed by articulated or separable units
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D51/00Motor vehicles characterised by the driver not being seated
    • B62D51/04Motor vehicles characterised by the driver not being seated the driver walking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Einachsschlepper Nach dem Patent 829 408 dient zum Fahrbarmachen von Einachsschleppern eine am hinteren Ende auf einem Fahrgestell abgestützte Deichsel, deren Vorderende mit dem Einachsschlepper unter Einschaltung eines elastischen Mittels, vorzugsweise einer Druckfeder, so gekuppelt ist, daß seitliche Deichselstützen federndgegen den Schlepper gepreßt werden.
  • Für anzuhängende Fahrzeuge ist die Deichsel mit einer Kuppelöse versehen, in die die Anhängerdeichsel beim Fahren auf der Landstraße bis zur starren Verbindung mit der Schlepperdeichsel eingeschoben wird, um zu verhüten, daß der Anhänger hei Talfahrten durch starkes Nachschieben die Deichsel des Einachsschleppers seitlich aus der Fahrtrichtung schiebt und dadurch Mann und Schlepper gefährdet. Beim Fahren auf ebener Bahn oder dem Acker wird die Anhängerdeichsel nur so weit in die Kuppelöse eingeführt, daß die Einschlagmöglichkeit zwischen der Deichsel des Schleppers und dem Anhänger und somit die Lenkfähigkeit voll erhalten bleibt. Solche Kuppeleinrichtungen bedingen also das häufige Umkuppeln der Anhängerdeichsel, das namentlich bei beladenen Fahrzeugen eine schwierige Arbeit darstellt. Außerdem besteht die Gefahr, daß der Fahrer dieses Umkuppeln unterläßt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die jedes Umkuppeln von Hand entbehrlich macht und dennoch größte Fahrsicherheit bietet. Erreicht wird -dies erfindungsgemäß dadurch,, daß das mit der Anhängerdeichsel zu kuppelnde Glied der Schlepperdeichsel einen in der Fahrtrichtung federnden Kuppelschieber bildet und beide Deichseln mit Sperrflächen oder sonstigen Mitteln versehen sind, die beim Nachschieben des Anhängers aufeinander auflaufen und dadurch beide Deichseln für die Dauer des Nachschiebens starr miteinander kuppeln.
  • Eine lediglich als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. i und 2 im Aufriß bzw. im Teilgrundriß schematisch dargestellt; Fig.3 zeigt in einem vergrößerten Grundriß, teilweise im Schnitt, die neue Kuppeleinrichtung; Fig. 4 zeigt eine Teilansicht des Schleppers von vorn.
  • Erfindungsgemäß hat die Schlepperdeichsel13 ein in der Fahrtrichtung federndes, beispielsweise stabförmiges Kuppelglied für die Anhängerdeichsel, und beide Deichseln sind' mit Mitteln versehen, die beim Nachschieben des Anhängers aufeinander auflaufen und beide Deichseln während der Dauer des Nachschiebens starr miteinander kuppeln.
  • Im gezeichneten Beispiel ist das Deichselrohr 13 über das Tragrohr 14 hinaus nach hinten verlängert, indem es z. B. eine die beiden Rohrhälften 14 zusammenhaltende Rohrmuffe 39 durchdringt. In der Verlängerung 40 ist zwischen Druckfedern 41 und 42 ein Schieber 43 gelagert, der aus dem Rohr 4o hinten herausragt und in einem nach oben offenen Kuppelhaken-44 oder einer Kupplungsklaue mit Bolzen endet. Im Bereich dieses Kuppelhakens 44 ist das Rohrende durch abgebogene Arme 45 zu einem Koppelmaul keil- oder kegelförmig erweitert. Die anzuhängende Fahrzeugdeichsel 46 -hat im Bereich ihrer Kuppelöse 47 einen entsprechenden keil- oder kegelförmigen Kopf 48. Die Wirkung dieser Einrichtung ist folgende: Beim Fahren auf ebener Fahrbahn wird die in den Haken44 eingehängte Anhängerdeichsel46 sich mit ihrem keilförmigen Kopf 48 im Mittel so zum Kuppelmau145 einstellen, daß seitliche Lenkeinschläge nicht behindert werden.
  • Auch beim Befahren einer leicht ansteigenden oder abfallenden Bahn tritt keine Behinderung ein, weil die Federung 41 bzw. 42 nur um ein geringes zusammengedrückt wird, so daß der Deichselkopf 48 vom Kuppelmau145 nur wenig abrückt bzw, sich ihm nähert, wie beispielsweise bei I in Fig. 3 angedeutet ist.
  • Beim Befahren einer stark abschüssigen Bahn indessen, vor allem mit schwer beladenem Anhänger 49, drückt dieser so stark nach, daß sein Deichselkopf 48, unter Zurückschiebung des Kuppelschiebers 43 in das Rohr 4o, die Feder 42 stark zusammendrückt und iri das Kuppelmaul 45 so tief eindringt, daß, wie Fig. 3 bei II erkennen läßt, die Kupplung zwischen Anhängerdeichsel 46 und Fahrdeichsel 13 seitlich starr wird.
  • Von diesem Augenblick an ist die Gefahr, daß die Fahrdeichsel 13 mit ihren Rädern i durch den Anhänger 49 seitlich aus der Fahrtrichtung herausgedrückt wird, ausgeschaltet. Sobald das Nachschieben des Anhängers 49 aufhört, treibt die Feder 42 den Kuppelschieber43 zurück und damit auch den Deichselkopf 48 aus seiner Sperrstellung zwischen den Armen 45 heraus. Die Anhängerkupplung stellt sich also auf jeden Betriebszustand selbsttätig ein.
  • Die Teile 45 und 48, die z. B. auch einen Hohl-bzw. Vollkegel bilden könnten, lassen sich auch miteinander vertauschen.
  • Nach dem Hauptpatent dient zur Vergrößerung der Kopflast des Schleppers E, d. h. zur Erhöhung der, Haftfähigkeit am Erdboden, z. B. für Bergfahrten, ein Zugorgan, vorzugsweise eine Kette, das die Schlepperdeichsel 13 so mit einem vor der Schlepperachse liegenden Punkt des Schleppers verbindet, daß bei Belastung des Fahrzeuges, wenn die Fahrdeichsel zurückbleibt, dieses Zugorgan sich spannt und auf den Schlepper ein Drehmoment im Sinne der Anpressung seiner Räder an die Fahrbahn ausübt. Für dieses Zugorgan läßt sich die neue Irrfindung wirkungsvoll ausnutzen, indem das Hinterende des Zugorgans statt an der Schlepperdeichsel 13 an dem Anhänger befestigt wird. Fig. i deutet das an einer beispielsweisen Ausführung an. Die mit ihrem Vorderende an einem festen Schlepperteil 5o zweckmäßigerweise leicht umstellbar angehängte Kette 12 ist mit ihrem hinteren Ende am. Anhänger 49 befestigt. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß für die Wirksamkeit des Zugorgans 12 nicht nur die Nachgiebigkeit zwischen Fahrdeichsel 13 und Schlepper E, sondern auch die zwischen Schlepperdeichsel und Anhänger 49 ausgenutzt werden kann. Die Aufhängung der Kette 12 in einem der Fahrbahn möglichst nahen Punkt 51 bietet außerdem den Vorteil, daß der Kettenzug günstiger im Sinne der Anpressung der Schlepperräder i an die Fahrbahn wirkt, als wenn das hintere Kettenende an der Schlepperdeichsel, also verhältnismäßighoch über demErdboden,aufgehängtwäre. Aus dem gleichen Grunde wird vorgeschlagen, beim Anbauen von Geräten oder Anhängen von Hackmaschinen, Eggen od. dgl. diese Anbaugeräte unmittelbat in das Zugorgan 12, also möglichst bodennah, einzuhängen und der Schlepperdeichsel lediglich die Führung der Geräte zu überlassen.
  • Das verhältnismäßig lange Zugorgan 12 wird zwecknläßigerweise in mehreren Punkten durch geeignete Mittel, z. B. Laschen od. dgl. Glieder 52, unterstützt, die am unteren Ende einen beim Anstoßen an feste Hindernisse ausweichenden Bügel 53 haben. Bei Verwendung einer Kette als Zugorgan empfiehlt es sich, den Schlepperteil (Konsole od. dgl.) 5o- mit einem Schlitzloch 54 nach Fig. 4 zu versehen, welches ein leichtes und schnelles- Verstellen der Kette gewährleistet. Bei Nichtgebrauch kann die Kette auf Stifte 55 der Schlepperstirnwand aufgehängt werden.
  • Die lenkbaren Fahrräder i werden zweckmäßigerweise derart kippbar gestaltet, daß sie aus der Lage nach Fig. i in die spiegelgleiche Lage III gekippt werden können, um z. B. beim Rückwärtsfahren ein unerwünschtes seitliches Ausschwenken der Räder unter dem Einfluß seitlichwirkenden Bodendruckes zu verhüten. Die beiden spiegelgleichen Stellungen der Räder können durch Klinken oder Hebel 56 gesichert werden, die um die Zapfen 15 schwenkbar sind und mit Zapfen 57 in Rasten der Radtraggabeln ,8 einschnappen.

Claims (6)

  1. PATEN TANSPRÜCHr: i. Einachsschlepper nach Patent 829 408 mit Fahrzeuganhänger, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlepperdeichsel (13) für die Anhängerdeichsel (46) ein in der Fahrtrichtung federndes Kuppelgiied (Schieber 43, 44) hat und beide Deichseln (13, 46) mit Sperrflächen (45 bzw. 48) od. dgl. Mitteln versehen sind, die beim Nachschieben des Anhängers aufeinander auflaufen und dadurch beide Deichseln für die Dauer des Nachschiebens starr miteinander kuppeln.
  2. 2. Einachsschlepper nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen zwischen Druckfedern (41, 42) abgestützten, beispielsweise in einer Rohrverlängerung (4o) der Schlepperdeichsel (13) gleitenden Kuppelhaken (43, 44) und seitlich neben ihm angeordnete, keilförmig zueinander stehende Führungsarme (45) sowie einen entsprechend keilförmigen Anhängerdeichselkopf (48), der beim Nachschieben des Anhängers unter Zusammendrückung der Feder (q.2) zwischen die Führungsarme (45) getrieben wird.
  3. 3. Einachsschlepper nach Anspruch i oder 2, mit Zugorgan zur Erhöhung der Schlepperkopflast, dadurch gekennzeichnet, daß das Hinterende des mit seinem Vorderende am Schlepper (E) aufgehängten Zugorgans (12) am Anhänger (Arm 51) möglichst bodennah aufgehängt ist, so daß für die Betätigung des Zugorgans (12) nicht nur die Nachgiebigkeit der Schlepperdeichsel (13), sondern auch die der Anhängerkupplung (43, 4-1_, 46) nutzbar gemacht wird.
  4. 4. Einachsschlepper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Voderende des Zugorgans (Kette 12) vermittels eines Schlitzloches (54) od. dgl. einstellbar am Schlepper (E) aufgehängt ist.
  5. 5. Einachsschlepper nach Anspruch 3 oder .4, gekennzeichnet durch Aufreihstifte (55) od, dgl. am Schlepper (E) zum vorübergehenden Aufhängen des unbenutzten Zugorgans.
  6. 6. Einachsschlepper nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan (12) in Arbeitslage durch Stützglieder (52, 53) gehalten wird, deren untere Enden (53) zweckmäßigerweise entgegen der Fahrtrichtung umlegbar sind.
DEM3061A 1949-09-06 1950-04-29 Einachsschlepper Expired DE871115C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM3061A DE871115C (de) 1949-09-06 1950-04-29 Einachsschlepper

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP54026A DE829408C (de) 1949-09-06 1949-09-06 Einachsschlepper
DEM3061A DE871115C (de) 1949-09-06 1950-04-29 Einachsschlepper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE871115C true DE871115C (de) 1953-03-19

Family

ID=25986506

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM3061A Expired DE871115C (de) 1949-09-06 1950-04-29 Einachsschlepper

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE871115C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2437946A1 (fr) * 1978-10-04 1980-04-30 Porsche Ag Vehicule utilitaire comportant un dispositif d'accouplement pour une unite complementaire

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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