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DE871036C - Verfahren zum Einbringen von Haftmitteln, insbesondere fuer Leuchtstoffe, in Gasentladungsgefaesse, Hochvakuumroehren, Kathodenstrahlroehren - Google Patents

Verfahren zum Einbringen von Haftmitteln, insbesondere fuer Leuchtstoffe, in Gasentladungsgefaesse, Hochvakuumroehren, Kathodenstrahlroehren

Info

Publication number
DE871036C
DE871036C DEW899A DEW0000899A DE871036C DE 871036 C DE871036 C DE 871036C DE W899 A DEW899 A DE W899A DE W0000899 A DEW0000899 A DE W0000899A DE 871036 C DE871036 C DE 871036C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
tubes
phosphors
adhesives
gas discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW899A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1617060U (de
Inventor
Wilhelm Dipl-Chem Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Flor & Sohn Albert
Original Assignee
Flor & Sohn Albert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Flor & Sohn Albert filed Critical Flor & Sohn Albert
Priority to DEW899A priority Critical patent/DE871036C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE871036C publication Critical patent/DE871036C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/38Devices for influencing the colour or wavelength of the light
    • H01J61/42Devices for influencing the colour or wavelength of the light by transforming the wavelength of the light by luminescence
    • H01J61/46Devices characterised by the binder or other non-luminescent constituent of the luminescent material, e.g. for obtaining desired pouring or drying properties

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einbringen von Haftmitteln, insbesondere für Leuchtstoffe, in Gasentladungsgefäße, Hochvakuumröhren, Kathodenstrahlröhren Bei .der Verwendung von Haftmitteln zum Einbringen von Leuchtstoffen in Gasentladungsgefä:ße ist es besonders wichtig, daß die Haftmittel indifferent gegen den eingebrachten Leuchtstoff sind. Zum Teil wurden bisher Haftmittel benutzt, d-ie Säuren sind und mit dem Leuchtstoff reagieren. können, was für den eingebrachten Leuchtstoff schädlich ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Einbringen eines Haftmittels, das die oben angeführten Nachteile nicht aufweist. Als Haftmittel werden solche Stoffe vorgeschlagen, wie sie bei .der Hydrolyse und Polymerisation silicoorganischer Stoffe, .4. B. Dimethylsiliciumdichlori.d, entstehen, von öliger Bieschafenheit sind und hydrophobe Eigenschaften aufweisen.
  • Diese Öle sind absolut indifferent gegen. jeden Leuchtstoff, verkohlen beim Erhitzen nicht und, hinterlassen bei thermischer Zersetzung nur reine Kieselsäure in geringer Menge, die nicht störend wirkt und den eingebrachten Leuchtstoff gut mit der Unterlage verankert. Die Eigenschaften dieses Haftmittels sind bereits anderweitig beschrieben. Die Erzeugung des Siliconöls geschah hiernach jedoch durch Hydrolyse und Pölymerisation in den Entladungsgefäßen. selbst. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren: geschieht die Bildung des Silconöls außerhalb der zu beschickenden Entladungsgefäße, wodurch der Beschickungsvorgang vereinfacht wird und keine besonderen Vorrichtun#generforderlich sind: Erfindungsgemäß wird Wasser mit.,dem Haftmittel, z. B. mit etwa o, i olo Siliconöl, versetzt und beides zusammen in die zu beschickenden Gefäße gegeben. Die Gefäße werden verschlossen und manuell oder auch maschinell geschüttelt. Es bildet sich zunächst eine Öl-Wasser-Emulsion, :sodann scheidet sich das. Öl- als dünner Film auf den Glaswänden ab. Dieser Vorgang kommt dadurch zustande, daß das Haftmittel, z. B, das Siliconöl, besser die Glaswände benetzt -als Wasser, wobei die Benetzung durch Siliconöl durch seine stark wasserabweisende Wirkung unterstützt wird.
  • An Stelle von Wasser kann auch Ouecksilber verwendet werden.
  • Das Öl kann auch zuerst allein in die zu beschickenden Gefäße gebracht werden und dann das Wasser oder auch umgekehrt.
  • Nach dem Abgießen des Öl-Wasser-Gemisches bleibt- nur eine ganz geringe Menge Wasser in Form feiner Tröpfchen zurück. Die Entfernung dieses Wassers geschieht durch Hindurchblasen warmer, trockener Luft. Auch ein Entfernen des Wassers durch trockene Füllkörper und kürze Schütteln ist möglich:

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Verfahren zum Einbringern öliger, Wasserumlöslicher und wasserabstoßender Haftmittel in Gasentladungsröhren, Hochvakuumröhren, Kathodenstrahlröhren usw. zwecks nachfolgender Beschickung mit Leuchtstoffen oder anderen 'pulverförmigen trockenen Stoffen, dadurch ge- kennzeichnet, däß als Einbringmittel Wasser verwendet wird, wobei durch Schütteln oder sonstige Bewegungen die Mischung Haftmittel-Wasser überall mit der inneren Gefäßwand in Berührung gebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Wasser andere flüssige Stoffe Verwendung finden, die sich nicht in, dem Haftmittel lösen und die Gefäßwand schlechter benetzen als das Haftmittel selbst, z. B. Quecksilber.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch @i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung des überschüssigen Wassers d'urc'h Austrocknen oder mechanisch durch trockene Füllkörper geschieht. q.: Verfahren- nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Einbringmittel gleichzeitig verwendet werden.
DEW899A 1950-01-19 1950-01-19 Verfahren zum Einbringen von Haftmitteln, insbesondere fuer Leuchtstoffe, in Gasentladungsgefaesse, Hochvakuumroehren, Kathodenstrahlroehren Expired DE871036C (de)

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